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Geschichte der AstrologieDie ersten Spuren der Sterndeuterei finden wir bei den Sumerern und Akkadern, Völkerschaften, die 3000 Jahre vor Christus gelebt haben. Zwischenruf:
Viele Menschen gehen seelisch an der Magie zugrunde. Dr. Kurt E. Koch Von den Babyloniern mündete die astrologische Bewegung in die Vorstellungswelt der Griechen und Römer. Der römische Dichter Ennius erklärte spottend: »Die Horoskope kosten eine Drachme und sind eine Drachme zu teuer.« In der alten Kirche war es Kirchenvater Augustinus, der einen klaren Blick und einen kühlen Kopf behielt. Er nannte die Astrologie die hirnverbrannteste Betörung seiner Zeit.
Selbst der große Physiker, Mathematiker und Astronom Johannes Kepler war nicht frei von den Auswüchsen der Astrologie. Ein bekanntes Beispiel ist seine Prophezeiung, daß der General Wallenstein im siebzigsten Lebensjahr eines friedlichen Todes sterben würde. Wallenstein wurde jedoch im fünfzigsten Lebensjahr umgebracht. Kepler betrieb die Astrologie nur aus Brotsorgen. Er schrieb: »Die Astrologie ist mir eine unerträgliche aber notwendige Sklaverei. Um mein Jahresgehalt, meinen Titel und meinen Wohnsitz zu erhalten, muß ich der Unwissenden Neugier zu Willen sein.« Weiter schrieb er: »Die Astronomie (Sternkunde) ist die weise Mutter, die Astrologie (Sterndeuterei) ist die törichte Tochter, die sich an jeden, der sie bezahlt, verkauft, damit sie mit ihrem Hurenlohn ihre weise Mutter unterstützen kann.«
Das 20. Jahrhundert brachte durch die beiden Weltkriege ein Anschwellen der Rudolf Heß war durch das Horoskop prophezeit worden, er wäre durch das Schicksal bestimmt, zwischen Deutschland und England eine Versöhnung zustande zu bringen. Das war für den abergläubischen Heß der Anlaß, daß er nach England flog. Die Wahrheit dieser Prophezeiung ist also ebenso offenkundig wie Hitlers Horoskop. Runden wir nun diesen kleinen sporadischen Überblick ab mit einigen Notizen aus der Gegenwart.
»An einem Freitag kam das Wochenhoroskop unseres Astrologen zu spät für die Samstagnummer. Wir konnten es uns nicht leisten, unsere horoskopsüchtigen Abonnenten zu enttäuschen. Darum holte ich kurzerhand aus der Mottenkiste ein altes Horoskop. Unglücklicherweise war es dem Tierkreiszeichen nach ein falsches. Ich merkte den Irrtum zunächst nicht, da ich von der Astrologie nichts verstehe. Seltsamerweise merkten es unsere Leser aber auch nicht. Immerhin ist das ein positives Argument für unsere Fachastrologen. Würden sie nämlich die Zeitungshoroskope ernst nehmen und lesen, hätten sie ja den Irrtum sofort bemerkt. Als es mit meinem Schwindel so gut ging, kam ich auf den Gedanken, mir in Zukunft das Honorar für die Wochenhoroskope zu sparen. Dreiundzwanzigmal wurden dann in der Folgezeit falsche Horoskope eingesetzt, bis schließlich doch ein Leser auf die falschen Tierkreiszeichen aufmerksam wurde.«
Mit diesem Urteil, daß die leichte |
BuchvorstellungAus der Reihe: "Aus meinem Leben", Teil 3. Die Missionsreisen von Dr. Koch, vom nördlichen Polargebiet, bis zum Südpol. 96 Seiten, 1,50 € Leseprobe: Ich hatte bei diesem Rundgang ein eigenartiges Gefühl. Es umringten uns ja einige hundert Schwerverbrecher, unter denen viele Mörder waren. Ein blonder Junge mit blauen Augen redete mich auf deutsch an. Ich fragte ihn, wo er sein Deutsch gelernt hätte. Er gab willig Auskunft. Seine Eltern sind Deutsche, die damals in Kalifornien wohnten. Er war wegen drei Morden zu 30 Jahren verurteilt worden... Menschen berichten...Als ich meinem letzten Meister, Gerhard Taschner, von meinen Depressionen erzählte, gebot er mir, eine Zeitlang keine Musikstücke von Robert Schumann zu spielen, der ja ein hochgradiger Spiritist war und seine Kompositionen durch den direkten Verkehr mit sechs Geistern empfing... Aus dem Buch " Gehört aber nicht Opposition dazu, wenn Gott ein Feuer anzündet? Wenn eine Erweckung keine Widersacher hat, dann ist das keine echte Erweckung. Zitat Dr. Koch"Wer seinem Horoskop verfällt, verliert die Freiheit seiner Entscheidungen." |