Psychometrie

Das Wort Psychometrie bedeutet soviel wie »die Seele messen«. Der Begriff wurde erstmals von dem amerikanischen Professor Buchanan gebraucht. Es ist außerordentlich schwer, das Wesen der Psychometrie darzustellen. Am besten führen einige Beispiele in die Materie ein.

 

* Zufallsbild *B 43 Ein junger Mann, der bei mir zur seelsorgerlichen Aussprache war, besitzt die seltsame Fähigkeit, mit Hilfe eines Gegenstandes die Personalien der betreffenden Person und deren Eigenheiten anzugeben. Ein Einzelfall soll wiedergegeben werden. Er erhielt eines Tages von seinem Hausarzt, der ihn überprüfen wollte, einige handgeschriebene Zeilen. Der Arzt gab nicht an, von wem die Schriftprobe stammte. Der junge Mann konzentrierte sich auf die Zeilen und machte dann exakte Angaben über die Schreiberin, ihren Wohnort, ihre Familienverhältnisse, ihre Krankheiten und anderes mehr. Der Arzt mußte die Wahrheit der Angaben bestätigen.

Zwischenruf:
Das künstliche Aufpeitschen der seelischen Kräfte ist das Zeichen der Pseudoerweckungen. Mit dem äußeren Tumult, dem lauten Lärmen macht der Mensch sich nur etwas vor und verdeckt seine innere Not.
Ich habe mehr Pseudoerweckungen gesehen als echte Erweckungen.
Dr. Kurt E. Koch

In diesem Beispiel taucht lediglich die Frage auf, ob es sich nicht einfach um undefinedTelepathie handelte. Vielleicht hat der junge Hellseher nicht die Angaben der Schriftprobe, sondern dem Arzt entnommen. Dieses Argument kann höchstens auf einen Teil der Angaben zutreffen. Es wurden auch Dinge gesagt, die der Arzt nicht wußte, aber bei seiner Nachprüfung stimmten.

 

B 44 Bei Evangelisationen in der Schweiz stieß ich in der Seelsorge auf einen Hellfühler, der psychometrisch arbeitet und hundertprozentige Angaben machen kann. Legt man ihm den Gegenstand eines ihm unbekannten Patienten, z. B. ein Taschentuch vor, dann kann er die Krankheit des betreffenden Menschen nennen. Ein Professor aus Zürich überprüfte diese Fähigkeit und stellte die Zuverlässigkeit der Angaben fest. Es sind mir mehrere psychometrische Kunststücke dieses Hellfühlers bekannt. * Zufallsbild *Er kann auf die gleiche Weise angeben, an welcher Krankheit Menschen verstorben sind. - Ein weiteres psychometrisches Beispiel wird in undefined»Seelsorge und Okkultismus« auf Seite 90 berichtet. Auch B 19 dieses Buches liegt auf dieser Ebene.

Die schwierige Frage ist, wie dieses psychometrische Hellsehen zustande kommt. Einige Parapsychologen wie Richet, Geley, Osty, Price, Gumppenberg, Gatterer meinen, der Mensch würde seine Kleidung und alle Gebrauchsgegenstände imprägnieren. Der psychometrische Hellseher hätte die Fähigkeit, diese geistseelischen Eindrücke zu erfassen und zu deuten. Sehr zweifelhaft wird diese Erklärung, wenn man bedenkt, daß die psychometrischen Hellseher mit Hilfe eines Gegenstandes nicht nur die Vergangenheit, sondern auch die Zukunft der betreffenden Person angeben können. * Zufallsbild *Ohne Zweifel befinden wir uns hier auf dem Gebiet des medialen Wahrsagens. Diese Vermutung wird bestätigt, wenn man das Schicksal der Psychometriker überprüft. In der Seelsorge bekam ich die Möglichkeit, die psychometrischen Praktiken zu untersuchen. Der undefinedHellseher in B 43 z. B. wollte zu Christus kommen. In diesem Augenblick entwickelte sich bei ihm das Phänomen einer ausgeprägten Resistenz. Der Widerstand gegen das Göttliche wurde so gewaltig, daß ihm die Gedankenkonzentration im Augenblick des Betens schwand. Hinterher war er geistig wieder völlig klar. Er war nicht einmal imstande, ein vorgesprochenes Gebet nachzubeten, obwohl er ein intelligenter Mensch ist und beten möchte. Jeder Zuspruch des Wortes Gottes prallte ab. Beim Beten wurde es ihm immer schwarz vor den Augen. Hinterher stellte ich fest, daß dieser Psychometriker auch das gefährliche Zauberbuch undefined6./7. Buch Mose im Gebrauch hatte. Auch dieser Umstand ist wieder für die undefinedMedialität der Psychometrie bezeichnend: die Psychometrie in der Gesellschaft der schwarzen undefinedMagie.

Buchvorstellung

Wie findet man Jesus? Es gibt eine kurze Antwort: indem wir uns von Jesus finden lassen.

144 Seiten, 3.60 €

Leseprobe:

So wie Adam im Paradies vor Gott floh und sich versteckte, so geht auch heute der Mensch Jesus aus dem Weg. Man will mit ihm nichts zu tun haben. Von Ausnahmen abgesehen ist dem heutigen Menschen peinlich, wenn das Gespräch auf Jesus kommt. Im Paradies kam der Kontakt zustande, als Gott den Adam mit seinem Schuldbewußtsein rief: Adam, wo steckst du? Willst du nicht aus deinem Versteck hervorkommen?

Menschen berichten...

Auf dem schmalen Weg kam Lydia an eine Stelle, wo drei Männer dabei waren, unentwegt andere Pilger in schwarze Särge zu legen. Es wurde Lydia deutlich gemacht: das sind Gläubige, die über die Sünden der anderen reden, die kritisieren, verurteilen, verdammen; Gläubige, die andere abschreiben und "beerdigen" und dabei ihr Ziel verfehlen. Sie konnten auf dem schmalen Weg nicht weiter gehen...

Aus dem Buch "undefinedIm Paradies"

Erweckung

"Erweckung ist nichts anderes, als Gott gegenüber erneut gehorsam zu werden." (Charles Finney in dem Buch "Revival of Religion")

Zitat Dr. Koch

"Das Kreuz von Golgatha ist das große Mahnmal des Sieges und der Befreiung von allen Finsternismächten. Wer zum Kreuz kommt, hat teil an diesem Sieg Jesu Christi."