Aufklärung

Die Magie

Die Magie aus der Sicht der Seelsorge

Art-Nr.: A150
Preis: EUR 2,00

Beschreibung:

 

  • Broschüre: 48 Seiten
  • Autor: Dr. Kurt E. Koch
  • Verlag: Bibel- und Schriftenmission Dr. Kurt E. Koch e.V.
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3-924293-06-6
  • ISBN-13: 978-3-924293-06-2

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Aus dem Vorwort:

Dieses Büchlein ist aus der Erfahrung der Seelsorge zur Aufklärung und Warnung geschrieben. Einige tausend Beichtgespräche zeigten in erschütternder Weise, wie sehr der moderne Mensch trotz des hohen Standes der naturwissenschaftlichen Erkenntnisse am alten Brauchtum und an magischen Praktiken hängt. Wenn es sich bei diesen magischen Vorgängen nur um harmlosen Aberglauben handeln würde, wäre eine Aufklärung nicht mit großer Dringlichkeit gefordert. So aber gehen viele Menschen seelisch an der Magie zugrunde. Eine kürzlich gehaltene Evangelisation zeigte diesen Notstand in drastischer Weise. Ein Pfarrer erklärte im Kirchengemeinderat: "Wenn sich von 50 Gemeindegliedern 49 bei diesen Aufklärungsvorträgen bekehren würden und einer würde verwirrt werden, so wollte ich diese Evangelisation ablehnen." Die Evangelisation wurde trotz dieses Einspruches nach einstimmigem Beschluß aller "ltesten gehalten. In der betreffenden Woche meldeten sich über hundert Menschen zur Seelsorge an. Die Aussprachen zeigten, daß in dieser Gemeinde ­viele okkult arbeitende Heilpraktiker und Naturärzte ihr Unwesen treiben. Viele Menschen werden täglich von ihnen magisch behandelt und belastet. In der Seelsorge hörte ich dauernd von den seelisch kranken Menschen den Vorwurf: "Warum werden wir von der Kanzel her nicht aufgeklärt gegen diese Formen der Magie und Zauberei?" Damit haben wir das Urteil von zwei Seiten, die Meinung des Ortsgeistlichen und die Meinung der Gemeinde. Wir können also den Einwand von oben umdrehen und fragen: "Ist es recht, daß 49 Menschen durch mangelnde Aufklärung in die Irre gehen und sich bei Magiern schwerste Belastungen holen, damit einer vor dem eventuellen Schaden einer Aufklärung bewahrt bleibt?" Wenn wir in dieser Weise Schaden verhüten wollen, dann müßte auch alle Aufklärung zur Verhütung der Suchtgefahren und ansteckenden Krankheiten unterbunden werden. Im übrigen sind unsere kurzsichtigen Überlegungen, ob wir aufklären müssen oder nicht, belanglos. Wir haben von der Heiligen Schrift her ein Wächteramt. Der Prophet Hesekiel (3, 17-21) erhält von Gott den Auftrag, den Gottlosen zu warnen. Diesem Auftrag können wir uns als Glieder der Gemeinde Jesu nicht entziehen.
Dieses Wächteramt ist ein schwerer aber ein hoffnungsvoller Dienst. Was von der dunklen Gewalt der Finsternismächte zu sagen ist, geschieht vom Sieg Jesu her. Der Teufel und seine Handlanger sind zwar eine furchtbare Wirklichkeit, aber sie sind durch Christus am Kreuz überwunden und entmächtigt. Wer zu Jesus kommt, steht auf Siegesboden. Christus ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum fürchten wir uns nicht. Wer nun diese Schrift liest, soll das tun im Aufblick zu Christus, unter dessen starke Hand wir uns stellen.

 

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