Vancouver

Diese Metropole an der kanadischen Westküste hat eine Million Einwohner und ist der bedeutendste kanadische Umschlagplatz am Pazifik.
* Zufallsbild *Ich kann über die Erweckung in der Stadt nicht schreiben, ohne nicht derer zu gedenken, mit denen ich mich durch Fürbitte verbunden weiß.
Insgesamt achtmal weilte ich in dieser Stadt und hielt in vielen Kirchen Vorträge. Darum will ich an dieser Stelle all denen danken, die meine Arbeit geistlich getragen haben: Walter Hannemann, Pastor Gebauer, Ernst und Dorle Koltzenburg, Eva und Ja­kob Rempel und ihr Bruder, Familie Jeske, Frau Klein, Frau Krause, Rev. Birch und viele andere. Dankbar bin ich, daß sie Zeugen einer wunderbaren
Erweckung in ihrer Stadt werden durften. Ich würde mich glücklich preisen, wenn ich hätte daran teilha­ben dürfen. Als ich in Montreal im Mai 1972 zwölf Vorträge hatte, berichtete mir die leibliche Schwester von Dorle Koltzenburg: "Meine Schwester muß in Vancouver Herrliches erlebt haben. Vier Wochen lang ist sie mit ihrem Mann erst nach Mitternacht heim­gekommen." Das Wirken des Heiligen Geistes war stärker als jedes andere Bedürfnis.
* Zufallsbild *Es ist mir eine große Freude, daß Gott in der Offenbarung seiner Macht und Herrlichkeit die deut­schen Minderheiten in Vancouver nicht übersehen hat. Die deutschen Pastoren Babbel von Kelowna und Poswatta von Winnipeg haben den deutschen Gemeinden gedient.
Die Bewegung in Vancouver begann wie in Sas­katoon mit dem Dienst der Sutera-Brüder Ralph und Lou. Schon am ersten Sonntag, dem 5. März 1972, war die Ebenezer-Baptist-Kirche mit mehr als 2000 Besuchern überfüllt. Am folgenden Sonntag kamen dann schon 3000 Menschen in zwei Kirchen zusammen. Die Erweckung, die einsetzte, griff auf andere Gemeinden über. In wenigen Wochen waren bereits fünf Kirchen gefüllt.
Die modernen Evangelisten in Europa haben bei dem kanadischen System etwas zu lernen. Die Evan­gelisation in Saskatoon dauerte sieben Wochen. In Vancouver ging sie über zwei Monate. Desgleichen auch in Portland/Oregon, von dem wir noch hören werden. Unsere Großstadtwochen mit sechs Aben­den sind keine durchschlagenden Evangelisationen, sondern nur "Pulswärmer".
* Zufallsbild *Von diesen Verkündigungswochen in Vancouver aus wurden alle Gemeindedienste belebt. Die wö­chentlichen Gebetsstunden, die vor der Eweckung nur von einer kleinen Gruppe besucht wurden, schwol­len an. In einer Gebetsstunde waren 75 Menschen, in einer anderen 150. Die wöchentliche Frauenver­sammlung in einer Gemeinde erreichte eine Besucher­zahl von 450. Die erste Männerversammlung zur Lunchtime vereinigte 250 Männer. Dazu strahlte die­se Erweckung wie anderswo fächerartig hinaus aufs Land. So schrieben Pastoren von White Rock, B. C.: "Wir richten einstweilen eine tägliche Gebetsstunde ein, bis wir Evangelisten oder eine Mannschaft ha­ben können."
Ein anderer Pastor, verlangend nach persönlichen Segnungen, reiste sogar zweimal 4000 km, um an der Erweckung in Vancouver teilnehmen zu können. Er schrieb hinterher in einem Bericht:
"Seit Jahren sehnte ich mich nach einer echten Er­weckung. Es schien, als ob ein Gefühl der Niederge­schlagenheit die Herzen der Christen beherrschen würde. Dann hörte ich von der Erweckung in Sas­katoon und in Vancouver. Mit großer Erwartung kam ich von Ohio/USA in diese schöne Stadt. Die Tage sind so schnell vorbeigegangen, und nun bin ich dabei, wieder heimzureisen.
* Zufallsbild *Wie soll ich meiner Gemeinde die seltsame Erfah­rung klarmachen, daß man im Erweckungsgebiet ei­ne Stunde vor Beginn des Gottesdienstes da sein muß, wenn man einen Platz haben will. Wie soll ich die Atmosphäre schildern, die gespannte Erwartung, die über den Menschen liegt. Die Kirche ist wie elek­trisch geladen.
Jede Schilderung reicht nicht an die überwältigen­de Sündenerkenntnis heran, mit der ein junger Mann erfaßt wurde. Mitten im Gottesdienst schrie er: ,Kann nicht jemand mit mir beten, daß ich mit Gott klarkomme?'
Die Zuhörer standen in großer ehrfürchtiger Er­wartung oder geradezu unter einer alles vernichten­den Erkenntnis ihrer Schuld.
Auch die Nachversammlungen lassen sich in ih­rem Charakter kaum darstellen. Sie dauerten bis in den Morgen hinein. Von Gott erfaßte Menschen erzählten, welche Wunder der Herr in ihrem Leben getan hatte. Junge und ältere Menschen wurden in ihrem innersten Wesen vom Geist Gottes geprüft und geläutert. * Zufallsbild *Ihre Zeugnisse spiegeln diese Erfahrung wider. Ich werde niemals die Tränen der Freude ver­gessen, die flossen, wenn Menschen Frieden fanden. Unverlierbar ist mir auch die Verwirklichung des Sieges und die Erfüllung mit einer göttlichen Liebe im Leben derer, die zuvor keinen Kontakt zum Herrn hatten.
Und so sage ich dieser Stadt und allen meinen neuen Freunden Lebewohl. Durch die Gnade Gottes ist es kein Lebewohl der Erweckung gegenüber, son­dern der Anfang von Gottes Werk in meinem Her­zen.

Buchvorstellung

Aufklärung über das Zauberbuch mit Beispielen aus der Seelsorge des Autors.

16 Seiten, 1,- €

Menschen berichten...

Er zückte das Messer, nicht um den Gegner zu töten, sondern um ihn nur kampfunfähig zu machen.
Der Stich war aber doch lebensgefährlich.
Viele wussten, wer der Täter war...

Seit diesem Vorfall konnte Michael nachts nicht mehr schlafen. Er wurde von Angstträumen und Gewissensbissen geplagt...

Aus dem Buch "undefinedJesu Name ist wunderbar"

Erweckung

"Erweckung ist nichts anderes, als Gott gegenüber erneut gehorsam zu werden." (Charles Finney in dem Buch "Revival of Religion")

Zitat Dr. Koch

"Das Kreuz von Golgatha ist das große Mahnmal des Sieges und der Befreiung von allen Finsternismächten. Wer zum Kreuz kommt, hat teil an diesem Sieg Jesu Christi."