Schutz vor anderen Zauberern

...zur Vervollständigung des Rituals wurde sie nach Art der Zauberer abends nach Sonnenuntergang getauft. Diese Taufe stellt einen Schutzzauber dar, der sie vor falschen Geistern und vor undefinedmagischen Angriffen anderer Zauberer behüten sollte...

Aus dem Buch undefined"Besessenheit und Exorzismus"

Schutzzauber beim südafrikanischen ANC

Es sind uns viele Berichte von den verschiedensten Missionsfeldern überliefert worden, die zeigen, wie Gott die Seinen zu schützen vermag. Oft geschah dies in einer Weise, daß rohe Heiden die Allmacht des Einen Gottes erlebten, daß sie sich bekehrten. Aus der frühen Missionsgeschichte des vorigen Jahrhunderts sei ein solches markantes Beispiel geschildert, ehe eine dazu passende Begebenheit aus der Gegenwart folgt.
* Zufallsbild *In einem afrikanischen Land kam eines Abends die Frau des Missionars zitternd und weinend in den Raum gestürzt mit den Worten: "Ich habe gehört, daß man dich heute nacht umbringen will." Der Missionar jedoch war keineswegs erschrocken. Lächelnd tröstete er seine Frau: "Weine nicht! Wir wissen doch, daß unser Heiland mächtiger ist als unsere Feinde. Er wird uns, wenn es sein heiliger Wille ist, daß wir hier für ihn wirken sollen, in völliger Sicherheit erhalten. Wir wollen uns ihm getrost anvertrauen. Laß uns ihn nur bitten, daß er seine Engel sendet, uns zu bewahren." Daraufhin knieten sie nieder und verharrten im Gebet.
Die folgende Nacht verlief völlig ruhig, ohne daß ihnen etwas geschah. Ihnen war bewußt, daß sie von einem gefährlichen Volksstamm umgeben waren. Drei Wochen befanden sie sich in ständiger Gefahr. Aber sie fühlten sich unter Gottes Schutz vollkommen sicher.

Zwischenruf:
Hast du die Herrschaft Gottes nicht über dir, so wird bald ein anderer über dich herrschen. Die Liebe Gottes sollte uns zu den freiesten Menschen machen.
Johann Christoph Blumhardt

Nach drei Wochen kam der Sohn des Hauptanstifters zu dem Missionar und erzählte ihm folgendes: "Drei Wochen lang bin ich jede Nacht mit vielen anderen bewaffneten Männern aus dem Dorf auf Befehl meines Vaters in die Nähe deines Hauses geschlichen, um dich zu ermorden, aber es war uns ganz unmöglich, unseren Plan auszuführen. Als wir in dein Haus eindringen wollten, sahen wir, daß es von einer funkelnden Mauer und von einer Schar weißgekleideter, leuchtender Gestalten umgeben war. Wir wagten nicht, näher zu kommen. Jede Nacht versuchten wir, unseren Auftrag zu erfüllen. Doch die weißgekleideten Männer standen jedesmal um dein Haus herum. Ich sehe nun, daß wir gegen deinen Gott nichts ausrichten können, der seine leuchtenden Wächter zu eurem Schutz gesandt hat."
* Zufallsbild *Ein Vierteljahr später wurde der Hauptanführer und seine Familie Christen und baten, getauft zu werden. Soweit der Missionsbericht.
Nun folgt das Parallelbeispiel aus unseren Tagen. Vor mir sitzt Themba, ein junger Zulu, der in Osttransvaal in einer christlichen Familie aufwuchs. Er kümmerte sich trotz christlicher Erziehung als Junge nicht um die Bibel. Eine seiner hervorstechendsten Charaktereigenschaften war die Streitsucht, die sich nach dem Tod des Vaters noch verstärkte. Zu diesem Zeitpunkt war er zwölf Jahre alt. Sein Betragen wurde zunehmend frecher und rebellischer gegenüber allen Erwachsenen. Er lebte nach seinen eigenen Vorstellungen und kümmerte sich nicht um andere. Hin und wieder besuchte er um der Familie willen die Kirche, was aber an seinem Verhalten nichts änderte. * Zufallsbild *Seine Rebellion wuchs, als er beobachtete, daß zwischen einem Christen und einem Nichtchristen in deren Lebensweise kein Unterschied bestand.
In der Schule diskutierte Themba oft mit seinen Kameraden über Politik und die Zukunft. Er setzte sich in den Kopf, für eine politische Organisation zu arbeiten, wozu ihn die Lehrer ermunterten.
Nach dem Schulabschluß fing Themba an zu arbeiten und wurde Mitglied der Gewerkschaft. Bei einer Großveranstaltung der Gewerkschaft traf er mit einem Leiter des ANC zusammen. Dieser wollte ihn gewinnen und machte ihn mit der Zielsetzung der Organisation bekannt. Inzwischen hatte sich auch ein Geist des Hasses gegen die Weißen in Themba festgesetzt.
Mit der Bekanntschaft des ANC-Leiters begann für Themba die Arbeit für diese Organisation als aktives Mitglied. Themba lernte dort, daß die Religion eine Illusion sei und abgeschafft werden müßte. Sie sei nur für die Weißen ein Mittel, um die Schwarzen zu versklaven. Das Christentum wurde anhand der widersprüchlichen Lebensweise der Christen in Frage gestellt. Weiter wurde gesagt, jeder sei sein eigener Gott, und es gäbe auch keinen Himmel. Dieser sei hier auf Erden. Nie sollten sie tun, was ein Weißer sagt. Er wolle die Schwarzen nur ausbeuten. Der Haß gegen die Weißen wurde ständig geschürt. "Tötet die Farmer, tötet die Buren!" war ein beliebter Slogan.
Die nächste Schulung war die Ausbildung an den Waffen. Themba wurde in eine Untergrundarmee des ANC gesteckt und dort ausgebildet. Danach brachte man die Rekruten zu einem undefinedZauberer, um einen Schutzzauber zu bekommen. Der Zauberer versprach ihnen, daß sie nunmehr vor feindlichen Kugeln geschützt seien und nie verwundet würden. * Zufallsbild *Sie könnten auch jedesmal den Anschlägen der Feinde entkommen. Themba landete in einer Einheit, die Einsätze gegen oppositionelle Gruppen und vor allem deren Leiter durchführte. In seiner Einheit war Themba der Anführer. Seine Gruppe war in der Folgezeit sehr erfolgreich. Aus diesem Grunde nahm man die Vorschläge und Pläne von Themba vorbehaltlos an. Allerdings konnte er nicht willkürlich handeln, sondern war von den Anweisungen der Dachorganisation abhängig.
Eines Tages hörte Themba von seiner Freundin über die Arbeit der Mission Kwasizabantu und deren Leiter Erlo Stegen. In der nächsten Parteiversammlung erklärte Themba: "Dieser Erlo Stegen und die Mission Kwasizabantu ist eine Gefahr für unsere Arbeit. Was wollen wir unternehmen?" Einer stand auf und sagte: "Ich kenne den Platz und weiß viel darüber. Alle können wir nicht töten. Wir müssen nur den richtigen Mann erwischen. Einer sollte hin und Erlo Stegen identifizieren und herausfinden, wie man ihn fangen kann."
* Zufallsbild *Der Vorschlag fand Zustimmung, und so wurde ein geeigneter Mann nach Kwasizabantu geschickt. Diese Aktion dauerte geraume Zeit, doch schließlich kam der Mann mit den gewünschten Informationen und einem Foto von Erlo Stegen zurück. Sorgfältig wurde nun ein Plan für eine Attacke vorbereitet, die im November 1991 stattfinden sollte. Der Plan sah vor, ein Auto zu stehlen und zunächst bis an die Grenze von Mozambique zu fahren, um dort einen Zauberer aufzusuchen. Anschließend wollten sie direkt nach Kwasizabantu. Nach gelungener Ausführung des Mordes an Erlo Stegen sollte in Durban ein anderes Auto gestohlen und das alte verbrannt werden, um dann nach Johannesburg zu entkommen.
* Zufallsbild *Zu fünft machten sich Themba und seine Kameraden auf den Weg. Im Auto befanden sich Gewehre, ein Benzinkanister und eine Straßenkarte. Zunächst verlief alles nach Plan. Nach dem Aufsuchen des Zauberers nahm jedoch die Sache eine überraschende Wende. Ungeachtet ihres so wichtigen Auftrages hielten sie an und kauften sich Alkohol, dem sie tüchtig zusprachen. In betrunkenem Zustand setzten sie unbekümmert ihre Fahrt Richtung Kwasizabantu fort. Eineinhalb Stunden vor dem Ziel verweigerte das Auto seinen Dienst. Es blieb einfach stehen und war nicht mehr fortzubewegen. Keiner der Männer war in der Lage, den Motor wieder in Gang zu setzen. An eine Reparatur auf der Straße war nicht zu denken.
Nun war guter Rat teuer. Hilfe durch andere konnten sie nicht in Anspruch nehmen wegen ihres betrunkenen Zustandes und der Waffen. Plötzlich wurde Themba mit unerklärlicher Macht gezwungen, das Auto zu verlassen. In diesem Moment ging der Wagen in Flammen auf. Die anderen vier waren im Auto geblieben. Ob sie davonkamen, weiß Themba bis heute nicht. Er lief um sein Leben und versteckte sich in einem Waldstück. Ohne Schuhe und Geld, ohne Orientierung, wo er sich befand, dachte er über seine Lage und auch über sein bisheriges Leben nach. Er kam zu dem Ergebnis, daß es eine Veränderung geben müßte.
Gegen Morgen hielt Themba einen Lastwagenfahrer an, dem er erklärte, er sei überfallen und ausgeraubt worden. Die Fahrt ging Richtung Norden. Nicht weit von seinem Heimatort entfernt, wurde er abgesetzt und erreichte ohne Probleme sein Heim.
* Zufallsbild *Aber nun türmten sich die Schwierigkeiten wie Berge vor ihm auf. Seine politische Führungsrolle konnte er nicht mehr übernehmen. Was sollte er antworten, wo seine Freunde geblieben waren? Nach dem mißglückten Auftrag verlor er seine Authentizität. Themba bat die Parteifunktionäre, ihn von allen Aufgaben zu entbinden, ihn von der Mitgliederliste zu streichen und ihn gegebenenfalls wegen Versagens zu töten. Merkwürdigerweise ließ man ihn in Ruhe, ohne mit Fragen in ihn zu dringen. Man war der Meinung, er würde nach einer gewissen Zeit wieder zurückkehren. Doch es sollte anders kommen. Themba wußte nicht, was er mit seinem Leben anfangen sollte. Immer wieder stand die Frage vor ihm: "Wie gebe ich meinem Lebensschiff eine andere Richtung? Wie soll eine solche Änderung vor sich gehen, und wie sieht meine Zukunft aus ?"
Schließlich beschloß er, wieder in die Kirche zu gehen. Auch vertraute er sich einem Geistlichen an, dem er all seine Probleme schilderte. Er solle beten, und seine Sünden bekennen, wurde ihm gesagt. Also kniete er in seinem Zimmer nieder und zählte alle seine Sünden auf. Doch inneren Frieden fand Themba nicht. Eines Tages erschien ihm im Traum einer seiner Freunde, der bei der verhängnisvollen Autofahrt dabeigewesen war. * Zufallsbild *"Gehe nach Kwasizabantu und bekenne dort bei einem Seelsorger deine Sünden!" sagte der Freund zu ihm. Dieser Traum verfolgte Themba Tag für Tag. Er fürchtete sich, dieser Aufforderung Folge zu leisten. In diesem Fall müßte er ja den Mordplan bekennen und alle Umstände, die damit zusammenhingen. Würde das nicht böse Folgen nach sich ziehen? Und außerdem wußte er gar nicht, wo die Missionsstation zu finden wäre. Sie war lediglich auf dem im Auto verbrannten Lageplan eingezeichnet.
Von schweren Gedanken umgetrieben, ließ Themba einige Zeit verstreichen, bis er in schlimme Depressionen verfiel. Nun merkte er, daß ein Ausweichen keine Lösung mit sich brachte. Kurz entschlossen verließ er das Elternhaus, ohne eine Erklärung abzugeben. * Zufallsbild *Die Eltern hatten ohnehin von seiner früheren politischen Tätigkeit nichts gewußt.
Nach einer langen Irrfahrt fand er schließlich die Missionsstation Kwasizabantu. Dort suchte er seelsorgerliche Hilfe und brachte sein Leben vor Gott in Ordnung. Themba ging nicht nach Hause zurück, ließ jedoch die Eltern wissen, wo er sich aufhielt.
So hat Gott diesen Mordplan in eine Rettungsaktion umgewandelt. Des Teufels Anschlag wurde vereitelt, der Sünder aus seinen Klauen gerettet und in die Gottesfamilie eingeordnet. Wem gehört nun der Sieg? Wem ist alle Macht übergeben? Wer verändert Menschenherzen? Es ist der Herr aller Herren, der König aller Könige, das Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt! Der Sohn Gottes, der erschienen ist, die Werke des Teufels zu zerstören!
(Aus dem Buch undefined"Wo ist ein Gott wie du bist? Band 1)

Mit weißer Magie gegen Schwarze

Zunächst ein Beispiel aus dem Gebiet der Schwarzen und Weißen Magie. Bei einer Evangelisation in Norddeutschland kam ein Bauer zur Aussprache. Ohne Namen darf sein Bericht publiziert werden. In dem Bauerndorf war ein Schmied, der es nicht nur mit Feuer, Ruß und Eisen zu tun hatte, sondern der sich auch auf Schwarze Magie und die undefinedHypnose verstand. Er suchte stets nach Versuchsobjekten, an denen er seine dunklen Künste erproben konnte. Sein Nachbar, mein Berichterstatter, war ein williger Schüler für den Magier.
        * Zufallsbild *Schließlich wurde dem Opfer langsam bewußt, daß es sich auf einem gefährlichen Experimentierfeld befand. So kündigte der Bauer dem Schmied seine Gefolgschaft auf. Der Magier äußerte ärgerlich: "Das wirst du zu bereuen haben." In der folgenden Zeit wurde der Bauer mit dunklen Machenschaften geplagt. Da merkte er, daß er immer noch in der psychischen Gewalt des Magiers war. Die Attacken waren nachts so heftig, daß der geplagte Mann sich entschloß, in einem Nachbardorf die Hilfe einer Spruchheilerin in Anspruch zu nehmen. Diese Frau konnte mit Hilfe der Weißen Magie Krankheiten heilen. Sie war aber auch in der Lage, mit der gleichen Kraft Angriffe abzuwehren.
        * Zufallsbild *Bei der Konsultation erklärte sie dem Hilfesuchenden: "Sie werden mit Schwarzer Magie verfolgt, aber ich helfe Ihnen mit Weißer Magie." Sie wies ihn an, bestimmte Kräuter zu sammeln und sie abends zwischen 6 und 7 Uhr auf seinem Hof zu verbrennen. Er hatte dabei einen undefinedSchutzzauber zu sprechen und danach drei Vaterunser zu beten. Der Bauer wurde von der Besprecherin noch aufgefordert, abends vor dem Zubettgehen eine gespreizte Schere vor das Bett und ein abgewinkeltes Taschenmesser unter das Kopfkissen zu legen.
        Der Bauer folgte diesen Ratschlägen. Die nächtlichen Angriffe ließen etwas nach, er spürte aber von dieser Zeit an, daß zwei Mächte um ihn herum waren. Es folgten aber noch andere Dinge.
        Das Repertoire der Magier ist noch lange nicht erschöpft, wenn ein Angriff abgewehrt worden ist. Sie wechseln sofort die Angriffstaktik in einem Ausmaß, wie sie ein unerfahrener Rationalist und die Harmlosen unter den Christen nicht begreifen und für möglich halten.
        Die junge Frau des Bauern, die von ihrem Mann sehr geliebt wurde, erkrankte schwer. Nach einem Krebstest wurde zur sofortigen Operation geraten. Der Chirurg eröffnete den Magen. Er war total verkrebst. Dem dringend bittenden Mann wurde die Wahrheit gesagt. Die Patientin wurde in dem Glauben gelassen, es sei alles gut verlaufen.
        * Zufallsbild *Die hoffnungslose Kranke wurde nach Hause entlassen. Auf der Bahre sah sie schon aus wie eine Tote. Der verzweifelte Bauer ging auf sein Feld hinaus, grub sein Gesicht in die Erde und schrie zu Gott um seine Frau. In dieser Kirchengemeinde war ein gläubiger Pfarrer, unter dessen Dienst auch ein Gebetskreis entstanden war. Dieser gläubige Kreis betete intensiv für die Todgeweihte, aber auch für die Umkehr des Mannes.
        Das vereinigte Flehen der Kinder Gottes erreichte den Thron des himmlischen Vaters. Zum Erstaunen der Ärzte wurde die "abgeschriebene Patientin" wieder gesund. Die Mediziner sahen sich wieder einmal vor ein Rätsel gestellt.
        Das Herz des Bauern wurde durch das Eingreifen Gottes so bewegt und weich, daß er sich entschloß, sein Leben der Führung Jesu anzuvertrauen. Er kam zur Beichte, räumte seine Vergangenheit aus und übergab Gegenwart und Zukunft dem Herrn Jesus.
(Aus dem Buch undefined"Seelsorge und Okkultismus")

Schutzzauber mit Blut

Ein Mann, noch Heide, schrieb seiner gläubigen Frau von Johannesburg, daß er mit einem Zauberer kommen wolle, um für sein Haus und seine Familie einen undefinedSchutzzauber vornehmen zu lassen. * Zufallsbild *Er brauche dazu von der Frau und jedem Kind Blut, das er mit seinen Zaubermitteln mischen und an die Wände streichen wolle. Die Frau teilte dieses Vorhaben des Mannes dem Prediger mit. Sie beteten und befahlen diese Planung dem Herrn an und baten um seine Hilfe. Diese erbetene Hilfe kam. Der Ehemann fuhr mit dem Zauberer in einem gemieteten Auto von Johannesburg in Richtung Tugela. Unterwegs blieb das Auto stehen und war nicht mehr in Gang zu bringen. Bis heute ist der Zauberer nicht gekommen. Der Ehemann kam allein und hat nie ein Wort über den Vorfall verloren. Er wußte ja, daß seine Frau die Zauberer und ihre teuflischen Praktiken ablehnte, und er sah die Autopanne als ein Gottesurteil an.
(Aus dem Buch undefined"Gott unter den Zulus")

An einem Sonntagnachmittag führte mich Missionar Spreda beim Häuptling von Adadama ein. Er brachte nach der Gewohnheit des Stammes einige Kolanüsse, die uns als Willkommgruß angeboten wurden. Sie schmeckten bitter und schauerlich, aber die Höflichkeit lehrt schlucken. * Zufallsbild *Nach der Begrüßungszeremonie sah ich mir sein Haus an. Über dem Türpfosten standen wiederum die frommen Bekenntnisse. Zum Beispiel hieß es da: "Jesus saves you" - Jesus rettet dich. Oder es stand zu lesen: "Look at the cross" - Blicke aufs Kreuz! Wiederum fragte ich meinen Begleiter: "Ist der Häuptling ein Christ?" Der Missionar antwortete: "Keineswegs. Keiner der Häuptlinge ist Christ." Dann führte er mich aus dem Haus und zeigte mir den Juju an der Hauswand. Der Juju bestand aus einigen Tierschädeln und anderen Gegenständen. Unter Juju faßt man verschiedene undefinedabergläubische Vorstellungen zusammen. Bei dem Häuptling handelte es sich um einen undefinedSchutzzauber für das Haus. Die gleiche Bedeutung haben auch die christlichen Aussagen über den Türschwellen. * Zufallsbild *Der Christengott soll das Haus innen schützen. Der heidnische undefinedZauber außen soll die Feinde von außen abwehren. Das ist übrigens eine interessante Parallele zu einer Beobachtung in Deutschland. Es gibt "Christen", die sich die drei Anfangsbuchstaben von Kaspar, Balthasar und Melchior - KBM - über die Schwelle setzen und gleichzeitig sich ein Hufeisen über der Tür anbringen. Diese Haltung bedeutet: "Gott oder Teufel - helf, was helfen mag!" Warum sollen wir den heidnischen Häuptling schelten, wenn die Christen es genauso machen?

(Aus dem Buch "Name über alle Namen Jesus")

Schutzzauber an allen Hofeingängen

Bruder Meyer führte mich durch verschiedene Gehöfte und Dörfer des Stammes (Izi in Nigeria). Was am meisten auffällt, ist die Tatsache, daß an allen Hofeingängen Schutzzauber angebracht sind. Vielfach sind es Flaschen, die umgekehrt im Boden stecken. Oder es hängen ausgeblasene Eier in den Baumzweigen. Am meisten findet man Tierschädel, die alle bösen Geister abwehren sollen. Die Izi sind ein Stamm, der in der Angst lebt. Für alle Vorgänge des Alltags werden Schutzmaßnahmen benötigt, um nicht das Opfer der Geisterwelt zu werden.
* Zufallsbild *Ihrer religiösen Haltung nach stecken die Izi im Ahnenkult. Ausdruck dieses Glaubens ist die Vorstellung, daß alle Kinder Reinkarnationen (Wiederverkörperungen) der Vorfahren darstellen. Das kleine Söhnchen, das auf die Welt kommt, kann der schon lang verstorbene Ur-Ur-Großvater sein, dessen Wiedererscheinen mit einem Festmahl aus Jam, Kola-Nüssen, Kokos und Wein gefeiert wird. Der neue Erdenbürger wird dann mit einer Weihe oder Taufe mit Hahnenblut in den Verband der Familie neu aufgenommen.
Wie lange wird es währen, bis den Izi die Augen für Jesus aufgehen? Missionar Meyer ist dabei, ihre Sprache zu erforschen, um das Neue Testament zu übersetzen. Wir suchen unter der Schar derer, die Jesus nachfolgen, solche, die mithelfen und mitbeten.
(Aus dem Buch "Name über alle Namen Jesus")

Schutzzauber auf Timor

* Zufallsbild *Die dritte Festung Asiens gegen den christlichen Glauben ist der Okkultismus. Die asiatischen Religionen und der heidnische Animismus sind so mit der Magie und dem undefinedSpiritismus verflochten, daß diese undefineddämonischen Mächte oft weit in die christlichen Kirchen hineinreichen. Viele Namenchristen haben außer der Bibel, die sie nicht lesen, ihre alten undefinedFetische, Schutzzauber, Krankheitszauber und Heilungszauber, auf die sie stets in Gefahr zurückgreifen.
Die Erweckung auf T. begann damit, daß die Bewohner der Insel haufenweise ihre Fetische herbeischleppten und verbrannten. Wie ein Namenchrist von dieser Fetischgebundenheit frei wurde, soll kurz berichtet werden. M. B., ein junger Mann von 26 Jahren, war in der Erweckungszeit Zeuge des gewaltigen Geschehens, ohne zunächst davon erfaßt zu werden. Er war aktiver Zauberer, der von hilfesuchenden Menschen um Rat angegangen wurde. Der Herr begegnete ihm im Frühjahr 1969 in einer direkten Offenbarung. Eines Abends sah er um 6 Uhr eine leuchtende Gestalt auf sich zukommen. M. fiel nieder und verlor das Bewußtsein. 14 Stunden befand er sich in einer tödlichen Starre. Ameisen krochen ihm in den Mund, in die Augen und Ohren. Seine Angehörigen hielten ihn für tot. Am nächsten Morgen um 10 Uhr kam er wieder zu sich. Er berichtete, daß er grauenvolle Dinge erlebt habe. * Zufallsbild *Er sei im Vorhof der Hölle gewesen. Ein blutiges Pferd, auf dem viele Menschen saßen, sei an ihm vorübergetrabt. Eine Stimme habe ihm zugerufen: "Das ist das Pferd, das die Menschen zur Hölle bringt, die nicht von ihrer Zauberei gelassen haben." Noch weitere schreckliche Gesichter hatten ihn geängstigt. Als er wieder das Bewußtsein erlangt hatte, verbrannte er sofort seine Zaubergegenstände. Der Herr berief ihn zu einem besonderen Dienst als Mannschaftsleiter. In S. ist mir dieser Bruder begegnet.

(Aus dem Buch "Uns Herr wirst du Frieden schaffen")

Steine unter der Haut

Andreas P. ist Polizeibeamter. In der Zeit, als unsere internationale Mannschaft in S. weilte, gab er sein Zeugnis. Er berichtete:
* Zufallsbild *"Als die Erweckung in S. einsetzte, war ich einer ihrer heftigsten Gegner. Ich nahm die Boten Jesu aufs Korn. Als Nahor in den Schulen predigte, holte ich ihn und schlug ihn auf der Polizeiwache. Ich riß ihm auch den Schnurrbart aus.
Die starke Opposition war dadurch begründet, daß ich voller Zauberei steckte. Ich komme von der Insel Sumba, auf der viel schwarze undefinedMagie getrieben wird. Jeder, der diese Insel verläßt, versieht sich mit Fetischen und undefinedSchutzzauber, um überall durchzukommen. Ich besaß 66 dieser Sumbafetische. Als ein Mann mir einmal sein Buschmesser in den Hals schlagen wollte, prallte das Messer an der Haut ab. Es konnte mich nicht verletzen. Die schwarzmagischen Schutzsteine, die ich trug, hatten sich damit bewährt. Ich wäre sonst tödlich getroffen worden. Insgesamt trug ich 36 Steine, die an verschiedenen Körperstellen unter der Haut steckten. Fast vier Jahre stand ich im Widerspruch zur Erweckung, bis ich im Februar 1969 schwer erkrankte. Die Ärzte konnten die Ursache der Erkrankung nicht finden. Schließlich operierten sie den Blinddarm heraus. Es war hinterher aber nicht besser. Es hatte nicht am Blinddarm gelegen. Es lag an meiner unvergebenen Sünde und an meiner undefinedZauberei. In meiner Not um die unheilbare Krankheit suchte ich einen gläubigen Bruder auf, der mir den Weg zu Jesus zeigte. Dazu erschien mir der Herr des Nachts in einem wunderbaren Licht. Als ich mein Leben an ihn ausgeliefert hatte, wurde ich sofort gesund. Unter Gebet platzte dann allmählich die Haut, und die Zaubersteine kamen heraus. Der Herr befahl mir dann: ,Gib in der Kirche dein Zeugnis, sonst wirst du wieder krank!" Diesen Befehl habe ich nunmehr ausgeführt."
* Zufallsbild *Unsere internationale Mannschaft war in der Kirche dabei, als Andreas sein Zeugnis gab. Ich fragte ihn unmittelbar danach: "Sind alle Steine herausgekommen? Wurden sie herausgeschnitten?" Er antwortete: "Ein Stein, der Mutterstein, sitzt noch am Schlüsselbein. Sie können ihn hier fühlen." Ich griff an diese Stelle. Es war ein Stein in der doppelten Größe eines Fingerhutes. Dann fuhr Andreas fort: "Es dauerte etwa zwei Wochen, bis 35 Steine herausgenommen waren. Sie wurden nicht vom Arzt herausgeschnitten, sondern es platzte jeweils bei anhaltendem Gebet die Haut, und die Steine kamen einzeln heraus. Wir müssen jetzt noch viel darum beten, daß auch der Hauptstein, der die größte Kraft hat, vom Herrn entfernt wird."
Von der Niederschrift dieses Berichtes auf der Insel Timor bis zur Veröffentlichung ist das inzwischen geschehen. Es sind jetzt alle Steine durch Gottes Tat herausgenommen. Der Bann ist restlos gebrochen.
(Aus dem Buch "Uns Herr wirst du Frieden schaffen")

Buchvorstellung

Ein Beitrag zur Unterscheidung von okkulten Belastungen und seelischen Erkrankungen mit 140 Beispielen.

Leseprobe:
Es gibt blockierte Pfarrhäuser und blockierte Ge­meinden. Alle Evangelisten wissen von dieser Tatsa­che. Einer meiner Freunde, ein gläubiger evangeli­scher Pfarrer, lud mich zu einer Evangelisation in seiner Gemeinde ein. Es war eine der schwersten Wochen, die ich in meinem Leben durchzustehen hatte...

248 Seiten, 5,- €

Menschen berichten...

Er zückte das Messer, nicht um den Gegner zu töten, sondern um ihn nur kampfunfähig zu machen.
Der Stich war aber doch lebensgefährlich.
Viele wussten, wer der Täter war...

Seit diesem Vorfall konnte Michael nachts nicht mehr schlafen. Er wurde von Angstträumen und Gewissensbissen geplagt...

Aus dem Buch "undefinedJesu Name ist wunderbar"

Erweckung

Erweckungen bleiben nicht aus, wenn die Christen aufhören, über die Sünden der anderen zu sprechen, sondern ihre eigene Sünde bekennen. (Corrie ten Boom)

Zitat Dr. Koch

"Befreiung aus okkulter Belastung ist nur über Christus möglich durch eine Generalbeichte. Wer frei werden will, muss sich rückhaltslos Jesus Christus ausliefern."