Festungsmauern fallen

Das menschliche Herz ist ein trotzig und verzagt Ding, sagt Jeremia 17, 9.
Eines der härtesten menschlichen Bollwerke ist der Stolz des weißen Mannes.
An dieser Stelle setzte die Erweckung von Saskatoon ein. Menschen erkannten sich als große Sünder, brachen zusammen und bekannten ihren Stolz.
* Zufallsbild *Wie fing es an?
Pastor McLeod hatte die beiden Evangelisten, das Zwillingspaar Ralph und Lou Sutera, zum Dienst eingeladen. Über die beiden Boten Jesu ist mir nicht viel bekannt. Sie halten sich mit persönlichen Äuße­rungen zurück. Man weiß nur, daß sie eine sehr ak­tive Mutter hatten, die viel Zeit, Geld und Kraft dem Reiche Gottes widmete. Sie hatte sehr früh ihre beiden Söhne mitgenommen, wenn sie in den Stra­ßen christliche Traktate verteilte oder Hausbesuche machte. Im Gegensatz zu Rev. McLeod, der keine Ausbildung hatte, haben Ralph und Lou die Bob Johns Universität besucht. Ihr gegenwärtiger Wohn­sitz ist Mansfield/Ohio.
Am 13. Oktober 1971 begannen die Evangelisationsversammlungen in der Ebenezer-Kirche. Schon nach einigen Tagen wehte in den Veranstaltungen ein wunderbarer Geist. Die Zuhörer wurden von einem Geist der Sündenerkenntnis erfaßt. Nach den Vorträgen drängten sich Menschen nach vorne, um öffentlich Buße zu tun. Es machte einen nicht gerin­gen Eindruck, daß die zwölf Seelsorgehelfer, die Rev. McLeod für seine Evangelisation vorberei­tet hatte, als erste sich unter die Schuld ihres Lebens beugten und nach vorn kamen.
Der Menschenandrang wurde bei diesen Versammlungen so groß, daß Parallelversammlungen in größeren Kirchen Saskatoons anberaumt wurden. Aber auch die große Kirche von Pastor Walter Boldt, die University Alliance Church, war schnell überfüllt. * Zufallsbild *Man nahm zwei weitere Kirchen dazu und zuletzt das große Civic Auditorium. So kamen insgesamt täglich 3000 bis 4000 heilsverlangende Menschen unter das Wort.
Unter der Wirkung des Heiligen Geistes verloren die erweckten Menschen das Gefühl für die Zeit. Die Abendversammlungen konnten bis nachts 1 Uhr dauern. Nach der Hauptversammlung blieben viele Teilnehmer noch zu einer seelsorgerlichen Nachver­sammlung zurück. Man nennt sie in der kanadischen Erweckung die after-glows.
Die Glieder der after-glows sitzen im Kreis zu­sammen und besprechen ihre speziellen Nöte. Dann wird darüber gebetet. Wer Einzelseelsorge braucht, zieht sich mit einem Seelsorgehelfer in einen Raum zurück. Diese Nachversammlungen dauerten manch­mal bis morgens 4 Uhr.
Schlafbedürfnis, Hungergefühl, Zeitknappheit wurden unter dem Wehen des Heiligen Geistes alles völlig nebensächliche Dinge. Ein paar Beispiele dazu:
Pastor McLeod lud alle Pastoren der Stadt Saska­toon zu einem Pfarrkonvent ein, um Fragen der Zu­sammenarbeit zu erörtern. Der Konvent begann morgens 10.30 Uhr. Auch über diese Versammlung kam der Geist Gottes. Sie vergaßen ihren Terminka­lender und alle übrigen Verpflichtungen und blieben bis zum nächsten Morgen 5 Uhr, also achtzehneinhalb Stunden unter dem Worte Gottes und Gebet zusam­men.
Von ähnlichen Erlebnissen wissen die Taxifahrer zu berichten. Die Taxizentrale bekam oft nach Mit­ternacht Anrufe um einen Wagen. Die Fahrgäste ließen sich dann zu einer Kirche fahren.
Der Taxichauffeur erklärte dann: "Um diese Zeit sind doch keine Kirchen offen."
"Doch ich weiß es. Ich habe nicht den Verstand verloren. Ich will aber mit Gott ins reine kommen."
* Zufallsbild *Der Chauffeur wunderte sich dann, daß tatsäch­lich die Fenster einiger Kirchen um 1 Uhr oder 2 Uhr in der Nacht hell erleuchtet waren.
Ein gleiches Erlebnis hatte Pastor Richard Grabke von Portland/Oregon (USA). Er war daran interes­siert, die Erweckung kennenzulernen, und flog aus diesem Grunde nach Winnipeg. Er bat einen Taxi­fahrer, ihn zu irgendeiner Kirche zu fahren. Der Mann erklärte ihm: "Diese Stadt steht auf dem Kopf. Es passieren die absonderlichsten Dinge. Ver­brecher stellen sich der Polizei. Die Leute sitzen nur noch in den Kirchen. Nachts werden wir gerufen, um Menschen in der Morgenfrühe noch zu einer Kirche zu fahren."
"Gut, dann fahren Sie mich auch zu irgendeiner Kirche", erwiderte Pastor Grabke. Und er täuschte sich nicht. Der Fahrer lieferte ihn an einer Kirche ab, die vom Geist der Erweckung erfaßt worden war.
Die leitenden Brüder in dieser vom Herrn ge­schenkten Bewegung haben sich davor gehütet, die Bekehrten zu zählen. Die Zahl blieb das Geheimnis Gottes. Es sind aber im ganzen Lande Zehntausende, die vom Geist Gottes erfaßt worden sind.
* Zufallsbild *Starre Fronten kirchlicher Tradition sind ins Wan­ken geraten. Selbstsicheren Menschen wurde der Bo­den unter den Füßen weggezogen. Alle menschliche Autorität zerbrach. Fromme Einbildung wurde ent­larvt. Haß verwandelte sich in Liebe. Alle, die vom Heiligen Geist berührt wurden, begannen ihr Leben zum zweitenmal.

Buchvorstellung

Anhand seelsorgerlicher Erfahrungen des Autors gibt das Buch Aufklärung über die Symptome einer Besessenheit und ihrer Behandlung mit Beispielen der Befreiung.

304 Seiten, 3,60 €

Menschen berichten...

Er zückte das Messer, nicht um den Gegner zu töten, sondern um ihn nur kampfunfähig zu machen.
Der Stich war aber doch lebensgefährlich.
Viele wussten, wer der Täter war...

Seit diesem Vorfall konnte Michael nachts nicht mehr schlafen. Er wurde von Angstträumen und Gewissensbissen geplagt...

Aus dem Buch "undefinedJesu Name ist wunderbar"

Erweckung

Mit all unseren Kräften hatten wir gebetet: "O, Gott es steht nicht unser Name auf dem Spiel. Die Leute werden nicht sagen, wir hätten versagt, sondern sie werden sagen: Es ist ihr Jesus, der versagt hat." Aber der Himmel war verschlossen. Keine Antwort auf unsere Gebete... (Erlo Stegen in dem Buch "undefinedErweckung unter den Zulus")

Zitat Dr. Koch

"Niemand nimmt okkulte Kräfte ungestraft in Anspruch."