Portland

Oregon ist der Schauplatz einer großen Erweckung, die an das heranreicht, was in Saskatoon ge­schehen ist. Oder sie ist in ihrer Auswirkung noch umfassender und weitreichender.
Wie begann es? Wer Menschen zuerst nennt, ver­steht nichts von den Planungen Gottes. Es war Got­tes Wille, diesen Teil der Vereinigten Staaten mit seinem Geisteshauch zu überziehen.
* Zufallsbild *Wer sind wir in Sünden geborenen Menschen, daß wir uns anmaßen, einen entscheidenden Teil zur Erweckung beigetragen zu haben? Im besten Fall gilt für uns ein treffender Ausdruck des Alten Testamentes:
toalat jahwe = Wurm Gottes.
Der Wurm liegt am Boden und kann von jedem Fuß zertreten werden. Mehr sind wir nicht vor Got­tes Angesicht.
Meine Informationen und mein Material über die Erweckung verdanke ich den beiden leiblichen Brü­dern Philipp Grabke in Saskatoon und Richard Grabke an der Immanuel Baptist Church in Port­land/Oregon. Bei Philipp wohnte ich. Seinen Bruder konnte ich nur in einem teuren Telefongespräch sprechen. Ich plane aber einen Stopover in Portland beim nächsten Flug von San Franzisko nach Vancouver, zumal ein Jurist mich nach Portland eingeladen hat.
Richard Grabke lud seinen Bruder ein, in seiner Kirche in Portland eine Woche Vorträge zu halten. Die Evangelisation fand statt von Palmsonntag bis Ostern 1972. Es waren die Tage vom 26. 3. bis zum 3. 4. Als ich am 11. 5. bei Philipp Grabke Aufnahme fand, dauerte die Evangelisation immer noch an, ob­wohl Philipp Grabke schon im April in seine eigene Gemeinde hatte zurückkehren müssen.
* Zufallsbild *Was hat sich inzwischen alles ereignet?
Mehr, als in einem Buch zu erfassen ist. Abend für Abend traten Menschen zur Entscheidung vor. Da die Menge in der Immanuel Baptist Church nicht mehr unterzubringen war, wurden in anderen Kir­chen Parallelveranstaltungen gehalten. Auch hier verloren die Menschen den Zeitbegriff. Die Nach­versammlungen gingen bis 4, 5, 6 Uhr, einmal sogar bis um 2 Uhr am nächsten Mittag. Vornehme und Geringe wurden vom Geist Gottes erfaßt. Etwa fünf­zig Pastoren taten Buße und erlebten eine Reinigung für ihren Dienst. Einige tausend Menschen, die bis­her nur traditionelle Kirchenbesucher waren, liefer­ten ihr Leben Jesus aus.
Ein biblisches Motto wurde vorherrschend: "Er­laube Jesus, in dir zu leben!"
Akademiker legten ihren Stolz ab; Ärzte, Psycho­logen, Professoren, Lehrer, Verwaltungsleute, Mis­sionare wurden von dem Geist der Buße erfaßt und kapitulierten vor Jesus.
Aller interkonfessionelle Streit wurde begraben und überbrückt.
Jugendliche, die dem Rauschgift, dem Alkohol oder einer verwilderten Sexualität verfallen waren, wurden frei.
Seelisch kranke Menschen oder Geisteskranke, die viele Elektroschocks erhalten hatten, wurden geheilt.
* Zufallsbild *Selbstmordkandidaten wurden mit einer alles überströmenden Freude erfüllt.
Geschäftsleute erhielten gestohlene Güter zurück. Viele von ihnen mußten ein Konto für "Conscience money" = "Gewissensgeld" anlegen, weil sie nicht wußten, wie sie das erhaltene Geld verbuchen soll­ten.
Ein Angestellter des Airport bekannte einen Dieb­stahl und leistete Schadenersatz.
Ein Mann, der falsche Schecks ausgestellt hatte, zeigte sich selbst an. Bei der ersten Vernehmung machte das Zeugnis des Mannes Eindruck auf den jungen Richter.
Er fragte den Angeklagten: "Was treiben Sie jetzt zur Zeit?" Der Jünger Jesu erklärte: "Ich bin Glied einer Evangeliumsmannschaft. Wir ziehen in andere Städte, singen und verkünden die Frohe Botschaft."
Daraufhin bat ihn der Richter: "Wenn Sie wieder hier einen solchen Abend haben, lassen Sie mich es wissen." Er wurde informiert, und der Richter kam zu dem Zeugnisabend.
Bei der Hauptverhandlung verurteilte ihn der Richter zu drei Monaten auf Wohlverhalten.
Eine Mutter betete im Gebetskreis in der Kirche für ihren ungläubigen Sohn. Als sie heimkam, war ihr Sohn inzwischen gerettet worden.
* Zufallsbild *Viele Pastoren bekannten, daß sie jahrelang ihren Dienst nur routinemäßig ausgeübt hatten; jetzt aber nach der Erfüllung mit dem Geist Gottes ist nicht nur ihr Leben, sondern auch ihr Dienst und ihre Gemeinden neu.
Vom ganzen Land kamen bei Richard Grabke Te­lefonanrufe mit der Bitte um Beratung oder Entsen­dung einer Mannschaft. Radiosender und Zeitungs­redakteure von New York und New Jersey, von Chicago und Alaska baten um Interviews und Bot­schaften über die Erweckung.
Eine Zeitung berichtete: "Die Erweckung ist eine Demaskierung der Christen. Man sieht nun, wie die Christen eigentlich sind."
In dieser weitgreifenden Bewegung schälen sich einige Symptome heraus. Es ist eine Welle der Rei­nigung und der Zubereitung für das zweite Kommen des Herrn.
* Zufallsbild *Diese Leitlinie ist höchst bedeutsam. Auch in der indonesischen Erweckung trat eine starke Erwartung des Herrn in den Vordergrund. Wahrscheinlich ha­ben alle die großen und kleinen Erweckungen, die zur Zeit in der Welt aufflammen, endgeschichtlichen Charakter.
Wie an allen anderen Plätzen der Erweckung spie­len die Bibelworte von der Demütigung des Men­schen eine entscheidende Rolle. In Portland wurde oft das Wort Jesaja 57, 15 zitiert: "Ich wohne bei denen, die zerschlagenen und demütigen Geistes sind, auf daß ich erquicke den Geist der Gedemütigten und das Herz der Zerschlagenen."
Viele Mannschaften gingen in die Städte Oregons hinaus, um zu evangelisieren. Die Rückkehr der Teams und ihre Berichte waren große Festzeiten. Alle hatten zu berichten, daß viele Menschen ihr Wort angenommen und ihr Leben Jesus anvertraut hatten.

Buchvorstellung

Der erste Band aus der Reihe: "Aus meinem Leben"

96 Seiten, 1,50 €

An einem düsteren, nebligen Novembertag war ich geboren worden. Und diese Novembernebel schienen die erste Etappe meines Lebens mit grauen Schwaden zu überziehen. Die Unruhe und der Trennungsschmerz meiner Mutter schienen sich unbewußt auf mich jungen Erdenbürger zu übertragen.Das erste bewußte Erlebnis war eine schwere Lungenentzündung, die erste von zwanzig, die in sechs Jahrzehnten nachfolgten. Die Ärzte haben sich einige Male gewundert, daß ich das durchstehen konnte. Nun, wenn Gott einen für eine besondere Aufgabe am Leben erhalten will, dann bringen es selbst die Ärzte nicht fertig, für einen Totenschein zu sorgen.

Menschen berichten...

Auf dem schmalen Weg kam Lydia an eine Stelle, wo drei Männer dabei waren, unentwegt andere Pilger in schwarze Särge zu legen. Es wurde Lydia deutlich gemacht: das sind Gläubige, die über die Sünden der anderen reden, die kritisieren, verurteilen, verdammen; Gläubige, die andere abschreiben und "beerdigen" und dabei ihr Ziel verfehlen. Sie konnten auf dem schmalen Weg nicht weiter gehen...

Aus dem Buch "undefinedIm Paradies"

Erweckung

Erweckungen bleiben nicht aus, wenn die Christen aufhören, über die Sünden der anderen zu sprechen, sondern ihre eigene Sünde bekennen. (Corrie ten Boom)

Zitat Dr. Koch

"Okkulte Betätigung schädigt das christliche Glaubensleben schwer."