Dämonen

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  • Jünger Jesu ohne Vollmacht
    (Wieviele Besessene laufen herum, wieviele vom Teufel in der übelsten Weise Gequälte fristen in Anstalten ihr elendes Dasein - ohne Hilfe und ohne Hoffnung)
  • Die Bibel und Dämonen
    (Was sagt das Alte und das Neue Testament zu Dämonen)

Jünger Jesu ohne Vollmacht

Jesus rief seine Jünger zusammen und gab ihnen Gewalt und Macht,
Dämonen auszutreiben, Kranke zu heilen und das Evangelium in Vollmacht zu verkündigen.

 

* Zufallsbild *Prof. O. S. von Bibra schrieb dazu in seinem Buch "Der Name Jesus" Seite 84f.:
Wieviele undefinedBesessene laufen herum, wieviele vom Teufel in der übelsten Weise Gequälte fristen in Anstalten ihr elendes Dasein - ohne Hilfe und ohne Hoffnung, nur weil die Gemeinde des Herrn ihren eigentlichen Auftrag an ihnen versäumt und ihre göttliche Vollmacht eingebüßt hat!

Wie bleibt der Sieg unseres Herrn Jesus verborgen, die Kraft Seines Namens unwirksam, Sein starker Arm gelähmt und die Ausbreitung Seiner Herrschaft gehemmt, nur weil die berufenen Boten des Evangeliums die Befehle ihres Herrn nicht ausführen und Ihm durch ihren Unglauben im Wege stehen!

Zwischenruf:
Wenn Christen aufhören über die Sünden der anderen zu sprechen, und ihre eigene Sünde bekennen, steht Erweckung vor der Tür.
Corrie ten Boom

Wir können und dürfen einfach nicht länger den Befehl des Herrn zur Dämonenaustreibung beiseite schieben und stillschweigend ignorieren. Das vollmächtige Handeln im Namen Jesu gegenüber den undefinedDämonen ist keine nebensächliche oder untergeordnete Angelegenheit, sondern ein wesentlicher Bestandteil unseres Auftrages und unserer Vollmacht, wie es auch im Leben des Herrn etwas sehr Entscheidendes gewesen ist.

Was wollen wir denn überhaupt in einer so dämonenerfüllten Zeit und Welt wie der unsrigen anfangen und ausrichten ohne diese Vollmacht?! Geschlagene Leute sind wir, bevor wir nur den Kampf beginnen! Es ist höchste Zeit, daß wir anfangen, uns darunter zu beugen, daß wir diese Vollmacht so wenig besitzen, ja sie nicht einmal ernstlich gesucht und erfleht haben.

Es warten viele darauf, von ihren Dämonen befreit zu werden. Wer aber soll sie denn befreien, wenn nicht die Boten Jesu? Die Zauberer vielleicht? Oft werden sie dazugeholt und bringen auch etwas zuwege, nur daß danach um so schlimmere Dämonen sich breitmachen. Wie soll die Befreiung geschehen, wenn nicht durch die Kraft des Namens Jesus?

* Zufallsbild *Der Herr jedenfalls hat dieses Austreiben der Dämonen für etwas so Wesentliches in Seinem ganzen Wirken angesehen, daß Er sagen konnte: â€Å¡Wenn ich durch den Geist Gottes die Dämonen austreibe, so ist ja Gottes Herrschaft zu euch gelangt!' (Matth. 12,28). Am Weichen der Dämonen sollte also zu erkennen sein, daß Gottes Königsherrschaft hereingebrochen war.

Wenn wir diese Wahrheit auf unsere heutige Lage beziehen, dann kann das nur bedeuten, daß der Herr uns sagen will: Wo ihr nichts auszurichten vermögt gegen die Dämonen, da bildet euch ja nicht ein, daß ihr das â€Å¡Reich Gottes baut'."
Diese Darstellung, die ich voll bejahe, hat einen Nerv der kirchlichen und außerkirchlichen Seelsorge getroffen. Ich bin daher erfreut, daß das erwähnte Buch Bibras schon acht Auflagen erlebt hat.

Noch mehr erfreut es mich, daß Gott heute noch Jünger Jesu zu dieser schweren Seelsorge beauftragt und bevollmächtigt, wenn ihre Zahl auch sehr klein ist.

(Aus dem Buch undefined"Besessenheit und Exorzismus")

Die Bibel und Dämonen

In dem Buch undefined"Besessenheit und Exorzismus" schreibt Dr. Koch:

* Zufallsbild *In meinem englischen Buch "Demonology Past and Present" habe ich ein langes Kapitel über den Begriff undefinedDämon geschrieben. Ich will nicht wiederholen, was dort schon veröffentlicht ist. Außerdem soll der Bericht auch für theologische Laien verständlich bleiben. (Deutsch liegt das Buch nicht vor.)


Im AT finden wir verschiedene Ausdrücke für die Vorstellung des Dämonischen oder der Dämonen.

 

  1. In 1. Mos. 6,4 steht der Ausdruck nephilim. In der Septuaginta und in unseren deutschen Übersetzungen steht dafür das Wort Riesen. Die hebräische Wurzel dieses Wortes ist naphal = fallen. Nephilim kann daher mit größerer Genauigkeit als die "Gefallenen" übersetzt werden. Im Vers 5 des Textes zeigt sich dann, daß unter diesen Gefallenen die Bosheit auf Erden groß war.
  2. Den zweiten Ausdruck für Dämonen finden wir als Shedhim in 5. Mos. 32,17 und Ps. 106,37: "Sie opferten ihre Söhne und Töchter den Dämonen." Shedhim wurde von Luther häufig mit Teufeln übersetzt. Die Wurzel dieses Ausdruckes ist shud = herrschen, Herr sein wollen. Die brutale Herrschsucht der dämonischen Mächte wird bei besessenen Menschen stets offenbar. Ethelbert Stauffer sagte: "Wer den Dämonengeist hat, der verrät sich dadurch, daß er eine führende Rolle spielen will." (NT Theologie S. 49.)
  3. Eine dritte Bezeichnung in der hebräischen Bibel ist Seirim. Luther übersetzte wieder Feldteufel. Wörtlich übersetzt heißt es Ziegenböcke oder bocksgestaltige Waldgeister. In 3. Mos. 17,7 steht: "Sie sollen keine Opfer den Böcken darbringen." Diese Stelle ist ein Ausgangspunkt für den Ziegenbockskult (goat of Mendes), den die Satanisten heute treiben.
  4. Weitere Bezeichnungen für Dämonen und Götzen finden sich in Jes. 65,11: "Ihr richtet dem Gad einen Tisch und schenkt vom Trankopfer voll ein der Meni." Gad und Meni sind Schicksalsgötter und wurden oft mit Baal oder Bei gleichgesetzt.
  5. Ein unheimlicher Dämonenkult war das Molochopfer. Die Kanaaniter praktizierten Menschenopfer. In 3. Mos. 18,21 verbot Gott diese Opferform: "Du sollst nicht eines deiner Kinder geben, daß es dem Moloch geweiht werde, damit du nicht entheiligst den Namen deines Gottes. Ich bin der Herr." Moloch ist das hebräische Melech = König. Kinderopfer gibt es bis in die jüngste Zeit herein beim Macumba-Spiritismus in Brasilien, beim Woodooismus auf Haiti, beim Satanismus in Kalifornien, Südafrika und in anderen Ländern.
  6. In 2. Kön. 1,2 wird Baal Sebub von Ekron genannt. Dieser Dämon wird auch im NT (Mt. 12,27) erwähnt. Die Pharisäer werfen Jesus vor, er hätte die Teufel durch Beelzebub ausgetrieben.

Es wären noch viele Götzen aus dem Bereich des AT zu nennen. Denken wir an Dagon (Ri. 16,23), Sikkuth und Chiun in Amos 5,26. * Zufallsbild *Erinnern wir an den kanaanitischen Pestgott Rescheph und an das Nachtgespenst Lilith. Der sich in der Wüste herumtreibende Asasel (3. Mos. 16,8) muß erwähnt werden. Der Götzendienst der Kanaaniter umspülte und umbrandete Israel, das oft in der Gefahr war, sich diesen heidnischen Gottheiten zu öffnen.
Die grundsätzliche Stellung des AT gegenüber diesen Götzen wird in Ps. 96,5 gezeigt: "Alle Götter der Völker sind Götzen."

Im Hebräischen steht hier der Ausdruck elilim = Nichtse. Vielleicht hat Karl Barth hier seinen Ausdruck geholt, als er über die Dämonen als Nichtse schrieb. Die Götzen sind Nichtse, die Dämonen dahinter aber eine furchtbare Realität.

Damit beenden wir den kleinen Rundgang durch die Götzen- und Dämonenwelt des AT.

Das NT wird in dieser Frage klarer für uns.

In Mt. 25,41 spricht der Herr Jesus vom Teufel und seinen Engeln. * Zufallsbild *Auch Judas Vers 6 redet von den gefallenen Engeln, die Luzifers Rebellion mitgemacht haben und seither als Dämonen ihr Unwesen treiben. Ferner weist die Offbg. 12,9 darauf hin, daß Satan auf die Erde geworfen wurde und mit ihm seine Engel. Manche Schriftausleger sehen in Offbg. 12,4 den Hinweis, daß ein Drittel der Engel mit von Satans Partie war. Einen Beweis dafür gibt es nicht.
Literaturgeschichtlich ist zum Begriff Dämon im NT folgendes zu sagen. Der sprachliche Ausdruck Dämon kommt nur einmal vor, und zwar Mt. 8,31: Oi de daimones parekaloun auton = Die Dämonen baten ihn. Hier hat Luther statt Dämonen Teufel übersetzt. Dazu besteht im biblischen Sprachgebrauch ein Recht.
Sonst wird im NT der Ausdruck daimonion in den Evangelien insgesamt 45mal verwendet. Mit gleicher Bewertung taucht in den Evangelien und in der Apostelgeschichte 20mal der Ausdruck pneuma akatharton = unreiner Geist auf. Siebenmal erscheint bei Matthäus, Lukas und Apostelgeschichte der Ausdruck pneuma poneron - boshafter Geist, böser Geist.
Mit den philologischen Erläuterungen sind wir noch nicht bei den Kernfragen. Wenn wir nach der Unterscheidung von den Dämonen und unreinen Geistern fragen, geraten wir bereits in Schwierigkeiten oder Streitfragen. * Zufallsbild *Dämonen sind gefallene Engel. Wer aber sind die unreinen oder bösen Geister? In der jüdischen Dämonologie sind die Dämonen böse Geister. Eine Verbindung mit den Seelen unselig verstorbener Menschen wird ausgeschlossen.
Der Historiker Josephus, von Homer beeinflußt, denkt anders. Er meinte, Dämonen seien Geister von gottlos Verstorbenen, die in lebende Menschen einfahren. In der altchristlichen Literatur finden wir bei Justin (geb. 100 n. Chr., zum Christentum übergetreten 130 n. Chr.) die Vorstellung, daß ein Teil der Dämonen Totengeister sind.
Nun gibt es auch in der Gegenwart Christen, die ähnlich denken wie Josephus und Justin. Pfarrer Vogel, der Autor von "Die göttliche Waffenrüstung gegen die Geister der Bosheit" denkt ebenso. Dr. med. Lechler, mit dem ich sehr befreundet war, folgt in diesem Punkt Pfarrer Vogel. Woher kommt diese Vorstellung? * Zufallsbild *Wer Seelsorge mit undefinedBesessenen hatte, weiß, daß die Stimmen, die aus dem Besessenen sprechen, manchmal sich als Geister der Verstorbenen ausgeben. So hatte ich ein besessenes Mädchen in Frankreich in der Seelsorge. Der Geist, der aus ihr sprach, gab sich als ihre verstorbene Großmutter aus, die undefinedZauberei getrieben hatte und in der Ewigkeit nicht zur Ruhe kam.
Ein anderer Fall ist mir aus Übersee bekannt. Eine Frau wurde in einem undefinedSpiritistenzirkel mit einem verstorbenen Indianerhäuptling verheiratet. Solche Geisterhochzeiten gibt es in vielen außereuropäischen Ländern. In Europa ist mir nur in Zürich in der Seelsorge etwas Ähnliches begegnet. Im Gefolge dieser Geisterhochzeit wurde die Frau besessen. Als Missionare sich ihrer annahmen und mit ihr beteten, fiel sie in Trance. Eine Männerstimme sprach aus ihr: "Die bekommt ihr nicht. Sie gehört mir. Sie ist meine Squaw (Frau)." Der Protest des Indianers erfolgte in seinem Dialekt. Manchmal stürmte diese Frau in der Halbtrance hinaus ins Freie, stieß einen indianischen Kriegsruf aus und schwang den Arm, als wollte sie den Tomahawk werfen.
* Zufallsbild *Aufgrund solcher Erfahrungen bekamen viele Seelsorger die Vorstellung, daß es sich hier tatsächlich um die Geister von Verstorbenen handle. Das ist ein Glaube, den wir auch bei den Spiritisten finden.
Ich bin mit dieser Meinung zurückhaltend, weil die Bibel diesen Gedanken nirgends äußert. Diese seelsorgerlichen Erfahrungen lassen sich auch anders deuten. Wenn Zauberer, undefinedMagier und andere gottlose Menschen besessen waren, werden sie bei ihrem Tode von dem Dämon verlassen. Dieser sucht sich dann eine andere Behausung, einen anderen Menschen oder er meldet sich bei einem Spiritisten, der in der Trance liegt. Dann ist es nicht der Geist der Großmutter oder der Geist des Indianerhäuptlings, sondern deren Dämon. Daß Dämonen ausfahren und in den Menschen zurückehren können, sehen wir aus Lukas 11,24: "Wenn der unsaubere Geist von dem Menschen ausfährt, sucht er Ruhe und findet sie nicht. So spricht er: Ich will wieder umkehren in mein Haus, daraus ich gegangen bin."
Bei den Zulu-Zauberern ist das eine völlig bekannte Tatsache, daß beim Tode eines Zauberers dessen Geist, vielmehr dessen Dämon, in ein anderes Glied der Familie fährt. Was unter heidnischen Völkern weitverbreitet ist, kommt auch in Europa vor. Hier habe ich auch solche Beispiele gesammelt.
* Zufallsbild *Wir sollen bei unseren Aussagen nicht über das hinausgehen, was die Bibel sagt. Wenn Gott über einen Punkt in der Heiligen Schrift schweigen bewahrt hat, dürfen wir nicht anfangen zu spekulieren.

Buchvorstellung

Jesus lebt, -unter seinen Feinden, -als Richter, -als Retter, -unter seinen Freunden.
Erlebnisberichte unter dem Thema: "Jesus lebt"

96 Seiten, 2.60 €

Leseprobe:
Es war am Weihnachtsabend des Jahres 1908. Lausbuben von Messina hatten in einem frivolen Streich Lästerplakate gegen das Weihnachtsfest und gegen Christus in der Stadt angeklebt. Auf einem dieser Plakate stand die freche Herausforderung: »Du Christkind, wenn du wirklich lebst, dann schick" uns mal als Bestätigung dafür ein nettes Erdbeben.«...

Menschen berichten...

Ein Evangelist predigte: "Es gibt viele Religionen, aber das Christentum ist keine Religion, sondern die Lebenshingabe an Jesus." Einige Monate danach vollzog Juvan den Schnitt mit der Religion der Väter. Jeder Brahmane trägt um den Leib eine heilige Schnur als Zeichen seiner Kaste. Diese Schnur zerschnitt er und ebenso die heiligen Fransen...

Aus dem Buch "undefinedIm Himalaja"

Erweckung

Mit all unseren Kräften hatten wir gebetet: "O, Gott es steht nicht unser Name auf dem Spiel. Die Leute werden nicht sagen, wir hätten versagt, sondern sie werden sagen: Es ist ihr Jesus, der versagt hat." Aber der Himmel war verschlossen. Keine Antwort auf unsere Gebete... (Erlo Stegen in dem Buch "undefinedErweckung unter den Zulus")

Zitat Dr. Koch

"Befreiung aus okkulter Belastung ist nur über Christus möglich durch eine Generalbeichte. Wer frei werden will, muss sich rückhaltslos Jesus Christus ausliefern."