Die Kinder Gottes

Am 15. 5.1972 zeigte mein Gastgeber Philip Grabke über eine geplante Jugendveranstaltung große Bestürzung. Am nächsten Tag sollte eine große Gruppe von "Kindern Gottes" nach Saskatoon kom­men. Ich stand seiner Besorgnis verständnislos ge­genüber. * Zufallsbild *Die sogenannten "Kinder Gottes" sind eine Abspaltung der "Jesus People". In europäischen christlichen Blättern wurden sie um ihres Namens willen gut beurteilt.
Der Ausdruck "Kinder Gottes" erfreut sich bei den Gläubigen in der Alten Welt eines guten Rufes. In früher Jugend haben uns die Pastoren den Spruch Joh. 1,12 beigebracht: "Wie viele ihn aber aufnah­men, denen gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, die an seinen Namen glauben."
Warum also diese Angst im Erweckungsgebiet? Ich sollte sie noch kennenlernen. Bei meinen vielen Rei­sen durch Nordamerika kam mir ein Bericht der In­ter Varsity Christian Fellowship in die Hände. Diese missionarische Bewegung, die besonders unter den Studenten arbeitet, ist biblisch gesund. Der Bericht stützt sich auf exakte Erlebnisse mit den "Kindern Gottes" und löste bei vielen einen Schock aus:
* Zufallsbild *Am 1. Juli 1971 hatte sich eine Gruppe von "Kin­dern Gottes", die sich auch "Propheten des Jüngsten Tages" (prophets of Doom) nennen, in Montreal mit führenden evangelischen Jugendleitern getrof­fen. Der Stab von "Jugend für Christus" nahm eben­falls an der Beratung teil. Es ging bei dieser Sitzung um die dringliche Frage, wie man jungen Menschen in ihrer Rauschgiftnot und Rockmusik-Epidemie hel­fen könne.
In den nächsten Tagen wurde der Direktor der
"Jugend-für-Christus"-Bewegung und einige sei­nes Stabes überredet, ihre eigene Organisation zu verlassen und sich den Propheten des Jüngsten Ta­ges anzuschließen. Ein 22jähriger junger Mann aus diesem Stab rief dann am 4. Juli seine Eltern an, er würde die "Jugend für Christus" verlassen und sich an einem verborgenen Ort aufhalten. * Zufallsbild *Er habe sein Leben total dem Herrn verschrieben.
In verschiedenen ostkanadischen Städten zeigte sich die gleiche Erscheinung, daß Jugendliche aus entschieden christlichen Kreisen ihre Eltern und alle Freunde aufgaben, und sich den "Kindern Gottes" anschlossen. Auch viele Mädchen strömten der neu­en Bewegung zu. Natürlich wurde diese Entwicklung vielen Leitern verdächtig, obwohl die Propheten ein tiefes geistliches Leben und Bibelarbeit vortäusch­ten.
So reiste der Vater des früheren Direktors der "Jugend für Christus" in Montreal von den Verei­nigten Staaten nach Belleville in Ostkanada, um sei­nen verschwundenen Sohn zu suchen. Er fand zwar die Wohnung des Sohnes, der Sohn war auch zu Hau­se, ließ sich aber von seinem Vater nicht sprechen. Nach fünfstündigem vergeblichem Warten reiste der Vater wieder ab. Nachdem er sich von einem Anwalt hatte beraten lassen, kam er am 21. Juli wieder zu­rück nach Belleville, und auf Anordnung des Polizei­präsidenten wurde der junge Mann zu einer Begeg­nung mit seinem Vater herangeholt. * Zufallsbild *Ein weit be­kannter kanadischer Evangelist sprach vier Stunden mit dem jungen Mann in Gegenwart seiner Eltern. Es war alles nutzlos. Der junge Mann war völlig ver­bohrt. Seine Ausdrucksweise zeigte seine Wendung zu extremen Strömungen. So sprach er von seinen marxistischen Freunden, von der Revolution, von dem verrotteten Zustand aller Kirchen und vom Haß gegen die Gesellschaft.
In der Folgezeit sammelte der enttäuschte Vater alles, was er über die "Kinder Gottes" erfahren konn­te:
Das Hauptquartier dieser Absplitterung von den Jesus-People befindet sich in Texas. Das Zentrum ist bekannt unter dem Namen "Texas Seelenklinik".
Diese Propheten des Jüngsten Tages haben es vor allem auf die christliche Jugend abgesehen. Sie sagen ihr: "Unser christlicher Standard ist sehr hoch. Viel­leicht bist du gar nicht dafür geeignet."
* Zufallsbild *Alle, die bei dieser Bewegung Mitglieder werden, erhalten ein Training und stehen unter strenger Be­wachung. Sie können nicht das Haus verlassen oder auch nur zur Tür gehen ohne ihren Leibwächter.
Wer immer noch keine Klarheit hat, was diese " Kin­der Gottes" sind, dem gehen jetzt vollends die Au­gen auf: Der Führer der Propheten erklärt, daß er Gott sei. Alle Mitglieder erhalten durch ihn die "Taufe von oben". Nach dieser Taufe können sie leben und tun, was ihnen beliebt. Jungen und Mäd­chen leben gemeinsam. Es gibt kein privates Leben mehr.
* Zufallsbild *Wir haben hier wieder einmal die Erfüllung des­sen, was Paulus im 2. Korinther 11, 14 sagt: "Der Teufel selbst verstellt sich zum Engel des Lichtes."
Kein Wunder also, daß man in Saskatoon, im Zentrum der Erweckung, die Ankunft der "Kinder Gottes" fürchtete.
Es bedeutet also eine Irreführung, wenn in christ­lichen Blättern Europas diese "Kinder Gottes" posi­tiv beurteilt werden.

Buchvorstellung

Dieses Buch zeigt Hand einer ganzen Reihe von schlagenden Tatsachen: völlig anders ist das Bild der Wirklichkeit, wenn wir sie von innen betrachten und in ihre Tiefen sehen.

96 Seiten, 2,60 €

Leseprobe:

Es zeigt sich, daß an allen Komplikationen auch in der gegenwärtigen Zeit, beim Absturz mit dem Flugzeug, bei den Kämpfen um Stalingrad, auf dem Fußballplatz usw., dieser verborgene Herr als Lenker des Geschehens mit seiner unsichtbaren Hand bei allem entscheidend mitwirkt. Daß Jesus auch heute noch zuletzt der Sieger ist, das zeigt sich am deutlichsten dort, wo heute der Kampf zwischen seiner Gemeinde und der satanischen Gegenmacht am heißesten ist

Menschen berichten...

Die nächste Station war Johannesburg, wo Donavan Kontakt zu anderen Homosexuellen bekam. Viele trugen Frauenkleider, wie er. Sie gaben sich auch jeweils weibliche Vornamen und sprachen die international bekannte Homo-Sprache "Gayla"...

Aus dem Buch "undefinedWo ist ein Gott, wie du bist?"

Erweckung

Mit all unseren Kräften hatten wir gebetet: "O, Gott es steht nicht unser Name auf dem Spiel. Die Leute werden nicht sagen, wir hätten versagt, sondern sie werden sagen: Es ist ihr Jesus, der versagt hat." Aber der Himmel war verschlossen. Keine Antwort auf unsere Gebete... (Erlo Stegen in dem Buch "undefinedErweckung unter den Zulus")

Zitat Dr. Koch

"Ich fand in der Seelsorge noch keinen, der bei einer okkulten Belastung ohne die Hilfe der Beichte frei geworden wäre."