Beispiele für Glaubensheilungen

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Heiraten mit Lungentuberkulose

Ein junges Mädchen im schwersten Stadium der Lungentuberkulose kam zu Baron Üxküll. Sie wollte heiraten. * Zufallsbild *Der Arzt hatte es ihr verboten und gesagt: »Das kommt für Sie nicht in Frage.« Das Mädchen war ganz verzweifelt. Sie wollte unbedingt gesund werden, aber ihr Leben nicht Christus ausliefern. Unter diesen Umständen verweigerte Üxküll die bisher nach Mk. 16,18 geübte Handauflegung. Enttäuscht ging die Kranke weg. In ihrer Abwesenheit wurde viel für sie gebetet. Da kam sie wieder zu den Evangelisationsversammlungen. Sie wurde innerlich von ihrer Gewissensnot und ihrer Krankheitsnot umgetrieben. An einem Abend blieb sie zur seelsorgerlichen Aussprache zurück, und lieferte sich Christus aus. * Zufallsbild *Da geschah das Unerwartete. Noch ehe Üxküll um das Gebet mit Handauflegung angehalten wurde, stand das Mädchen auf und sagte: »Ich bin geheilt.« Es war keine Einbildung. Sie ließ sich von ihrem Arzt untersuchen, der sich sehr aufregte und fragte: »Was ist mit Ihnen geschehen? Sie sind ja gesund!« Das Mädchen heiratete und ist heute noch gesund.

Tage wie in der Urgemeinde

Eines Tages erkrankte die Frau des Schuldirektors. Sie lag bewußtlos im Krankenhaus. Man rechnete mit ihrem Tod. Da hörte Daniel die Stimme des Herrn: »Gehe ins Hospital und bete mit ihr!« * Zufallsbild *Der Direktor, der neben dem Bett seiner Frau saß, ließ den jungen Schüler ein. Daniel kniete neben dem Bett nieder und rang um das Leben der Bewußtlosen. Der Herr erhörte ihn. Die Kranke durfte genesen. Diese Heilung sprach sich in der Schule herum. Die Herzen waren nun weit offen für die Botschaft von Jesus.

Auch in der eigenen Familie sah man, daß der Herr den jungen Daniel beglaubigte. Als einmal seine Mutter stürzte und eine Rippe brach, bat sie ihren Sohn: »Bete mit mir!« Der Junge blieb über Nacht im Gebet, und der Herr rührte die Patientin an und heilte sie.

Daniel wurde Direktor einer Schule in seiner Heimatstadt Kakinada an der Ostküste Indiens. Mitten in seiner Karriere traf ihn der Ruf des Herrn: »Gehe nach Madras!« * Zufallsbild *Daniel folgte dem Ruf, der ihn in Schwierigkeiten, Anfechtungen und Enttäuschungen führte. Hier in Madras war Daniel ein unbekannter, ein unbeachteter Mann. Dies war ein Sterbensweg für ihn. Daniel betete viel über dieser Not. Der Herr gab ihm folgende Antwort: »Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.«

Der geprüfte Gottesstreiter sollte das erfahren dürfen. Nach vier Jahren treuer, unerschrockener Arbeit öffneten sich die Türen. Der Herr gab einen geistlichen Aufbruch, der sich auf die benachbarten Städte und Dörfer ausbreitete. Es erfüllte sich, was in Matth. 11,5 gesagt ist: »Die Blinden sehen und die Lahmen gehen, die Aussätzigen werden rein und die Tauben hören, die Toten stehen auf und den Armen wird das Evangelium gepredigt. Und selig ist, wer sich nicht an mir ärgert.«

Tage wie in der Urgemeinde brachen an. Es war ein Geistesfrühling, den nur der kennt, dem die Apostelgeschichte und das Wirken des Heiligen Geistes eine Wirklichkeit ist. Vater Daniel und seine Mitarbeiter trafen keine Entscheidung, ohne nach dem Willen des Herrn zu fragen. * Zufallsbild *Jeder Fortschritt der Bewegung wurde auf den Knien vorangetragen. Die Erweckung erreichte sowohl die Kreise der Gebildeten wie der Ungebildeten, die Kreise der Religiösen wie die der Verbrecher.

Warum sollte der Herr Jesus nicht das auch können, was die Dämonen beherrschen?

Die Arbeit unter den Räubern begann mit einem Mann namens Stuart Purem aus einem Verbrecherdorf in Südindien. Er kam nach Madras, um dort eine gefährliche Augenerkrankung behandeln zu lassen. Bei diesem Besuch schleppte ihn ein Arzt in die Versammlung von Vater Daniel. Die zum ersten Mal in seinem Leben gehörte Botschaft erfaßte diesen Mann so stark, daß er die kommende Nacht nicht schlafen konnte. * Zufallsbild *Er faltete die Hände und betete, um seiner Not Herr zu werden. Da offenbarte sich ihm Christus und machte ihm klar, daß er mit seiner Sünde fertig würde. Dieser einsame Kämpfer in der Nacht, der so oft ein Wegelagerer und Bandit gewesen war, bekehrte sich und wurde ein besonderes Rüstzeug seines Herrn unter den Räubern. Sein Augenleiden heilte in kurzer Zeit. Er kehrte in sein Dorf zurück und fing an, den Namen des Herrn zu verkündigen.

In dem dämonisierten Verbrecherdorf brach eine Zeit der Erweckung an. Unter der Verkündigung von John - das ist der Taufname des bekehrten Mannes - brachen die Räuber zusammen. Viele von ihnen stürzten während der Verkündigung des Evangeliums zu Boden. Andere waren drei Tage blind wie Paulus vor Damaskus. Kranke wurden geheilt und finstere Gesichter wurden hell von dem Licht des Wortes Gottes. Menschen, die nicht lesen konnten, baten den Herrn: »Hilf uns, daß wir dein Wort lesen können.« Und der Herr tat ein Wunder an ihnen, daß sie in kürzester Zeit lesen konnten. * Zufallsbild *Ein Hindumädchen, das sich bekehrt hatte, hörte auf ihr Gebet hin oft Worte: »Schlage folgende Stelle auf!« Als man sie darüber befragte, wie sie dazu komme, antwortete sie: »Warum sollte der Herr Jesus nicht das auch können, was die Dämonen beherrschen?« Es ist hier Bezug genommen auf die spiritistischen Praktiken des fernen Ostens, die uns im Westen nicht in der gleichen Stärke geläufig sind.

Etliche Bekehrte kamen unter die direkten Angriffe der Dämonen, die ja Jahrhunderte das Dorf beherrscht hatten. Es starben in ungewöhnlicher Weise kleine Kinder. Die Macht der Finsternis greift nach allem, was uns lieb ist, wenn wir uns für den Herrn Jesus entschieden haben.

Mein erster Besuch auf der Missionsstation Kwasizabantu

Bei meinem ersten Besuch auf der Missionsstation Kwa Sizabantu im März 1976 bat Erlo Stegen mich um einen Dienst. Ich hielt einen Vortrag über die Zauberei, da alle heidnischen Zulus von Geburt an in der Zauberei stecken.

Nach dem Vortrag rief Erlo in die tausendköpfige Menge hinein: »Wer seine Zaubereisünden noch nicht gebeichtet und in Ordnung gebracht hat, kann zur Aussprache zurückbleiben.« * Zufallsbild *Es blieben zwischen 400 und 500 Menschen zurück. In Deutschland ist man froh, wenn vier oder fünf zurückbleiben. Es war also nicht die Frucht meiner Verkündigung, sondern die Atmosphäre der Erweckung.

Die vielen Heilungen und Befreiungen, die der lebendige Herr unter den Zulus gewirkt hat, können nicht alle berichtet werden. Einige sind in meinen Büchern über die Erweckung festgehalten, vor allem in dem Buch »Gott unter den Zulus«

Folge nun auch Jesus nach

Am 29. 3. 76 habe ich Erlo Stegen nach Mahambeni in der Transkei begleitet. Nach dem Vortrag saßen wir mit dem Stammeshäuptling in einem kleinen Zelt. Da kam ein junger Mann, etwa 22 Jahre alt, zu Erlo und berichtete: »Vor fünf Wochen waren Sie hier. * Zufallsbild *Während der Predigt spürte ich plötzlich, daß an mir etwas geschehen war. Ich war Epileptiker. Seit diesem Erlebnis bin ich gesund. Ich bin gekommen, Ihnen zu danken.« Erlo erwiderte: »Du mußt dem Herrn Jesus danken. Er hat es getan. Folge nun auch Jesus nach.«

Das zweite Beispiel, ebenfalls von Mahambeni, hat mich noch mehr bewegt. Ein Mann kam auf einem Pferd geritten. Er hielt vor Erlo. Ich stand dabei. Der Reiter erklärte: »Ich war blind. Als Sie vor fünf Wochen hier waren, bekam ich während der Verkündigung mein Augenlicht. Nun bin ich gekommen, Ihnen zu danken. Ich will Jesus nachfolgen.« Da Erlo sehr in Anspruch genommen war, beichtete der geheilte Blinde bei einem Mitarbeiter.

Blindenheilungen erlebte ich in vielen Erweckungsgebieten. Bei einem meiner Besuche auf der Missionsstation Kwa Sizabantu wurde einer blinden Frau in der Seelsorge von Erlo Stegen das Augenlicht geschenkt. * Zufallsbild *Nachdem die Frau ihre Sünden bekannt und Jesus als ihren Herrn angenommen hatte, wurde mit ihr unter Handauflegung gebetet. In diesem Augenblick schrie die Frau vor Freuden auf: »Ich sehe, Gott sei Dank, ich sehe.« Kurz danach sprach ich mit der Frau und stellte ihr einige Fragen: »Hatten Sie vorher keinen Schimmer, wenn Sie ihr Gesicht der Sonne zuwandten?« Sie antwortete: »Nein, ich hatte nur ein Wärmegefühl. Es war alles dunkel vor meinen Augen.«

Buchvorstellung

Die Ursachen für blockierte Pfarrhäuser und blockierte Gemeinden.

80 Seiten, 2,60 €

Leseprobe:
Nach meinem Vortrag erhob sich ein Mann, der ums Wort bat. Da Diskussionsredner gelegentlich das Gegenteil von dem sagen, was der Hauptreferent ausgeführt hatte, zögerte ich und schaute zum Gemeindepfarrer. Er nickte heftig Zustimmung und flüsterte mir später zu: "Es ist unser Dekan."
So erteilte ich ihm das Wort. Er erklärte vor versammelter Gemeinde: "Ihr kennt mich ja alle. Ich muß ein Bekenntnis ablegen. Ich habe 25 Jahre gependelt und die Ratsuchenden damit betreut. Ich konnte vermißte Selbstmörder auffinden, Kranke heilen und Verborgenes in Vergangenheit und Gegenwart aufhellen...

Menschen berichten...

Als ich meinem letzten Meister, Gerhard Taschner, von meinen Depressionen erzählte, gebot er mir, eine Zeitlang keine Musikstücke von Robert Schumann zu spielen, der ja ein hochgradiger Spiritist war und seine Kompositionen durch den direkten Verkehr mit sechs Geistern empfing...

Aus dem Buch "undefinedMusik unter der Lupe"

Erweckung

"Wir haben gerade so viel Religion, wie wir Gott haben. Die Zunahme der Religion und ihre Erweckung bedeutet nichts anderes, als mehr von Gott in unser Herz und unser Leben, mehr von Gottes Willen, mehr von Gottes Gegenwart und mehr von Gottes Kraft zu bekommen. (Andrew Murray in "The Prophet Priest")

Zitat Dr. Koch

"Okkulte Betätigung schädigt das christliche Glaubensleben schwer."