Anwendungsgebiete der Magie

Wie bereits der Abschnitt über die Objekte der Magie gezeigt hat, wird alles, was wir Menschen im Himmel, auf Erden und unter der Erde vorzufinden glauben, in den Abschußbereich der Magie einbezogen.

Es gehört zu der weltumspannenden Urrebellion Satans, daß Gott und Christus, Engel und Geister, alle irdischen Lebewesen und die Materie angetastet werden sollen.* Zufallsbild *

Es ist schlechterdings unmöglich, in dieser kleinen Broschüre die ungeheuerliche Spannweite der Magie zu beschreiben. Es können also nur einzelne Hauptgebiete angedeutet werden.

1. Heilen und Krankmachen

Heilen und Krankmachen. Heilungsbeispiele sind schon in großer Zahl gegeben worden. Es folgt also nur eines.

Eine katholische Frau lag schwerkrank im Krankenhaus. Die Schwerkranke ließ die Schwester rufen und bat sie um folgenden Dienst. Sie erzählte, daß ihre Tochter daheim seit Jahren besessen wäre. Ihre Tochter wäre sehr selten bei klarem Bewußtsein. Als Schwerkranke hätte sie nun die Möglichkeit, ihrer geplagten Tochter zu helfen. Sie bat dann die Schwester und sagte: "Schwester, bevor ich sterbe, verständigen sie bitte meine Angehörigen. Meine besessene Tochter wird dann gebracht. Wir beide wechseln dann das Hemd. Damit nehme ich die Besessenheit meiner Tochter mit ins Grab. Meine Tochter wird dadurch frei." Die betreuende Schwester hat den Wunsch dieser Sterbenden nicht erfüllt.
Die Umkehrung der Heilung ist das Krankmachen.* Zufallsbild *

Ein junger Mann wollte sich seiner Wehrdienstpflicht entziehen. Der Vater schickte ihn daher zu einem Besprecher, der ihm eine Krankheit anhängen sollte. Dieses Experiment glückte. Der junge Mann war daraufhin wehrdienstunfähig.

Ein undefinedspiritistisches undefinedMedium beichtete, sie würde einem Zirkel angehören, der nicht nur Totenverkehr, sondern auch schwarze Magie pflegt. Ihre Spezialität wäre das magische Krankmachen und der Todeszauber. Sie hätten schon mehrere Morde verübt, die von der Polizei nicht aufgedeckt werden konnten. Auch hätten sie einem Pfarrer zugesetzt, der daraufhin nervöse Störungen bekam und einige Monate arbeitsunfähig war. Das war der Inhalt dieser Beichte. Nachprüfen konnte ich die Aussagen nicht. Lediglich weiß ich, daß jener Pfarrer zur Zeit der magischen Experimente dieses Zirkels längere Zeit krank war.* Zufallsbild *

Ein Mädchen aus einer streng katholischen Familie heiratete gegen den Willen der Eltern einen evangelischen Mann. Der erstgeborene Sohn aus dieser Verbindung bekam die Kinderlähmung. Die Eltern machten ihrer Tochter Vorwürfe mit dem Hinweis: "Das ist die Strafe für deine Verbindung mit einem evangelischen Mann." Die katholischen Eltern beauftragten dann einen Magier, den Sohn zu heilen, und dafür die Mutter zu plagen oder krank zu machen. Tatsächlich machte die Heilung des kranken Sohnes überraschend schnelle Fortschritte. Die Mutter dagegen wurde krank. Die Frau wurde mit ganz merkwürdigen Störungen, wie Lähmungserscheinungen, Depressionen, furchtbare Kopfschmerzen usw. in das Krankenhaus eingeliefert. Die Ärzte wurden sich in der Beurteilung der Krankheit nicht klar. Sie machten eine Spezialuntersuchung nach der anderen, Lumbalpunktion, Grundumsatzbestimmung, Aufstellung eines EKG (Elektrokardiogramm) usw. Schließlich holten sie noch einen Hirnspezialisten. Sie fanden bei den wochenlangen Untersuchungen keine Ursache. Schließlich besserte sich das Befinden der Frau überraschend schnell. Sie verlangte ihre Entlassung. Die Ärzte willigten ein. Die katholischen Eltern waren furchtbar erschrocken über diese Wendung und berichteten sofort dem Magier, daß seine Verfolgung unwirksam geworden wäre.* Zufallsbild *

Ein Schwarzmagier sagte zu einem Mädchen, dem ein gutsituierter, verheirateter Herr den Hof machte: "Diesen Herrn bringe ich geistig so herunter, daß er seinen Posten verliert." Es ging nicht lange, da stellten sich bei diesem Herrn nervöse Störungen ein. Er klagte über Klopfgeräusche im Kopf und außer dem Kopf, über Augenflimmern und Beeinträchtigung der Sehschärfe und Denkschärfe.

Ein Mädchen kam durch eine Evangelisation zum Glauben an Christus. In ihrer ersten Freude über das neu geschenkte Glück versuchte sie, ihre Nachbarn auch zu den Vorträgen und Bibelstunden einzuladen. In ihrer Nachbarschaft wohnte ein Mann, der eine reichhaltige okkulte Literatur besitzt und damit experimentiert. Diesem Mann ging das fröhliche Zeugnis des gläubigen Mädchens auf die Nerven. (Die Christusbotschaft und die Magie scheiden sich ja wie Himmel und Hölle.) Der Okkultist erklärte: "Die mache ich verrückt. Die bringe ich soweit, daß sie nicht mehr zur Stunde geht." Nach einigen Wochen setzten tatsächlich bei diesem gläubigen Mädchen Störungen ein. Sie sah Lichtflämmchen im Zimmer und nahm auch undefinedSpukerscheinungen wahr. In diesem Zustand kam sie zu mir zur seelsorgerlichen Aussprache.* Zufallsbild *

2. Liebes- und Haßzauber
Die Beispiele B 43 bis B 45 können auch als Haßzauber angesehen werden. Es folgen hier nur Beispiele zum Liebeszauber.

Die Älpler, die im September die Kühe von der Gebirgsweide heimtreiben, binden gern drei Kräutlein ins Seil der Leitkuh. Das soll nicht nur als Schmuck dienen, sondern soll Glück in der Liebe bringen.

Ein Mädchen hatte ein Verhältnis mit einem verheirateten Mann. Eines Tages wechselte dieser Mann seinen Wohnsitz. Vor der Abreise erklärte er seiner Freundin: "Wenn wir jetzt auch getrennt sind, so werde ich dich doch laufend besuchen. Allerdings nicht so, daß ich hierher zurückfahre. Ich werde dir nur im Traum begegnen. Du weißt ja, was ein Mann von einem Mädchen will. Ich kann mir jederzeit nehmen, was ich brauche, ohne daß du es hindern kannst. Du wirst nie etwas gegen mich unternehmen können, weil du keine Beweise dafür haben wirst." Das Mädchen verstand zunächst nicht viel von dieser seltsamen Erklärung. Bereits eine Woche nach der Abreise des Freundes spürte sie in der Nacht plötzlich seine Gegenwart. Die Besuche wiederholten sich immer wieder, bis dem Mädchen diese merkwürdigen Begegnungen unheimlich und zum Ekel wurden. Sie nahm zunächst ärztliche Hilfe in Anspruch. Wie es nicht anders zu erwarten war, erklärte der Arzt diese nächtlichen psychischen Begegnungen für sexuelle Halluzinationen im Anfangstadium der Schizophrenie. Das Mädchen, das geistig völlig klar ist, anerkennt nicht diese Diagnose des Arztes, sondern ist der Meinung, daß hier andere Dinge mitspielen.* Zufallsbild *

3. Verfolgung und Abwehr
Verfolgung und Abwehr  gehören zur häufigsten Anwendungsform der Magie.

Zwei Frauen aus Beßarabien, die sich jahrelang mit der schwarzen Magie befaßten, gerieten in Streit. Beide wandten ihre magischen Kräfte zur Verfolgung der anderen an. Die eine Frau stürzte bei diesem Kampf ohne sichtbare Ursache zu Boden, empfand Lähmungserscheinungen und konnte sich nicht mehr erheben. Sie fluchte und lästerte gegen ihre Gegnerin. Als man sie vom Boden aufgehoben hatte, schrie sie die andere Magierin mit den Worten an: "Du kommst nicht mehr lebendig aus diesem Haus. Ich sorge dafür." Nach drei Tagen bekam die Bedrohte unerhörte Kopfschmerzen, und nach acht Tagen war sie tot.

Ein Kind schrie in jeder Nacht von 11 bis 1 Uhr. Die verzweifelte Mutter ließ sich von einem Magier beraten. Es wurde ihr gesagt, sie sollte ein Messer, eine Gabel und eine Schere unter das Kopfkissen des Kindes legen, dann würden die Belästigungen aufhören. Ferner sollte durch diese magische Abwehr der betreffende Übeltäter sich verletzen. Die geplagte Mutter befolgte diesen Rat. Als tags darauf die Zimmerfrau einen Verband trug, war sie der Überzeugung, daß die Zimmerfrau die Urheberin der nächtlichen Belästigungen wäre.* Zufallsbild *

Ein Bauer beobachtete, daß die Milch einer Kuh blutig war. Er machte die blutige Milch nachts zwischen 11 und 12 heiß, schlug mit einer Sichel hinein und murmelte einen Spruch dazu. Am nächsten Tag hatte eine Nachbarsfrau Gesichtsverletzungen. Er nahm nun an, daß diese Frau seine Kuh verhext hätte.

4. undefinedBannen und Lösen
Bannen und Lösen  werden von manchen Magiern als Sport betrieben, andere verfolgen damit ihre egoistischen Interessen.

Ein Mann in einem christlichen Erholungsheim besaß die Fähigkeit des magischen Bannens und Lösens. Er konnte Leute auf der Straße stehen lassen, daß sie nicht weiter konnten. Auch Kinder konnte er bannen, daß sie nicht mehr sprechen oder nur einen Schritt weitergehen konnten. Dieser Mann galt als gläubiger Christ.* Zufallsbild *

Ein Heilmagnetiseur in der Schweiz mit einem amtlichen Gewerbeschein behandelt seine Patienten mit Formeln der weißen Magie. Er verwendet entweder die drei höchsten Namen oder auch drei Vaterunser. Um dieser frommen Worte willen halten ihn seine Patienten für einen christlichen Mann. Dieser Magnetiseur verfügt über magische Kräfte. Wenn ein Patient nicht ordnungsgemäß bezahlt, dann wird er gebannt. Der Patient kommt bei seiner Abreise bis zum Bahnhof, kann dann aber nicht in den Zug einsteigen. Die Bahnbeamten, die von den magischen Kräften des Magnetiseurs aus vielfachen Beobachtungen heraus wissen, sagen dann lachend zu dem Patienten: "Bezahlen Sie erst den Magnetiseur, dann kommen Sie wieder und reisen mit."

Ein Schullehrer befaßte sich jahrelang mit der schwarzen Magie. Er beschaffte sich nicht nur Literatur darüber, sondern probierte die magischen Experimente aus. Seine Versuchsobjekte waren seine Kinder in der Schule. Er rief Kinder auf, indem er gleichzeitig einen Bannspruch anwandte. Das aufgerufene Kind konnte weder vom Platz aufstehen noch sprechen. Erst wenn er den Lösespruch sagte, erhob sich das Kind und gab Antwort. Diese Methode des Bannens und Lösens wandte er auch als Strafe an. Nachdem er sich jahrelang an den Kindern in der Schule geübt hatte, nahm er als weitere Versuchsobjekte die eigene Frau und Tochter. Er beherrschte seine Angehörigen so vollkommen, daß er sie nach Belieben bannte. Frau und Tochter konnten manchmal stundenlang, ja auch tagelang kein Wort mehr hervorbringen. Die Ehefrau ging seelisch zugrunde und starb. Die zweite Frau lief nach dem ersten Bannversuch des Mannes aus dem Hause und kam nie mehr zurück. Der Vater verging sich daraufhin sexuell an seiner Tochter. Die Tochter war in ihrer Abwehr dem Vater gegenüber machtlos. Als der Vater sich einer dritten Frau zuwandte, bannte er seine Tochter. Es stellte sich eine dauernde Sprechlähmung ein. Da die Tochter dem Vater, der sich vielen Frauen zuwandte, im Wege stand, wurde sie von ihrem eigenen Vater in eine Nervenheilanstalt verbracht. Es gelang den Ärzten nicht, die Sprechlähmung des Mädchens zu beseitigen. Die Verwandten des Mädchens, welche von den entsetzlichen Familienverhältnissen des Lehrers wissen, dürfen nach dem Verbot des Vaters das unglückliche Mädchen im Irrenhaus nicht besuchen.* Zufallsbild *

5. Todeszauber an Tieren und Menschen
Todeszauber an Tieren und Menschen gehört zum dunkelsten Gebiet der Magie. Es liegen mir diesbezüglich verschiedene Missionsberichte vor. Nur wenig Menschen wissen, daß solche Dinge auch in Europa praktiziert werden. Auch wenn sich die Wirksamkeit des Todeszaubers nicht nachweisen läßt, so bedeuten doch schon derartige Gebräuche einen Tiefstand unserer Kultur.

Ein Experte der schwarzen Magie spezialisierte sich vor allem auf die magische Verfolgung, den Todeszauber und den Stallzauber. Er bewerkstelligte es, mit Hilfe der schwarzen Kunst in vier Tagen eine Kuh zu töten. So berichtete mir der Enkel dieses Mannes.

Eine Frau trieb jahrelang schwarze Magie. Sie besaß ganz gefährliche Zauberbücher, z. B. das "6. und 7. Buch Moses", das "Quellbuch", den "Geistlichen Schild" und noch viele andere okkulte Literatur. Sie experimentierte auf dem Gebiet der magischen Verfolgung und des magischen Todeszaubers. Sie rühmte sich selbst: "Ich habe meinen Mann und meine Tochter weggeputzt." Ihre Feinde verfolgte sie mit Krankheiten. Sie erklärte, sie könnte Hautausschläge, Durchfall, Herzbeschwerden, Juckreiz, Magenschmerzen, Anschwellung des Leibes und andere Dinge bei ihren Feinden hervorrufen. Nachdem sie ihre ganze Familie auf diese Weise, wie sie selbst sagte, in den Tod getrieben hatte, wurde sie mit Hilfe eines Pfarrers Gemeindeschwester. - Die Frau treibt auch heute noch nach wie vor ihre magische Praxis. Sie ist verschlossen gegen alles Göttliche. Jesus nennt sie einen Hurenbub und Halunken. An kirchlichen Festtagen hat sie schreckliche Wut- und Lästeranfälle. In guten Stunden hat sie Gewissensbisse und erklärt: "Mein Leben ist versaut. Ich will das gar nicht machen, wozu ich getrieben bin. Aber ich muß es tun, der Teufel reitet mich. Ich kann nicht mehr zur Ruhe kommen."* Zufallsbild *

Ein verheirateter Mann ließ sich mit einem älteren ledigen Mädchen zu ehebrecherischen Beziehungen ein. Dieses Mädchen hat den Ruf, daß sie mit schwarzer Magie arbeitet. Eines Tages wurde dieser Mann des unerlaubten Verhältnisses überdrüssig. Er erklärte seiner Freundin, daß er nicht mehr zu ihr kommen würde. Seine Geliebte war darüber aufgebracht und drohte ihm: "Du hast eine Frau und zwei Kinder, die müssen daran glauben!" Der Mann ließ sich nicht einschüchtern und blieb bei seinem Entschluß. Zwei Tage nach der Trennung wurde sein Sohn krank, kam ins Krankenhaus und starb. Es war eine merkwürdige Krankheit, die von den Ärzten nicht diagnostiziert werden konnte. Nach einigen weiteren Tagen erkrankte auch die Frau und die Tochter. Der Mann erschrak und erinnerte sich der Drohung der magischen Besprecherin, mit der er das ehebrecherische Verhältnis hatte. Er eilte zu ihr und bat sie inständig, sie möchte doch nicht die schwarze Magie gegen ihn anwenden. Sie ließ sich erweichen und erklärte: "Gut, ich will davon absehen." Daraufhin wurde Frau und Tochter wieder schnell gesund.

Bei einer Evangelisation kam ein Mann zur seelsorgerlichen Aussprache und berichtete aus seinem Heimatdorf folgenden Fall. Einem Nachbarn wurde eine neue Säge gestohlen. Der Diebstahl geschah am hellen Tag und wurde beobachtet. Dem Bestohlenen wurde die Tat und der Name des Diebes sofort gemeldet. Der Eigentümer der Säge begnügte sich nun nicht mit der Anzeige bei der Polizei. Er ging zu einem Mann, der mit Hilfe der schwarzen Magie Experimente der magischen Verfolgung durchführte. Der Bestohlene trug sein Anliegen vor und bezahlte den magischen Fachmann recht gut. Dieser Okkultist versprach sofortige Hilfe und erklärte: "Der Dieb muß verrecken!"
Der Bestohlene fuhr in sein Heimatdorf zurück. Drei Stunden nach der Konsultation bei dem Okkultisten traf den Dieb ein Herzschlag.

undefinedNächstes Kapitel

Buchvorstellung

Der Bericht des Missionsleiters Erlo Stegen über den Beginn der Erweckung unter den Zulus.
Durch Zerbruch zum Sieg

112 Seiten, 3,- €

Menschen berichten...

Er zückte das Messer, nicht um den Gegner zu töten, sondern um ihn nur kampfunfähig zu machen.
Der Stich war aber doch lebensgefährlich.
Viele wussten, wer der Täter war...

Seit diesem Vorfall konnte Michael nachts nicht mehr schlafen. Er wurde von Angstträumen und Gewissensbissen geplagt...

Aus dem Buch "undefinedJesu Name ist wunderbar"

Gehört aber nicht Opposition dazu, wenn Gott ein Feuer anzündet? Wenn eine Erweckung keine Widersacher hat, dann ist das keine echte Erweckung.
Dr. Kurt E. Koch

Zitat Dr. Koch

"Niemand nimmt okkulte Kräfte ungestraft in Anspruch."