10. Praktiziere Beten und Fasten

Beten und Fasten gründet sich auf das Wort Jesu Mt. 17,21: "Diese Art fährt nicht aus, denn durch Beten und Fasten."

Beten und Fasten ist fast in Vergessenheit geraten. Die katholische Kirche hat daraus ein verdienstliches Werk gemacht. Das ist aber nicht der Sinn des Fastens. Fasten bedeutet nur ein intensives Beten unter Verzicht auf Nahrung. Beim Fasten muß man aber auch die Vernunft walten lassen.

* Zufallsbild *B 470 Eine Missionarin reiste nach Israel und nahm sich vor, 40 Tage zu beten und zu fasten. Sie nahm keine Flüssigkeit zu sich. Nach dem 12. Tag brach sie zusammen. Nach der Einlieferung in ein Spital konnte sie nicht mehr gerettet werden. Wer fastet, muß mindestens am Tag die erforderliche Menge Flüssigkeit zu sich nehmen. In meinem deutschen Buch "Jesus auf allen Kontinenten" und in dem englischen Buch "The Wine of God" berichtete ich von Vater Daniel in Madras, der jedes Jahr den Monat Juni als Monat des Betens unter Fasten benützte. Vater Daniel war ein Mann mit einer seltenen geistlichen Vollmacht. Er durfte für viele schwerbelastete Menschen ein Seelsorger von Gottes Gnaden sein.

* Zufallsbild *B 471 Bei einer meiner Ostasientouren begegnete ich Dr. Eitel, der viele Jahre der Leiter des Hospitals von Changsa gewesen war. Von ihm habe ich folgenden Bericht. Eine Stadt in Kweichow wurde von einer starken Räuberbande eingeschlossen. Innerhalb der Stadtmauern waren Soldaten des Magistrats, aber in großer Minderheit. Zehn Tage lang wehrten die Soldaten die Räuber ab, dann war ihr Pulver verschossen.

Ohne um diese Vorgänge zu wissen, wurde Eva von Thiele-Winckler in Deutschland innerlich gedrungen, zehn Tage für China zu fasten und zu beten.

Zwischenruf:
Wenn ein Haus brennt und du weißt, dass noch Menschen drin sind, wäre es nicht Sünde, in diesem Haus die Bilder gerade zu hängen? Wenn die Welt um dich herum in großer Gefahr ist, können Tätigkeiten, die an sich nicht sündig sind, ganz verkehrt, ja, sündig sein.
Corrie ten Boom

Nach zehn Tagen zogen die Räuber sonderbarerweise ab. Zu der gleichen Stunde stand Eva von Thiele-Winckler auf und nahm wieder Nahrung zu sich. Sie wußte, daß die Gefahr vorüber war, ohne die Details zu kennen.

* Zufallsbild *B 472 Vor rund 20 Jahren hatte ich in Coburg einige Vorträge. Ein gläubiger Pfarrer berichtete mir folgendes. Eine Frau seiner Gemeinde war jahrelang von einem Psychiater behandelt und als schizophren diagnostiziert worden. Die Frau sieht Fratzen am Fenster, ist schwermütig und hat Selbstmordgedanken. Daraufhin bildete der Pfarrer einen Gebetskreis, der auch unter Fasten für die Frau Fürbitte übte. Die Frau veränderte sich unter der geistlichen Beeinflussung zusehends. Es war also keine Schizophrenie, sondern es war eine Belastung durch undefinedZaubereisünden der Vorfahren

* Zufallsbild *B 473 Nun ein dramatisches Beispiel, das ich vor Jahren zusammen mit meinem Freund und Seelsorger Gottlieb Weiland erlebt habe. Es ist eine lange Geschichte. Ich versuche, sie aber stark verkürzt wiederzugeben. Es war am Ostermontag 1962. Der Evangeliumssänger Franz Knies brachte einen jungen Mann zur Seelsorge an, weil er nicht mit ihm fertig wurde. Wir waren zunächst drei Brüder: Franz Knies, Gottlieb Weiland und ich. Franz Knies redete den jungen Mann an: "Horst, was ist mit dir?" Es kam die Antwort: "Ich bin nicht Horst, ich habe Horst." Da gebot Franz Knies im Namen Jesu. Die Stimme fing an zu jammern: "Jage mich nicht fort. Ich gehe nicht fort. Wo soll ich sonst hin. Ich bin ja wohnungslos." Gottlieb Weiland nahm dann den Jungen zunächst in ein Zimmer und sprach mit ihm seelsorgerlich. Der Junge legte eine Lebensbeichte ab und erklärte, er wolle unbedingt Jesus nachfolgen. Dann holte uns Gottlieb Weiland wieder in das Zimmer. In diesem Augenblick veränderte sich das Gesicht von Horst. Er grinste spöttisch. Weiland erklärte: "Wir gehen auf die Knie und beten." Horst erklärte: "Aber ich nicht." * Zufallsbild *Als wir beteten, fuhr Horst dazwischen und schrie: "So hört doch auf und laßt mich in Ruhe." Als wir weiterbeten, springt Horst auf und greift uns tätlich an. Er steht vor mir, hält mir die Hände um den Hals, als wollte er mich erwürgen. Ich stellte mich unter den Schutz Jesu. Der undefinedBesessene konnte mich nicht anrühren. Ich sagte ihm: "Zwischen dir und mir steht Jesus." Da läßt sich Horst fallen. Wir beten weiter. Wieder jammert die Stimme aus dem Besessenen: "Ich gehe nicht raus, sonst muß ich umherirren. Ich brauche einen Menschen als Behausung." Wir geboten im Namen Jesu diesen Mächten auszufahren. Plötzlich erklärte der Besessene: "Wenn ich raus muß, dann laßt mich in einen besoffenen Lumpen fahren, der heute mittag in dem nahe gelegenen Gasthaus sitzt." Wir antworten: "Im Namen Jesu fahre dahin, wohin Jesus dich schickt." Wir holten dann Verstärkung. * Zufallsbild *Im Hause befanden sich zwei Missionsschwestern, die wir riefen, um mit uns zu beten. Der Besessene liegt immer noch bewußtlos am Boden, und verschiedene Stimmen reden aus ihm und erwähnen Horst in der dritten Person. Wir ziehen uns dann in ein anderes Zimmer zum Gebet zurück. Weiland sagte dann: "Das wäre nun ein Besessener, bei dem das Wort Jesu angewandt werden muß: ,Diese Art fährt nicht aus, denn durch Gebet und Fasten""

Buchvorstellung

Die Weltlage im Blick auf die Wiederkunft Jesu.

Leseprobe:
Die Massenmedien unserer Tage sind im wesentlichen Fernsehen, Film, Illustrierte und Zeitung. Viele Zeitgenossen decken damit restlos ihren geistigen Bedarf. Daß sie damit in einen Sog des »Massendenkens« geraten, wird ihnen kaum bewußt.

116 Seiten, 4,- €

Menschen berichten...

Als ich meinem letzten Meister, Gerhard Taschner, von meinen Depressionen erzählte, gebot er mir, eine Zeitlang keine Musikstücke von Robert Schumann zu spielen, der ja ein hochgradiger Spiritist war und seine Kompositionen durch den direkten Verkehr mit sechs Geistern empfing...

Aus dem Buch "undefinedMusik unter der Lupe"

Erweckung

Erweckungen bleiben nicht aus, wenn die Christen aufhören, über die Sünden der anderen zu sprechen, sondern ihre eigene Sünde bekennen. (Corrie ten Boom)

Zitat Dr. Koch

"Okkulte Betätigung schädigt das christliche Glaubensleben schwer."