19. Gehorche dem Herrn in allen Dingen

Von Generalfeldmarschall Moltke wird erzählt, daß er eines Tages in einem Diakonissenhaus den Schwestern eine Ansprache hielt. * Zufallsbild *Es war die kürzeste, die je gehalten worden ist. Er sagte: "Ihr Schwestern, seid gehorsam!" Eine Ansprache von vier Worten.

Bei der indonesischen Erweckung auf Timor spielte ein Begriff eine ganz große Rolle: TAAT = Gehorsam.

Es ist selbst den gläubigen Christen sehr schwer, dem Herrn in allen Dingen zu gehorchen. Wir geben doch höchst ungern die Zügel aus der Hand. Wir planen, handeln, entscheiden doch selbst und lassen uns nicht gern dareinreden.

Zwischenruf:
Wenn ein Haus brennt und du weißt, dass noch Menschen drin sind, wäre es nicht Sünde, in diesem Haus die Bilder gerade zu hängen? Wenn die Welt um dich herum in großer Gefahr ist, können Tätigkeiten, die an sich nicht sündig sind, ganz verkehrt, ja, sündig sein.
Corrie ten Boom

Wer nach seiner Bekehrung dem Herrn Jesus nicht gehorsam ist, erlebt viele Rückschläge und Niederlagen.

* Zufallsbild *Gehorsam in kleinen und großen Dingen des Alltags bringt großen Segen. Ungehorsam lähmt unsere geistliche Kraft.

Von Jesus heißt es in Phil. 2,8: "Er war gehorsam bis zum Tode."

Der Auftrag des Apostels Paulus war es, den Gehorsam des Glaubens aufzurichten (Röm. 1,5).

Petrus spricht vom Gehorsam der Wahrheit (1. Petr. 1,22).

* Zufallsbild *B 495 Vor vielen Jahren schüttete mir ein älterer Bruder, der in der Gemeinschaft mitarbeitete, sein Herz aus. Als er nach Beendigung des Ersten Weltkrieges heimgekommen war, betete er um eine Lebensgefährtin. Er war damals schon gläubig. Da begegnete ihm eines Tages ein hübsches Mädchen, bei dem er sofort Feuer fing. Leider war sie nicht gläubig. Er dachte in seiner Verliebtheit, er könne sie durch seine Liebe zu Jesus bringen. Im hintersten Winkel seines Herzens hörte er die mahnende Stimme: "Zieht nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen." (2. Kor. 6,14) Er überrannte diese Warnung und heiratete das ungläubige Mädchen. Schon im ersten Ehejahr gab es Probleme. Sie erklärte: "Zur Kirche gehe ich, zur Gemeinschaft bringst du mich nicht mit zehn Pferden." Damit verlief ihr beider Leben nicht in Harmonie, und er mußte erkennen, daß er nicht der mahnenden Stimme des Gewissens gehorsam gewesen war. Die Ehe wurde für den Bruder zu einem Martyrium. Die Frau war herrschsüchtig und dominierte. Er wurde immer stiller um des Friedens willen. Er erntete die Frucht seines Ungehorsams, bis er starb. Seine Frau bekehrte sich nicht. * Zufallsbild *Sie besuchte nicht einmal die Gottesdienste der Landeskirche, wie sie ursprünglich versprochen hatte. Nur einmal fand sie ihren Meister. Ihre Tochter war so hübsch wie sie und genauso ungläubig. Als diese verheiratet war, meinte sie, sie könne auch so in die junge Ehe hineinregieren, wie sie es in ihrer eigenen getan hatte. Bei ihrem tatkräftigen Schwiegersohn kam sie aber an die falsche Adresse. Er verbat sich mehrmals ihr "Herumkommandieren". Als sie nicht darauf reagierte, ohrfeigte er sie derartig, daß seiner Schwiegermutter die Lust zum Kommandieren verging. Wo waren die Weichen falsch gestellt worden? Als der Gemeinschaftsbruder in der Frage seiner Heirat ungehorsam war und das ungläubige Mädchen heiratete.

Buchvorstellung

Eine Untersuchung über klassische und moderne Musik. Mit vielen Zeugnissen.

Leseprobe:

Es war, als ob ein berauschender Geist über mich gekommen sei. Dieses Erlebnis war so etwas wie eine geistige (nicht zu verwechseln mit »geistlicher«) Wiedergeburt - eine Wiedergeburt im Geiste der Musik. Ein Musikmachen auf dieser Ebene ist berauschend (dionysisch) und ekstatisch einerseits, wie auch in sich gekehrt, lieblich und abgeschlossen (apollinisch) andererseits. Nach solchem Musizieren war man außer »Rand und Band«, wild, oft auch böse, ohne einen Grund dafür zu haben oder nennen zu können. Sank diese Hochstimmung dann ab, war nichts mehr da. Man war ausgepreßt, erschöpft, gelangweilt und zornig...

112 Seiten, 3,- €

Menschen berichten...

Er zückte das Messer, nicht um den Gegner zu töten, sondern um ihn nur kampfunfähig zu machen.
Der Stich war aber doch lebensgefährlich.
Viele wussten, wer der Täter war...

Seit diesem Vorfall konnte Michael nachts nicht mehr schlafen. Er wurde von Angstträumen und Gewissensbissen geplagt...

Aus dem Buch "undefinedJesu Name ist wunderbar"

Erweckung

"Gott ist souverän. Aber die Tatsache, dass Gott souverän ist, hebt nicht die Verantwortung des Menschen auf. Gott schenkt Erweckung. Aber wir sind die menschlichen Akteure, durch die Erweckung möglich ist." (Duncan Campbell)

Zitat Dr. Koch

"Niemand nimmt okkulte Kräfte ungestraft in Anspruch."