Wahrsagen und die Bibel

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Was sagt die Bibel über Wahrsagen?

Die Heilige Schrift ist in ihrem Urteil, das heißt in ihrer Ablehnung, einheitlich. * Zufallsbild *In keiner Epoche des Volkes Israel wurden die Wahrsager anerkannt. Von der Frühgeschichte an bis in die Zeit Jesu und bis zur Niederschrift der neutestamentlichen Bücher wurde die Wahrsagerei in jeder Form verworfen. Hier einige Beispiele:

3. Mose 20, 6: Wenn eine Seele sich zu den Wahrsagern und Zeichendeutern (undefinedAstrologen) wenden wird, so will ich mein Antlitz wider dieselbe Seele setzen und will sie aus ihrem Volk ausrotten.

3. Mose 20, 27: Wenn ein Mann oder Weib ein Wahrsager oder Zeichendeuter sein wird, die sollen des Todes sterben. Man soll sie steinigen.

Zwischenruf:
Der Teufel und seine Handlanger sind zwar eine furchtbare Wirklichkeit, aber sie sind durch Christus am Kreuz überwunden und entmächtigt. Wer zu Jesus kommt, steht auf Siegesboden. Christus ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum fürchten wir uns nicht.
Dr. Kurt E. Koch

5. Mose 18, 10-12: Daß nicht jemand unter dir gefunden werde, der sei ein Wahrsager, oder ein Tagewähler oder der auf Vogelgeschrei achte oder ein undefinedZauberer oder Beschwörer oder Zeichendeuter oder der die Toten frage. Denn wer solches tut, der ist dem Herrn ein Greuel.

* Zufallsbild *Was in der mosaischen Zeit galt, bestand auch in der Königs- und Prophetenzeit.

1. Chron. 10, 13: Also starb Saul in seiner Missetat, auch daß er die Wahrsagerin fragte.

Sach. 10, 2: Die Wahrsager sehen Lüge und reden vergebliche Träume.

Weitere Stellen sind: l.Sam. 28, 6-21; Jes. 8, 19; 44, 25; Jer. 29, 8; Hes. 21, 26; Micha 3, 6-7.

Die neutestamentliche Stelle Apg. 16, 16-18 wurde schon besprochen.

* Zufallsbild *Wir halten an allen diesen Stellen fest, daß die Wahrsagerei sowohl in wissenschaftlicher als auch in primitiver Form unter dem Gericht Gottes steht. Gott hat sie dahingegeben. Das ist der letzte Grund, warum bei den vielen Wahrsageformen so viele schwere Schädigungen an Leib und Seele auftreten.

Wahrsagen in der Bibel

Eine undefinedKartenlegerin erklärte auf Befragen, sie wäre im Augenblick des undefinedWahrsagens von einer fremden Macht beherrscht. * Zufallsbild *Ein fremder Geist würde über sie kommen. Sie müßte dann Dinge aussagen, die sie selbst nicht wüßte. Das Gefühl würde sie beherrschen, als ob sie im Moment des Wahrsagens besessen wäre. Hinterher wäre sie wieder völlig normal.

Mit diesem Beispiel sind wir in der Nähe des Erlebnisses aus Apostelgeschichte 16, 16-18. Paulus missionierte in Philippi. Eine Wahrsagerin kreuzte seinen Weg. Sie rief täglich in die Straßen, in die Volksmenge hinein: »Diese Menschen sind Knechte Gottes, des Allerhöchsten, die euch den Weg der Seligkeit verkündigen.« Hätte sich Paulus über diese Zustimmung nicht freuen müssen? Warum wehrte er dieser Frau? Der Apostel sah sofort, daß hier Wahrsagekräfte, die von unten stammten, vorlagen. * Zufallsbild *Er trat im Namen Jesu der Frau entgegen und gebot: »Ich gebiete dir in dem Namen Jesu Christi, daß du von ihr ausfahrest.« Die Wahrsagerin wurde augenblicklich von ihrer Wahrsagefähigkeit gelöst. Dieser Zwischenfall der jungen Europamission ist sehr ertragreich. Zunächst ersehen wir daraus, daß es echte Wahrsagekräfte gibt und nicht alles Humbug und Schwindel ist. Die Wahrsagerin sagte echte Tatbestände aus. Die Frau bezog ihre Erkenntnisse von außermenschlichen Intelligenzen, von undefineddämonischen Mächten. Ferner wird deutlich, daß die Wahrsagerei auch fromme Inhalte verkündigt. Nur zu oft wird das dunkle, dämonische Treiben solcher Leute mit christlichen Verbrämungen getarnt. * Zufallsbild *Der Apostel durchschaute sofort die Herkunft dieser Wahrsagefähigkeit. Er besaß die Gabe der Geisterprüfung und Geisterunterscheidung. Auch offenbarte sich unmittelbar seine geistliche Vollmacht in seinem missionarischen Dienst. Der Name Jesus ist allen dunklen Machenschaften der Finsterniswelt gewachsen. Der ganze Sieg des Evangeliums über die dämonisch verhaftete Heidenwelt leuchtete auf. Im Namen Jesu sprangen die Bande und Ketten entzwei. Das arme gequälte Menschenkind wurde frei. - Der vielfache Tatbestand dieser Geschichte tritt in vielen Abwandlungen bei der Wahrsagerei immer wieder zutage.

Buchvorstellung

Wie findet man Jesus? Es gibt eine kurze Antwort: indem wir uns von Jesus finden lassen.

144 Seiten, 3.60 €

Leseprobe:

So wie Adam im Paradies vor Gott floh und sich versteckte, so geht auch heute der Mensch Jesus aus dem Weg. Man will mit ihm nichts zu tun haben. Von Ausnahmen abgesehen ist dem heutigen Menschen peinlich, wenn das Gespräch auf Jesus kommt. Im Paradies kam der Kontakt zustande, als Gott den Adam mit seinem Schuldbewußtsein rief: Adam, wo steckst du? Willst du nicht aus deinem Versteck hervorkommen?

Menschen berichten...

Die nächste Station war Johannesburg, wo Donavan Kontakt zu anderen Homosexuellen bekam. Viele trugen Frauenkleider, wie er. Sie gaben sich auch jeweils weibliche Vornamen und sprachen die international bekannte Homo-Sprache "Gayla"...

Aus dem Buch "undefinedWo ist ein Gott, wie du bist?"

Gehört aber nicht Opposition dazu, wenn Gott ein Feuer anzündet? Wenn eine Erweckung keine Widersacher hat, dann ist das keine echte Erweckung.
Dr. Kurt E. Koch

Zitat Dr. Koch

"Ich fand in der Seelsorge noch keinen, der bei einer okkulten Belastung ohne die Hilfe der Beichte frei geworden wäre."