Bibelauslegungen

Siehe auch: Irrlehren

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Entrückung

Ich schrieb in dem Buch »Day X«, (undefinedTag X) daß es nicht so wichtig ist, ob die Entrückung vor der großen Trübsalszeit ist oder in der Mitte der letzten Weltjahrwoche, sondern entscheidend ist, ob wir bereit sind. Das ist heute noch meine Meinung.

* Zufallsbild *Es ist ein Merkmal der amerikanischen Pastoren und anderen Christen, daß sie sehr starr an einer bestimmten Lehre festhalten und alle anderen ablehnen, die nicht haargenau so denken.

So gibt es:
Premillenial-Pretribulation Rapture Christen,
Premillenial-Midtribulation Rapture Christen,
Premillenial-Posttribulation Rapture Christen,
Amillenial Christen
und noch viele andere Sorten. Zu deutsch bedeutet das: Es gibt Christen, die glauben, daß die Entrückung vor Beginn der Trübsalszeit stattfindet. * Zufallsbild *Andere sagen, nein, die Entrückung ist in der Mitte, wieder andere behaupten, sie ist am Ende der Trübsalszeit. Dann finden sich viele Christen, zum Beispiel die reformierten Christen in Australien, die behaupten, wir würden bereits im tausendjährigen Friedensreich leben. Wir brauchten nicht mehr darauf zu warten.

Eternal security = Ewige Sicherheit

* Zufallsbild *Die amerikanische Theologie spricht gern von der eternal security = der ewigen Sicherheit. Das bedeutet: einmal gerettet, ewig gerettet. Das bedeutet, ein wiedergeborenes Kind Gottes kann nicht mehr zurückfallen.

Ich habe in einem anderen Buch schon einmal diese "zementierten" Sonderlehren der Amerikaner erwähnt, die ebenfalls von Frau Dr. Wasserzug übernommen worden sind. Ich erinnere an den Begriff eternal security.

Zwischenruf:
In dieser Zeit ist zwar der Teufel los, aber Gott am Zug.
Peter Hahne

Es sind vor allem amerikanische Theologen, die eine starre Lehre von der eternal security (ewige Sicherheit) verkündigen. Sie sagen: »Wer einmal errettet ist, kann nie mehr zurückfallen.«Natürlich kenne ich die Kardinalstelle dieser Auffassung. Es ist Joh. 6, 39, wo es heißt: »Das ist der Wille des Vaters, der mich gesandt hat, daß ich nichts verliere von allem, was er mir gegeben hat.«

* Zufallsbild *Ich glaube auch an die Wahrheit dieses Wortes. Es geht aber darum, daß wir nicht ein Bibelwort aus der Gesamtheit der biblischen Wahrheiten herausnehmen und darauf ein Lehrgebäude aufrichten.

Es gibt andere Bibelworte, die eine starke Warnung für die Selbstsicheren darstellen. Lesen wir einmal Hebr. 6, 4-6. Wir finden darin den Hinweis, daß selbst solche, die des Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind, wieder abfallen können. Ich will diese Gedankengänge nicht erweitern.

Nur ein Zitat aus John Bunyans Pilgerreise, Seite 176 soll gebracht werden: »Ich sah, daß es sogar am Himmelstor noch einen Weg zur Hölle gibt.« Die »Pilgerreise« gehört zur christlichen Weltliteratur (Telos, St.-Johannis-Druckerei, Lahr-Dinglingen).

* Zufallsbild *Lydia (siehe den Bericht in dem Buch "Im Paradies") hatte auf dem schmalen Weg viele Erlebnisse, die allen Christen zur Warnung dienen können. An einer Wegstrecke stand sie plötzlich vor ganz scharfen Steinen, über die sie nicht hinweggehen konnte. Der Herr sagte ihr: »Tritt nur in meine Fußstapfen, dann verletzest du dich nicht.« Lydia tat es und überwand dieses Hindernis. Dann folgten schmierige, glatte Steine, auf denen man sofort ausrutschte. Wieder hörte Lydia die Stimme: »Tritt in meine Fußspuren!« Sie folgte dem Rat und kam wohlbehalten darüber hinweg. Auf der nächsten Wegpartie streiften Löwen herum, die Anstalten machten, sich auf jeden zu stürzen, der auf dem schmalen Weg ankam. Es waren Tiere, die nur von Menschenfleisch lebten. Wir denken dabei sofort an 1. Petr. 5, 8: »Der Teufel geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, welchen er verschlinge.« Bei all diesen Anfechtungen war Lydia doch getrost und in den Frieden des Herrn gebettet. Alle Erlebnisse waren wie die verschiedenen Lektionen einer Schule. Eine solche wichtige Lektion war das Kapitel Zungensünden der Gläubigen. Auf dem schmalen Weg kam Lydia an eine Stelle, wo drei Männer dabei waren, unentwegt andere Pilger in schwarze Särge zu legen. Es wurde Lydia deutlich gemacht: das sind Gläubige, die über die Sünden der anderen reden, die kritisieren, verurteilen, verdammen; Gläubige, die andere abschreiben und »beerdigen« und dabei ihr Ziel verfehlen. Sie konnten auf dem schmalen Weg nicht weitergehen. * Zufallsbild *Wir denken dabei an das Wort Jak. 3, 5: »Die Zunge, ein kleines Feuer, welch einen Wald zündet" s an.« Auch der Hinweis Jesu steht uns vor Augen: »Ich sage euch, daß die Menschen müssen Rechenschaft geben am jüngsten Gericht von einem jeglichen unnützen Wort, das sie geredet haben. Aus deinen Worten wirst du gerechtfertigt werden, und aus deinen Worten wirst du verdammt werden« (Matth. 12, 36-37). Eine Demonstration für den Leichtsinn und Faulheit mancher Gläubigen war die Begegnung Lydias mit einem Mann, der seine Bibel verloren hatte und zurückgeschickt wurde, um sie zu suchen. Auch auf dem schmalen Weg kann man das Bibellesen vernachlässigen und damit die Zurüstung für das Paradies verlieren. Eine Lektion gegen die Lässigkeit und Bequemlichkeit war eine andere Erfahrung Lydias auf ihrem Weg zum Paradies. Sie kam zu einer landschaftlich sehr schönen Stelle, wo viele hübsche Häuschen standen. Manche Gläubige forderten sie auf und sagten: »Komm, bleibe mit uns hier. Wir wollen nicht weitergehen, hier gefällt es uns.« Lydia widerstand dieser Versuchung und ließ die Bequemlichkeiten hinter sich.

Taufe und Heiliger Geist - Geistestaufe und Sündlosigkeit

Anfänger in der Nachfolge Jesu fragen: "Wenn der Herr mir durch seine Gnade eine Umkehr und eine Erneuerung des Lebens (Wiedergeburt) geschenkt hat, habe ich damit den Heiligen Geist, oder muß ich noch auf etwas Besonderes warten?"

Diese Frage wird verschieden beantwortet. Es sollen zur Klarstellung zwei selbsterlebte extreme Beispiele berichtet werden. Manchmal findet man schon zwischen zwei Extremen die Wahrheit.

Bei einer großen Pfarrerrüst­zeit mit 146 Teilnehmern wurde über den 3. Glaubens­artikel gesprochen. Eine Pfarrfrau meldete sich zu Wort und erklärte: "Wir haben den Heiligen Geist durch die Taufe." Sie meinte natürlich die Kindertaufe. Niemand widersprach ihr. Ich ging anschließend zu dem Leiter der Rüstzeit, der vom Pietismus herkommt, und bat ihn, dazu Stellung zu nehmen. Er ging nicht darauf ein. Das zweite Extrem erlebte ich bei einer Evangelisation. Ein Friseur, der früher zu der kirch­lichen Gemeinschaft gehörte, hatte den Weg zur Pfingstgemeinde gefunden. Er verweigerte die Mit­arbeit bei der Evangelisation. In der Unterredung wagte er zu sagen, er hätte die Geistestaufe erhalten. Er könnte nun ohne Sünde leben. Er verwies dabei auf

1. Joh. 3, 9: "Wer aus Gott geboren ist, der sündigt nicht."

Beide Auffassungen führen zu unbiblischen Ver­krampfungen. Wir können nicht alles in die Kinder­taufe hineinpacken. Wenn das wahr wäre, was jene Pfarrfrau meinte, dann hätten 95 Prozent aller Deut­schen den Heiligen Geist; denn sie sind ja getauft. Ein anderer Irrweg ist jene vermeintliche Sündlosigkeit des Pfingstlers.

In wieviel Seelennöte können junge Christen durch solche Extreme geraten!

Krankheiten

Man darf auch nicht dem Kurzschluß verfallen, daß alle Erkrankungen des Menschen bei seiner Hinkehr zur Christus behoben werden.

* Zufallsbild *Die Kirchenleitung mußte einen Geistlichen der Anglikanischen Kirche seines Amtes entheben, weil er sich in pseudocharismatische Übertriebenheiten verstiegen hatte. Unter dem Einfluß einer solchen Bewegung weigerte er sich, bei einer Erkrankung seiner Schwiegertochter den Arzt zu rufen. Tagelang beteten er und sein Kreis um Heilung. Schließlich starb die Frau, die vielleicht durch ärztliche Hilfe zu retten gewesen wäre. Nach ihrem Tode verstieg er sich zu der Idee, daß sie nur gestorben wäre, weil der Herr sich durch eine Auferweckung verherrlichen wolle. Als die Behörden fünf Tage später davon erfuhren - er hatte den Todesfall nicht gemeldet -, holten sie die Verstorbene und bestatteten sie.

Tragik eines Extremisten!

Den Extremismus, daß ein gläubiger Christ keinen Arzt und keine Medizin in Anspruch nehmen dürfe, lehne ich ab. Gott hat uns den Verstand gegeben, daß wir ihn gebrauchen.

Heilungen

* Zufallsbild *Theologisch ist die Frage der Glaubensheilung durch zwei entgegengesetzte extreme Anschauungen flankiert.

Die strengen Dispensationalisten sind der Meinung, daß einige Geistesgaben nur zeitlichen Charakter haben und am Ende der apostolischen Zeit aufgehört hätten.

Die heißblütigen Extremisten der anderen Seite erklären, daß wir alle Geistesgaben in unserer Zeit in gleicher Stärke und Intensität haben müßten wie im ersten Jahrhundert.

Zur Vermeidung von Mißverständnissen will ich erwähnen, daß ich die medizinische Wissenschaft voll anerkenne, glaube aber zugleich auch an die Möglichkeit einer Heilung durch Glauben und Gebet.

Visions beyond the Veil" (= Visionen jenseits des Vorhangs)

In dem Buch von H. A. Baker "Visions beyond the Veil" (= Visionen jenseits des Vorhangs) steht auf Seite 18 folgender Satz: "Where is the Holy Spirit who was to come to carry on His (Jesus Christ) uncompleted task?"

Die deutsche Übersetzung dieses lästerlichen Satzes lautet: "Wo ist der Heilige Geist, der kommen sollte, das unvollendete Werk Jesu Christi fortzusetzen." Das unvollendete Werk Jesu Christi? Der Apostel Johannes (Joh. 19,30) bezeugt den Ausruf Jesu am Kreuz: "Es ist vollbracht." Um die eigenen Umtriebe und Aktionen zu rechtfertigen, erklärt die undefinedcharismatische Bewegung das Werk Jesu Christi für unvollständig.

Dispensationstheologie

Die Anhänger der sogenannten Dispensationstheologie sagen, dass die Vollmacht der Jünger Jesu mit dem ersten Jahrhundert beendet worde ist.

Seit wir den Kanon der biblischen Schriften haben, sind alle oder ein Großteil der Geistesgaben verschwunden. In dieser Theologie steckt nur eine Teilwahrheit.

Es gibt Gaben, z. B. die Prophetie über die eschatologischen Dinge, die tatsächlich mit dem Kanon der biblischen Schriften aufgehört haben.

Andere Kräfte und Gaben gehören aber zur Dauerausrüstung der Christen, und dazu gehört auch der Auftrag, im Namen Jesu zu gebieten oder böse Geister auszutreiben.

Nahezu alle großen Männer der neunzehnhundertjährigen Kirchengeschichte haben das geübt. Es ist mir deshalb unbegreiflich, daß Männer im 20. Jahrhundert, die sonst einen guten Namen haben, in ihren Zeitschriften erklären, daß diese Gabe der Vergangenheit angehöre.

Ich kann eine solche Aussage nun damit kontern, daß diese Männer absolut keine Erfahrung mit undefinedBesessenen haben, sonst würden sie nicht derartige unbiblische Lehren vertreten.

Buchvorstellung

Aus der Reihe: "Aus meinem Leben", Teil 3.

Die Missionsreisen von Dr. Koch, vom nördlichen Polargebiet, bis zum Südpol.

96 Seiten, 1,50 €

Leseprobe:

Ich hatte bei diesem Rundgang ein eigenartiges Gefühl. Es umringten uns ja einige hundert Schwerverbrecher, unter denen viele Mörder wa­ren. Ein blonder Junge mit blauen Augen redete mich auf deutsch an. Ich fragte ihn, wo er sein Deutsch gelernt hätte. Er gab willig Auskunft. Seine Eltern sind Deutsche, die damals in Kalifor­nien wohnten. Er war wegen drei Morden zu 30 Jahren verurteilt worden...

Menschen berichten...

Als ich meinem letzten Meister, Gerhard Taschner, von meinen Depressionen erzählte, gebot er mir, eine Zeitlang keine Musikstücke von Robert Schumann zu spielen, der ja ein hochgradiger Spiritist war und seine Kompositionen durch den direkten Verkehr mit sechs Geistern empfing...

Aus dem Buch "undefinedMusik unter der Lupe"

Gehört aber nicht Opposition dazu, wenn Gott ein Feuer anzündet? Wenn eine Erweckung keine Widersacher hat, dann ist das keine echte Erweckung.
Dr. Kurt E. Koch

Zitat Dr. Koch

"Das Kreuz von Golgatha ist das große Mahnmal des Sieges und der Befreiung von allen Finsternismächten. Wer zum Kreuz kommt, hat teil an diesem Sieg Jesu Christi."