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Vom Weltbürger zu Christus

Das Leben Gerhards in einem kurzen Bericht einzufangen, ist unmöglich. Es können nur einzelne Linien ausgezogen werden.

* Zufallsbild *Er kommt aus einer geistig profilierten Familie und Verwandtschaft. Sein Onkel gehörte mit seinem Fach zu meinem Studienplan an der Universität Heidelberg. Seine Verwandten in Europa hatten sich durch ihre Intelligenz und Geschäftstüchtigkeit große Reichtümer erworben.

Gerhard ist in Dresden geboren. Seine Eltern hatten einen guten "Riecher". Kurz vor der Ausbombung verließ die Mutter mit den Kindern die Stadt, und sie entkamen dadurch einer furchtbaren Katastrophe. 1950 erfolgte die Auswanderung nach Südafrika. Nach dem Abitur studierte er an der Universität Witwatersrand Chemie, mit dem Examen abschließend. Zwei Jahre später ging er nach Deutschland, um sich dort eine Stellung zu suchen. Er fand sie bei der Dow Chemical, einer Firma von Weltruf, die auf allen Kontinenten ihre Niederlassungen hat. Er hatte mit großen Aufträgen zu tun.

Zwischenruf:
Hast du die Herrschaft Gottes nicht über dir, so wird bald ein anderer über dich herrschen. Die Liebe Gottes sollte uns zu den freiesten Menschen machen.
Johann Christoph Blumhardt

In dieser Zeit erbte er von einer Tante 60 000 US-Dollar. Nach dem damaligen Kurs waren es über 200 000 DM. Diese Erbschaft war der Anfang vom Untergang. Das Arbeiten hatte er jetzt nicht mehr nötig, wie er glaubte. Er kündigte seiner Firma und überlegte sich, was er mit dem vielen Geld anfangen sollte. Als erstes dachte er an große Weltreisen. Später setzte er dieses dreimal in die Tat um und besuchte alle Kontinente.

* Zufallsbild *Das abenteuerliche Weltreisefieber befriedigte ihn geistig aber nicht. In Japan arbeitete er sich in die fernöstliche Literatur hinein und glaubte, sich zum Weltbürger zu entwickeln. Er fing dann auch an, japanisch zu lernen. Ein japanisches Mädchen und die Kultur Japans, zusammen mit einer Vertiefung in den Zen-undefinedBuddhismus, waren die Triebfeder dazu. Ein Buch von Daisetz Suzuki sollte ihm dabei helfen. Japan konnte ihn aber auch nicht halten. Auf europäischem Boden schöpfte er aus allen Quellen. Er las sich in Nietzsche und Karl Barth ein. Auch theologische Irrlehrer und Modernisten wie Paul Tillich und Gerhard Ebeling kamen an die Reihe. Prof. Carl Gustav Jung, der bedeutendste Psychologe der letzten Jahrzehnte, zog ihn in seinen Bann. Am meisten aber blieb er bei Sören Kierkegaard hängen. Das ist immerhin eine beachtliche Liste geistiger Koryphäen, wenn sie auch keineswegs unter einen Hut zu bringen sind. Diese geistige Schleckerei bei den Geistesheroen unseres Jahrhunderts brachte ihn innerlich nicht weiter, sondern bahnte eine Zerrissenheit an, weil er das alles nicht verarbeiten konnte.

* Zufallsbild *Zu dem Niedergang in seiner seelischen und körperlichen Struktur trug auch sein leichtfertiges Leben bei. In den Sexfilmen und pornographischen Büchern wie z. B. "The Tropic of Capricorn" sah er nichts Verwerfliches. Viele Mädchenfreundschaften schufen eine Gewissensbelastung, deren er im Unterbewußtsein nicht mehr Herr wurde.

In all diesem Chaos fand er doch in einer Zoologin seine Lebensgefährtin. Ein Kind entstammt dieser Ehe. Nach sechs Jahren verließ sie ihn und stellte einen Scheidungsantrag, dem stattgegeben wurde.

Der Grund der Scheidung war, daß Gerhard geisteskrank war und als unheilbar galt. Er hatte einen Nervenzusammenbruch erlitten und war für viele Monate in nervenärztlicher Behandlung gewesen. Einmal war er in Königstein in einer Nervenheilanstalt und später in Südafrika noch zweimal.

* Zufallsbild *Alle Versuche, wieder als Chemiker irgendwo unterzukommen, schlugen fehl. Die Erbschaft war verbraucht, obwohl seine Aktien in Gold- und Diamantenminen sich verdreifacht hatten. Auch seine körperliche Kraft und seelische Stabilität war dahin. Was sollte er jetzt noch anfangen? Er überdachte die Möglichkeit, freiwillig aus dem Leben zu gehen. Das hat aber Gott verhindert.

Es gab noch eine andere Chance. Gerhard hatte eine gläubige Tante, die für ihn betete. Zwei Brüder von ihm waren durch sie zur Bibelschule nach Claridge gekommen. Für Gerhard waren diese beiden Brüder Fanatiker. Als er nun bankrott am Boden lag, dachte er an diese Tante und fragte, ob sie etwas wüßte oder hätte, woran sie sich halten könne. Sie bejahte das und nannte später den Namen Erlo Stegen.

Widerstrebend machte sich Gerhard eines Tages auf den Weg, um Erlo zu begegnen. Erlo fragte ihn:

"Hast du zur Zeit Arbeit?"

"Nein."

"Dann kannst du ja zu uns kommen."

* Zufallsbild *Gerhard dachte nicht daran, dieses Angebot anzunehmen. Ihm waren die Frommen zuwider. Der Kommunismus und Atheismus waren ihm trotz seiner theologischen Bücher näher. Die Tante ließ aber nicht locker. Sie fuhr mit ihm nach Kwasizabantu, obwohl Gerhard immer noch versuchte, zu entwischen. Endlich stand er vor Erlo, dem er sich überlegen fühlte. Abitur und Universitätsbildung gegen Volksschule und einige Jahre Bibelschule. Welch ein Rangunterschied! - Als ob es bei Gott darauf ankäme! Die Weisheit dieser Welt ist Torheit bei Gott, stellt Paulus in 1. Kor. 1, 19-20 dar.

Gerhard stand innerlich in Opposition zu dem, was auf Kwasizabantu gelehrt und gelebt wurde. Und er nahm die Geduld Erlos reichlich in Anspruch und mißbrauchte sie.

Die Mannschaft betete für ihn regelmäßig. Von Zeit zu Zeit versuchte Erlo ein seelsorgerliches Gespräch mit Gerhard zu führen. Unter dem Wirken des Heiligen Geistes fielen auch die Festungsmauern in Gerhards Leben. Es kam die Stunde seiner ersten Beichte. Es blieb nicht die einzige. Eine Etappe nach der anderen seines sündigen Lebens kam ans Licht.

* Zufallsbild *Dreimal bin ich Gerhard begegnet. Zum erstenmal im September 1976 auf Kwasizabantu, zum zweitenmal im Juli 1977 und zum drittenmal im Dezember 1977, wieder auf Kwasizabantu. Ich sehe nun den Unterschied. Aus dem seelischen Wrack eines Menschen ist ein Jünger Jesu geworden. Gerhard ist genau wie die anderen Glieder der Mannschaft in allem vom Herrn abhängig. Er ist jetzt der Sekretär von Erlo. Lohn bekommt er nicht. Wenn er etwas braucht, bittet er den Herrn darum. Und sein Gebet wird erhört. Es kommen Briefe mit Schecks und Zetteln dabei: From the Lord - vom Herrn. Gerhard hilft auch in der Seelsorge und manchmal auch bei der Verkündigung.

Einer der wichtigsten Punkte in seinem Leben ist die Heiligung. Ein leitendes Wort dazu steht in Hebr. 12, 14:

!Jaget nach dem Frieden gegen jedermann und der Heiligung, ohne welche niemand den Herrn sehen wird."

Heiligung besteht nicht allein darin, wie die Weltmenschen es meinen, daß wir uns von alkoholischen und sexuellen Exzessen fernhalten. Das wäre eine einfache Heiligung, zu der auch Ungläubige fähig sind.

* Zufallsbild *Die biblische Heiligung besteht darin, daß wir Jesus unseren Herrn sein lassen. Paulus sagt in 1. Kor. 1, 30: "Jesus Christus ist uns von Gott gemacht zur Heiligung."

Wenn wir unser Leben ganz dem allein Heiligen übergeben und unterstellt haben, dann entwickeln sich von selbst die Früchte der Heiligung, wie sie in Galater 5, 22 dargestellt sind. Gerhard jagt diesem Ziel nach.

So ist wie bei Onesimus (Philemonbrief) aus dem "Unnütz" ein brauchbarer Mensch geworden.

Aus dem Buch undefined"In SEINEM Namen" von Bärbel und Kurt Koch

Sie musste 6 Dämonen dienen

Mamloi kam nach Kwasizabantu, weil sie in Gefahr war, von ihren undefinedDämonen umgebracht zu werden. Sie war dafür bekannt, daß sie sechs Dämonen die­nen mußte, die alle verschiedene Opfer von ihr ver­langten und ihr dann auch verschiedene Gaben oder Fähigkeiten verliehen.

* Zufallsbild *Die sechs Zulunamen der Dämonen zu zitieren, ist für einen europäischen Leser uninteressant. Wesent­lich ist aber, daß diese Dämonen mit religiöser Tar­nung arbeiteten. Sie benutzten auch Bibelworte, ver­drehten sie aber zur Irrlehre. undefinedWahrsagen nannten sie Prophetie.

Die Menschen der Umgebung von Mamloi suchten ihren Rat. Erst wenn sie dem betreffenden Dämon ihre Verehrung und ein Opfer dargebracht hatten, war Mamloi fähig, die Bitten der Ratsuchenden zu erfüllen. Sie konnte mit großer Genauigkeit Krank­heiten angeben. Verlorene Gegenstände wurden von ihr entdeckt. Mamloi konnte sich auch in undefinedTrance versetzen und dann Auskunft über Verstorbene geben.

Ein anderer Dämon gab nur seine Hilfe, wenn Opfertiere geschlachtet und ihm dargebracht worden sind. Er verlangte auch, daß sich Mamloi den gan­zen Körper mit einer weißen Paste bestrich. Nach diesen Vorbereitungen mußte sie tanzen, bis die Fußsohlen bluteten.

Jeder Dämon forderte andere Riten, mit denen er zufriedengestellt werden mußte. Wenn ein Opfer­tier, entweder eine Kuh oder eine Ziege, geschlachtet werden sollte, mußte Mamloi das Tier mit einem Speer durchbohren und töten. Dann hatte sie Leber und Lunge roh zu essen und das warme Blut zu trin­ken. Die Gallenflüssigkeit hatte sie sich ins Haar zu schmieren, was natürlich übel roch. Wenn sie Hilfe­suchenden Rat zu geben hatte, mußte sie die Dämo­nen anreden: Große Könige.

* Zufallsbild *Grüne Schlangen besuchten sie. Sie war der Mei­nung, das seien ihre Vorfahren.

Die "Inono"-Dämonen stellen sich als Engel der Luft vor. Sie hatte Mamloi mit dem Ruf "Halleluja" zu grüßen. Diese Geister verboten ihr das ehe­liche Leben mit ihrem Mann, trieben aber ihrerseits ihren Mutwillen mit der geplagten Frau (incubi). Sie machten ihr klar, daß sie nur noch die Braut der Engel der Luft zu sein hatte.

Die Dämonen plagten sie zuletzt auf alle erdenk­liche Weise. Steine wurden nach ihr geworfen, obwohl niemand anwesend war. Das ist ein Vor­gang, der im Zusammenhang mit Zauberei auf allen Kontinenten zu finden ist. Ich habe in meiner Kartei viele derartige Beispiele.

In ihrer entsetzlichen Not suchte Mamloi die Hilfe einiger Christen, die mit ihr beteten und sie auf Kwasizabantu hinwiesen. * Zufallsbild *Bei diesem Vorhaben brachten die Dämonen sie fast um. Mit der Hilfe des Herrn überwand sie alle Schwierigkeiten und kam nach Kwasizabantu. Sie sprach sich seelsorgerlich aus und bekannte alle ihre Sünden. Die Mannschaft betete für sie. Seit dieser Zeit ist sie völlig gesund. Die Dämonen haben keine Macht mehr über sie. Als diese bösen Geister sie verließen, erklärten sie: "Nun verlieren wir unsere Behausung, aber wir gehen und suchen uns eine andere Wohnung." Mam­loi ist von großer Dankbarkeit erfüllt, weil Jesus sie völlig frei gemacht hat. Sie hat nur den Wunsch, geistlich zu wachsen und allein für Jesus zu leben.

Aus dem Buch "undefinedKwasizabantu"

Buchvorstellung

Band 3 von Bärbel Koch.

Aus dem Inhalt:

In den Fängen der Bulimie. Ein Kommunist lernt das Fürchten. Requiem für einen Verbrecher.

108 Seiten, 4,50 €

Leseprobe:

Kirchliche Traditionen und Feste spielen noch heute in unserem Dorf eine große Rolle. Allerdings konnte ich nie den Gegensatz zwischen dem, was in der Kirche gepredigt wurde, und wie die Menschen um mich herum lebten, vereinbaren. Was gab es da für Neid, üble Nachrede, Unehrlichkeit, Eifersucht, Streit und Trunkenheit! Nie wusste ich, wie ich bei den Leuten dran bin. Meinen sie das, was sie sagen, oder meinen sie das Gegenteil? Mit der Zeit wurde ich immer misstrauischer und unsicherer.

Menschen berichten...

Die nächste Station war Johannesburg, wo Donavan Kontakt zu anderen Homosexuellen bekam. Viele trugen Frauenkleider, wie er. Sie gaben sich auch jeweils weibliche Vornamen und sprachen die international bekannte Homo-Sprache "Gayla"...

Aus dem Buch "undefinedWo ist ein Gott, wie du bist?"

Erweckung

Erweckungen bleiben nicht aus, wenn die Christen aufhören, über die Sünden der anderen zu sprechen, sondern ihre eigene Sünde bekennen. (Corrie ten Boom)

Zitat Dr. Koch

"Wer seinem Horoskop verfällt, verliert die Freiheit seiner Entscheidungen."