Erweckung

Kwasizabantu

Kwasizabantu, Erlo Stegen und die Erweckung unter den Zulus

Art-Nr.: A121
Preis: EUR 2,60

Beschreibung:

  • Taschenbuch: 96 Seiten
  • Autor: Dr. Kurt E. Koch
  • Verlag: Bibel- und Schriftenmission Dr. Kurt E. Koch e.V.
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3-924293-44-9
  • ISBN-13: 978-3-924293-44-4

2. Auflage 1994

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Dieses Taschenbuch gibt einen Einblick über das Wirken Gottes in der Erweckung Kwasizabantu.

Die Missionsarbeit von Kwasizabantu erstreckt sich inzwischen über das ganze Land Südafrika und die Nachbarländer. Es entstanden 140 Außenstationen. Mit Gottes Hilfe konnte eine Verkündigungshalle mit 10 000 Sitzplätzen gebaut werden. Die Mission verfügt über verschiedene Werkstätten, eine Molkerei und Bäckerei, ferner über ein Aufnahmestudio für Radio­sendungen.


Leseprobe:

Mamloi kam nach Kwasizabantu, weil sie in Gefahr war, von ihren Dämonen umgebracht zu werden. Sie war dafür bekannt, daß sie sechs Dämonen die­nen mußte, die alle verschiedene Opfer von ihr ver­langten und ihr dann auch verschiedene Gaben oder Fähigkeiten verliehen.
Die sechs Zulunamen der Dämonen zu zitieren, ist für einen europäischen Leser uninteressant. Wesent­lich ist aber, daß diese Dämonen mit religiöser Tar­nung arbeiteten. Sie benutzten auch Bibelworte, ver­drehten sie aber zur Irrlehre. Wahrsagen nannten sie Prophetie.
Die Menschen der Umgebung von Mamloi suchten ihren Rat. Erst wenn sie dem betreffenden Dämon ihre Verehrung und ein Opfer dargebracht hatten, war Mamloi fähig, die Bitten der Ratsuchenden zu erfüllen. Sie konnte mit großer Genauigkeit Krank­heiten angeben. Verlorene Gegenstände wurden von ihr entdeckt. Mamloi konnte sich auch in Trance versetzen und dann Auskunft über Verstorbene geben.
Ein anderer Dämon gab nur seine Hilfe, wenn Opfertiere geschlachtet und ihm dargebracht worden sind. Er verlangte auch, daß sich Mamloi den gan­zen Körper mit einer weißen Paste bestrich. Nach diesen Vorbereitungen mußte sie tanzen, bis die Fußsohlen bluteten.
Jeder Dämon forderte andere Riten, mit denen er zufriedengestellt werden mußte. Wenn ein Opfer­tier, entweder eine Kuh oder eine Ziege, geschlachtet werden sollte, mußte Mamloi das Tier mit einem Speer durchbohren und töten. Dann hatte sie Leber und Lunge roh zu essen und das warme Blut zu trin­ken. Die Gallenflüssigkeit hatte sie sich ins Haar zu schmieren, was natürlich übel roch. Wenn sie Hilfe­suchenden Rat zu geben hatte, mußte sie die Dämo­nen anreden: Große Könige.
Grüne Schlangen besuchten sie. Sie war der Mei­nung, das seien ihre Vorfahren.
Die "Inono"-Dämonen stellen sich als Engel der Luft vor. Sie hatte Mamloi mit dem Ruf "Halleluja" zu grüßen. Diese Geister verboten ihr das ehe­liche Leben mit ihrem Mann, trieben aber ihrerseits ihren Mutwillen mit der geplagten Frau (incubi). Sie machten ihr klar, daß sie nur noch die Braut der Engel der Luft zu sein hatte.
Die Dämonen plagten sie zuletzt auf alle erdenk­liche Weise. Steine wurden nach ihr geworfen, obwohl niemand anwesend war. Das ist ein Vor­gang, der im Zusammenhang mit Zauberei auf allen Kontinenten zu finden ist. Ich habe in meiner Kartei viele derartige Beispiele.
In ihrer entsetzlichen Not suchte Mamloi die Hilfe einiger Christen, die mit ihr beteten und sie auf Kwasizabantu hinwiesen. Bei diesem Vorhaben brachten die Dämonen sie fast um.

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