Der Wind weht, wo er will

Der Bericht von Dr. Han ist überschrieben:

2. DER WIND WEHT, WO ER WILL (Joh. 3, 8)
Der Wind wehte mächtig am ersten Pfingstfest, von dem in Apg. 2 berichtet wird. Dieser Geisteswind brach auch hin und wieder in der Geschichte der christlichen Kirche auf. Auch in unserem Jahrhundert erleben wir seine Kraftwirkungen. Hier in Korea hören und verspüren wir jetzt sein Wehen und Brausen.
* Zufallsbild *Korea hat immer noch die Trennungslinie, den 38. Breitengrad mit der demilitarisierten Zone zwischen Nord und Süd. Um dieser Bedrohung willen muß Südkorea 600 000 Mann unter den Waffen haben. Wir haben über 350 protestantische Militärgeistliche. Zu ihnen kommen noch einige katholische und buddhistische Kaplane.
Der Heilige Geist arbeitete an den Herzen dieser Militärgeistlichen, und sie trugen das Feuer unter die Soldaten. Es gab in den Kasernen einen Aufbruch für das Evangelium. Die Folge war ein Taufbegehren mit dem Wunsch, in die christliche Gemeinde aufgenommen zu werden.
Die gewaltigste Taufhandlung war am 25. April 1972 in der 20. Division. An diesem Tag wurden 3478 Soldaten getauft. Um diese vielen Männer zu taufen, waren 140 Pastoren aufgeboten worden, von denen jeder etwa 30 zu taufen hatte.
Diese Evangelisationsbewegung unter den Soldaten geht kräftig weiter und erfaßt viele Kasernen des Heeres, der Marine und der Luftwaffe.
Wir sind dankbar dafür, daß die koreanische Bibelgesellschaft uns 500 000 Bibeln geschenkt hat. Der internationale Gideonbund gab uns sogar 800 000 Bibeln.
* Zufallsbild *Die koreanischen Kirchen aller Richtungen gründeten Hilfsorganisationen, um christliche Literatur zu beschaffen, Kapellen zu bauen und in jeder Weise das christliche Leben zu fördern.
Man sagt, daß es vor fünf Jahren 45 000 gläubige Soldaten in der Armee gab. Heute sind es schätzungsweise 200 000. Die Militärgeistlichen arbeiten hart. Ihr nächstes Ziel ist, daß wenigstens die Hälfte der Armee - also 300 000 - Christen werden und sind. Wir sind dankbar dafür, daß der Heilige Geist mächtig in unseren Militärlagern wirkt.
Der Ostermorgen-Gottesdienst war der fröhlichste in diesem Jahr 1973. Seit Beginn der Erweckung war es Sitte, daß alle Christen jeglicher Richtung sich jeweils am Ostermorgen am historischen Südberg in Seoul versammelten, um der Auferstehung des Herrn zu gedenken.
Seit einigen Jahren gaben verschiedene Gemeinden diesen Brauch auf und versammelten sich an getrennten Orten. Den Grund für diese Spaltung will ich nicht angeben. Auf jeden Fall steht ein trauriger Anlaß dahinter. In diesem Jahr aber versammelten sich wieder alle Christen wie früher am gleichen Ort, um den auferstandenen Herrn zu grüßen. Auch hier spürten wir wieder das Wehen des Heiligen Geistes.
* Zufallsbild *Ich glaube, daß die Nachricht von dem Billy-Graham-Feldzug im Sommer 73 die ganze Welt erreicht hat. So brauche ich nicht viel darüber sagen. Ich muß nur bekennen, daß wir die Gegenwart des Heiligen Geistes in diesen Versammlungen spürten. Jeder Teilnehmer fühlte die Herrlichkeit des gegenwärtigen Gottes unter diesen Millionen von ergriffenen Menschen.

Unter den Christen Koreas hat sich in den letzten Jahren ein neues Losungswort gebildet: 50 Millionen Koreaner für Christus! Der westliche Leser versteht vielleicht nicht ganz die Bedeutung dieses Slogans. Südkorea hat 32 Millionen Bewohner, Nordkorea etwa 15 Millionen. Eineinhalb Millionen leben in der Mandschurei und in China. 600 000 Koreaner leben in Japan und 400 000 in Sibirien. Es gibt also rund 50 Millionen Koreaner auf der Erde. Wir wollen allem unserem Volk das Evangelium bringen, ganz gleich, wo sie wohnen.

Ich muß darauf hinweisen, daß das koreanische Institut "Kirche im Wachstum" unter der Leitung des Heiligen Geistes entstanden ist. Wir haben die begründete Hoffnung, daß es der gegenwärtigen Kirche in Korea gelingt, das ganze Volk zu erreichen. Als Fernziel besteht, die Milliarde Menschen in Asien mit dem Evangelium zu erfassen. Wir arbeiten in drei Richtungen:
1.Wir strahlen das Evangelium über das Radio aus. * Zufallsbild *Damit erreichen wir nicht nur ganz Südkorea, sondern auch unsere Brüder in Nordkorea. Wir haben zwei verschiedene Programme, die über zwei Sender Süd und Nord erreichen.
2.Ferner führen wir Seminare durch, um Pastoren und Laienhelfer der Gemeinden weiterzubilden. Wir suchen uns auch verheißungsvolle junge Menschen aus, die wir für den Dienst im Reich Gottes zurüsten.
3.Massenevangelisationen werden da durchgeführt, wo sich große Menschenansammlungen, d. h. in den Städten, vorfinden. Als gute Fischer haben wir in den großen Fischgründen zu arbeiten. Solche Evangelisationen werden nicht nur in den Städten, sondern auch in Kasernen, Schulen, Universitäten und Fabriken organisiert.

In Korea sind heute die Türen für das Evangelium weit offen. Wir können es uns nicht leisten, diese von Gott gegebenen Chancen ungenützt verstreichen zu lassen. Wir müssen die Segel setzen, wenn der Wind bläst. Und Gottes Winde wehen heute. Wir hoffen, daß die Christen in der Welt dafür beten, daß wir unseren Auftrag erfüllen können.
Wir beten und arbeiten für das große Ziel. Ein freies, vereinigtes, christliches Korea wird einiges für das Reich Gottes und den Frieden der Welt beitragen können."

Buchvorstellung

Berichte aus dem Erweckungsgebiet Kwasizabantu.

130 Seiten, 2,60 €

Leseprobe:
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Aus dem Buch "undefinedIm Himalaja"

Erweckung

"Gott ist souverän. Aber die Tatsache, dass Gott souverän ist, hebt nicht die Verantwortung des Menschen auf. Gott schenkt Erweckung. Aber wir sind die menschlichen Akteure, durch die Erweckung möglich ist." (Duncan Campbell)

Zitat Dr. Koch

"Ich fand in der Seelsorge noch keinen, der bei einer okkulten Belastung ohne die Hilfe der Beichte frei geworden wäre."