3. Brich mit allen medialen Kontakten und Freundschaften

Es ist nicht nur damit getan, daß wir alle okkulten Gegenstände vernichten. Wir haben auch die Gemeinschaft mit Menschen aufzugeben, die in bewußten undefinedZaubereisünden leben und nicht bereit sind, sie abzulegen. Ich bringe dazu Beispiele in verschiedenen Variationen.* Zufallsbild *

Bei einer Vortragstour in Südafrika kam ein Baptistenprediger zur Aussprache. Er hatte in seiner Gemeinde eine undefinedErweckung. Da wurde er krank und suchte einen Heilpraktiker auf. Dieser Mann zapfte ihm Blut ab, machte aber keine Blutuntersuchung, sondern trieb damit psychometrische undefinedHellseherei. Insgesamt war der Prediger viermal bei diesem undefinedHeilpraktiker. Exakt in dieser Zeit stoppte die undefinedErweckung radikal. Der Prediger konnte sich das nicht erklären, weil dieser Stopp so plötzlich kam. Er hatte durch diesen okkulten undefinedHeilpraktiker einen Bann über die undefinedErweckung seiner Gemeinde gebracht. Als er mein Buch "Between Christ and Satan" gelesen hatte, gingen ihm die Augen auf. Er berichtete darüber bei mir in der Seelsorge und danach öffentlich im Pfarrkonvent. Ich erhielt auch die Erlaubnis, sein Erlebnis zu veröffentlichen. Dieses Beispiel zeigt, daß man auch aus Unwissenheit unter einen Bann geraten kann. Die Ausrede: "Ich habe das nicht gewußt", schützt uns nicht vor den Folgen.

Zwischenruf:
Wenn Christen aufhören über die Sünden der anderen zu sprechen, und ihre eigene Sünde bekennen, steht Erweckung vor der Tür.
Corrie ten Boom

Bei einer Missionsreise in Peru mit Vorträgen in Pucallpa und Lima begegnete ich Dr. Money. Money berichtete mir über seine Erfahrungen mit Christen, die sich Jogaübungen hingegeben hatten. Sein Urteil festigte sich durch viele Beispiele. Darum sagte er zu mir: "Wer in undefinedJoga einsteigt, verliert seinen christlichen Glauben." Das sei all denen gesagt, die meinen, undefinedJoga sei eine harmlose Angelegenheit und könnte auch von Christen betrieben werden.* Zufallsbild *

In Colombo auf der Insel Ceylon hatte ich einige Vorträge in der Kirche von Rev. Fernando. Ich begegnete auch dem Mitglied des World Council of Churches, Dr. Dt. Niles. Ihm verdanke ich folgendes Beispiel: Ein Missionar auf Ceylon arbeitete in einem Dorf, in dem die Bewohner Feueranbeter waren. Merkwürdig war, daß dieses Dorf häufig von Feuersbrünsten heimgesucht wurde. Der Missionar erklärte den Dorfbewohnern, diese mysteriösen Brandkatastrophen würden erst dann aufhören, wenn sie mit der Anbetung des Feuerteufels aufhören würden. Unter dem Eindruck dieser schweren Verluste waren die Bewohner bereit, ihre Opfer an den Feuerteufel einzustellen. Damit hörte auch tatsächlich das häufige Abbrennen der Häuser auf. Einige Wochen später kam es wieder zu einer Brandkatastrophe. Der Missionar rief die Dorfbewohner wieder zusammen. Es stellte sich heraus, daß ein Mann wieder dem Feuerteufel geopfert hatte.* Zufallsbild *

In Südafrika leben etwa zwei Millionen Einwanderer aus Indien. Diese Einwanderer haben auch ihre Hindugötzen mitgebracht. Ich habe eine Reihe solcher Dörfer und Gemeinden besucht. Ein Evangelist, der unter ihnen arbeitet, erzählte mir folgendes: In einer Hindufamilie war die Tochter seit Jahren stumm. Da die Hindugötzen nicht helfen konnten, kamen die Eltern eines Tages zum Missionar und baten ihn um seine Hilfe und Fürbitte. Bruder N. besuchte die Familie und betete mit ihnen. Am ersten Tag war noch keine Reaktion bei der Tochter zu erkennen. Sie stieß nur einen unartikulierten Schrei aus. Bruder N. kam jeden Tag. Nach dem dritten Tag stellte plötzlich das bisher stumme Mädchen eine Frage. Alle waren hocherfreut.

Die Ereignisse der nächsten Tage zeigten allerdings, daß das Mädchen noch nicht ganz befreit war. Eines Abends wälzte sich das Mädchen wie eine Schlange am Boden. Der Vater schickte es ins Bett und verständigte am nächsten Morgen erneut den Missionar. Bruder N. besuchte die Familie abermals und forderte sie auf, alle Götzen herauszugeben. Die Familie hatte geweihte Hindunägel, um die Geister abzuhalten. Die Nägel wurden abgeliefert, dann betete der Missionar wieder mit dem Mädchen. Es trat aber immer noch keine ganze Befreiung ein. * Zufallsbild *Der Missionar fragte die Eltern: "Habt ihr alles herausgegeben?" Die Eltern bejahten. Die Tochter mischte sich aber ein und sagte: "Mutter, was hast du im Bad versteckt?" Es war ein schöner Götze, um den es der Mutter leid war. Sie entschloß sich dann aber doch, diesen Götzen herauszugeben. Erst dann wurde das Mädchen frei. Die Stummheit des Kindes war also nicht organisch bedingt, sondern war die Auswirkung eines undefinedBannes durch undefinedZauberei.

In Port Elizabeth, Südafrika, hielt ich einen Pfarrkonvent nebst anderen Diensten in verschiedenen Kirchen. Eine Pfarrfrau erzählte mir folgendes: "Ein Bekannter von uns liest die Bibel, er betet, er sucht Christus, dringt aber nicht durch." Dieser Mann ist undefinedRosenkreuzer und ist nicht bereit, davon abzulassen.* Zufallsbild *

In Pretoria, Südafrika, kam ein junger Mann nach einem Vortrag zu mir zur Aussprache. Er sagte, er sei durch die Yogaübungen in seinem christlichen Glauben lau und träge geworden. Drei andere Kameraden hätten die gleiche Erfahrung. Er fügte hinzu, die Atmosphäre des undefinedYoga sei für gläubige Christen gefährlich.

In der Seelsorge gibt es aber noch viel schwierigere Probleme. Was mir häufig gebeichtet wird, ist folgendes: Die Eltern besuchen einen undefinedspiritistischen Zirkel und nehmen die heranwachsende Tochter oder den Sohn mit in diese Séance. Nun kommt die Tochter oder der Sohn zum Glauben an Christus. Selbstverständlich müssen sie sofort mit dem Besuch des spiritistischen Zirkels aufhören. Das andere Problem ist aber, daß das Zusammenleben mit den Eltern für solche gläubig gewordenen Kinder sehr gefährlich ist. Man erlebt häufig Rückfälle dieser jungen, bekehrten Menschen. * Zufallsbild *Manchmal gebe ich den Rat: "Suchen Sie sich ein Zimmer und wohnen Sie nicht mehr im Elternhaus." Selbst mit der Fürbitte des jungen Gläubigen für die Eltern ist Vorsicht geboten. Am besten ist es, er betet nur in einem Gebetskreis für die Eltern. In schweren Fällen gebe ich sogar den Rat: "Hören Sie mit der Fürbitte auf, solange nicht die Eltern bereit sind, den Besuch der spiritistischen Zirkel aufzugeben."

Fürbitte für okkult belastete Menschen, die nicht bereit sind, zu Christus zu kommen, kann für junge Christen eine Quelle dauernder Kämpfe und Anfechtungen sein.

Ich selbst bete nur für Menschen, die frei werden wollen und nicht für solche, die gar keine Bereitschaft dafür zeigen.

Buchvorstellung

Aus der Reihe: Aus meinem Leben, Teil 6

Interessantes, Aufklärendes, Evangelistisches aus dem Leben und der Arbeit von Dr. Koch.

106 Seiten, 1,50 €

Leseprobe:

Dann kam ich an die Reihe. Der Beamte öffnete meine Aktentasche und fragte:
»Do you have weapons?«
Haben Sie Waffen?
Da meine Bibel zu oberst lag, deutete ich auf sie und antwortete:
»That"s my weapon! My sword!«
Das ist meine Waffe, mein Schwert!
Der Israeli antwortete:
»That"s a good weapon.«
Das ist eine gute Waffe.

Menschen berichten...

Auf dem schmalen Weg kam Lydia an eine Stelle, wo drei Männer dabei waren, unentwegt andere Pilger in schwarze Särge zu legen. Es wurde Lydia deutlich gemacht: das sind Gläubige, die über die Sünden der anderen reden, die kritisieren, verurteilen, verdammen; Gläubige, die andere abschreiben und "beerdigen" und dabei ihr Ziel verfehlen. Sie konnten auf dem schmalen Weg nicht weiter gehen...

Aus dem Buch "undefinedIm Paradies"

Erweckung

Erweckungen bleiben nicht aus, wenn die Christen aufhören, über die Sünden der anderen zu sprechen, sondern ihre eigene Sünde bekennen. (Corrie ten Boom)

Zitat Dr. Koch

"Okkulte Betätigung schädigt das christliche Glaubensleben schwer."