Ausweitung der Erweckung

Jede Erweckung hat Ausstrahlungen. Die ur­sprüngliche Saskatoon-Erweckung ist heute eine An­gelegenheit des ganzen Landes.
* Zufallsbild *Rev. McLeod und Rev. Walter Boldt und viele an­dere Pastoren und Brüder wurden über ganz Kanada und USA hinweg zum Dienst eingeladen. Viele wol­len an dem Segen teilhaben, den der Herr zu schen­ken hat. Aus diesem Grunde machte ich auch mehre­re Versuche, in das Erweckungsgebiet zu kommen. Und es ist mir möglich geworden, wie dieser Bericht zeigt.
Sprechen wir aber nicht von den Pastoren zuerst. Es ist manchmal eindrucksvoller zu sehen, wie der Heilige Geist unbekannte Christen als seine Werk­zeuge gebraucht.
Ein Lastwagenfahrer aus der Provinz Saskatchewan kam durch Saskatoon und wurde dort von der Erweckung erfaßt. Er erlebte eine klare Umkehr zu Christus. An einem Wochenende hatte dieser Chauf­feur von seiner Firma aus eine Ladung nach USA zu fahren. Am Sonntagmorgen kam er mit seinem Fahrzeug durch ein kleines Dorf und beobachtete, wie die Menschen in eine Kirche strömten. * Zufallsbild *Er stellte kurz entschlossen sein Fahrzeug in der Nähe der Kirche zum Parken ab. In seinem Arbeitsanzug begab er sich dann zum Gottesdienst.
Der Pastor sah seinen Wagen und redete den Fremden an: "Sie haben eine kanadische Nummer von Saskatchewan. Wissen Sie etwas von der Er­weckung in Saskatoon?"
"Und ob! Ich bin selbst dort zur Entscheidung für Jesus gekommen."
"Können Sie uns nicht davon erzählen?"
"Doch, ich bin bereit."
"Sie haben aber nur eine halbe Stunde Zeit. Um 11 Uhr müssen wir den Gottesdienst beenden."
Der Fahrer begann mit seinem Bericht. Niemand schaute um 11 Uhr auf die Uhr. Er sprach weiter. Die Zuhörer vergaßen sogar das Mittagessen. Nur die Mütter mit Kleinkindern brachen schließlich auf. Die andern blieben. Es wurde 1 Uhr, es wurde 2 Uhr. Die ganze Gemeinde wurde vom Heiligen Geist erfaßt. Der erste war der Pastor selbst. * Zufallsbild *Um 3 Uhr wurde dann der Gottesdienst beendet. Nicht der Pa­stor hatte das Zeitmaß bestimmt, sondern der Geist Gottes. Dieser Lastwagenfahrer war einer der er­sten, der den Impuls der Erweckung von Kanada nach den Vereinigten Staaten trug.
Dieses Erlebnis war zugleich die Erfüllung eines Traumes, den der Lastwagenfahrer vor seiner Ab­fahrt in Kanada gehabt hatte. Er hatte seiner Mutter erzählt: "Ich hatte einen Traum und sah mich selbst einer Gemeinde in der Kirche predigen." Diese Vor­schau hatte sich also erfüllt, obwohl der Fahrer ein Mann bescheidener Intelligenz ist.
Nach Ostkanada kam das Feuer der Erweckung durch Pastor McLeod, der in das Central Baptist Seminar eingeladen worden war.
Vielleicht ist es an der Zeit, wieder einmal darauf hinzuweisen, daß nicht Menschen Erweckung brin­gen können, seien sie auch die besten Evangelisten. Nur der Heilige Geist selbst schafft neues Leben.
* Zufallsbild *Bill sprach in dem Seminar von morgens an. Es gefiel dem Herrn, diese theologische Schule mit sei­nem Geisteshauch zu berühren. Studenten und Leh­rer vergaßen Mittag- und Abendessen. Die Ver­sammlung dauerte bis nach Mitternacht.
Von überall her kamen Rufe und Bitten um die Entsendung einer Mannschaft. So traf in Saskatoon ein Ferngespräch aus St. Louis ein. Ein schwarzer Pastor fragte: "Can God really revive a dead, defeated, sin saturated church?" Kann Gott wirklich eine tote, daniederliegende, mit Sünden gesättigte Kirche neu beleben? Dieser schwarze Bruder hat doch we­nigstens einen klaren Blick für die Nöte seiner Ge­meinde.
Die Ausstrahlung der Saskatoon-Erweckung be­rührte zuerst viele Städte der eigenen Provinz. Re­gina wäre zu nennen. Hier hat sich ein Nachrichten­zentrum für die Erweckung gebildet. Sein monatli­ches Magazin "Revival Fellowship News" = "Nach­richten der Erweckungsgemeinschaft" hat seine Auf­lage in sechs Monaten verzwanzigfacht. Ein Zeichen dafür, wie die Menschen nach einer geistlichen Bele­bung hungern.
Von den neu entstandenen Zentren seien nur die wichtigsten genannt: Winnipeg, Brandon, das Okanagan Valley, Vancouver, Thunderbay/Ont., Port­land/Oregon (USA) und viele andere.
* Zufallsbild *Hunderte von Mannschaften sind unterwegs, die gleich den olympischen Fackelläufern das Feuer der Erweckung weitertragen. Nachdem die Erweckung in Winnigpeg aufkam, sind in den ersten Wochen nur von dieser Stadt aus 60 Mannschaften gebildet worden, die das Land durchziehen.
Es sieht fast so aus, als würde der Heilige Geist dieses Mannschaftssystem speziell gutheißen und gebrauchen.
In Deutschland hat z. B. Wolfgang Heiner mit einer Mannschaft begonnen. In der indonesischen Erweckung sind allein auf der Insel Timor mehr als 200 Mannschaften zum Einsatz gekommen. In der Asbury-Erweckung sind an jedem Wochenende Gruppen von Studenten als Mannschaften hinausge­zogen. In der kanadischen Erweckung ist dieses Sy­stem wieder fruchtbringend in Erscheinung getre­ten.
Die beiden Zwillingsevangelisten Ralph und Lou Sutera, die von Gott in der kanadischen Erweckung am meisten gebraucht werden, bilden ja auch eine Mannschaft. Es ist die Wiederholung von Lukas 11, 1: "Der Herr sonderte siebzig aus und sandte sie je zwei und zwei in alle Städte und Orte, da er wollte hinkommen."
* Zufallsbild *Dieses Taschenbuch war schon beendet, da er­reichte mich noch "vor Toresschluß" der Bericht aus Kitchener. Er stammt von Nick Willems, den ich am Flugplatz in Saskatoon kennengelernt hatte.
Er schreibt: "Unsere Versammlungen hier in Kit­chener sind gut verlaufen. Der Sonntagmorgen-Got­tesdienst dauerte bis 2 Uhr. Die 4 Uhr-Versamm­lung ging dann bis 10 Uhr am Abend.
Als der Ruf zum Altar ergangen war, trat der Moderator der Kirche vor und erklärte,, daß die lei­tenden Brüder der Kirche zuerst ihr Leben dem Herrn weihen sollten. Daraufhin traten alle, die zur Leitung der Gemeinde gehörten, zur Plattform. Mo­derator, Pastor, Diakone und Älteste knieten nieder und übergaben ihr Leben neu dem Herrn. Nachdem wir mit ihnen gebetet hatten, fragte ich die Gemein­de, ob andere sich ihnen anschließen wollten. Etwa 70 der Anwesenden folgten ihrem Beispiel, kamen nach vorn und lieferten ihr Leben Jesus aus. * Zufallsbild *Da in dieser Kirche viel Streit geherrscht hatte, beteten die Gemeindeglieder auch um eine Reinigung und neue Weihe ihrer Kirche.
Ein Moslem, der mit einer christlichen Frau ver­heiratet war, kam ebenfalls zur Kirche, nachdem sei­ne Frau ihm ihre Verfehlungen gebeichtet hatte. Er gab Mohammed den Abschied und nahm Christus an.
Als wir Kitchener verließen, gingen wir in der Überzeugung, daß wir viele zurückließen, deren Le­ben niemals das gleiche ist wie vorher."

Buchvorstellung

Interessante und evangelistische Begebenheiten aus dem Leben bekannter Reichgottesarbeiter.

254 Seiten, 3.60 €

Es ist bei der Erstbesteigung hoher Berge üblich, daß der erfolgreiche Kletterer die Fahne seines Heimatlandes hißt. Diese Fahne bedeutet, daß hier unter größten Opfern und unerhörtem Einsatz ein Sieg errungen wurde.
Die vorliegenden Zeugnisse sollen etwas Ähnliches sein. Männer und Frauen wollen unerreichte Gebiete mit ihrem Glauben erobern, die Siegesfahne Jesu hissen und Vorposten für ihn beziehen.

Menschen berichten...

Auf dem schmalen Weg kam Lydia an eine Stelle, wo drei Männer dabei waren, unentwegt andere Pilger in schwarze Särge zu legen. Es wurde Lydia deutlich gemacht: das sind Gläubige, die über die Sünden der anderen reden, die kritisieren, verurteilen, verdammen; Gläubige, die andere abschreiben und "beerdigen" und dabei ihr Ziel verfehlen. Sie konnten auf dem schmalen Weg nicht weiter gehen...

Aus dem Buch "undefinedIm Paradies"

Erweckung

"Wir haben gerade so viel Religion, wie wir Gott haben. Die Zunahme der Religion und ihre Erweckung bedeutet nichts anderes, als mehr von Gott in unser Herz und unser Leben, mehr von Gottes Willen, mehr von Gottes Gegenwart und mehr von Gottes Kraft zu bekommen. (Andrew Murray in "The Prophet Priest")

Zitat Dr. Koch

"Befreiung aus okkulter Belastung ist nur über Christus möglich durch eine Generalbeichte. Wer frei werden will, muss sich rückhaltslos Jesus Christus ausliefern."