Die zweite Welle der Erweckung

Wesley hat einmal vom zweiten Segen gesprochen. Er meinte damit, daß die Christen sich nicht mit ihrer Bekehrung zufrieden geben sollten. Gott hätte mehr als nur einen Segen für uns bereit. Diese Aussage Wesleys wurde oft mißverstanden und auch von extremen Kreisen zu einem Gesetz erhoben. Gottes Geist handelt aber souverän und darf nicht in eine Schablone gepreßt werden. * Zufallsbild *Es wäre ein armer Gott, der seinen Kindern nur zwei Segen zu geben hätte. Das Leben eines treuen Christen ist reich an tausendfältigen Segnungen. Und doch gibt es einzelne Christen und ganze Bewegungen, die einen speziellen zweiten Segen zu verzeichnen haben. Wir wissen das von Charles H. Finney, von dem Zeltevangelisten Jakob Vetter, von Major Thomas und vielen anderen Männern Gottes.
Die Erweckung auf den Hebriden hat ebenfalls zwei Segenswellen in ihrem Verlauf. Die erste Welle war etwa 1949, die zweite ab 1953. Leider ist diese Bewegung etwas ins schwarmgeistige Fahrwasser geraten.
In der koreanischen Erweckung zeichnen sich ganz eindeutig zwei Etappen ab. Die erste Welle war von 1906 bis 1945. Als die Japaner abgezogen waren, war damit auch der für die Christen unselige Shintokult zu Ende. Die Gläubigen unterzogen sich einem Reinigungsprozeß. Sie sollten aber nicht lange aufatmen können. Neues Unheil und noch größere Verfolgung zeichneten sich am Horizont ab.

Buchvorstellung

Interessante und evangelistische Begebenheiten aus dem Leben bekannter Reichgottesarbeiter.

254 Seiten, 3.60 €

Es ist bei der Erstbesteigung hoher Berge üblich, daß der erfolgreiche Kletterer die Fahne seines Heimatlandes hißt. Diese Fahne bedeutet, daß hier unter größten Opfern und unerhörtem Einsatz ein Sieg errungen wurde.
Die vorliegenden Zeugnisse sollen etwas Ähnliches sein. Männer und Frauen wollen unerreichte Gebiete mit ihrem Glauben erobern, die Siegesfahne Jesu hissen und Vorposten für ihn beziehen.

Menschen berichten...

Auf dem schmalen Weg kam Lydia an eine Stelle, wo drei Männer dabei waren, unentwegt andere Pilger in schwarze Särge zu legen. Es wurde Lydia deutlich gemacht: das sind Gläubige, die über die Sünden der anderen reden, die kritisieren, verurteilen, verdammen; Gläubige, die andere abschreiben und "beerdigen" und dabei ihr Ziel verfehlen. Sie konnten auf dem schmalen Weg nicht weiter gehen...

Aus dem Buch "undefinedIm Paradies"

Erweckung

"Wir haben gerade so viel Religion, wie wir Gott haben. Die Zunahme der Religion und ihre Erweckung bedeutet nichts anderes, als mehr von Gott in unser Herz und unser Leben, mehr von Gottes Willen, mehr von Gottes Gegenwart und mehr von Gottes Kraft zu bekommen. (Andrew Murray in "The Prophet Priest")

Zitat Dr. Koch

"Ich fand in der Seelsorge noch keinen, der bei einer okkulten Belastung ohne die Hilfe der Beichte frei geworden wäre."