Verschiedenes zu Aberglaube

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Nur Aberglaube?

Im Wirtshaus erzählte ein Mann von der schwarzen undefinedMagie und der Möglichkeit, sich mit der Unterwelt zu verbinden. Es wurde allerlei Schauriges und Unheimliches auf diesem Gebiet berichtet. Einige junge Männer lachten und wiesen das als dummen undefinedAberglauben ab. Am ärgsten trieb es unser Trinker, der prahlte, er wollte sich bereit erklären, mit dem Teufel anzubinden und mit ihm fertig zu werden. Mit großem Hallo stimmten ihm die* Zufallsbild * Zechgenossen zu. Es wurde eine Wette gegen 20 Mark abgeschlossen, daß der Saufjochen sich an einem Freitag nachts um 12 Uhr an einem Kreuzweg außerhalb des Dorfes dem Teufel stellen sollte. Als weitere Bedingung wurde ihm gestellt, daß er mit einer Kreide einen engen Kreis um sich ziehen und dann dreimal Luzifer anrufen müßte. Die Anrufungsformel für Luzifer wurde ihm im Wirtshaus von einem Kumpan mitgeteilt. Jochen ging auf die Bedingungen ein. Die Kameraden begleiteten ihn ein Stück weit und ließen ihn dann allein. Jochen handelte genau nach Anweisung, zog den Kreis und sagte dreimal die Anrufungsformel. Gespannt wartete er auf irgendeine Reaktion. Nichts trat ein. Triumphierend kehrte er zu seinen Kameraden zurück und kassierte die gewonnenen 20 Mark.

Zwischenruf:
Das künstliche Aufpeitschen der seelischen Kräfte ist das Zeichen der Pseudoerweckungen. Mit dem äußeren Tumult, dem lauten Lärmen macht der Mensch sich nur etwas vor und verdeckt seine innere Not.
Ich habe mehr Pseudoerweckungen gesehen als echte Erweckungen.
Dr. Kurt E. Koch

Die Freude war jedoch zu früh. Als er sich am nächsten Abend zu Bett begab, sah er plötzlich dem Bett gegenüber an der Wand eine scheußliche Fratze, die langsam auf ihn zukam. Er lag wie gelähmt und konnte kein Glied rühren. Die Fratze näherte sich ihm bis auf etwa 20 Zentimeter. Eine unheimliche, schreckliche Angst erfüllte ihn. Schließlich wich die Fratze wieder zurück. Jetzt erst konnte er schreien. Sein Schwager und seine Schwester, die im gleichen Haus einen Stock höher wohnten, eilten auf sein mörderisches Geschrei herbei. Sie kamen bis zur Zimmertür und konnten nicht eintreten. Gebannt blieben sie vor der Schwelle stehen. Diese Szene mit der Erscheinung wiederholte sich oft, aber nur, wenn er nüchtern war. Die Hausgenossen bestätigten ihm jedesmal, sie könnten das Zimmer nicht betreten, eine unerklärliche Macht würde sie abhalten. Dem Jochen wurden diese Spukphänomene schließlich zuviel. Er ging zum Arzt, um zu erfahren, ob diese Erscheinungen die Folgen des Alkohols wären. Er wollte wissen, ob sich bei ihm das Stadium des Delirium tremens (Trinkerwahnsinn) oder die Alkoholhalluzinose (Trinkervision) einstellte. Der Arzt untersuchte ihn gründlich * Zufallsbild *und stellte beides in Abrede. Er bestätigte ihm seine robuste Gesundheit und sein starkes Herz. Als der Trinker ihm dann ausführlich seine Erlebnisse mit der Teufelsfratze erzählt hatte, wurde der Arzt nachdenklich. Er wies diese Erscheinungen nicht einfach als Humbug oder nervöse Überreizung ab, sondern nahm sie als Christ ernst. Er erklärte ihm: »Wenn Sie sich solche Dinge geleistet haben, dann ist es allerdings Zeit, daß Sie zu Christus kommen, sonst werden Sie tatsächlich noch vom Teufel geholt.« Da Arzt und Trinker sich von der Militärzeit her kannten, erklärte er ihm: »Für Sie heißt es nun, rechtsum kehrt, wenn Sie nicht zugrunde gehen wollen.« Was der Saufjochen sich von keinem Pfarrer hätte sagen lassen, nahm er vom Arzt an. Er fing an, ernstlich Christus zu suchen. Die Erscheinungen der Teufelsfratze lösten bei ihm einen solchen Schock aus, daß er Tag und Nacht keine Ruhe mehr bekam. Er lag auf den Knien und schrie zu Gott um Befreiung vom Alkohol, von der Unzucht, vom Jähzorn, um Befreiung aus den Klauen des Satans. War Jochen im Sündigen radikal gewesen, so war er es auch bei der Übergabe seines Lebens an Christus. Er erlebte Tage tiefster Buße und innerer Verzweiflung. Es wurde aber eine getroste Verzweiflung. Christus nahm sich seiner an. Eine völlige Befreiung wurde ihm geschenkt. Von diesem Augenblick an blieben die Erscheinungen der Teufelsfratze völlig aus. Für Jochen war das eine Bestätigung, daß es sich bei den Erscheinungen nicht um den beginnenden Trinkerwahnsinn handelte, sondern um die Folgen der nächtlichen Luziferanrufung. * Zufallsbild *Durch die Machttat Jesu Christi ist das Leben des ehemaligen Trinkers völlig neu geworden. Alkohol gab es in seinem Leben seither nicht mehr. Es sind schon zehn Jahre darüber vergangen. Für seine Umgebung ist er ein lebendiges Zeugnis der Befreiung durch Christus. In der Kirchengemeinde und im Blaukreuzverein arbeitet er aktiv mit. Bei der letzten Neuwahl der Ältesten wurde er in den Kirchengemeinderat gewählt. Die Sünde hatte ihn an den Rand der Hölle geführt. Die Gewalt Jesu Christi entriß ihn aber dem Machtbereich Satans.

(Aus dem Buch undefined"Jesus heilt")

Aberglaube, die größte Seelenverseuchung

Der Aberglaube ist die größte Seelenverseuchung aller Zeiten, aus Angst und Machthunger geboren. "Unter Aberglauben verstehen wir die seelische Abhängigkeit von unerklärlichen, den Gesetzen natürlichen Geschehens nicht unterworfenen Erscheinungen und Kräften oder auch den Glauben an ursächliche Zusammenhänge von Geschehnissen und Dingen, die miteinander nichts zu tun haben." * Zufallsbild *In dieser Weise definiert der Chefarzt Dr. Schrank das Wesen des Aberglaubens (Psychologie des Aberglaubens im Riedel-Archiv). Aberglaube und Glaube stehen in scharfem Gegensatz, wenn sie sich auch inhaltlich nach der jeweiligen weltanschaulichen und religiösen Einstellung des Beurteilers richten. Für den Buddhisten oder Mohammedaner zum Beispiel ist der christliche Glaube ein Irrweg und Aberglaube, Es muß also von vornherein der Standort angegeben werden, wenn über Aberglaube gesprochen werden soll.

(Aus dem Buch "Der Aberglaube" von Dr. Koch)

Der Mensch steht auf zweier Mächte Schlachtgebiet

Der Aberglaube ist nicht nur ein Zeichen von Dummheit, Leichtgläubigkeit, mangelnder Aufklärung und fehlender Erkenntnis, sondern bedeutet im Grunde ein Verfallensein an widergöttliche Mächte. Der Mensch steht auf zweier Mächte Schlachtgebiet. Er ist zu schwach, um seine Neutralität behaupten zu können. Das bis zum Überdruß zitierte Wort von E. Geibel hat trotz allem seine Geltung: Wer dem Glauben die Tür versagt, dem steigt der Aberglaube ins Fenster. Wer die Engel Gottes verjagt, den quälen Satans Gespenster (frei zitiert). * Zufallsbild *Paulus sagt es noch deutlicher im Epheserbrief 6, 12: "Wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Fürsten und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in der Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel". Wir wissen als Christen von der Realität der Mächte. Das soll allerdings nicht heißen, daß wir in das andere Extrem verfallen und alles Unerklärbare dämonisieren wollen. Wir dürfen als Christen die Erkenntnisse der Naturwissenschaft in Anspruch nehmen. Das liegt mit im Kulturbefehl Gottes (1. Mose 1, 28). Wir wissen aber auch, daß die Naturwissenschaft nicht der Weisheit letzter Schluß ist. Wenn Naturwissenschaftler sich so gebärden, so ist das Hybris (Überheblichkeit).

Wenn wir von zwei Mächten sprechen müssen, so heißt das nicht, daß wir hilflos zwischen den Fronten hin und her gezerrt werden. Nein, der archimedische Wunsch nach einem festen Punkt außerhalb der Erde, das heißt auch außerhalb der naturwissenschaftlichen Gegebenheiten ist erfüllt. Das Kreuz Jesu steht auf dieser Erde. * Zufallsbild *Es ist das Zeichen, daß Jesus mit allen Mächten der Finsternis fertig geworden ist. Das Triumphlied des alten Psalmsängers ist erfüllt: "Man singt mit Freuden vom Sieg in den Hütten der Gerechten. Die Rechte des Herrn behält den Sieg. Die Rechte des Herrn ist erhöht. Die Rechte des Herrn behält den Sieg" (Ps. 118, 15f). Christus hat alle unheimlichen, dunklen Gewalten der Hölle und Unterwelt entmächtigt. Von diesem Sieg her kann man getrost über dämonische Mächte aufklären, weil ihnen die letzte Gewalt genommen ist. Wir wissen von der Furchtbarkeit dieser Satansmächte, wir wissen aber auch, daß sie um Jesu willen uns nicht schaden können. Es ist uns das Wort des Herrn als Schutzwehr mit auf den Weg gegeben: "Sehet, ich habe euch Macht gegeben über alle Gewalt des Feindes, und nichts wird euch beschädigen" (Luk. 10, 19). So sei denn im Aufblick auf Jesus das teuflische Alphabet des Aberglaubens gewagt. Die Furcht Gottes entkräftet alle Dämonenfurcht.

(Aus dem Buch "Der Aberglaube" von Dr. Koch)

Astrologie

Der Naturwissenschaftler Dr. Schrank schreibt in seiner "Psychologie des Aberglaubens" (Riedel-Archiv 56/3 S. 49): * Zufallsbild *"Wenn der führende Astrologe Werle die Astrologie als Mantik, also als Wahrsagekunst bezeichnet, so verläßt er bewußt den Boden der Wissenschaft und begibt sich auf das Sumpfgebiet des Aberglaubens. Wie gefährlich sich dieser auswirkt, beweist die Tatsache, daß bei sensiblen Menschen schwere seelische Schäden, Lebensangst, Verzweiflung und Zerrüttung beobachtet wurden.

Die Astrologie lähmt Initiative und Urteilskraft. Sie verdummt und verflacht: sie uniformiert die Persönlichkeit für eine platt-geistige Untergrundbewegung".

Buchvorstellung

Dieses Buch zeigt Hand einer ganzen Reihe von schlagenden Tatsachen: völlig anders ist das Bild der Wirklichkeit, wenn wir sie von innen betrachten und in ihre Tiefen sehen.

96 Seiten, 2,60 €

Leseprobe:

Es zeigt sich, daß an allen Komplikationen auch in der gegenwärtigen Zeit, beim Absturz mit dem Flugzeug, bei den Kämpfen um Stalingrad, auf dem Fußballplatz usw., dieser verborgene Herr als Lenker des Geschehens mit seiner unsichtbaren Hand bei allem entscheidend mitwirkt. Daß Jesus auch heute noch zuletzt der Sieger ist, das zeigt sich am deutlichsten dort, wo heute der Kampf zwischen seiner Gemeinde und der satanischen Gegenmacht am heißesten ist

Menschen berichten...

Auf dem schmalen Weg kam Lydia an eine Stelle, wo drei Männer dabei waren, unentwegt andere Pilger in schwarze Särge zu legen. Es wurde Lydia deutlich gemacht: das sind Gläubige, die über die Sünden der anderen reden, die kritisieren, verurteilen, verdammen; Gläubige, die andere abschreiben und "beerdigen" und dabei ihr Ziel verfehlen. Sie konnten auf dem schmalen Weg nicht weiter gehen...

Aus dem Buch "undefinedIm Paradies"

Erweckung

"Wir haben gerade so viel Religion, wie wir Gott haben. Die Zunahme der Religion und ihre Erweckung bedeutet nichts anderes, als mehr von Gott in unser Herz und unser Leben, mehr von Gottes Willen, mehr von Gottes Gegenwart und mehr von Gottes Kraft zu bekommen. (Andrew Murray in "The Prophet Priest")

Zitat Dr. Koch

"Befreiung aus okkulter Belastung ist nur über Christus möglich durch eine Generalbeichte. Wer frei werden will, muss sich rückhaltslos Jesus Christus ausliefern."