Wen der Sohn frei macht, der ist recht frei

Aus dem Buch undefined"Angst und Einsamkeit"* Zufallsbild *

Ein Missionar organisierte in einem Gefängnis für Rauschgiftverbrecher in Mexiko einen evangelistischen Dienst. Ich verkündigte diesen Gefangenen das Evangelium.

Nach meinem Dienst stand ein Mann auf und bekannte:

»Ich habe von meinen 36 Lebensjahren 20 Jahre hinter Schloß und Riegel zugebracht. Viel schlimmer als die äußere Gefangenschaft war eher die Gebundenheit an das Rauschgift Heroin.

Ich rüttelte zwei Jahrzehnte an diesen furchtbaren Ketten. Schließlich gab ich den Kampf als hoffnungslos auf. Selbst im Zuchthaus besorgte ich mir das süße Gift.

Nun aber habe ich den gefunden, der mich freimachen konnte und frei gemacht hat: Jesus. Seit ich ihn habe, hat das Heroin seine Kraft verloren und die Herrschaft über mich eingebüßt.«

Zwischenruf:
Hast du die Herrschaft Gottes nicht über dir, so wird bald ein anderer über dich herrschen. Die Liebe Gottes sollte uns zu den freiesten Menschen machen.
Johann Christoph Blumhardt

Dieses Zeugnis behielt seine Kraft. Dieser ehemalige Sklave des Rauschgiftes ist durch Gottes Gnade seither frei.

»Wen der Sohn frei macht, der ist recht frei.«

Wenn uns das Wasser an der Kehle steht, haben wir keine Zeit für lange Experimente. Wer um seine Verlorenheit weiß, sollte nicht an tausend anderen Stellen Hilfe suchen, sondern zu dem kommen, der uns Hilfe verbürgt.

Samuel Keller, der bekannte Pfarrer und Evangelist, übernachtete einmal in einem Gasthof. Ein Dienstmädchen fiel ihm wegen seines traurigen Gesichtsausdruckes auf. Er redete es an und wollte ihm den Weg zu Jesus zeigen. Es war verschlossen. Da bat er, es möchte doch wenigstens jeden Tag das kurze Gebet sprechen: »Herr, hilf mir!« Er schrieb es sogar auf. * Zufallsbild *Das Mädchen versprach es. Nach einem Jahr kam Samuel Keller wieder in den gleichen Ort und traf die Bekannte wieder. Mit strahlendem Gesichtsausdruck kam sie auf ihn zu. Sie hatte inzwischen den Herrn Jesus gefunden. Von dem kurzen Gebet war doch eine wunderbare Wirkung ausgegangen. Allerdings hatte Samuel Keller auch manchmal dafür gebetet, daß das Mädchen Jesus finden möchte.

Buchvorstellung

Jesus lebt, -unter seinen Feinden, -als Richter, -als Retter, -unter seinen Freunden.
Erlebnisberichte unter dem Thema: "Jesus lebt"

96 Seiten, 2.60 €

Leseprobe:
Es war am Weihnachtsabend des Jahres 1908. Lausbuben von Messina hatten in einem frivolen Streich Lästerplakate gegen das Weihnachtsfest und gegen Christus in der Stadt angeklebt. Auf einem dieser Plakate stand die freche Herausforderung: »Du Christkind, wenn du wirklich lebst, dann schick" uns mal als Bestätigung dafür ein nettes Erdbeben.«...

Menschen berichten...

Auf dem schmalen Weg kam Lydia an eine Stelle, wo drei Männer dabei waren, unentwegt andere Pilger in schwarze Särge zu legen. Es wurde Lydia deutlich gemacht: das sind Gläubige, die über die Sünden der anderen reden, die kritisieren, verurteilen, verdammen; Gläubige, die andere abschreiben und "beerdigen" und dabei ihr Ziel verfehlen. Sie konnten auf dem schmalen Weg nicht weiter gehen...

Aus dem Buch "undefinedIm Paradies"

Gehört aber nicht Opposition dazu, wenn Gott ein Feuer anzündet? Wenn eine Erweckung keine Widersacher hat, dann ist das keine echte Erweckung.
Dr. Kurt E. Koch

Zitat Dr. Koch

"Niemand nimmt okkulte Kräfte ungestraft in Anspruch."