Kübler-Ross

Elisabeth Kübler-Ross

Aus dem Buch "undefinedOkkultes ABC" von Dr. Koch

1926 wurde sie in Meilen in der Schweiz geboren. Ich kenne dieses malerische Dorf am Ufer des Zürichsees schon viele Jahre. Vor rund 20 Jahren hatte ich in der Reformierten Kirche dieses Ortes eine Vortragswoche. * Zufallsbild *Die Kontakte rissen nicht mehr ab. Das ist aber eine Abschweifung, weil ich diesen Ort und die Gläubigen dort liebe.

Elisabeth hatte zunächst nicht die Absicht, Ärztin zu werden. Nach der Schulentlassung absolvierte sie eine Laborantinnenlehre und bereitete sich in Abendkursen auf das Abitur vor mit dem Ziel, doch in die Medizin einzusteigen. Nach Kriegsende fuhr sie nach Polen, um dort bei den Aufräumungs- und Aufbauarbeiten zu helfen. In dem ehemaligen Konzentrationslager in Maidanek sah sie mit Entsetzen ganze Wagenladungen voll mit Schuhen getöteter Kinder und mit Haaren ermordeter Frauen. In den Baracken, in denen die Kinder vor ihrer Vergasung untergebracht waren, entdeckte Elisabeth Kübler kleine Schmetterlinge, die die Kinder mit den Fingernägeln in die Wände geritzt hatten. Seither ist der Schmetterling für sie das Sinnbild der menschlichen Seele. Diese Vorstellung ist nicht neu. * Zufallsbild *In den ostasiatischen Religionen wird die Seele als Totenvogel dargestellt, der im Augenblick des Sterbens den Menschen aus dem Munde verläßt. Bei uns im Westen gelten z. B. der Steinkauz und der graue Steinschmätzer als Totenvögel. Im Bereich der Völkerfamilien gibt es allgemeine Symbole, die in Abwandlung immer wiederkehren.

Zum Symbol Schmetterlinge sagte Elisabeth Kübler folgendes: "Im Augenblick des Todes schlüpft der Sommervogel aus dem Kokon, dem Körper, wird frei und glücklich" (Aus ihrem Vortrag in Zürich im Juni 83). Man wird dabei unwillkürlich an Piatons Theorie erinnert, daß der Körper das Gefängnis der Seele ist. Beim Tod wird die Seele frei aus ihrem Kerker und geht zurück in ihren Urgrund aller Seelen.

* Zufallsbild *Man gewinnt den Eindruck, daß das Maidanek-Erlebnis für die Medizinstudentin eine Weichenstellung für ihr ganzes Leben wurde. Es bahnte sich eine philanthropische Entwicklung an, aber ohne Kontakt zum echten, biblisch gesunden Christentum.

Ihre Arbeit mit den Sterbenden begann Frau Dr. Kübler-Ross nach ihrer Heirat mit einem Arzt, mit dem sie zusammen nach den USA auswanderte.

In den ersten Jahren psychiatrischer Tätigkeit in New York sammelte die junge Ärztin an den Sterbebetten viele Erfahrungen, die eine Basis für ihre spätere Karriere als Sterbensforscherin darstellen. Mit dem Bekanntwerden ihrer Erfahrungen durch Vorträge und in ihren Schriften wurde sie zu immer größer werdenden Veranstaltungen eingeladen. Kalifornien, Stockholm, Amsterdam, Berlin, Sydney, Zürich sind nur einige Stationen ihrer weltweiten Arbeit. Die Zeitungen feiern sie als Weltstar der Sterbensforschung, andere sogar als Hohepriesterin des Totenkultes.

Dieser letzte Ausdruck leuchtet eine verhängnisvolle Entwicklung im Leben dieser Ärztin an. * Zufallsbild *Sie kam in Verbindung mit undefinedspiritistischen Kreisen und traf in deren Abhängigkeit schwerwiegende Entscheidungen. Sie arbeitet mit einem spiritistischen Sektenführer, Jay Bamham, zusammen, der eine "Kirche vom Antlitz der Gottheit" gegründet hatte. Unter dessen Einfluß verließ die Ärztin 1978 ihren Mann und den Wohnsitz in der Nähe von Chicago und siedelte sich in Kalifornien, nördlich von San Diego, an. Da einer meiner Freunde, der erwähnte John Weldon, in San Diego wohnt, erhielt ich einen direkten Bericht.

Frau Dr. Kübler-Ross gründete am neuen Wohnsitz ein Pflegezentrum für Sterbende und ihre Pfleger. Sie nennt es "Shanti Nilaya", ein Sanskritwort, das Heimstatt des Friedens bedeutet. In diesem Therapiezentrum führt Frau Kübler für den Spiritisten Bamham viertägige Therapiekurse durch. * Zufallsbild *Zum Einüben in die Problematik des Sterbens werden auch spiritistische Exkursionen durchgeführt. Die Ärztin selbst bezeugte, daß sie diese undefinedmedialen Praktiken selbst auch durchgeführt habe. Mein Freund aus San Diego teilte mir mit, daß Frau Dr. Kübler drei Kontrollgeister oder Leitgeister habe. Das ist keine üble Nachrede. Einmal bekannte sie vor 2300 Zuhörern, ihr Leitgeist Salem mit seinen zwei Begleitern Anka und Willie seien ihr erschienen und hätten ihr eine tiefe mystische Erfahrung vermittelt.

Das Forscherteam, zu dem Frau Dr. Kübler-Ross gehört, sind hochqualifizierte Spiritisten. Als erster wäre Robert Monroe zu nennen, ein Spezialist für Außer-Körper-Erfahrungen (AKE). Er ist Autor des Buches "Reisen außerhalb des Körpers" und ist Gründer der Organisation M 5000 in Virginia. Ziel seiner Arbeit ist, den Teilnehmern seiner Kurse durch die sogenannte Exkursion der Seele außerleibliche Erfahrungen zu ermöglichen. Die Teilnehmer versichern hinterher, daß sie in direktem spiritistischem Kontakt mit übernatürlichen Wesen gestanden hätten.

* Zufallsbild *In diesen undefinedesoterischen spiritistischen Kreis von Monroe wurde Frau Kübler und der heute sehr mit ihr befreundete Dr. Moody hineingezogen. Moody behauptete einem Kommilitonen Brooke gegenüber, daß er regelmäßig mit einem Geistwesen Gespräche führe.
 

Nach der Darstellung der persönlichen Entwicklung von Frau Kübler-Ross muß skizziert werden, welches die Hauptthese ihrer Vorträge ist. Sie hat an einigen hundert oder gar an mehreren tausend Sterbebetten als Ärztin gestanden. Bei den Reanimierten schälen sich in großer Häufigkeit gewisse Erlebnisse wie Schablonen heraus.

Zwischenruf:
Magie ist die Urrebellion vom Anfang bis heute und Höhepunkt der Auflehnung des Menschen gegen Gott.
Dr. Kurt E. Koch

 

B 302 Ein Schwerverletzter, durch einen Autounfall verursacht, liegt bewußtlos auf der Straße. Sein zweites Ich beobachtet aber sich selbst. * Zufallsbild *Er sieht den zerbeulten Wagen, sieht den blutenden Körper, beobachtet die Hilfsmaßnahmen des Notarztes, hört alles, was die Umherstehenden reden. Gefühlsmäßig empfindet er keine Schmerzen, sondern einen großen Frieden. Sein euphorisches Glücksgefühl ist sogar so groß, daß er sich wehrt, in seinen verletzten Körper zurückzukehren. Irgendeine Kraft vollzieht aber die Wiedervereinigung mit dem verletzten Körper, bis er stöhnend die Augen aufschlägt. Da sich solche Erfahrungen bei Wiederbelebten in großer Zahl häuften, formte sich bei Dr. Kübler-Ross die Vorstellung: Sterben ist viel leichter, als wir es uns vorstellen. Sterben ist eine Befreiung von allen körperlichen Leiden.

Eine andere Schablone ist das sogenannte Tunnelerlebnis. Reanimierte berichten in großer Übereinstimmung, daß sie nach ihrem Sterben durch einen dunklen Tunnel, Röhre oder Höhle geschwebt sind. Am Ende des dunklen Ganges hätten sie ein helles Licht erblickt. Danach erlebten sie ein schönes Tal mit Blumen, bunten Vögeln, alles in einer friedvollen Harmonie. Aller irdischer Ballast, alle Konflikte, alle Schmerzen seien wie weggeblasen gewesen. Manche erlebten eine helle Gestalt, von der sie begleitet wurden, bis sie in der Ferne eine Lichtstadt erblickt hätten, in die sie aber nicht eintreten durften. * Zufallsbild *Da sich sowohl bei Frau Dr. Kübler-Ross als auch bei Dr. R. Moody diese Tunnelerlebnisse häuften, gründeten sie darauf ihre Meinung, daß die Kirchen mit ihrer Bangemacherei auf falschem Weg seien. Sterben ist schön, verkündigt Frau Dr. Kübler in ihren Vorträgen. Ihre Aufgabe sieht sie darin, den Menschen die Angst vor dem Sterben überwinden zu helfen. Ihre Parole in Zürich vor 2000 Menschen hieß: "Fürchtet euch nicht, denn Sterben ist schön." Für diese Beruhigungspille erhält diese Ärztin natürlich überall stürmischen Applaus, ein Zeichen dafür, wie die Menschen insgeheim doch von der Todesfurcht beherrscht sind.
 

Was sagen nun Ärzte und bibelgläubige Menschen zu dieser "Beschwichtigungstherapie" von Dr. Kübler-Ross?

Ein medizinischer Hinweis gegen die Fälle von Kübler-Ross und Moody wird von Dr. Rawlings gegeben. Rawlings ist Kardiologe und ein Spezialist für Reanimierungstechnik. Er erklärte, daß zwischen der Reanimierung der Fälle von Kübler-Ross und der schriftlichen Fixierung zuviel Zeit verstrichen ist. Das menschliche Bewußtsein entfaltet bei den Reanimierten eine Art Selbstschutz und drängt unliebsame Erlebnisse in das Unterbewußtsein ab. * Zufallsbild *Bei Reanimierungen müssen in den ersten Sekunden die Reaktionen und Aussagen des Patienten festgehalten werden. Kübler und Moody haben Fälle, die erst einige Stunden später oder mit noch größerer Zwischenpause registriert worden sind.

Rawlings gibt ferner einen noch stichhaltigeren medizinischen Einwand. Wenn das menschliche Gehirn nur 3 bis 5 Minuten ohne Sauerstoffzufuhr ist, entsteht ein Gehirnschaden. Daher sind die Fragen berechtigt: "Bis zu welchem Stadium war der klinisch Tote wirklich tot? Wie sind dann dessen Aussagen nach der Reanimierung zu verwerten?" Nicht zuletzt ist auch die biblische Aussage von Dr. med. Rawlings zu beachten. Er ist gläubiger Christ, der auch den Hinweis gibt, daß Satan sich zum Engel des Lichtes verstellt und den klinisch Toten etwas vorgaukelt oder nach ihrer Reanimierung dafür sorgt, daß die unliebsamen Erlebnisse bei ihrem "Trip ins Jenseits" schnellstens vergessen werden.

B 303 Zum Ausgleich für die Kübler-Moody-Erlebnisse ein Beispiel von Rawlings. Er hatte einen gerade Verstorbenen unter der Kur. * Zufallsbild *Jedesmal, wenn er unter der Herzmassage wieder zu sich kam, stöhnte der Mann: "Ich bin in der Hölle. Höre nicht auf. Mache weiter!" Der Arzt fuhr mit seinem Bemühen fort. Jedesmal, wenn er vor Erschöpfung aufhörte, rief der Patient wieder: "Begreifst du nicht, ich bin in der Hölle. Jedesmal, wenn du aufhörst, fahre ich wieder in die Hölle. Mach weiter!" Schließlich bat ihn der Reanimierte: "Bete, ich brauche Hilfe!" Dem Arzt war diese Bitte peinlich. Er war damals noch kein Christ. Unter den nötigenden Bitten wagte er schließlich ein Gebet aus der Zeit seiner Kindheit. Dr. Rawlings sagte, dieses Erlebnis hätte ihn zum christlichen Glauben zurückgebracht und ihn veranlaßt, sein Buch zu schreiben.

Ein Hinweis darf nicht vergessen werden. Zwischen einer echten Totenerweckung und einer Reanimierung klinisch Toter ist ein Unterschied. Lazarus in Joh. 11 war wirklich tot, denn er stank schon, als Jesus kam. John Weldon sagte (S, 35): Death must be defined as that State in which physical resuscitation is impossible. Der Tod ist der Zustand, bei dem eine Reanimierung unmöglich ist.
 

B 304 Bei dem Stichwort Reanimierung muß ich etwas anfügen, was in keinem der erwähnten Bücher steht. Ich kenne die Reanimierung auch durch Schwarze Magie, die aber nur dann funktioniert, wenn der Verstorbene kein gläubiger Christ war. In Alaska nahm ich Beispiele aus der Tätigkeit eines Schamanen auf. In noch stärkerem Maße hörte ich von Totenerweckungen bei den Zombis in Afrika. Da ich das schon einmal veröffentlicht habe, bleibt es hier unerwähnt. Ein typisches Beispiel hörte ich dann in Vorderasien, das im Beispiel 283 schon berichtet ist.

Wir sind mit einer biblischen Stellungnahme noch nicht zu Ende. In den Büchern von Kübler und Moody wird der Mensch auf ein besseres Jenseits vertröstet. Gericht Gottes, Vergeltung für Sünde wird wegmanipuliert. Sünde ist für diese spiritistischen Todesforscher etwas Unwirkliches, von den Kirchen konstruiert. Sühneleiden Jesu, sein stellvertretender Tod und seine Auferstehung sind nicht heilsnotwendig.

Was Kübler-Ross und Moody als ihre Erfahrungen mitteilen, kann Folge einer diabolischen Irreführung sein. Das "Faktum Buch", das ich nochmals sehr empfehle, sagt unmißverständlich (S. 83): "Manipulationen durch Dämonen sind möglich. Der Erfindungsreichtum betrügerischer Geister ist fast unbegrenzt." Sie beherrschen die Technik bis zur Meisterschaft, sich als gute, hilfreiche Engel zu verkleiden.

Kübler-Ross und Moody füttern ihre Hörer und Leser mit schillernden Illusionen, auf denen die Sterbenden ihre Ewigkeit nicht aufbauen können.

Ich will schließen mit der ersten Frage im Heidelberger Katechismus: Was ist dein einziger Trost im Leben und im Sterben?

Antwort:

Daß ich mit Leib und Seele, beides im Leben und im Sterben, nicht mein, sondern meines getreuen Heilandes Jesu Christi eigen bin, der mit seinem teuren Blut für alle meine Sünden vollkommen bezahlt und mich aus aller Gewalt des Teufels erlöst hat und also bewahrt, daß ohne den Willen meines Vaters im Himmel kein Haar von meinem Haupte fallen kann, ja auch mir alles zu meiner Seligkeit dienen muß, darum er mich auch durch seinen Heiligen Geist des ewigen Lebens versichert und ihm forthin zu leben willig und bereit macht.

1. Joh. 5,4. Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.

Hebr. 13,8. Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit.

 

Buchvorstellung

Berichte aus dem Erweckungsgebiet Kwasizabantu.
Interessant und mutmachend.

96 Seiten, 2,60 €

Leseprobe:

Mein Vortrag behandelte das Ge­biet des Dämonischen und Charismatischen. Hin­terher wurden Fragen gestellt, die ich beantworte­te. Ich spürte die Spannung, die über den Studen­ten lag. Ein Prediger stand auf und erklärte, die Zuhörer seien verwirrt worden. Ich antwortete ihm rundheraus, daß zwei verschiedene Geister im Raum seien. Der Chor der Studenten sang in einem völlig anderen Geist als der Sizabantu-Chor.

Menschen berichten...

Ein Evangelist predigte: "Es gibt viele Religionen, aber das Christentum ist keine Religion, sondern die Lebenshingabe an Jesus." Einige Monate danach vollzog Juvan den Schnitt mit der Religion der Väter. Jeder Brahmane trägt um den Leib eine heilige Schnur als Zeichen seiner Kaste. Diese Schnur zerschnitt er und ebenso die heiligen Fransen...

Aus dem Buch "undefinedIm Himalaja"

Erweckung

Erweckungen bleiben nicht aus, wenn die Christen aufhören, über die Sünden der anderen zu sprechen, sondern ihre eigene Sünde bekennen. (Corrie ten Boom)

Zitat Dr. Koch

"Ich fand in der Seelsorge noch keinen, der bei einer okkulten Belastung ohne die Hilfe der Beichte frei geworden wäre."