Winnipeg

Es sind zehn Jahre her, daß ich in Winnipeg evangelisiert habe. * Zufallsbild *Seit dieser Zeit weiß ich mich durch Fürbitte mit einigen Gläubigen besonders verbun­den. Unter ihnen ist Bruder Sturhahn, der Superin­tendent der Baptistengemeinden, den ich sehr schät­ze ; auch Familie Koltzenburg, die jetzt in Vancouver wohnt, und Rev. Walter Stein, der mich seinerzeit gerufen hat. Wenn man zehn Jahre für eine Stadt betet, dann ist es einem nicht gleichgültig, was aus den Gläubigen der Stadt wird. Vor allem hatte ich einen Kloß im Mund, wenn ich an eine bestimmte Begebenheit dachte. Ein Missionsarzt der Baptisten vertrat die Berechtigung der Hypnose und griff mich deswegen an. Ich zwinge niemand meine Meinung auf; ich weiß, daß die Haltung der gläubigen Ärzte in dieser Frage verschieden ist. Ich selbst kann mich aufgrund eigener Erfahrungen in der Seelsorge nie für die Hypnose erwärmen. * Zufallsbild *Ich wunderte mich da­her, als dieser Missionsarzt bei der heftigen Diskus­sion in einer Gemeinde sowohl die Unterstützung des Pastors als auch vieler anwesender Schüler und Studenten erhielt. Im Gebet atmete ich immer schwer, wenn ich an diesen Vorfall in Winnipeg dachte.
Und nun hat diese Stadt eine große Erweckung. Ich wünschte, die Kreise wären dabei, denen ich sei­nerzeit das Evangelium verkündigte. Vor allem warte ich immer noch auf ein Zeichen des Pastors, der sich damals auf die Seite des Missionsarztes gestellt hatte.
Am 22. November 1971 kam ein Team nach Win­nipeg und berichtete von der Erweckung in Saska­toon. Der Bericht wurde bei einer Predigerzusam­menkunft gegeben. In der anschließenden Gebetsge­meinschaft fiel der Heilige Geist auf die Anwesen­den. * Zufallsbild *Tränen der Reue und Buße flossen. Die Pasto­ren wurden von einer Welle der Sündenerkenntnis erfaßt. Einige hatten sich wegen geheimer Rivalität oder wegen Neid und Mißgunst zu entschuldigen und auszusöhnen. Viele eilten nach Hause, um dort Dinge in ihren Familien zu bereinigen. Was dort bei diesem Pfarrkonvent im November 1971 ge­schah, ließe sich mit dem Wort Jesu aus Lukas 19, 9 überschreiben: "Heute ist diesem Hause Heil wider­fahren."
Was die Pastoren bei diesem Konvent erlebt hat­ten, das trugen sie in ihre Gemeinden hinein. Ob­wohl es auf Weihnachten zuging, kamen immer mehr Menschen abends zu den Versammlungen. Je­den Abend traten 30 bis 70 Teilnehmer der Gottes­dienste vor, um sich Christus auszuliefern.
Die erste Welle der Erweckung erstreckte sich auf die englischen Gemeinden. Bei den Deutschen ent­stand begreiflicherweise der Wunsch, Erweckungsversammlungen in der eigenen Sprache zu haben. Was früher kaum denkbar gewesen war, geschah. Über Nacht entstand eine Deutsche Evangelische Al­lianz von zwölf Gemeinden. * Zufallsbild *Man wandte sich an auswärtige deutsche Gemeinden, die schon vorher von der Erweckung erfaßt worden waren, und bat um den Besuch einer Mannschaft.
Ihrem Wunsch wurde entsprochen. Am 12. Januar traf eine Mannschaft von einem 250 km entfernten Dorf ein. Die Glieder des Teams berichteten, daß ihr ganzes Dorf durch die Erweckung umgekrempelt worden wäre. Schon am ersten Evangelisationsabend in Winnipeg übergaben Menschen ihr Leben dem Herrn. Nach der zweiten Versammlung liegen be­reits etwa 30 Menschen auf den Knien und rufen Gott um Gnade an. Trotz der grimmigen Januarkäl­te wird der Besuch der Versammlungen immer grö­ßer. Am folgenden Sonntagabend kommt es zu ei­nem geistlichen Durchbruch bei den Jugendlichen. Eine Nachversammlung mit rund zweihundert Er­wachsenen und hundert Jugendlichen dauert bis Mitternacht.
* Zufallsbild *In den folgenden Monaten sandten die erweckten Gemeinden in Winnipeg viele Mannschaften aus. Es ist über diese große missionarische Aktion schon berichtet worden. Einer der erfreulichsten evange­listischen Einsätze dieser Stadt war, daß einhundert­zwanzig Geschwister der deutschen Baptistenge­meinden den Auftrag fühlten, ihrer alten Heimat die Botschaft der Erweckung zu bringen. Im Mai 1972 wurde ein Charterflug nach Deutschland ge­plant und durchgeführt.

Buchvorstellung

Aus dem Leben von Dr. Koch, Teil 5

96 Seiten, 1,50 €

Leseprobe:

Ein Mitarbeiter von Muri George Strachan berichtete, daß ihm das Geräusch vorkam, wie wenn ein Flugzeug sich nähern würde. Auch er beobachtete, daß die Äste der Bäume sich nicht bewegten. Dann schilderte er die Auswirkung. In wenigen Sekunden fingen die Menschen zu weinen an. Viele fielen auf ihr Angesicht und taten Buße. Andere schrien laut über alle Sünden, deren sie sich plötzlich bewußt wurden. Obwohl alle sehr bewegt waren, gab es keine Unordnung oder Panik. Alles war unter der Kontrolle Gottes. Sie alle spürten eine heilige Atmosphäre.

Menschen berichten...

Die nächste Station war Johannesburg, wo Donavan Kontakt zu anderen Homosexuellen bekam. Viele trugen Frauenkleider, wie er. Sie gaben sich auch jeweils weibliche Vornamen und sprachen die international bekannte Homo-Sprache "Gayla"...

Aus dem Buch "undefinedWo ist ein Gott, wie du bist?"

Erweckung

Mit all unseren Kräften hatten wir gebetet: "O, Gott es steht nicht unser Name auf dem Spiel. Die Leute werden nicht sagen, wir hätten versagt, sondern sie werden sagen: Es ist ihr Jesus, der versagt hat." Aber der Himmel war verschlossen. Keine Antwort auf unsere Gebete... (Erlo Stegen in dem Buch "undefinedErweckung unter den Zulus")

Zitat Dr. Koch

"Wer seinem Horoskop verfällt, verliert die Freiheit seiner Entscheidungen."