Erweckung

Du nahtest dich zu mir

Du nahtest dich zu mir

Art-Nr.: A151
Preis: EUR 2,00

Beschreibung:

  • Taschenbuch: 96 Seiten
  • Autor: Dr. Kurt E. Koch
  • Verlag: The Association for Christian Evangelism
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 0-88981-017-6
  • ISBN-13: 978-0-88981-017-4

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Leseprobe:

Am 23. Dezember saßen Mario und ich in der neu­erbauten Halle zusammen. Er erzählte mir seine Ge­schichte und gab mir die Erlaubnis zur Veröffentli­chung.
Mario ist in Rom aufgewachsen. Als er 15 Jahre alt war, besuchte er die Vorstellungen eines Hypnoti­seurs. Dieser Dunkelmann zeigte nicht nur Tricks, sondern praktizierte auch echte Hypnose. Mit einer großen Treffsicherheit konnte er aus den Zuschauern die medial Veranlagten herausfinden. So rief er auch Mario auf das Podium und umfaßte mit beiden Hän­den die Faust des Jungen. Ein kribbelndes Gefühl, eine pulsierende Wärme strömte von der Faust zum Ellbogen und den Oberarm hinauf. Mario war neu­gierig und erschrocken zugleich.
Ohne sich der Folgen bewußt zu sein, traten sie dennoch ein. Der junge Mann wurde dem christli­chen Glauben gegenüber völlig gleichgültig. Er sagte mir: "Ich habe 14 Jahre lang keine Kirche besucht. Von der Bibel wußte ich nur, daß es ein Altes und Neues Testament gibt, und daß dieses Buch von Gott und vom Teufel handelt."
Trotz dieser Ablehnung des christlichen Glaubens heiratete er ein Mädchen, das kirchlich eingestellt war. Die junge Frau betete jahrelang für ihren Mann, um ihn für den Glauben zu gewinnen. Diese Fürbitte blieb nicht ohne Wirkung.
Mario ist in seinem Beruf ein versierter Mann. Er arbeitet in der elektronischen Abteilung einer großen Firma in Pretoria. Er war inzwischen nach Südafrika ausgewandert. Eines Tages wurde in der gleichen Abteilung ein Mann eingestellt, der Baptist ist und zugleich seinen Glauben vor den Kollegen bekannte. Dieser Christ hatte stets seine Bibel bei sich am Ar­beitsplatz, und er schleppte auch seine dicke Kon­kordanz mit sich. Mario kam das komisch vor. Er mied diesen Mann, der ihm mit seinem Bekenntnis zu Christus auf die Nerven ging.
Der Herr hat aber Mittel und Wege, auch Schwe­renöter zur Kapitulation zu bringen. Mario geriet in innere Nöte. Er saß eines Tages am Steuer seines Wa­gens und grübelte. Plötzlich hörte er eine Stimme: "Ich kann deine Probleme lösen". Mario wurde quicklebendig. Er dachte, das ist ein Ufoist, ein In­terplanetarier, ein Superintelligenter von einem an­deren Stern, der ihn anredete. Mario hatte nämlich jahrelang Bücher über die UFOs und die Außerirdi­schen gelesen und meinte nun, er sei für einen Kon­takt ausersehen. Ganz erfreut fragte er darum die Stimme: "Wer bist du? Wie kannst du mir helfen? Ich will alles tun, was du sagst." Die Stimme antwor­tete: "Gehe zu John, lasse dir eine Bibel geben und forsche darin."
Dieser Rat wirkte wie eine kalte Dusche. John war dieser Fromme, der mit der Bibel zum Arbeitsplatz kam. Ausgerechnet zu dem? Niemals!
Die Stimme überwand seinen Widerstand: "Du hast zugesagt, alles zu tun, was ich vorschlage."
Mario suchte widerwillig John auf und erhielt eine Bibel. Seine Frau staunte nicht wenig, als ihr Mann mit einer Bibel heimkam. Mario begab sich in das Schlafzimmer, um die Bibel zu öffnen. Da zog ihn eine unbekannte Macht auf die Knie. Er hörte wieder die gleiche Stimme wie unterwegs im Auto. Mario fragte: "Wer bist du?" Die Stimme antwortete: "Ich bin Gott." Gemeint ist Gott, der Sohn. Die Schrift sagt: "Kein Mensch wird leben, der mich sieht." (2. Mos. 33,20) In 2. Mos. 33, 11 heißt es aber auch, daß Moses Gott von Angesicht sehen durfte.
Bei dieser Selbstoffenbarung des Gottessohnes sah Mario eine Gestalt in langem, wallendem Gewand und einen Kopf mit langem Haar auf die Schultern hängend. Mario zweifelte an der Wahrheit der Aus­sage. Da gab ihm diese göttliche Erscheinung ein Zei­chen und sagte: "Du kannst nur mit der Brille lesen. Nimm sie ab. Du brauchst sie nie mehr in deinem Leben." Mario erwiderte: "Ich bin gerade morgen zum Augenarzt bestellt. Soll ich nicht hingehen?"
Die Anweisung wurde gegeben: "Doch gehe hin. Die Augenärzte tun Gutes. Ich will dir dort auch et­was zeigen."
Mario suchte am nächsten Tag den Augenarzt auf und scheute sich nicht, ihm sein Christuserlebnis zu bekennen. Der Arzt stritt es ihm nicht ab, sondern er untersuchte sein Sehvermögen. Nach Beendigung der Überprüfung erklärte der Arzt: "Ihr Astigma­tismus hat sich nicht geändert. Sie müßten die gleiche Brille tragen wie bisher." Mario widersprach: "Ich setze die Brille nicht mehr auf, da ich seit gestern ohne Brille normal lesen kann." Ich will vorweg­nehmen, daß Mario seit der Christuserscheinung die volle Sehkraft besitzt. Er setzt keine Brille mehr auf.
Dieses erste Erlebnis war ein Ansporn für ihn, die Bibel zu lesen und zu beten. Mit seinen Problemen war er aber noch nicht fertig. Es setzten schwere Kämpfe ein. Kein Wunder, denn Mario hatte sich als Wahrsager betätigt. Der Teufel gibt die nicht ohne Kampf frei, die ihm bisher gedient haben. So ahmte der Feind die Stimme Gottes nach und versuchte Ma­rio Anweisungen zu geben. Mario spürte aber den Unterschied zwischen der Stimme seines Herrn und der Stimme des Erzfeindes. Er bat aber den Herrn, ihm doch wieder direkte Anweisungen zu geben. Der Herr tat es ein letztes Mal. Er sagte: "Du mußt dich von der Bibel unterweisen lassen und von den Stimmen abkommen." Das ist die Bestätigung dafür, daß Mario nicht in ein extremes Fahrwasser geriet...

...Seit Jahren werde ich brieflich und mündlich nach meiner Meinung, die UFOs betreffend, befragt. Bis­her hielt ich mich zurück, weil mir die letzte Gewiß­heit fehlte. Die ganze Angelegenheit war mir zu mysteriös.
Vor 20 oder 30 Jahren sprach man von einem UFO-Fimmel. Selbst ein bekannter Parapsychologe redete von einer Massenhysterie oder einer psychi­schen Epidemie. Solche Stimmen sind nun zurück­haltender geworden, seitdem Abertausende von UFOs gesichtet worden sind. Bei meiner Vortrags­tour in Colorado (USA) hörte ich in Denver, daß ein Professor Sounders an der Colorado-Universität schon 60 000 UFO-Erlebnisse gesammelt hätte.
Hal Lindsey, der nicht nur in den USA, sondern auch in Europa durch seine ausgezeichneten Bücher bekanntgeworden ist, schreibt in seinem Vorwort zu dem Titel von Weldon "Encounters with UFOs" (Begegnungen mit UFOs) folgendes:
"UFOs sind nunmehr auf der ganzen Welt zu Tausenden gesichtet worden. Die Bestätigung für ihre Existenz wurde von seriösen Wissenschaftlern, von Piloten der Luftwaffe und des zivilen Flugver­kehrs, von Polizeioffizieren und sogar von Astro­nauten gegeben.
Einige, die an Bord der UFOs verschleppt worden sind, haben ihren Bericht auch in der Hypnose wie­derholt.
Bei diesem aufsehenerregenden Beweismaterial, das sich täglich häuft, ist es dringend wichtig, daß sich jeder klar wird, was er von den UFOs hält. Warum berühren ihre Erscheinungen unsere Vor­stellungen von Gott und dem Universum?
Höchst bedeutsam ist, daß eine erstaunliche Querverbindung zwischen dem wachsenden Okkul­tismus und den UFO-Erscheinungen besteht."
Hal Lindsey ist ein ernst zu nehmender Autor. Mir ist es sehr willkommen, daß er die UFO-Erlebnisse im Zusammenhang mit okkulten Phänomenen sieht. Ich stehe also mit der gleichen Meinung nicht allein.
Ich selbst habe noch kein UFO gesehen. Es liegen mir aber Berichte von glaubwürdigen und urteilsfä­higen Männern vor. Vor allem gibt auch die Seelsorge Einblick in dieses seltsame Gebiet.
Ein solches Beispiel, das ich auf Sizabantu auf­nahm, soll wiedergegeben werden.
Eine weiße Frau war auf Sizabantu zu Besuch. Die Verkündigung von Erlo und den anderen Brüdern traf ihr Gewissen. Sie entschloß sich zur Beichte. Ohne Namensnennung darf ihre Geschichte wieder­gegeben werden. In der Aussprache berichtete sie, daß ihre Eltern Spiritisten waren. Sie selbst hatte von Jugend auf ebenfalls spiritistische Sitzungen besucht. 1972 wurden in Südafrika und in Südwest viele UFOs gesichtet. An einem solchen Platz gehäufter UFO-Erscheinungen hatte die Berichterstatterin ein aufwühlendes Erlebnis. Es war jahrelang ihr Wunsch gewesen, einmal mit den Ufoisten in Verbindung zu kommen. Dieser Wunsch sollte sich in nicht erwarte­ter Weise erfüllen. In einer Nacht spürte sie einen Wirbelwind, als ob ein Helikopter über ihrem Kopf stünde. Sie wurde aus ihrem Haus herausgeholt. Sie wußte nicht, wie das geschah. Ihr war das ein Rätsel. Sie fragte sich, ob das nur eine Exkursion der Seele sei. Diese meistens spiritistischen Praktiken waren ihr ja nicht nur bekannt, nein, sie hatte das zuvor praktiziert.
Im Innern des UFOs sah sie Gestalten wie Robo­ter. Sie untersuchten mit vielen Instrumenten ihren Körper. Die ganze Prozedur erfolgte nicht ohne Schmerzen. Ein Roboter sagte: "Ihr seid noch nicht ganz entwickelt, daß ihr noch Schmerzen habt. Wir sind weiter als ihr."
Die Unterhaltung erfolgte telepathisch. Es wurde nicht die Sprache der Frau benützt. Bevor sie in ihr Haus zurückgebracht wurde, erklärten die Roboter: "Du darfst dir etwas wünschen. Bitte, was du willst. Wir wollen es dir geben. Gott wird ja dein Gebet nicht erhören. Aber wir können Erfüllung schen­ken." Die Frau antwortete: "Ich möchte gern heira­ten." Die UFO-Besatzung erwiderte: "So etwas Ge­ringes erbittest du, nichts Größeres? Du hättest mehr verlangen können."
Nachdem die Instrumente abgenommen worden waren, brachte ein Roboter die Frau zurück in ihr Haus. Sie war immer noch nicht frei von Schmerzen. Kurze Zeit später kam der Roboter nochmals zurück und sagte: "Wir haben ein Instrument vergessen." Er montierte es ab und verschwand. Da die Schmer­zen nicht nachließen, sah die Frau nach, warum ihr Bein so weh tat. Da entdeckte sie einen großen blauen Fleck, wo vorher das Instrument angemacht worden war. Die Stelle war noch tagelang blau.
Die UFO-Besatzung hielt Wort. Sie bekam eine Chance zu heiraten. Die Ehe wurde allerdings nicht glücklich.
Der Charakter dieses Erlebnisses ist deutlich zu erkennen.
Diese UFO-Besatzung stand im Widerspruch zu Gott, den sie abwerten wollte.
Die Frau konnte vorher beten und die Bibel lesen. Nach dieser UFO-Begegnung war ihr geistliches Leben erloschen.
Negativ ist auch der Zusammenhang Spiritismus und UFO-Begegnung.
Auch die Erfüllung des Heiratswunsches erwies sich nicht als glücklich.
Die Hauptsache wäre vergessen, wenn nicht der Ausgang dieser Seelsorge berichtet werden würde. Die Frau beichtete alles, was ihr als Sünde aufgedeckt worden war. Sie sagte sich auch vom Spiritismus und von diesem UFO-Erlebnis los und übergab ihr Le­ben Jesus Christus als ihrem Herrn.

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