Gestohlene Kuh

Ein Bauer aus dem Kappler Tal kommt zum Kristallseher und jammert: »Heute nacht ist mir eine Kuh gestohlen worden. Kannst du mir sagen, wo sie ist?« Der Spiegelmantiker geht in seine Kammer und konzentriert sich auf seinen Spiegel. Endlich kommt er heraus und erklärt: »Deine Kuh steht im Hofe vom Holzerjörg, und zwar in der Scheune, versteckt hinter einigen Strohballen. * Zufallsbild *Nimm drei bis vier Leute mit und einen Landjäger. Hälftig geht ihr in die Wohnung und die andere Hälfte gleich in die Scheuer.« Der Bestohlene befolgte diesen Rat und fand seine Kuh.

Das ist der Täter

Einem unchristlichen Mann brannte eines Nachts die Garage samt seinem Wagen ab. Da er Brandstiftung vermutete, benachrichtigte er die Polizei. Die polizeilichen Ermittlungen brachten keinen Erfolg.

Um den Täter festzustellen, suchte er einen Mann auf, der die Spiegelmantik beherrschte. Der Hellseher zog sich etwa 20 Minuten in sein Kabinett zurück. Dann trat er aus seiner halbverdunkelten Kammer heraus und hielt dem Ratsuchenden seinen magischen Spiegel hin und sagte: »Das ist der Täter.«

* Zufallsbild *Der Angeredete erblickte in dem Spiegel einen ehemaligen Schulfreund und rief entsetzt aus: »Das ist nicht möglich. Wir stehen sehr gut miteinander.« Der Hellseher erklärte: »Der Spiegel lügt nicht!« Beim Weggehen sagte der Hellseher noch ganz beiläufig: »Du wirst übrigens bald sterben.«

Der verdutzte Mann suchte nun doch seinen Schulkameraden auf, blickte ihm in die Augen und fragte ihn: »Hast du etwas mit meinem Garagenbrand zu tun gehabt?« Der Schulkamerad war ganz verwirrt und legte tatsächlich ein Geständnis über seine Brandstiftung ab. Auf die Frage nach dem Motiv gab der Brandstifter zu, er wäre auf seine geschäftlichen Erfolge neidisch gewesen, da er selbst in beruflichen Dingen immer wieder Rückschläge hatte. Der Brandstifter bat nun den Geschädigten, er möchte doch über den Vorfall schweigen, er wollte ihm die Garage und den Wagen ersetzen, was er auch in Kürze tat.

Zwischenruf:
In dieser Zeit ist zwar der Teufel los, aber Gott am Zug.
Peter Hahne

Ungefähr vier Wochen nach der Unterredung mit dem Hellseher stieß der Brandgeschädigte in der Nacht einen furchtbaren Schrei aus. Seine Frau wurde über diesem Schrei wach, machte Licht und beobachtete, daß ihr Mann sich unter fürchterlichen Krämpfen wand. Sie holte sofort den Arzt, der den Schwerkranken in eine Universitätsklinik überwies.

* Zufallsbild *Von dem nächtlichen Erlebnis an war er bewußtlos und mußte zehn Tage lang künstlich ernährt werden. In dieser Zeit der Bewußtlosigkeit setzte sich eine kirchliche Gemeinschaft täglich in der Fürbitte für ihn ein.

Schließlich kam der Patient wieder zur klaren Besinnung und berichtete, was er in diesen zehn Tagen alles erlebt hatte. Als er zu Beginn dieser seltsamen Erkrankung nachts aufwachte, sah er im Traum oder Halbschlaf scheußliche, teuflische Gestalten auf sich zukommen, die ihn zu einer Höllenfahrt mitrissen. Bei diesem merkwürdigen Erlebnis stand alle Schuld seines Lebens vor seinen Augen.

Er erkannte ferner die einzelnen Vorgänge der Brandstiftung, auch die Beratung beim Hellseher wurde noch einmal lebendig. Die schwarzen Kerle, die ihn in ihren finsteren Abgrund rissen, erklärten ihm, das Maß seiner Sünden wäre voll, und er müßte jetzt dafür gekreuzigt werden. Er erlebte eine entsetzliche, qualvolle Kreuzigung. Nach furchtbaren Mißhandlungen der ihm endlos dauernden Qualen waren die schwarzen Gestalten wieder verschwunden. Es wurde wieder lichter um ihn. Er kam zum Bewußtsein.

* Zufallsbild *Vom Arzt erfuhr er später, daß er zehn Tage lang bewußtlos war. Nach diesem schrecklichen Erlebnis war der Brandgeschädigte in seinem ganzen Wesen wie umgewandelt. Der unkirchliche Mann, der vorher vom Wort Gottes nichts wissen wollte, besuchte von da an treu die Gottesdienste und auch die Bibelstunden der Gemeinschaft. Er war sogar so eifrig, daß er am Sonntag sein Auto mit Nachbarn vollud und sie zur Bibelstunde fuhr.

Buchvorstellung

Berichte aus den Erweckungsgebieten des 20. Jahrhunderts.

Leseprobe:
In den letzten Jahrzehnten wird viel vom Heili­gen Geist geredet. Manchmal werden psychische Tumulte und ein Aufpeitschen der Gefühle für die Wirkung des Heiligen Geist gehalten. Solche Erlebnisse interessieren mich nicht. Zur Darstel­lung kommen echte Einbrüche des Heiligen Gei­stes...

112 Seiten, 2,- €

Menschen berichten...

Er zückte das Messer, nicht um den Gegner zu töten, sondern um ihn nur kampfunfähig zu machen.
Der Stich war aber doch lebensgefährlich.
Viele wussten, wer der Täter war...

Seit diesem Vorfall konnte Michael nachts nicht mehr schlafen. Er wurde von Angstträumen und Gewissensbissen geplagt...

Aus dem Buch "undefinedJesu Name ist wunderbar"

Erweckung

"Wir haben gerade so viel Religion, wie wir Gott haben. Die Zunahme der Religion und ihre Erweckung bedeutet nichts anderes, als mehr von Gott in unser Herz und unser Leben, mehr von Gottes Willen, mehr von Gottes Gegenwart und mehr von Gottes Kraft zu bekommen. (Andrew Murray in "The Prophet Priest")

Zitat Dr. Koch

"Niemand nimmt okkulte Kräfte ungestraft in Anspruch."