Sein Name macht stark

Nach der Ausgießung des Heiligen Geistes gingen Petrus und Johannes in den Tempel. An der Tür trafen sie einen Lahmen. * Zufallsbild *Der arme Mann erwartete von den Aposteln eine Geldgabe (Apg. 3, 6). Petrus sah ihn an und sagte: "Silber und Gold habe ich nicht, was ich aber habe, gebe ich dir: Im Namen Jesu stehe auf und wandle!" Dabei ergriff er die Hand des Krüppels und richtete ihn auf. Der Gelähmte wurde sofort geheilt, sprang umher, pries und lobte Gott. Die umherstehenden Menschen staunten über diese Wundertat. Die Apostel nahmen diese Gelegenheit zu einer Botschaft wahr. Sie wiesen alle Ehre von sich ab und verkündigten: "Durch den Glauben an seinen Namen hat diesen, den ihr sehet und kennet, sein Name stark gemacht, und der Glaube durch ihn hat diesem gegeben die Gesundheit vor euren Augen" (Apg. 3, 16).
Ich hätte nicht gedacht, daß ich selber einmal Zeuge eines solchen Vorganges werden sollte. Bisher war ich der Meinung, daß diese Wunder der Urgemeinde vorbehalten waren. Natürlich war ich in der Nachfolge Jesu nie ein Modernist und Rationalist gewesen, sondern glaubte stets kindlich dem Wort Gottes. Es fehlte mir aber jegliches Anschauungsmaterial. In Korea sollte ich es bekommen.
Diese betenden Gemeinden machten keinen Rumor mit "Zungen und Heilungen". * Zufallsbild *Nur einmal im Monat ist eine besondere Gebetsstunde für Kranke. Ich erlebte eine solche Stunde mit. Es fehlt mir vollkommen der Wortschatz, um das zu beschreiben, was ich dabei empfand. Ich kann nur eines sagen: Anstatt des hektischen Betens und der Zwängerei, wie man es in extremen Gruppen erlebt, war hier eine Offenbarung der Herrlichkeit Gottes.
Ein Gelähmter wurde in die Gebetsstunde gebracht. Einige Koreaner hatten abwechslungsweise diesen Krüppel 80 km weit auf dem Rücken hergetragen. Nun lag er vor den Betern. Das verkrüppelte Bein und der verkrüppelte Arm waren kürzer als die gesunden Glieder. Es wurde über ihm gebetet. Es kam Blut und Bewegung in die verkümmerten Glieder. Der Gelähmte reckte und streckte sich. Er sprang auf die Beine und probierte die geheilten Glieder aus. Die Verkürzungen verschwanden. Die kranken und gelähmten Glieder streckten sich auf die normale Länge der gesunden Glieder. Darüber entstand bei den Betern kein Geschrei, sondern ein wunderbarer Lobpreis Gottes. Ich hätte keinem Berichterstatter das geglaubt, wenn ich es nicht selbst gesehen hätte.
Ein anderer Kranker lag auf einer Tragbahre. Er hatte eine Lungentuberkulose im letzten Stadium. Er war nur noch ein Skelett. * Zufallsbild *Bei jedem Atemzug standen Blutblasen auf seinen Lippen. Ein Bild des Jammers! Man konnte das fast nicht mit ansehen. Sie beteten über ihm und riefen den Namen des Herrn an. Der Kranke erholte sich zusehends beim Gebet. Er konnte seinen Brustkorb kräftig ausdehnen und weiten. Man sah, wie er seine Lungen anstrengte und kräftig atmete. Er wurde durch des Herrn Hand völlig geheilt.
Auch bei diesem Vorgang der Heilung wurden mir einige Bibelworte lebendig. Wie oft hatte ich schon über Markus 2,10 predigen hören: "Des Menschen Sohn hat die Macht." Manchmal hatte mich auch das Wort aus 2. Chronik 20, 6 gestärkt: "In deiner Hand ist Kraft und Macht." Noch nie habe ich aber solche Machtbeweise seiner Hand gesehen wie hier unter diesen Betern.
Ein Junge trat in den Kreis der Gemeinde und bat um Fürbitte. Seine Hand war vertrocknet. Er konnte die Finger nicht bewegen. Er bekannte seine Schuld und lieferte sein Leben Jesus aus. Dann wurde über ihm gebetet. In diesem Augenblick wurde seine verdorrte Hand durchblutet. Man merkte dem Jungen die Freude an, seine Hand gebrauchen zu können. * Zufallsbild *Er griff nach Gegenständen seiner Umgebung. Er spielte mit seinen gesunden Fingern. Eine unbeschreibliche Freude lag auf seinem Gesicht. Welch ein Herr, der im 20. Jahrhundert solche Dinge tut. Und welch ein Gericht über die laue Christenheit des Westens, daß wir soweit gekommen sind, daß wir nicht mehr glauben können. Mir ging es ja selbst so. Ich hätte an allem . gezweifelt, wenn ich nicht selbst Augenzeuge gewesen wäre.
Bei diesen Ereignissen mußte ich unablässig Buße tun. Die Nähe des Herrn erdrückte mich schier. Es ist doch ein Unterschied, ob man von solchen Wundern im Neuen Testament liest, oder ob man selbst das miterleben darf. Die Sprache reicht nicht aus, um der Heiligkeit und Herrlichkeit des gegenwärtigen Herrn gebührend Ausdruck zu verleihen.
Nach meiner Rückkehr aus Korea erzählte ich einer westlichen Gemeinde meine * Zufallsbild *Erlebnisse. Da bat mich ein Pastor: "Bitte bete mit meinen Kranken und mache sie im Namen des Herrn gesund!" Ich antwortete ihm: "Wie viele Gemeindeglieder haben Sie?" Er erwiderte: "Zweitausend." - "Wie viele Leute haben Sie in den Gebetsstunden?" - "Zwanzig bis dreißig, die einmal in der Woche zusammenkommen." Dann sagte ich ihm: "Ich bin bereit, mit Ihren Kranken zu beten, aber nur unter der Bedingung, daß sie fünf Jahre lang mit allen 2000 Gemeindegliedern jeden Morgen um 5 Uhr zum Gebet zusammenkommen." So war es in Korea. Wir quälen uns umsonst ab, solange nicht neutestamentliche Zustände in unseren Gemeinden herrschen.
Das Besondere an diesen Krankenstunden war, daß alles ruhig und ohne das übliche Aufpeitschen seelischer Kräfte vor sich ging. Was wird uns alles in den extremen Gruppen als Heilung angeboten. Wird es dann nachgeprüft, dann stimmt es nicht, oder es sind nur wenig dauerhafte Suggestivheilungen.

Buchvorstellung

Der erste Band aus der Reihe: "Aus meinem Leben"

96 Seiten, 1,50 €

An einem düsteren, nebligen Novembertag war ich geboren worden. Und diese Novembernebel schienen die erste Etappe meines Lebens mit grauen Schwaden zu überziehen. Die Unruhe und der Trennungsschmerz meiner Mutter schienen sich unbewußt auf mich jungen Erdenbürger zu übertragen.Das erste bewußte Erlebnis war eine schwere Lungenentzündung, die erste von zwanzig, die in sechs Jahrzehnten nachfolgten. Die Ärzte haben sich einige Male gewundert, daß ich das durchstehen konnte. Nun, wenn Gott einen für eine besondere Aufgabe am Leben erhalten will, dann bringen es selbst die Ärzte nicht fertig, für einen Totenschein zu sorgen.

Menschen berichten...

Die nächste Station war Johannesburg, wo Donavan Kontakt zu anderen Homosexuellen bekam. Viele trugen Frauenkleider, wie er. Sie gaben sich auch jeweils weibliche Vornamen und sprachen die international bekannte Homo-Sprache "Gayla"...

Aus dem Buch "undefinedWo ist ein Gott, wie du bist?"

Gehört aber nicht Opposition dazu, wenn Gott ein Feuer anzündet? Wenn eine Erweckung keine Widersacher hat, dann ist das keine echte Erweckung.
Dr. Kurt E. Koch

Zitat Dr. Koch

"Befreiung aus okkulter Belastung ist nur über Christus möglich durch eine Generalbeichte. Wer frei werden will, muss sich rückhaltslos Jesus Christus ausliefern."