18. Sei dir bewußt, daß die Befreiung nur durch Christus möglich ist

Die Wahrheit, die in dieser Aufforderung steckt, muß nach verschiedenen Seiten hin beleuchtet werden.

* Zufallsbild *a) Jedem undefinedokkult Belasteten muß dringend angeraten werden, einen erfahrenen Seelsorger aufzusuchen. Das okkulte Labyrinth ist so gefährlich, daß der darin Gefangene kaum allein den Ausweg findet.

Es muß aber ein Seelsorger oder einige Brüder sein, die sich auf diesem Gebiet auskennen. Es ist mir mehrfach begegnet, daß Theologen, Pfarrer und Prediger die okkulten Fähigkeiten für Gaben Gottes oder des Heiligen Geistes hielten.

b) Was soll aber der Belastete tun, in dessen Wohngebiet oder Distrikt kein Seelsorger zu finden ist? Gott ist auf jeden Fall barmherziger als wir Menschen. Er braucht unsere Hilfe nicht. Er kann auch Wege im Weglosen bahnen.

Zwischenruf:
Wenn ein Haus brennt und du weißt, dass noch Menschen drin sind, wäre es nicht Sünde, in diesem Haus die Bilder gerade zu hängen? Wenn die Welt um dich herum in großer Gefahr ist, können Tätigkeiten, die an sich nicht sündig sind, ganz verkehrt, ja, sündig sein.
Corrie ten Boom

So erhielt ich eines Tages aus Frankreich einen Brief. Eine Frau schrieb mir, sie habe meine Bücher gegen den Okkultismus gelesen und sei danach verfahren. Durch Gottes Güte sei sie frei geworden.

* Zufallsbild *B 492 In Neuseeland hörte ich eine ähnliche Geschichte. Ich hatte in der Baptistenkirche in Otorohanga einen Gottesdienst. Hinterher kam eine Frau in die Sakristei. Sie stellte sich als Sonntagsschulleiterin vor und berichtete, daß sie früher undefinedZauberei getrieben habe. Ein Freund gab ihr mein Buch undefined"Between Christ and Satan". Es gingen ihr die Augen auf. Sie bat den Herrn Jesus Christus um Befreiung und wurde frei ohne die Hilfe eines Seelsorgers, den sie in ihrem Gebiet nicht gefunden hatte.

* Zufallsbild *B 493 Auf der gleichen Linie liegt ein Erlebnis in Brisbane in Australien. Ich wurde am Flugplatz von einer Frau abgeholt, die mir ihre Geschichte erzählte. Ihr Mann und der eine Sohn trieben Schwarze undundefined Weiße Magie. Sie selbst war gläubig. Da sah sie eines Tages in einem Schaufenster das Buch "Between Christ and Satan". Sie kaufte es. Das Buch verursachte in ihrer Familie eine Revolution. Ihr Sohn Allan machte mit der undefinedMagie Schluß und tat Buße. Er nahm den Herrn Jesus an. Wenn ich wieder nach Australien komme, will er mich als Musiker auf meinen Vortragstouren begleiten. (Das ist inzwischen geschehen.)

* Zufallsbild *c) Das alles sind Ausnahmefälle. Die Regel ist das nicht. Betrachten wir das Bibelwort Joh. 8,36: "So euch nun der Sohn frei macht, so seid ihr recht frei."

Der Herr Jesus kann Menschen ohne und mit der Hilfe eines Seelsorgers frei machen. In Ps. 127,1 heißt es: "Wo der Herr nicht das Haus baut, bauen umsonst, die daran bauen." Wir können auch sagen: Wenn der Herr nicht die Seelsorge betreibt, so betreiben sie die Seelsorge umsonst. Zum Abschluß noch einen "Normalfall".

* Zufallsbild *B 494 Eine Frau breitete ihre Lebensgeschichte vor mir aus. Mit zwölf Jahren war sie gegen Warzen undefinedbesprochen worden. Später betrieb sie aktiv und passiv undefinedWahrsagerei. Dann folgte undefinedJoga mit undefinedMeditationen, um das Maß ihrer Bindungen vollzumachen.

Mit 34 Jahren fand sie den Herrn Jesus bei einer Evangelisation und bei einem seelsorgerlichen Gespräch mit dem Evangelisten. Seit ihrer Umkehr setzten nun Störungen ein. Wenn ein gläubiger Christ mit ihr in Vollmacht betete, wurde sie in ihrer Konzentration abgelenkt und bekam das Gefühl, als müßte sie platzen. * Zufallsbild *Das Schlimmste war, daß sich ein absolutes Skotom entwickelte. Unter einem Skotom versteht man einen teilweisen oder totalen Gesichtsfeldausfall. Sie konnte fast nicht mehr sehen. Die geplagte Frau suchte mehrere Brüder auf und bat um eine Handauflegung nach Jakobus 5,14. Es geschah, und der Herr bekannte sich zu dem Gebet der Brüder.

Wenn auch seelsorgerliche Menschen einem Belasteten dienen, so dürfen sie aber niemals zwischen Jesus und den Hilfesuchenden treten. Das Blickfeld auf Jesus muß frei bleiben.

Buchvorstellung

Der erste Band aus der Reihe: "Aus meinem Leben"

96 Seiten, 1,50 €

An einem düsteren, nebligen Novembertag war ich geboren worden. Und diese Novembernebel schienen die erste Etappe meines Lebens mit grauen Schwaden zu überziehen. Die Unruhe und der Trennungsschmerz meiner Mutter schienen sich unbewußt auf mich jungen Erdenbürger zu übertragen.Das erste bewußte Erlebnis war eine schwere Lungenentzündung, die erste von zwanzig, die in sechs Jahrzehnten nachfolgten. Die Ärzte haben sich einige Male gewundert, daß ich das durchstehen konnte. Nun, wenn Gott einen für eine besondere Aufgabe am Leben erhalten will, dann bringen es selbst die Ärzte nicht fertig, für einen Totenschein zu sorgen.

Menschen berichten...

Auf dem schmalen Weg kam Lydia an eine Stelle, wo drei Männer dabei waren, unentwegt andere Pilger in schwarze Särge zu legen. Es wurde Lydia deutlich gemacht: das sind Gläubige, die über die Sünden der anderen reden, die kritisieren, verurteilen, verdammen; Gläubige, die andere abschreiben und "beerdigen" und dabei ihr Ziel verfehlen. Sie konnten auf dem schmalen Weg nicht weiter gehen...

Aus dem Buch "undefinedIm Paradies"

Erweckung

Mit all unseren Kräften hatten wir gebetet: "O, Gott es steht nicht unser Name auf dem Spiel. Die Leute werden nicht sagen, wir hätten versagt, sondern sie werden sagen: Es ist ihr Jesus, der versagt hat." Aber der Himmel war verschlossen. Keine Antwort auf unsere Gebete... (Erlo Stegen in dem Buch "undefinedErweckung unter den Zulus")

Zitat Dr. Koch

"Ich fand in der Seelsorge noch keinen, der bei einer okkulten Belastung ohne die Hilfe der Beichte frei geworden wäre."