Materialisationen

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undefinedBericht mit Bilder von Materialisation in Kwasizabantu, Südafrika

Echte und unechte Fälle von Materialisation

Aus dem Buch "undefinedBesessenheit und Exorzismus"

Materialisationen und Dematerialisationen gehören zu den unheimlichen Praktiken der undefinedMagier und undefinedSpiritisten. Ich bin auf Missionsreisen oft diesem Phänomen begegnet. Bevor wir aber in dieses Gebiet einsteigen, zuerst ein medizinischer Parallelfall, der nichts mit undefinedOkkultismus zu tun hat und rational erfaßbares Geschehen darstellt.

* Zufallsbild *Es war in meiner Studentenzeit in Tübingen. Ich hörte in der psychiatrischen Klinik eine Vorlesung über seelische Erkrankungen. Es wurden dabei geisteskranke Patienten im Hörsaal vorgestellt. Unter ihnen war eine junge Frau, etwa im Alter von 25 bis 30 Jahren. Sie machte den Eindruck einer hochschwangeren Frau etwa im achten Monat. Der Professor ließ uns zuerst im unklaren und fragte: "Was würden Sie diagnostizieren?" Natürlich antworteten viele Studenten: "Im achten Monat."
Dann zeigte uns der Professor eine Röntgenaufnahme dieser Frau. Sie hatte drei bis vier Kilogramm Eisen im Magen, der sich durch das Gewicht bedingt stark gesenkt hatte. Unter den Eisenteilen befanden sich Nägel, Schlüssel, kleine Scheren, Küchenmesser, bei denen die Hälfte der Klinge abgebrochen oder umgebogen war. Die geisteskranke Patientin hatte diese eisernen Gegenstände geschluckt und damit den Magen gefüllt. Die Entfernung war später nur durch eine Operation möglich.
Das Austreten von Materie, sei es Eisen, Steine oder kleine Tiere aus dem Leibe des Menschen, der besessen ist, hat eine andere Charakteristik. Zuerst einige Beispiele vom Missionsfeld.
* Zufallsbild *In Soe auf der Insel Timor sind in der Zeit der undefinedErweckung viele Zauberer und undefinedBesessene zum Glauben an Christus gekommen. Ich erinnere mich besonders an einen jungen Mann. Er hieß Daniel. Er bekannte öffentlich, daß er durch schwarze undefinedMagie einige Menschen getötet hat. Der Polizei, die ihm auf den Fersen war, konnte er immer entkommen. Er behauptete, er hätte sich unsichtbar machen können.
Nach seinem öffentlichen Zeugnis hatte ich ein persönliches Gespräch mit dem jungen Mann. Er erklärte, daß er 36 Steine in seinem Körper unter der Haut hatte. Bei seiner Bekehrung seien die Steine bei jeder Teilnahme an einer Gebetsgemeinschaft aus dem Körper herausgekommen. Bei unserer Unterredung sagte er, daß der letzte und größte der Steine noch in seinem Körper sei. Er nannte mir die Stelle und erlaubte, daß ich den Stein betastete. Er war so groß wie ein Taubenei und befand sich unter dem Jochbein. Er war überzeugt, daß dieser letzte Stein als Zeichen seiner Hörigkeit Satan gegenüber auch noch herauskommen werde.

Zwischenruf:
Das künstliche Aufpeitschen der seelischen Kräfte ist das Zeichen der Pseudoerweckungen. Mit dem äußeren Tumult, dem lauten Lärmen macht der Mensch sich nur etwas vor und verdeckt seine innere Not.
Ich habe mehr Pseudoerweckungen gesehen als echte Erweckungen.
Dr. Kurt E. Koch

Solche Vorgänge traf ich dann wieder auf undefinedKwasizabantu an. Ich lernte dort eine Frau kennen, die durch schwere undefinedZauberei ein Opfer undefinedSatans war und auf Kwasizabantu frei wurde. Aus ihrem Körper kamen viele kleine Steine heraus, und zwar durch die Haut, nicht durch die Körperöffnungen.
Ich fragte auch Erlo und seinen Bruder, ob sie auf Kwasizabantu auch das Austreten von Eisenteilen aus dem Körper von Besessenen erlebt hätten. Sie konnten sich dessen nicht erinnern, wußten aber von mehreren Fällen, bei denen Insekten und andere kleine Tiere aus dem Mund von Besessenen kamen, wenn sie durch Gottes Tat frei wurden.
Von Materialisationen hörte ich oft in Ostasien. Es nimmt aber zu großen Raum ein, wenn ich alles berichten sollte.
Gehen wir zum europäischen Raum. Als Vorgeschichte erwähne ich den vielzitierten undefinedPfarrer J. Chr. Blumhardt, der in Möttlingen die Erweckung erlebte, deren Auswirkungen heute noch zu spüren sind.
In den Jahren 1842 bis 1844 hatte Blumhardt die besessene Gottliebin Dittus betreut. Auf dem Höhepunkt der Austreibung der dämonischen Geister kamen aus dem Mund der Besessenen gelegentlich kleine Frösche, einmal eine Blindschleiche, ferner Nägel aller Art heraus.

Wissenschaftlicher Überblick zur Materialisation

Auszug aus dem Buch undefined"Seelsorge und Okkultismus"

Das seltsamste Gebiet der Parapsychologie sind die Materialisationsphänomene. * Zufallsbild *Prof. Messer definiert dieses Phänomen als ein unerklärliches Auftreten und Verschwinden materieller Gebilde. In dieser Definition fehlt jedoch die Angabe, daß solche Phänomene nur im Zusammenhang mit der Tätigkeit eines undefinedMediums entstehen. Genauer ist die Erklärung, die Prof. Gruber in seinem Buch "Telekinese und Materialisation sind naturwissenschaftliche Tatsachen" über parapsychologische Erkenntnisse abgibt. Bestimmte Menschen haben unter besonderen Umständen die Fähigkeit, ohne die Zuhilfenahme irgendeiner bekannten körperlichen Funktion auf Gegenstände ihrer Umgebung bewegend oder formverändernd einzuwirken sowie aus unbekanntem Stoff außerhalb ihres Körpers sichtbare und greifbare, manchmal mit Eigenlicht ausgestattete (effloreszierende Substanz), mehr oder weniger hoch organisierte Neubildungen zu schaffen, für die in vielen Fällen der menschliche Körper in Teilen oder im Ganzen das Vorbild abgibt. Diese Materialisationen entstehen und verschwinden rasch."
Bei diesen Materialisationen handelt es sich um Erscheinungen verschiedener Grade der teleplastischen Morphogenese. * Zufallsbild *Das erste Stadium ist die Evolution und Disvolution schleierartiger, gazeähnlicher, schleimiger Substanzen kautschukartiger Elastizität aus den Körperhöhlen des Mediums. Schrenck definiert diese erste Stufe der Materialisation folgendermaßen: "Auftauchen der elementaren Materie in Form von weißen Konglomeraten, Streifen und Fetzen". Das zweite Stadium ist die Bildung von Körperfragmenten, wie Randformen, Arme, Beine, Köpfe usw. In vielen Fällen handelt es sich um Mißbildungen und torsoartige Körperteile. Bei manchen teleplastischen Gebilden dieser Art bleibt eine schnür- oder fadenartige Verbindung mit dem Medium bestehen. In Schrencks Werk ist eine Reihe solcher Teleplastiken fotografiert. Außer diesen Aufnahmen sind auch schon Paraffinabgüsse von solchen materialisierten Gliedmaßen gelungen. Das dritte Stadium ist die Verdichtung zu vervollständigen in Form schemenhafter Gestalten, die als Phantom in der Nähe des Mediums erscheinen.
* Zufallsbild *Das vierte Stadium zeigt das Materialisationsphänomen in Verbindung mit undefinedTelekinese. Das Medium ist in der Lage, mit einer unbekannten, fernwirkenden Kraft Energieäußerungen zu zeigen. Tischner beschreibt in diesem Zusammenhang das Schweben einer Klingel, einer Geige, das automatische Schreiben einer Schreibmaschine und anderer Beobachtungen. Die modernen Parapsychologen nennen diese Kraftäußerungen des Teleplasmas "Telekinese" oder "Psychokinese". Neben dieser aktiven Energieäußerung wurde vielfach auch eine passive Schmerzempfindlichkeit des Teleplasmas festgestellt. Da diese Wahrnehmung in vielen seelsorgerlichen Fällen eine Rolle spielt, wird dieser Punkt weiter später noch behandelt werden. Die fünfte Stufe der Materialisation ist die Durchdringung der Materie. * Zufallsbild *Hierher gehören die rätselhaften "Apporte", von denen in der parapsychologischen Literatur Vieles zu lesen ist sowie die vierdimensionalen Fähigkeiten mancher Medien. Unter undefined"Apport" versteht man das Erscheinen und Verschwinden von Gegenständen in abgeschlossenen Räumen und Behältern. Bekannt sind derartige Phänomene durch die gemeinsam durchgeführten Versuche des Leipziger Physikers Zöllner mit dem amerikanischen Arzt Dr. Slade. Aus verschlossenen und verklebten Schachteln wurden eingelegte Geldstücke herausgeholt, oder es fielen Steine oder andere Gegenstände unerklärlich von der Decke herab. Solche Phänomene sind recht häufig. In dieses Stadium gehört auch die stark bestrittene Fähigkeit mancher Medien, im Trancezustand feste Materie zu durchdringen. Aus Larsens Buch sei ein Beispiel angeführt.

"In zwölf Sitzungen, die mit dem Medium Madame d"Espérance abgehalten wurden, kam es vor - während das Medium im "Kabinett" saß - daß sich eine Materialisation auf dem Fußboden außerhalb des Kabinetts aufbaute und sich schließlich zu einem weiblichen Wesen gestaltete, das zwischen den Sitzungsteilnehmern umherging. * Zufallsbild *Es reichte einem von ihnen die Hand, und während dieser die Hand hielt, trat die Dematerialisation vor aller Augen ein, und der betreffende Herr - eine bekannte Persönlichkeit - rief aus: "Nun wird die Hand kleiner und kleiner! Nun ist nichts mehr da! Schließlich war nur noch eine kleine Kugel auf dem Fußboden, und die rollte ins Kabinett hinein." Ein so starkes Medium ist aber äußerst selten und findet sich vielleicht zur Zeit überhaupt nicht mehr.
Die sechste Stufe der Materialisationen stellt auf dem parapsychologischen Gebiet wohl die stärksten Anforderungen an den gesunden Menschenverstand. Es handelt sich um die vereinzelt bezeugten Metamorphosen in Tiergestalten. Tischner berichtet solche Phänomene bei den Medien Guzi und Kluski. Ferner berichtet Dr. med. Leubuscher von dem unter den Tonarbeitern Abessiniens auftretenden Phänomen der Hyänomanie. Die meisten Zeugnisse für dieses seltsame Phänomen finden sich in dem schon erwähnten Werk von Prof. Oesterreich über das Problem der Besessenheit. Bei dem Phänomen der Tierverwandlungen läßt sich nach den Berichten der Ethnologen, Religionswissenschaftler, Missionare und Forschungsreisenden eine psychische und eine organische Metamorphose unterscheiden. Auf der psychischen Stufe findet nur eine Einfühlung in tierische Individualitäten statt. Psychisch abnorme Menschen glauben, in ein Tier verwandelt zu sein und ahmen Tierstimmen und Tierbewegungen nach. So berichtet Hieronymus (gest. 420 n.Chr.) in seiner Biographie der Heiligen Paula, daß sie in der Nähe von Samaria undefinedBesessenen begegnete, die sich wie Tiere verhielten (Zooanthropie) und wie Wölfe (Lykanthropie) heulten, wie Hunde bellten, wie Löwen brüllten oder wie Schlangen zischten. * Zufallsbild *Ferner berichtete ein Autor -Dom Calmet - daß Nonnen eines deutschen Klosters bei einer Besessenheitsepidemie sich in Katzen verwandelt glaubten und miauten. Es finden sich auch Besessenheitsfälle mit dem Wahn, in Hunde (Cynanthropie), Dachse, Füchse, Affen usw. verwandelt zu sein. Nach den Berichten der beiden Livingstone besteht in Südafrika der Glaube, daß manche Menschen sich zeitweise in Löwen verwandeln können. Neben dieser psychischen Vorstufe der Tierverwandlungen gibt es auch Berichte von der Metamorphose in die leibhaftige Tiergestalt. Bei den Pygmäen besteht die Vorstellung, daß Zauberer imstande seien, sich in verschiedene Tiere zu verwandeln und in dieser veränderten Gestalt ihren Mitmenschen zu schaden. Diese pygmäische Überlieferung deckt sich inhaltlich mit der abessinischen Hyänomanie. Der Wahn, in Tiere verwandelt zu sein, findet sich auch bei der Schizophrenie. * Zufallsbild *Diese Berichte der Tierverwandlungen zu untersuchen, erübrigt sich. Sie werden nur erwähnt, damit deutlich wird, daß die mediumistischen Kapriolen der Materialisationsphänomene in undefinedspiritistischen Kreisen bei den Primitiven ihre entsprechenden Parallelen haben.

Die Phantombildung der Medien

Man versteht unter diesem Begriff die Phantombildungen der Medien. * Zufallsbild *Es werden angeblich Verstorbene sichtbar. Das Problem habe ich bereits in meinem Buchundefined "Between Christ and Satan" behandelt, ebenfalls in dem wissenschaftlichen Buch undefined"Seelsorge und Okkultismus". Ich kann es hier nicht wiederholen. Ich will aber ein Beispiel bringen.

Einer meiner Freunde ist lutherischer Pfarrer. Eines Tages ging er in Begleitung eines jungen Theologieprofessors in Berlin in eine sogenannte Materialisationssitzung. Der Leiter dieses Zirkels versprach, er könne jeden Toten aus dem Totenreich rufen. Darum verlangte der Theologieprofessor, er möchte gern den Freund von Martin Luther, Philipp Melanchthon, sehen. Sofort erschien ein weißes Phantom, das tatsächlich Philipp Melanchthon ähnlich sah. Der Theologieprofessor machte eine Aufnahme und war erstaunt, daß er tatsächlich auf dem Film eine schlechte Aufnahme von Philipp Melanchthon hatte. * Zufallsbild *Es können also solche Phantombildungen fotografisch festgehalten werden. Derartige Experimente sind auch bereits Schrenck-Notzing gelungen. Um Mißverständnisse zu vermeiden, will ich hier sagen, daß dieses Phantom in der Berliner Sitzung natürlich nicht Philipp Melanchthon war. Es ist unmöglich, daß ein undefinedMedium einen Mann Gottes aus dem Jenseits rufen kann.
Man wird mir entgegenhalten, daß in 1. Sam. 28 berichtet ist, wie die undefinedSpiritistin von Endor den Propheten Samuel aus dem Totenreich gerufen hat. Aber im Blick auf dieses schwer zu verstehende Kapitel muß ich wiederholen, daß auch diese Hexe von Endor nicht die Macht hatte, Samuel zu rufen. Man spürt dem biblischen Text deutlich einen Einschnitt ab. Die Spiritistin hätte den vermummten König Saul wahrscheinlich getäuscht, wie sie es seit Jahren mit anderen getan hatte. Sie schreit aber plötzlich auf. Gott hat ihr dieses Geschäft aus der Hand genommen, und Samuel erschien im Auftrag Gottes, um König Saul das Todesurteil zu verkündigen. * Zufallsbild *Leider kann ich diese Geschichte nicht in Einzelheiten erklären, weil dafür der Raum fehlt. Ich habe das bereits auch in anderen Büchern getan.
Materialisationsmedien sind stark belastete Menschen. In Bern, der schönen schweizerischen Hauptstadt, kam ein Materialisationsmedium zu mir in die Seelsorge. Die Frau rief aus: "Dr. Koch, ich bin in den Klauen des Teufels, bitte helfen Sie mir." Ich zeigte ihr den Weg zu Jesus, und sie sprach zusammen mit mir ein Lossagegebet. Ich weiß allerdings nicht, was aus ihr geworden ist.

Buchvorstellung

Dieses Büchlein ist aus der Erfahrung der Seelsorge zur Aufklärung und Warnung geschrieben.

Leseprobe:
Einige tausend Beichtgespräche zeigten in erschütternder Weise, wie sehr der moderne Mensch trotz des hohen Standes der naturwissenschaftlichen Erkenntnisse am alten Brauchtum und an magischen Praktiken hängt...

48 Seiten, 1,50 €

Menschen berichten...

Die nächste Station war Johannesburg, wo Donavan Kontakt zu anderen Homosexuellen bekam. Viele trugen Frauenkleider, wie er. Sie gaben sich auch jeweils weibliche Vornamen und sprachen die international bekannte Homo-Sprache "Gayla"...

Aus dem Buch "undefinedWo ist ein Gott, wie du bist?"

Erweckung

Erweckungen bleiben nicht aus, wenn die Christen aufhören, über die Sünden der anderen zu sprechen, sondern ihre eigene Sünde bekennen. (Corrie ten Boom)

Zitat Dr. Koch

"Wer seinem Horoskop verfällt, verliert die Freiheit seiner Entscheidungen."