William McLeod

Im Mai 1972 bekam ich in Saskatoon in die Arbeit von Rev. McLeod Einblick. Er ist ein demütiger Mann und will auch nicht haben, daß er in diesem Buch in Erscheinung tritt. * Zufallsbild *Der geistliche Aufbruch in Kanada ist jedoch ein kirchengeschichtliches Er­eignis, das in Einzelheiten festgehalten werden muß. Zum anderen muß diese Erweckung vor den Akzent­verschiebungen, die leider schon eingesetzt haben, geschützt werden. Darum ist eine Fixierung der Da­ten und der Begleitumstände notwendig.
Bill, die amerikanische Abkürzung von William, geboren 1918, wuchs in Winnipeg auf. Seine Mutter, Glied einer presbyterianischen Gemeinde, war eine Beterin.
Nach dem Besuch der Grundschule und Haupt­schule verdiente er sich sein Brot 1020 m tief in einer Mine, in der Pottasche gefördert wurde. Einige Jahre später reiste er, arbeitslos geworden, durch Kanada, um einen Arbeitsplatz zu finden. Ohne Er­folg und völlig entmutigt kam er als 22jähriger heim. In seiner Enttäuschung griff er nach einem christlichen Buch. * Zufallsbild *Es handelte von der Wiederkunft Jesu. Bill geriet in Angst. Er wußte: ich bin nicht dabei.
Die vielen Gebete seiner Mutter wirkten sich aus. Mit 23 Jahren erlebte Bill eine Umkehr zu Chri­stus.
Seine Arbeitslosigkeit war damit zu Ende. Er zog von einem Lager der Grubenarbeiter zum nächsten und verkündigte das Evangelium vom Sünderhei­land. Viereinhalb Jahre verbrachte er in diesem mis­sionarischen Dienst.
Vielleicht ist es uns nicht entgangen, daß der jun­ge Mann ohne theologische Ausbildung Missionar und Prediger wurde. Eine Baptistenkirche stellte ihn an.
In dieser Zeit als offizieller Pastor erlebte er wun­dervolle Führungen seines Herrn. Eines Tages be­suchte er ein krankes Gemeindeglied. Es war eine Frau, die Krebs im letzten Stadium hatte. Vom Krebsherd aus hatten sich Metastasen gebildet. Die Ärzte hatten die Patientin aufgegeben. Bill zeigte der Frau den Weg des Heils und betete mit ihr nach Jakobus 5,14. Beim Gebet sah und spürte die Kranke die Hand des Herrn. Bill selbst sah nichts. Die Frau wurde sofort geheilt und verließ das Hospital zum Erstaunen der Ärzte. Für den jungen Pastor war diese Gebetserhörung eine große Glaubensstär­kung.
1963 übernahm dann Bill die Leitung der EbenezerGemeinde in Saskatoon. * Zufallsbild *Hier hatte er eines Ta­ges ein ähnliches Erlebnis wie in seiner ersten Ge­meinde. Ein Mann, der 14 Jahre im Rollstuhl geses­sen hatte, wurde zu ihm gebracht. Der Kranke war so schwach, daß er nicht den Kopf halten konnte. Nach eingehender Seelsorge betete der Pastor mit dem Patienten wiederum nach Jakobus 5, 14. Nach einer Woche war der Kranke gesund und brauchte nie wieder einen Rollstuhl.
Zwei Jahre vor Beginn der Erweckung hat Gott seinen Knecht zubereitet. Es war eine Schule zur Demut.
Es ist im Reich Gottes immer so, daß nur in der Ohnmacht, im völligen Zerbruch Vollmacht ge­schenkt wird. Der Herr hilft den Elenden herrlich (Ps. 149, 4).
Der Abschluß dieser zweijährigen Schule bildete ein seltsames Erlebnis.
Bill hatte einen Traum. Er sah die Hand Gottes auf sich zukommen. Sie berührte ihn. Er empfand die Berührung als starke Schmerzen. Schließlich rief er aus: "Ich kann die Schmerzen nicht mehr ertra­gen." Da öffnete der Herr seine Hand. Darin lag ein Klumpen Gold, so groß wie ein Ei. Dazu wurde ihm das Wort aus Hiob 23,10 gegeben. In der eng­lischen Bibel ist dieses Wort leichter zu verstehen als in der Lutherübersetzung:
* Zufallsbild *But he knows the way that I take.
When he has tried me, I shall come forth as gold.
Er kennt den Weg, den ich gehe. Wenn er mich geprüft hat, werde ich aus der Prüfung wie Gold hervor­gehen.
Zwei Wochen nach diesem Traum erlebte Bill eine starke Erfüllung mit Kraft von oben. Vier Wochen später begann die große Saskatoon- und Kanada-Erweckung in seiner Kirche.
Ich bin sehr dankbar, daß Rev. McLeod mir diesen Einblick in seine geistliche Entwicklung gab. Wir hatten zusammen sechs unvergeßliche Stunden auf dem Weg von Saskatoon über Winnipeg nach Minneapolis. Es war wohl eine gnädige Führung Gottes, daß wir beide am 15. Mai 1972 nach Minneapolis zu fliegen hatten. Bill hatte drei Tage am Bethel College in Minneapolis zu sprechen. * Zufallsbild *Ich selbst führte ein Seminar für Pastoren und kirchliche Mitarbeiter über Seelsorge und Okkultismus durch. Man spürt fast überall Erweckungsluft in Kanada und nun auch bereits in einigen Gebieten von USA. Das Seminar war von mehr als 600 Teilnehmern besucht. In Euro­pa wäre das nicht möglich, daß so viele Reichgottes­arbeiter sich dafür Zeit nehmen. Das ist auch eine Auswirkung der Erweckung.

Buchvorstellung

Wie findet man Jesus? Es gibt eine kurze Antwort: indem wir uns von Jesus finden lassen.

144 Seiten, 3.60 €

Leseprobe:

So wie Adam im Paradies vor Gott floh und sich versteckte, so geht auch heute der Mensch Jesus aus dem Weg. Man will mit ihm nichts zu tun haben. Von Ausnahmen abgesehen ist dem heutigen Menschen peinlich, wenn das Gespräch auf Jesus kommt. Im Paradies kam der Kontakt zustande, als Gott den Adam mit seinem Schuldbewußtsein rief: Adam, wo steckst du? Willst du nicht aus deinem Versteck hervorkommen?

Menschen berichten...

Die nächste Station war Johannesburg, wo Donavan Kontakt zu anderen Homosexuellen bekam. Viele trugen Frauenkleider, wie er. Sie gaben sich auch jeweils weibliche Vornamen und sprachen die international bekannte Homo-Sprache "Gayla"...

Aus dem Buch "undefinedWo ist ein Gott, wie du bist?"

Erweckung

Erweckungen bleiben nicht aus, wenn die Christen aufhören, über die Sünden der anderen zu sprechen, sondern ihre eigene Sünde bekennen. (Corrie ten Boom)

Zitat Dr. Koch

"Das Kreuz von Golgatha ist das große Mahnmal des Sieges und der Befreiung von allen Finsternismächten. Wer zum Kreuz kommt, hat teil an diesem Sieg Jesu Christi."