12. Gebiete dem Feind im Namen des Herrn

* Zufallsbild *Wie das Gebieten gehandhabt wird, zeigt uns der Apostel Paulus in Apg. 16,16-18. Der Apostel Paulus hat gegenüber dem Wahrsagegeist dieser undefinedWahrsagerin von Philippi im Namen des Herrn geboten, und die Frau wurde frei. Wir gebieten nicht nur in der Seelsorge an anderen Menschen, wir dürfen auch im Namen Jesu gebieten, wenn der Feind uns selber angreift. Das Gebieten im Namen Jesu ist eine stärkere Form des Gebets und des Glaubens. Jeder Christ sollte das üben, um den Kampf mit den Mächten der Finsternis zu bestehen. Die Hölle zittert vor dem Namen des Herrn. In Offb. 14,1 wird berichtet, daß die Auserwählten den Namen des Lammes Gottes und den Namen des Vaters an ihre Stirn geschrieben haben. Wir haben seinen Namen, und darum stehen wir auf der Seite des Siegers.

* Zufallsbild *B 475 1964 bereiste ich einige Indianerstämme im oberen Amazonasgebiet. Ich war auch an der Bibelschule in der Nähe von Pucallpa. Eines Nachts wurde ich zu einer jungen Indianerfrau gerufen. Ich erfuhr, daß sie fünfmal bei den Zauberern gewesen war und selbst Ayahuasca, einen Zaubertrank, trank. Wenn diese junge Frau in Trance fällt wie der undefinedZauberer selbst, dann fängt sie an, mit einer sehr hohen Stimme zu singen. Dem christlichen Glauben gegenüber ist sie völlig verschlossen. Und nun war ich nachts um halb zwei gerufen worden. Seit einer Stunde sang sie wieder ihre Zaubergesänge. Ich betete mit ihr und stellte mich unter den Schutz des Blutes Jesu. Dann gebot ich im Namen Jesu diesen Mächten auszufahren und gebot auch, daß sie sofort mit diesem Zaubergesang stoppen sollte. Sie hörte auch tatsächlich sofort auf und sang nicht mehr.

* Zufallsbild *B 476 Bei einer Evangelisation in der Schweiz kam in der Nähe von Zofingen ein gläubiger Bruder zu mir zur Aussprache. Seine Schwester wohnte damals in einem undefinedSpukhaus. Ihr Mann ist nicht gläubig. Wenn er sich ins Bett legte, hob sich das Bett hoch und schaukelte. Das Schaukeln und das sogenannte Schlittenphänomen zeigt sich vor allem in undefinedspiritistischen Häusern. Die gläubige Frau wies ihren ungläubigen Mann an, er sollte bei solchen Angriffen den Namen Jesu anrufen. Ein andermal war er bereits eingeschlafen. Er wurde wieder von unsichtbaren Mächten geweckt und spürte, daß jemand ihn an beiden Schultern niederdrückte. Er griff danach und hatte Tierpfoten in den Händen. Nach der Anweisung seiner Frau rief er den Herrn Jesus an, und die Pfoten verschwanden.

* Zufallsbild *Ein andermal knallte es im Zimmer, oder er hörte Hunderte von Tauben, die aus dem geschlossenen Zimmer wegflogen. Es handelt sich hier nicht um Halluzinationen eines Geisteskranken. Die vier Mietsparteien im gleichen Haus erlebten diese Spukfälle mit und noch schlimmere. Sie wollten alle ausziehen, hatten aber damals keine geeigneten Wohnungen gefunden.

Wir haben hier die Tatsache, daß ein ungläubiger Mann den Namen des Herrn Jesu anrief. Und der Herr hat tatsächlich geantwortet. Das ist eine Erfüllung des Wortes: "Wer den Namen des Herrn Jesu anruft, wird errettet werden (Apg. 2,21). Der Name Jesu darf aber niemals als magische Abwehrformel benützt werden, sonst zieht sich der betreffende Mensch nur noch mehr Belastun gen zu. Bibelworte und der Name Jesu sind keine magischen Formeln. Es zeigt sich auch, daß Ungläubige, die den Namen Jesu in ihrer Angst gebrauchen, zwar eine vorübergehende Hilfe erfahren. Die Angriffe erfolgen aber immer wieder, bis der Betreffende sich total Jesus ausliefert.

* Zufallsbild *B 477 In San Francisco berichtete ein Pfarrer in dem Konvent, den ich zu halten hatte, folgendes Erlebnis. Eine junge Frau seiner Gemeinde hatte sich bekehrt und besuchte auch die Gebetsstunden. Während des Betens verlor sie immer das Bewußtsein, und in der Trance oder in der Halbtrance ging sie umher und rief: "Wachet und betet." Der Pfarrer sah sich das dreimal an. Während die Gemeindeglieder meinten, das sei ein wunderbares Erlebnis, war der Pfarrer anderer Meinung. Er gebot dieser Frau im Namen Jesu aufzuhören. Die Frau wurde frei und freute sich ihrer Befreiung. Es stellte sich heraus, daß sich diese Frau früher in spiritistischen Sitzungen herumtrieb. Daher stammte ihre Trancefähigkeit. Trotz der Bekehrung war sie noch okkult belastet, bis der Pfarrer im Namen Jesu diesen Mächten gebot.

* Zufallsbild *Auch hier zeigt sich wieder, daß bei einer Bekehrung nicht alle undefinedokkulten Belastungen sofort verschwinden. Wenn es geschieht, dann ist es eine Großtat Gottes. Aber manches Mal brauchen diese Menschen doch eine spezielle Seelsorge.

Das Gebieten im Namen Jesu führt auch zur Frage, was wir vom undefinedExorzismus zu halten haben. Nur einige Stichworte zu diesem Problem: Von Jesus heißt es in Markus 1,27: "Er gebietet mit Gewalt den unsaubern Geistern, und sie gehorchen ihm." Die Jünger des Herrn haben von ihrem Meister die gleiche Vollmacht erhalten. In Matth. 10,1 heißt es: "Jesus gab seinen Jüngern Macht über die unsaubern Geister, daß sie die austrieben." Wir haben damit Belegstellen, daß sowohl Jesus als auch seine Jünger den Exorzismus übten.

Zwischenruf:
Jeden Tag sollte man mit Bibellese und Gebet anfangen: Entweder wird die Sünde dich von der Bibel abhalten, oder die Bibel wird dich von der Sünde abhalten.
John Bunyan

Nun kommen aber verschiedene Anhänger der sogenannten Dispensationstheologie, die sagen, diese Vollmacht sei mit dem ersten Jahrhundert beendet worden. Seit wir den Kanon der biblischen Schriften haben, sind alle oder ein Großteil der Geistesgaben verschwunden. In dieser Theologie steckt nur eine Teilwahrheit. Es gibt Gaben, z. B. die Prophetie über die eschatologischen Dinge, die tatsächlich mit dem Kanon der biblischen Schriften aufgehört haben. Andere Kräfte und Gaben gehören aber zur Dauerausrüstung der Christen, und dazu gehört auch der Auftrag, im Namen Jesu zu gebieten oder böse Geister auszutreiben. Nahezu alle großen Männer der neunzehnhundertjährigen Kirchengeschichte haben das geübt. * Zufallsbild *Es ist mir deshalb unbegreiflich, daß Männer im 20. Jahrhundert, die sonst einen guten Namen haben, in ihren Zeitschriften erklären, daß diese Gabe der Vergangenheit angehöre. Ich kann eine solche Aussage nun damit kontern, daß diese Männer absolut keine Erfahrung mit Besessenen haben, sonst würden sie nicht derartige unbiblische Lehren vertreten.

Man kann den Exorzismus auch nicht damit erledigen, daß man darauf hinweist,, daß die heidnischen Zauberer und die Vertreter der außerchristlichen Religionen wie die Moslems, die Hindus, die undefinedBuddhisten Formen des Exorzismus haben. Einen echten Exorzismus gibt es nur im Namen des Herrn Jesus Christus.

Die katholische Kirche hat im Mittelalter vielfach aus dem Exorzismus eine großartige religiöse Show gemacht. Man hat damit das eigentliche Problem des Exorzismus entwertet. Aber dennoch muß man der katholischen Kirche es anrechnen, daß sie das Problem der Besessenheit und des Exorzismus besser diskutiert hat als die protestantische Kirche. Ich sage das als Protestant und nicht als Katholik, darum wird diese Aussage besonderes Gewicht haben. Dazu als Beispiel:

* Zufallsbild *B 478 Der Bericht in einer süddeutschen Tageszeitung vom 15. Dezember 1975. In der Wochenzeitung des Vatikans, Osservatore Romano, schreibt der Msgr. Balducci: "Es gibt Besessene." Balducci räumt ein, daß in früherer Zeit viele Fälle, die man für undefinedBesessenheit hielt, ins Gebiet der Psychiatrie fallen. Dennoch gäbe es sichere Kriterien dafür, daß ein Dämon von einem Menschen Besitz ergreifen kann. Die Indizien der Besessenheit äußern sich anders, als sie in der Psychiatrie und in der Parapsychologie noch für natürlich gehalten werden.

Eine furchtbare Verzerrung erhält das Problem der Besessenheit bei den Schwarmgeistern, die oft einfach zu erklärende Krankheiten als eine Besessenheit hinstellen. Eine andere Verzerrung sind diese schauerlichen Filme wie z. B. "Der Exorzist", die das Problem der Besessenheit in einer satanischen Weise verzerren. Selbst, wenn unter hundert Fällen von Exorzismus 99 unbiblisch und widerbiblisch sind, so bleibt doch ein kleiner Rest echter Besessenheitsformen, die auch einen echten Exorzismus verlangen. * Zufallsbild *Solche echten Fälle sind mir wohlbekannt. Ich selbst bin mit meinem Freundeskreis dafür Zeuge, daß Menschen, die besessen waren, und die eindeutig Symptome der Besessenheit aufwiesen, durch den Namen Jesu frei geworden sind. Dem Herrn sei Dank, daß wir auch im 20. Jahrhundert noch etwas wissen und erleben vom Sieg Jesu Christi.

Buchvorstellung

Seelsorgerliche Hilfe für kranke, angefochtene und okkult belastete Menschen.

Leseprobe:
In Brasilien kam anläßlich einer Vortragswoche ein 31jähriger Mann zu mir in die Aussprache. Er berichtete, daß er alle vier Wochen, und zwar periodisch nur in den Vollmondnächten, schwere Anfälle habe. Die Ärzte behandelten ihn auf Epilepsie, ohne den geringsten Heilerfolg zu erzielen...

140 Seiten, 2,60 €

Menschen berichten...

Die nächste Station war Johannesburg, wo Donavan Kontakt zu anderen Homosexuellen bekam. Viele trugen Frauenkleider, wie er. Sie gaben sich auch jeweils weibliche Vornamen und sprachen die international bekannte Homo-Sprache "Gayla"...

Aus dem Buch "undefinedWo ist ein Gott, wie du bist?"

Erweckung

"Erweckung ist nichts anderes, als Gott gegenüber erneut gehorsam zu werden." (Charles Finney in dem Buch "Revival of Religion")

Zitat Dr. Koch

"Niemand nimmt okkulte Kräfte ungestraft in Anspruch."