Theologische Besserwisser

Erweckungen sind auch von linken Extremisten flankiert. Herrscht bei den "rechten Extremisten" das Gefühl, so hat bei der linken Gruppe die ratio, der menschliche Verstand, den Vorrang. * Zufallsbild *Der Ausdruck "linke Extremisten" kann mißverständlich sein, weil er Liberale, Neurationalisten, erstarrte Orthodoxe und theologische Anarchisten zusammennimmt.
In einem Punkt sind sie sich nämlich einig: "Es gibt keine Besessenheit. Wer davon spricht, beweist damit nur seine theologische und weltanschauliche Rückständigkeit."
Im Erweckungsgebiet sagte mir Rev. McLeod: "Seit wir die Erweckung haben, sind viele Fälle von Besessenheit und Dämonie offenkundig geworden." Die gleiche Äußerung machte der führende Bruder, Rev. Richard Grabke, D. D., in der Erweckung von Portland/Oregon.
Ich frage: "Warum machen sich nicht einmal Theo­logieprofessoren auf den Weg und studieren eine Er­weckung durch einen längeren Aufenthalt in einem von Gott heimgesuchten und gesegneten Gebiet?" Es könnte passieren, daß der Heilige Geist das Ge­wissen und den Verstand eines Theologen erreicht und ihn völlig "umkrempelt".
* Zufallsbild *Die Theologen wissen natürlich von ihrer Theolo­gie her, was eine Erweckung ist, auch wenn sie noch nie in ihrem Leben damit in Berührung gekommen sind. Ein solches Pauschalurteil, das völlig daneben­geht, ist etwa in dem Buch von Prof. Turneysen "Seelsorge im Vollzug" Seite 231 zu lesen. Es heißt dort: "Alle diese spekulativen Ausmalungen einer Geisterwelt sind charakteristisch für die Jenseits­sehnsucht aller Erweckungsbewegungen."
Welche Erweckung hat Prof. Thurneysen miter­lebt? Die Schweiz hatte in den letzten siebzig Jahren keine Erweckung. War Prof. Thurneysen in den Erweckungsgebieten von Korea, Uganda, Formosa, In­donesien, Asbury, Salomoninseln, Kanada? Nein! Woher hat er sein Wissen um alle Erweckungsbewe­gungen, von denen er spricht?
Das Hauptmerkmal der Erweckungsbewegungen ist nicht die Jenseitssehnsucht und die Ausmalung der Geisterwelt, sondern Sündenerkenntnis, Buße, Vergebung, neues Leben. * Zufallsbild *Kurz gesagt: die Wieder­geburt durch den Heiligen Geist (Joh. 3, 3), ohne die niemand das Reich Gottes sehen wird. Diese Botschaft suchen wir vergeblich in dem Buch von Theologieprofessor Thurneysen. Und es ist doch ein Buch, das Seelsorgern Anleitungen geben will.
Gehen wir nun zu dem Hauptärgernis über: der Besessenheit.
Wer meine Bücher kennt, z. B. "Seelsorge und Ok­kultismus" oder "Heilung und Befreiung", der weiß, daß ich vor einer okkulten Neurose, vor suggerierten Besessenheitsformen und vor einer Besessenheits­manie warne. Es gibt primitive Christen, die hinter jeder seelischen Abnormität eine Besessenheit sehen. In allen meinen Büchern betone ich die klare Unter­scheidung zwischen Geisteskrankheiten, seelischen Störungen und okkulten Belastungen, deren stärk­ste Form die Besessenheit ist.
Eine Differentialdiagnose ist möglich, aber nur durch Psychiater und Seelsorger, die wiedergeborene Menschen sind. Ein Theologe oder Mediziner, der "Auchchrist" ist oder Traditionschrist, ist nicht in der Lage, die religiösen von den medizinischen Fak­ten zu trennen.
* Zufallsbild *Ich will einige Männer nennen, denen ein solches Unterscheidungsvermögen geschenkt war oder ist:
Dr. Alfred Lechler war 35 Jahre leitender Psych­iater an der "Hohe Mark". Er besaß das medizini­sche und biblische Rüstzeug, die psychiatrischen und religiösen Fälle zu unterscheiden.
Prof. Dr. Rohrbach von der Universität Mainz ist von der Tatsache der Besessenheit überzeugt.
Dr. Gerhard Bergmann, der zur Zeit bekannteste Evangelist Deutschlands, befaßt sich in seinem Buch "Und es gibt doch ein Jenseits" auf den Seiten 258 und 264 mit den Engeln und Dämonen. Er sagt, daß die dämonische Behaftung nicht in das psychia­trische Bild der Depersonalisationszustände paßt. Er anerkennt also die Tatsache der Besessenheit.
Mein Freund Prof. Dr. Flügge ist zu nennen, dem das biblische Phänomen der Besessenheit vertraut ist.
* Zufallsbild *In England ist der Ärztekreis von Dr. med. Mar­tin Lloyd Jones zu nennen. In meiner Gegenwart er­klärten einige Psychiater, daß sie Fälle von Besessen­heit hatten, die von den Geisteskrankheiten zu unter­scheiden sind.
In den USA ist der Psychiater Dr. med. William S. Reed zu erwähnen. Er erklärte: "Viele psychischen und physischen Erkrankungen sind das Ergebnis dä­monischer Angriffe. Wir müssen daher den Exorzis­mus in der modernen Medizin und Psychiatrie be­achten."
Unter den Theologen der USA hätte ich Dr. Dikkason, Chef des theologischen Department vom Moody Bible Institut, zu nennen und Dr. Augsbur­ger, Direktor des Eastern Mennonite College, Clate Risley, Präsident der "World Wide Education Ministry", Prof. Dr. Unger, Dallas, Prof. Dr. Matthews, Grand Rapids, und viele andere.
* Zufallsbild *Sie alle wissen in ihrer Seelsorge auch von Beses­senheitsfällen zu berichten. Übrigens sind das alles Männer, die meine Problemstellungen anerkennen.
Prof. Thurneysen dagegen erklärte auf S. 64 des erwähnten Buches: "Seitdem Christus mit den bösen Geistern aufgeräumt hat, ist die Dämonologie für uns entmythologisiert." Und auf S. 69 sagt er: "Wir haben die inneren Mächte wohl ernst zu nehmen, aber wir haben nicht an ihre angemaßte Götterhaf tigkeit zu glauben."
Was steht hinter einer solchen Theologie? Kurz zu­sammengefaßt: "Jesus und seine Jünger waren Kin­der ihrer Zeit. Der Wahrheitsgehalt des N. T. ist in Mythen eingebettet, von denen wir das N. T. zu befreien haben."
Was sagt die Heilige Schrift zu dieser Unterstel­lung? Petrus erklärte: "Wir sind nicht klugen My­then (Fabeln) gefolgt" (2. Petr. 1, 16). Das N. T. hat die Entmythologisierung der Theologen des 19.
und 20. Jahrhunderts nicht nötig. * Zufallsbild *Es wäre besser, unsere Theologen würden sich von ihrem Mythos der Entmythologisierung befreien lassen.
Eine andere Unterstellung, die man heute von Sei­ten der Theologen zu hören bekommt, ist die Be­hauptung: "Jesus und seine Jünger haben Geistes­kranke als Besessene angesehen. Unsere Psychiatrie heute weiß das besser. Die Bibel ist kein medizini­sches Lehrbuch. Wir haben den Ausdruck ,besessen' mit geisteskrank' auszutauschen."
Wie steht es damit? Der Schriftbeweis ist denk­bar einfach. In Matthäus 4,24; Matthäus 8,16; Mar­kus 1, 32 werden Kranke und Besessene klar unter­schieden. In der Umgebung von Jesus wußte man also zwischen Krankheit und Besessenheit zu unter­scheiden. Die Apostel waren keine theologisch un­terentwickelten Einfaltspinsel, sondern Männer, die vom Heiligen Geist erleuchtet und getrieben waren (2. Tim. 3,16; 2. Petr. 1, 21).
* Zufallsbild *Was besagt gegenüber der Wucht und Eindeutig­keit des N. T. die Aussage von Prof. Thurneysen auf S. 69 seines erwähnten Buches: "Eine neue An­thropologie ist entstanden, die nicht mehr von Dä­monie und von Besessenheit durch böse Geister re­det."
Diese "neue Anthropologie" ist nicht die des N.T., sondern die der Aufklärung und des Rationalis­mus.
Man beachte einmal die Aussagen des Apostels Paulus. In Kolosser 2,15 spricht er von der Entmach­tung der mythischen Mächte und der Dämonen durch Christus. Zugleich schreibt er aber den Ephesern (6, 12), daß wir es nicht mit Fleisch und Blut zu tun haben, sondern mit den bösen Geistern unter dem Himmel.
* Zufallsbild *Trotz der Aufräumung mit den bösen Geistern durch Christus reden die Jünger Jesu von dem Kampf und den Angriffen der bösen Mächte. Petrus warnt auf der gleichen Ebene (1. Petr. 5, 8): "Der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, welchen er verschlinge."
Was auf der Ebene der theologischen Auseinan­dersetzung nur graue Theorie ist, begegnet uns in den Erweckungsgebieten als harte Wirklichkeit. Hö­ren wir davon.

Buchvorstellung

Interessante und evangelistische Begebenheiten aus dem Leben bekannter Reichgottesarbeiter.

254 Seiten, 3.60 €

Es ist bei der Erstbesteigung hoher Berge üblich, daß der erfolgreiche Kletterer die Fahne seines Heimatlandes hißt. Diese Fahne bedeutet, daß hier unter größten Opfern und unerhörtem Einsatz ein Sieg errungen wurde.
Die vorliegenden Zeugnisse sollen etwas Ähnliches sein. Männer und Frauen wollen unerreichte Gebiete mit ihrem Glauben erobern, die Siegesfahne Jesu hissen und Vorposten für ihn beziehen.

Menschen berichten...

Er zückte das Messer, nicht um den Gegner zu töten, sondern um ihn nur kampfunfähig zu machen.
Der Stich war aber doch lebensgefährlich.
Viele wussten, wer der Täter war...

Seit diesem Vorfall konnte Michael nachts nicht mehr schlafen. Er wurde von Angstträumen und Gewissensbissen geplagt...

Aus dem Buch "undefinedJesu Name ist wunderbar"

Erweckung

"Wir haben gerade so viel Religion, wie wir Gott haben. Die Zunahme der Religion und ihre Erweckung bedeutet nichts anderes, als mehr von Gott in unser Herz und unser Leben, mehr von Gottes Willen, mehr von Gottes Gegenwart und mehr von Gottes Kraft zu bekommen. (Andrew Murray in "The Prophet Priest")

Zitat Dr. Koch

"Okkulte Betätigung schädigt das christliche Glaubensleben schwer."