Der politische Terror in Nordkorea

Die Nordkoreaner nützten die kurze Befreiungspause zwischen dem Abzug der Japaner und dem Einzug der Russen. * Zufallsbild *Unter großen Opfern an Geld und persönlicher Arbeit schufen sie sich Stätten der Verkündigung und des Gebetes. Dieser friedliche Aufbau wurde von Seiten der Kommunisten immer wieder gestört.
Geradezu katastrophal wurde die Lage der Christen, als rotchinesische Soldaten ins Land kamen und die Kommunisten sich rüsteten, ganz Korea an sich zu reißen.
Es ist seltsam, daß die Stadt Pjöngjang 1906 Ausgangspunkt der Erweckung gewesen war. Unter den Roten wurde diese Stadt dann das Zentrum der neu aufbrechenden Christenverfolgung. Ob dieser Gegenschlag nicht von der Hölle selbst inszeniert war?
Startschuß für die Verfolgungswelle war die Verhaftung eines führenden Staatsmannes, der ein überzeugter Christ war. Dieser Politiker verschwand spurlos. Niemand rechnet mehr damit, daß er noch am Leben ist.
Das schwere Leid, das über die Christen hereinbrach, wurde von Gott in Segen umgewandelt. * Zufallsbild *Solange die Gottesdienste noch nicht verboten waren, kamen die Christen wieder täglich zum Gebet in die Kirchen zusammen wie in der Erweckungszeit. Da die Räumlichkeiten nicht ausreichten, beteten sie außerhalb. Natürlich blieb den Kommunisten diese Gebetsbewegung nicht verborgen. Sie schlossen darum eine Kirche nach der anderen. Sie konnten aber den Gebetsstrom nicht mehr stoppen. Die Gebetsversammlungen wurden noch gewaltiger als die von 1906/1907.
Die Christen trafen sich vor Sonnenaufgang.
Manchmal um 5 Uhr, vielfach auch schon um 4 Uhr. Niemand fragte mehr nach der Witterung. Weder Kälte noch Schnee, noch Regen konnte sie abhalten. Tausende fanden sich ein. Sie beteten gleichzeitig wie in den Tagen, da der Heilige Geist Korea heim­gesucht hatte.
Wir kennen aus der Kirchengeschichte kein Bei­spiel, daß in einer einzigen Gebetsversammlung 10 000 Beter ihr Flehen zum Himmel schickten. Und doch war das noch nicht der Höhepunkt. Führende Christen in Nordkorea sagten aus, es hätte Ver­sammlungen mit 12 000 Betern gegeben. Und das, nachdem schon Tausende von Christen nach Süd­korea geflohen waren.
* Zufallsbild *Natürlich wurden diese gewaltigen Gebetsver­sammlungen auch von politischen Spitzeln besucht. Welche Behörde will aber 12 000 Beter auf einmal verhaften? Die Kommunisten pickten sich aber füh­rende Männer heraus. Und doch konnte sich der Gebetsgeist nicht durch den roten Terror stoppen lassen.
Unheimliche Terrorakte der Roten ließen viele Christen den Plan fassen, die Flucht nach Südkorea zu wagen. Es sind schreckliche Dinge passiert, die von wahrheitsliebenden Christen berichtet worden sind. Einige Christen wurden von chinesischen Kom­munisten tagelang an Kreuzen aufgehängt, bis sie unter Qualen starben. Treuen Zeugen, die nicht abließen, die Botschaft von Jesus weiterzusagen, wurden von den Rotchinesen die Zunge heraus­geschnitten. Kinder, die bei einer heimlichen Sonn­tagsschule erwischt worden waren, wurden taub ge­macht. Die roten Unholde schlugen ihnen die Eßstäbchen in die Ohren und zertrümmerten dadurch das Gehör.
Diese Greuel verwandelten die nordkoreanischen Gemeinden in eine Katakombenkirche oder Unter­grundkirche, wie man heute sagt. * Zufallsbild *Es wäre gut, wenn die manchmal verblendeten Christen des Westens die Wurmbrandbücher lesen würden. Dieser Autor, der selbst von Kommunisten 14 Jahre lang gefoltert worden ist, hat viele Terrorakte der Kommunisten berichtet. Seine Berichte entsprechen der Wahrheit, wie ich selbst durch gläubige Flüchtlinge feststellen konnte.
Wer von den nordkoreanischen Christen eine Möglichkeit sah, sich nach dem Süden durchzuschla­gen, betrat diesen gefahrvollen Weg. Sie schlichen sich durch die Kampffronten hindurch. Wer von den Kommunisten erwischt wurde, verlor dabei sein Leben. Und doch gelang es vielen, den mit Märtyrer­blut getränkten Boden Nordkoreas zu verlassen.

Buchvorstellung

Aus der Reihe: Aus meinem Leben, Teil 6

Interessantes, Aufklärendes, Evangelistisches aus dem Leben und der Arbeit von Dr. Koch.

106 Seiten, 1,50 €

Leseprobe:

Dann kam ich an die Reihe. Der Beamte öffnete meine Aktentasche und fragte:
»Do you have weapons?«
Haben Sie Waffen?
Da meine Bibel zu oberst lag, deutete ich auf sie und antwortete:
»That"s my weapon! My sword!«
Das ist meine Waffe, mein Schwert!
Der Israeli antwortete:
»That"s a good weapon.«
Das ist eine gute Waffe.

Menschen berichten...

Er zückte das Messer, nicht um den Gegner zu töten, sondern um ihn nur kampfunfähig zu machen.
Der Stich war aber doch lebensgefährlich.
Viele wussten, wer der Täter war...

Seit diesem Vorfall konnte Michael nachts nicht mehr schlafen. Er wurde von Angstträumen und Gewissensbissen geplagt...

Aus dem Buch "undefinedJesu Name ist wunderbar"

Erweckung

Mit all unseren Kräften hatten wir gebetet: "O, Gott es steht nicht unser Name auf dem Spiel. Die Leute werden nicht sagen, wir hätten versagt, sondern sie werden sagen: Es ist ihr Jesus, der versagt hat." Aber der Himmel war verschlossen. Keine Antwort auf unsere Gebete... (Erlo Stegen in dem Buch "undefinedErweckung unter den Zulus")

Zitat Dr. Koch

"Niemand nimmt okkulte Kräfte ungestraft in Anspruch."