Zungenreden

In diesen Artikeln geht es nicht um die echten Erlebnisse, sondern um die okkulten und dämonischen Verzerrungen eines Phänomens.

Siehe auch: Spiritismus unter Christen, undefinedGeistestaufe, undefinedRückwärtsfallen, undefinedHandauflegung

Folgende Artikel finden Sie hier:

Erweckung und Zungenreden

Der Beweis für die Existenz der Geistesgaben wird immer wieder auf Erweckungsgebieten gebracht.* Zufallsbild *

Viele Beispiele sind in meinen Taschenbüchern über die Erweckungen in undefinedKorea, Südindien, in meinen Berichten über die Timorerweckung, und vor allem in den Büchern über undefinedKwa Sizabantu, Südafrika.

Echte Erweckungen sind nicht bestimmt von einem Schwelgen in Gaben. Hier werden nicht die Gefühle aufgepeitscht und seelische Tumulte inszeniert. Das Wesen einer echten Erweckung ist eine tiefgehende Sündenerkenntnis, die zur Buße und Beichte führt. Der erschrockene Sünder wird nicht mit geistlichen Gaben aufgerüstet, sondern vor dem Angesicht des Herrn abmontiert. Ist durch die Gnade Gottes eine radikale Auslieferung des Lebens an Christus erfolgt, dann steht es in der Freiheit des Heiligen Geistes, den Gläubiggewordenen mit seinen Gaben zuzurüsten für die Mitarbeit im Reiche Gottes.* Zufallsbild *

Eine Sonderstellung nimmt die sogenannte Gabe des Zungenredens ein. Viele Theologen lehnen sie für unsere Zeit total ab. Ich bin weitherziger als sie, weil ich einige Fälle einer echten Zungengabe kenne. Es sind aber weniger als zehn Beispiele unter Tausenden von unechten Gaben. Das ist leicht an den unbiblischen Auswirkungen zu erkennen.

Zwischenruf:
Satan ist mächtig, aber Gott ist allmächtig.
Hudson Tayler

Damit kommen wir zu den pseudocharismatischen Auswirkungen. Ich kenne alle großen Erweckungsgebiete unseres Jahrhunderts. Überall, wo Gott durch seinen Heiligen Geist einen geistlichen Aufbruch geschenkt hat, setzte der Teufel mit einer Unterwanderung ein.

Der Erweckung von Wales (1905-1909) wurde ein rasches Ende bereitet, als schwarmgeistige Zungenredner von Kalifornien eindrangen, die den Gläubigen sagten: "Ihr müßt als Erweis der undefinedGeistestaufe die Gabe des Zungenredens haben."* Zufallsbild *
In der Timorerweckung gab es auch eine Krise. Zungenredner von Java drangen ein, die den Gläubigen mit ihrer Zungengabe zusetzten. Die Erweckung auf Timor ging dann zurück. Ein Missionar schrieb: "Es glüht nur noch unter der Asche. Es müßte ein neuer Wind kommen, der die Glut anfacht."

Der Leiter der Erweckung in Asbury, Dr. Hunter, berichtete mir folgendes. Nach dem Beginn der Erweckung kam ein Fremder, der sich dem Direktor vorstellte und um Redeerlaubnis bat. Man fühlte ihm auf den Zahn und merkte seine extremen Anschauungen. Die Sprecherlaubnis wurde nicht gegeben. Was tat der Bruder, der vom Heiligen Geist angeblich einen Auftrag hatte? Er schlich sich abends in die Schlafräume der Studenten und verbreitete dort seine Meinung über die Notwendigkeit des Zungenredens. Als es der Direktion gemeldet worden war, wurde dieser "Zungenapostel" vom Schulkomplex verwiesen.* Zufallsbild *

Auch im Erweckungsgebiet von Sizabantu in Südafrika zeigten sich solche Unterwanderungen, die aber jeweils rasch erkannt und gestoppt wurden. Einmal kam aus einer pseudocharismatischen Bewegung eine Tanzgruppe nach Sizabantu. Erlo Stegen, der Leiter der Mission, war gerade in Deutschland. Diese fremden Zungenredner wollten den Zulus das Tanzen im Gottesdienst beibringen. Das Team von Erlo Stegen wies sie aber ab.

Die Zungenbewegung

Gekürzter Text aus dem Buch "undefinedDie Geistesgaben" von Dr. Kurt Koch.

 

Das Mosaik der Zungenbewegung

Alle biblischen, geistlichen Bewegungen sind von Störaktionen begleitet. Die Angriffe kommen oft von den offiziellen Kirchen mit ihrer orthodoxen Kälte. * Zufallsbild *Dann wieder kommt die Opposition von schwarmgeistigen Irrlehrern mit ihrer aufgepeitschten Psyche. Ob man durch dieses Chaos sich widersprechender Meinungen einen gesunden biblischen Weg finden kann?

Das 20. Jahrhundert ist voller Aufruhr. Nicht nur Weltkriege und politischer Radikalismus prägten es, sondern neben den großen Erweckungen auch irrgeistige Strömungen. Dazu gehört z. B. die moderne Theologie. Rudolf Bultmann, der als Neunzigjähriger immer noch lebt, hat dafür mehrere Orden und Auszeichnungen erhalten. Dabei hat er nach der Meinung der Gläubigen das Werk der Hölle betrieben. Die Bibel gibt dazu die Begleitmusik in 1. Tim. 4, 1: »In den letzten Zeiten werden etliche vom Glauben abtreten und anhangen den verführerischen Geistern und Lehren der Teufel.«

* Zufallsbild *Das geistige und religiöse Chaos ist aber auch durch die Heißsporne entstanden, die eine biblische Wahrheit überbetonen und überbewerten. Es ist nicht alles Heiliger Geist, was unter dieser Etikette angeboten wird. Es ist nicht alles Erweckung, was unter diesem Namen läuft.

Wenn noch einmal die Irrlehre der Entmythologisierungstheologie und die Theologie der Pfingstgemeinden gegenübergestellt werden, dann muß gesagt werden, daß man in den Pfingstgemeinden und ihren verwandten Gruppen viele Kinder Gottes findet, während das im modernisierten Lager unmöglich ist.

Mit diesen vorweggenommenen Abgrenzungen treten wir eine Rundreise über die Kontinente an. Ich bringe nur Originalberichte, keine Zweit-Hand-Stories.

 

* Zufallsbild *S a i g o n (Vietnam). Ein amerikanischer Offizier wurde in den Vietnamkämpfen schwer verwundet. Er fühlte sein Ende nahen. Er betete noch inständig für seine Lieben daheim. Als schon die Agonie einzusetzen begann, fing er plötzlich an, in einer ihm fremden Sprache zu beten. Er empfand dabei einen solchen Frieden und Stärkung für seine Seele, daß auch dem Körper neue Kraft zufloß. Dieses Beten in fremder Zunge war die Wende zur Besserung. Er genas und konnte nach den USA zurückkehren.

Zur Vervollständigung sei erwähnt, daß dieser Offizier keiner Gemeinde angehört, in der das Zungenreden geübt wird. Er hat auch nie vorher oder nachher ein solches Erlebnis gehabt.

Der Psychologe wird dieses Erlebnis als einen unterbewußten Vorgang deuten wollen. In Grenzfällen wie Delirium, Narkose, Agonie usw. kann es zu selbständigen Äußerungen des Unterbewußtseins kommen. Selbst wenn die Psychologie hier mit einer immanenten Erklärung aufwarten will, so bleibt der Segen des Erlebnisses dennoch bestehen. Gott kann Natürliches und Übernatürliches zum Heil des Menschen einsetzen.

Ich selbst bewerte dieses Saigon-Erlebnis als positiv und echt.

 

* Zufallsbild *S o e (Timor, Indonesien). Es liegt einige Jahre zurück. Ich hielt mich einige Wochen im Zentrum der Erweckung in Soe auf. Mein Zimmer teilte ich mit einem Bruder, der von einer anderen Insel gekommen war. Er ist heute der bekannteste indonesische Evangelist. Er wurde vor einem Jahr in den ostasiatischen Teil des Weltkirchenrates gewählt und war auch Delegierter der Lausanner Weltkonferenz. Er bat mich, seinen Namen nicht zu nennen.

Während unseres Zusammenseins erzählte mir der Bruder, daß er einmal nachts auf den Knien lag, als er plötzlich in einer anderen Sprache betete, die er nicht verstand. Einige Monate später kam er als Evangelist nach Thailand und war erstaunt, daß er dort die Sprache zu hören bekam, in der er zuvor gebetet hatte.

Das Beten in einer fremden Sprache war ein einmaliges Erlebnis in seinem Leben. Er gehört nicht zur Pfingstgemeinde, hat aber in der javanischen Pfingstgemeinde viele Freunde.

* Zufallsbild *Ich bezweifle nicht die Echtheit dieses Erlebnisses, da ich diesen Bruder sehr gut kenne. Ich war in Java, auf Timor, in der Schweiz und in Deutschland mit ihm zusammen. Er ist in seiner Glaubenshaltung nicht unnüchtern.

 

L a n c a s t e r (Pennsylvania, USA). Bei einigen Vorträgen an der Bibelschule von Lancaster wurde ich in der Diskussion von den Schülern nach dem Zungenreden gefragt. Ich erklärte meine Stellung und erwähnte, daß es für mich ein göttliches, menschliches und dämonisches Zungenreden gäbe. Das bedeutet Charisma - Training des Unbewußten - mediale oder gar dämonische Wurzeln.

 

* Zufallsbild *M o n t r e a l (Kanada). Wir treten jetzt in das Gebiet des Zungenredens ein, das einen anderen Charakter hat. Bei einer Vortragsreihe in Montreal, eingeladen von Gottfried Amend (The Association of Christian Evangelism), kamen drei junge Männer zur seelsorgerlichen Aussprache. Ihr Aussehen war wenig verheißungsvoll. Lange Mähnen und gekleidet wie die Hippies. Sie kamen alle drei gleichzeitig. Trotz des Äußeren spürte ich den Burschen eine gewisse Aufrichtigkeit ab. Es ging um das Zungenreden. Alle drei bekannten, daß sie es übten.

Ich betete innerlich um die Leitung des Heiligen Geistes. Wir sprachen zunächst die Stellen des Neuen Testaments durch, die vom Zungenreden handeln. Ich ging dann auf die Kirchengeschichte und auf die Gegenwart über.

Am Schluß gab ich ihnen folgenden Rat: »Bitte beten Sie in folgender Weise: »Herr Jesus, wenn diese Gabe des Zungenredens nicht von dir ist, nimm sie weg. Ist sie von dir, dann wollen wir sie zu deiner Anbetung gebrauchen.« Ich betete noch mit den drei Besuchern. Dann entließ ich sie und verlor sie zunächst aus den Augen, da ich nach Deutschland zurückreiste.

Ein halbes Jahr später erlebte ich eine ganz große Freude. Alle drei schrieben mir: »Wir haben die Zungengabe verloren. Unsere Haare sind geschnitten. Wir befinden uns alle drei in einer Bibelschule, um uns für das Predigtamt vorzubereiten.«

Diesen Rat, im Gebet um eine Entscheidung des Herrn zu bitten, gab ich schon oft. Ich will einen umgekehrten Fall berichten.

 

* Zufallsbild *L o s A n g e l e s (Kalifornien). Ich hatte in der First Presbyterian Church of Hollywood einige Vorträge gehabt. Beim nächsten Besuch in Los Angeles erhielt ich einen Anruf von Reverend Blackstone. Er informierte mich darüber, daß eine Gruppe von 23 Zungenrednern die Einheit der Gemeinde zu sprengen drohte. Sie sprachen die anderen Gemeindeglieder an mit dem Hinweis, daß nur der ein vollgültiger Christ sei, der die Geistestaufe empfangen habe. Erweis der Geistestaufe sei die Gabe des Zungenredens. Reverend Blackstone bat mich, seiner Gemeinde behilflich zu sein, weil sie nicht wußte, was sie mit der Gruppe tun sollte.

Wir kamen überein, gemeinsam eine Gebetsstunde dieser Zungenredner zu besuchen, vorausgesetzt, daß wir Zutritt erhielten.

Wir vereinbarten ferner, daß wir sofort still um eine Entscheidung des Herrn beten sollten, wenn die Zungenredner mit ihrem Zungengebet begannen. Von den 23 Gliedern der Gruppe sprachen gewöhnlich 22 in Zungen.

Wir betraten den Kreis. Reverend Blackstone wurde damit empfangen, daß ein junger Mann seiner eigenen Gemeinde fragte: »Reverend Blackstone, wann haben Sie die Taufe mit dem Heiligen Geist empfangen?« Dieser Empfang wirkte natürlich komisch. Reverend Blackstone ist ein gläubiger Christ. Nach einer kurzen biblischen, aber sehr dürftigen Einleitung durch den jungen Mann wurde das Gebet freigegeben. Sofort fing eine Frau an, in Zungen zu beten. Blackstone und ich beteten in unseren Herzen: »Herr, wenn diese Gabe von dir ist, segne diese Frau. Ist die Gabe nicht von dir, stoppe diesen Kreis.«

* Zufallsbild *Wir erwarteten also die Entscheidung vom Herrn. Und sie kam. Das Zungengebet stoppte. Niemand mehr im Kreis betete weiter, weder in Zungen noch in englisch. Für uns war das eine Antwort.

Ein Beten, das durch den Geist Gottes gewirkt ist, wird nicht durch die Anwesenheit von zwei gläubigen Christen gestört.

 

S t u t t g a r t. Petrus Oktavianus sprach auf meine Einladung hin in Stuttgart. Da ein großer Menschenandrang herrschte, mußte der Vortrag in zwei weitere Säle übertragen werden. Es waren etwa 3000 Menschen zusammen.

Nach dem Vortrag forderte Oktavianus zum stillen Gebet auf. Ich saß mit vielen anderen auf dem Podium, weil wir jeden freien Raum ausnützen mußten. Während des stillen Gebets fing ein Mann auf dem Podium plötzlich an, in Zungen zu beten. Ich betete wieder wie in Los Angeles um eine Entscheidung des Herrn. Dann blickte ich auf, um die Reaktion von Oktavianus zu sehen. Er hatte selbst um Klarheit gebetet, wie er mir hinterher erzählte. Auf dem Podium wandte er sich dem Zungenredner zu und gebot ihm im Namen Jesu zu schweigen. Und der Störenfried schwieg.

* Zufallsbild *Nach dem Schluß fragte ich Oktavianus: »Warum hast du Schweigen geboten?« Er antwortete: »Nachdem ich um Klarheit gebetet hatte, wurde mir klar, daß dieses Zungenbeten nicht vom Heiligen Geist gewirkt war, sondern vom Feind.«

Ich sprach aber auch mit dem Zungenredner, der zu mir kam und sich entschuldigte. Er erklärte: »Ich wollte gar nicht in Zungen beten. Aber es kam eine Macht über mich, die mich zwang.«

»Die Geister der Propheten sind den Propheten Untertan«, sagt die Heilige Schrift (1. Kor. 14, 32). Dieser Zungenredner in Stuttgart war nicht Herr über den Geist, der ihn zwang.

Das Zungenreden hatte in Korinth schon viel Unruhe gestiftet. Heute ist die Ratlosigkeit und Unsicherheit auf diesem Gebiet noch größer.

 

T o y a m a (Japan). Eines der tragischsten Erlebnisse wurde mir bei meinen Vortragstouren in Japan berichtet.

Toyama ist ein christlicher Konferenzort an der "Westküste Japans. Es liegt rund 15 Jahre zurück. Die Ausläufer der zweiten Welle der Zungenbewegung von 1959 erreichten Japan. Viele Christen horchten auf und sahen darin die Antwort auf ihr Beten um eine Erweckung. So fanden sich 18 Missionare verschiedener Missionsgesellschaften in Toyama mit dem Ziel zusammen, um eine Geistestaufe und die Gabe des Zungenredens zu bitten. Es muß erwähnt werden, daß diese 18 Männer zu den besten Missionaren gehörten.

Tagelang verweilten sie im Fasten und Gebet. Da kam es über sie. Zuerst fingen einzelne, dann alle an in Zungen zu beten. Man nennt diese Erfahrung einfach das Toyama-Erlebnis.

* Zufallsbild *Die »geistgetauften« Missionare kehrten zu ihren Gemeinden zurück und verkündigten: »Ihr habt bisher noch nicht das volle Heil gehabt. Ihr müßt die Geistestaufe und die Gabe des Zungenredens bekommen.«

Die japanischen Christen beugten sich der neuen Lehre nicht. Sie sagten ihren Missionaren: »Ihr seid jetzt schon mehr als zehn Jahre in Japan und habt uns bisher nicht das volle Heil verkündigt. Wer sagt uns, daß ihr es jetzt tut?« Über dieser Ratlosigkeit entstand in diesen Gemeinden eine große Verwirrung. Sie brachen auseinander. Die Gemeinden gingen ein. 15 der Missionare verließen daraufhin ihr Arbeitsfeld und wandten sich einem anderen Beruf zu. Drei von ihnen erkannten, daß sie auf ein falsches Gleis geraten waren. Sie sagten sich von dem Zungenerlebnis los und blieben in ihrer Arbeit. Einer von den dreien, den ich einige Jahre später in Karuizawa (Japan) traf und sprechen konnte, hatte große Mühe, seine Gemeinde weiterzuführen. Er starb, obwohl er erst 46 Jahre alt war.

Aus dem Buch "Okkultes ABC"

Das Kapitel "Zungenreden" aus dem Buch "undefinedOkkultes ABC" (leicht gekürzt)* Zufallsbild *

Manche Gläubige werden nahezu einen Schock bekommen, wenn sie entdecken, daß in einem Buch mit dem Titel "Okkultes ABC" ein Kapitel über das Zungenreden gebracht wird.

 

Wie im Vorwort schon gesagt wird, geht es in dieser Veröffentlichung nicht um die echten Erlebnisse, sondern um die okkulten und dämonischen Verzerrungen eines Phänomens.

Es sind mir einige Male Gläubige begegnet, die in aller Stille in ihrem privaten Gebet manchmal in Zungen beten. Niemand weiß davon außer ihrem Seelsorger. Selbst in der Gemeinde ist das nicht bekannt. Ich habe nicht die Absicht, solchen treuen Christen, die mit ihrem Glaubensleben und ihrer Opferbereitschaft ihre Kritiker weit in den Schatten stellen, ihr Erleben abzuwerten.

Flüchte sich aber niemand in die bekannte Entschuldigung: "Wenn es bei allen anderen unecht sein mag, bei mir ist es echt."* Zufallsbild *

Zur Zungenbewegung selbst habe ich ein entschlossenes Nein. Von Jahr zu Jahr wird die Zahl der negativen Erlebnisse größer.

An Literatur wären über 100 Veröffentlichungen zu nennen. Dafür aber ist hier kein Raum.

Die wissenschaftlich beste Arbeit ist das Buch "The Psychology of Speaking in Tongues" (Die Psychologie des Zungenredens) von John P. Kildahl.

Die Zungenbewegung hat in den USA solche Verwirrung und Aufspaltung der Gemeinden gebracht, daß die amerikanisch-lutherische Kirche sich genötigt sah, eine Kommission zum Studium des Zungenredens einzusetzen. Die Kommission bestand aus dem Psychiater Dr. Qualben, dem Theologen Dr. Satre und dem Psychologen Dr. Kildahl. Ihr Bericht bringt ausgezeichnete Hinweise zur Frage des Zungenredens, ich vermisse aber etwas die geistlichen Belange.* Zufallsbild *

Ich selbst nahm schon zweimal zum Zungenreden Stellung in den Taschenbüchern:
"Die moderne Zungenbewegung" (vergriffen)
"undefinedDie Geistesgaben" (Brunnen-Verlag, Basel)

Es soll hier nicht wiederholt werden, was dort schon gesagt ist. In "Geistesgaben" sind lange Kapitel über das Zungenreden.
Es sieht fast aus, als sei die Zungenbewegung und die sogenannte undefinedcharismatische Bewegung die gefährlichste Waffe undefinedSatans auf das Lager der Gläubigen.

Es muß aber ausdrücklich betont werden, daß sich in dem Lager der beiden genannten Bewegungen viele Gläubige befinden, die aus Mangel an Geistesunterscheidung sich nicht absetzen.

Es soll hier in diesem aufklärenden Kapitel nur die dämonische Linie ausgezogen werden. Beginnen wir mit einem Zitat aus dem Buch von Hubmer, "Zungenreden, Weissagung", Seite 41.* Zufallsbild *

Es heißt dort: "In Fällen, in denen Männer wie Johannes Seitz mit sogenannten Geistgetauften beteten, stellte sich oft in greulichen Szenen heraus, daß solche Geisttaufen dämonischen Ursprungs waren."

Dazu einige Beispiele:
Im März 1975 hatte ich in der Kirche von Dr. Kenneth Moon in St. Petersburg (Florida) einige Vorträge. Ein Missionar O. suchte mich auf. Er berichtete mir einen schwierigen Seelsorgefall. In Orlando, Florida, betreute er eine zungenredende Frau. Er wies sie darauf hin, daß sich hinter der Zungengabe oft spiritistische Geister verstecken. Als sie wieder in Zungen betete, fragte der Missionar sie: "Du zungenredender Geist, bekennst du, daß Christus in das Fleisch gekommen ist?" Zunächst kam keine Antwort. Er gebot dann im Namen Jesu dem zungenredenden Geist, sich zu offenbaren. Schließlich sagte der Geist, während die Frau nicht bei vollem Bewußtsein war: "I belong to a church" - ich gehöre zu einer Kirche. Der Missionar ließ nicht locker: "Zu welcher Kirche?" - "Zur Kirche Satans", war die erstaunliche Antwort. Dann gebot der Seelsorger diesen Mächten im Namen Jesu. Die Frau ist durch Gottes Gnade frei geworden. Dem Herrn die Ehre!* Zufallsbild *

Ein weiteres Beispiel dieser Art erhielt ich in Form eines Berichtes durch den kanadischen Erweckungsprediger Bill McLeod und durch ein Tonband. Evangelist Rosteck hat in den USA eine ähnliche seelsorgerliche Arbeit, wie ich sie auch seit Jahrzehnten getan habe. In einer Gebetsversammlung in Tokoa im Staate Georgia fiel eine Frau immer ins Zungenreden. Es war kein Ausleger da.

Sie hätte daher nach der Anweisung der Heiligen Schrift 1. Kor. 14,28 und 34 schweigen müssen.

Die Brüder baten sie: "Bete in Englisch, damit wir dich verstehen und mitbeten können." Die Frau erklärte: "Ich kann nicht in Englisch beten. Ich falle stets in Zungen."

Die Brüder beschlossen, den Test nach 1. Joh. 4 durchzuführen. In dem vorangegangenen Beispiel ist das schon beschrieben.* Zufallsbild *

Als die Brüder fragten: "Bekennst du, daß Christus in das Fleisch gekommen ist?", erhielten sie keine Antwort. Darum geboten sie dem zungenredenden Geist: "Im Namen Jesu gebieten wir dir, uns zu antworten, bekennst du dich zu Christus?" Da kam eine erstaunliche Reaktion. Die Frau schrie: "No I hate him" = Nein, ich hasse ihn. Damit war der Charakter dieses Zungenredens klar.

Ähnliche Erfahrungen machte ein kanadischer Missionar, der zehn Jahre auf Borneo gearbeitet hat. Es ist Rev. George A. Birch, dem ich zuerst auf einer Missionskonferenz auf Java begegnete. Wir wurden schnell Freunde, da wir die gleiche geistliche "Wellenlänge" haben. Wir trafen uns wieder bei meinen Vorträgen in Vancouver B. C. (Kanada). Dann erhielt ich auch einige Briefe, in denen mich Bruder Birch ermutigte, in meiner Arbeit fortzufahren.

Wer gegen den undefinedOkkultismus zu kämpfen hat und schwarmgeistige Umtriebe angreift, der ist ja vielen Angriffen ausgesetzt. Was mir an Bruder Birch gefällt, ist seine Bejahung der echten Geistesgaben und zugleich sein Widerstand gegen menschliche oder dämonische Nachahmungen.* Zufallsbild *

Bruder Birch hat in Kanada 20 Fälle von Zungenreden untersucht. 19 davon hatten einen dämonischen Charakter. In einem Fall hat ein Zungenredner erklärt: "Ihr braucht meinen Geist nicht zu testen, ich bringe das Zungenreden selbst zustande." Ein Beispiel von den 19 Untersuchungen wird wiedergegeben:

Shirley stammte aus einem christlichen Elternhaus. Als junges Mädchen kam sie zum Glauben und schloß sich dann einige Jahre später einer Jugendgruppe an, die sich "Missionierende Jugend" nannte. In dieser Jugendgruppe, die zur Pfingstgemeinde gehörte, sprachen alle in Zungen außer Shirley. Ihre Kameraden sagten ihr: "Solange du nicht die Geistestaufe empfangen hast, besitzest du keine Kraft zum Zeugnis."
Shirley betete viel um die Gabe des Zungenredens. Eines Tages trat sie in einer Versammlung der Pfingstgemeinde, die Hände hochhaltend, zum Podium vor. In dieser Stunde bekam sie die Gabe des Zungenredens. Jeder freute sich und rief: "Praise the Lord. Shirley got the baptism of the Holy Spirit." (Preis dem Herrn, Shirley hat die Taufe des Heiligen Geistes empfangen.)* Zufallsbild *

Einige Zeit später hörte sie von den dämonischen Nachahmungen der Zungengabe. Zugleich beobachtete sie, daß die meisten der Gruppe "Missionierender Jugend" rückfällig wurden. Manche wurden rauschgiftsüchtig, ein anderer kam ins Gefängnis. Nicht einer folgte noch Jesus nach.

Damit wurden ihre Zweifel immer stärker. Sie war damit einverstanden, daß Bruder Birch den zungenredenden Geist nach 1. Joh. 4,2 prüfte.

Als Shirley in Zungen betete, fragte Bruder Birch: "Du zungenredender Geist, bekennst du, daß Jesus Christus in das Fleisch gekommen ist?" Nach einer Wiederholung der Frage schrie der Dämon: "Nein, nein!" Bruder Birch gebot daraufhin: "Im Namen Jesu Christi, sage uns deinen Namen." Die Antwort wurde gegeben: "Luzifer mit drei Genossen: Saul, Demetrius, Judas." Dann schrien die Stimmen aus dem Mädchen: "Ich hasse dich, ich hasse dich." Zugleich sprang das Mädchen auf und wollte Bruder Birch erwürgen. Der Gottesmann stellte sich unter den Schutz Jesu Christi (Luk. 10,19) und band diese undefinedDämonen im Namen des Herrn. Dann gebot er diesen Geistern: "Im Namen Jesu Christi, sage uns, wann ihr in das Mädchen gekommen seid." Sie antworteten: "Bei jener Versammlung der Pfingstgemeinde am 17. August." - "Was habt ihr mit dem Mädchen vor!" - "Wir wollen sie von der Wahrheit abhalten. Darum übernahmen wir die Kontrolle ihrer Zunge."* Zufallsbild *

Bruder Birch wies dann Shirley an, sich im Namen Jesu Christi von diesen Dämonen loszusagen. Sie tat es. Dann gebot Bruder Birch den Dämonen, das Mädchen zu verlassen, weil sie ein Eigentum Jesu Christi sei. Das Mädchen wurde frei, pries und lobte Gott für die Rettung und undefinedBefreiung.

Bei diesem Erlebnis werden einige Wahrheiten sichtbar. Die Dämonen sprechen in der Ichform. Wenn sie von der von ihnen besessenen Person reden, gebrauchen sie die dritte Form.

Wer Geistesgaben, z. B. die Gabe des Zungenredens, erzwingen will, gerät an andere Geister.

1. Kor. 12,11 sagt uns, daß der Geist Gottes austeilt, wem er geben will.
Paulus zeigt uns auch in 1. Kor. 12,29-30, daß nicht alle Gaben auf alle kommen. Die Gaben sind verschieden.
Was mir an dem Bericht von Bruder Birch so wertvoll ist, sind einige spezielle Hinweise.

Es kommt vor, daß Dämonen sich für den Heiligen Geist oder Jesus ausgeben. Sie sprechen also mitunter den Namen Jesus aus. Gebietet man dann im Namen Jesu Christi, sich zu offenbaren, dann müssen sie bekennen: "Ich bin der unheilige Jesus." Auch das andere Bekenntnis wurde schon gegeben: "Ich bin der Jesus Satans." Der Name Jesus ist ja nicht auf Jesus Christus beschränkt. Er ist ein allgemeiner Personenname, wie auch Kol. 4,11 zeigt.

Eine Erfahrung, die sowohl Bruder Birch als auch mich bedrückt, ist die Tatsache, daß die undefinedDämonen gelegentlich auf die Testfrage nach 1. Joh. 4,2 mit Ja antworten und damit ganze Gruppen von Christen in die Irre zu führen versuchen.* Zufallsbild *

Ich habe das mit erfahrenen Gottesmännern besprochen. Es ist in der Tat nicht ganz einfach zu verstehen. Man muß bei dieser Stelle 1. Joh. 4 zwischen einem formalen Zugeständnis zur Existenz Jesu unterscheiden und der Anerkennung seiner Erlösungstat. Es soll kurz erläutert werden.
Rein formal glauben auch die undefinedMoslems und die undefinedBaha"i, daß Jesus geboren worden ist und existiert hat. Sie halten ihn sogar für einen Propheten. Sie lehnen aber scharf ab, daß er Gottes Sohn sei und in seiner Gestalt »des sündlichen Fleisches die Sünde im Fleisch verdammte«. So erläutert es Paulus in Römer 8,3.

Bei den Namenchristen liegt der gleiche Sachverhalt vor. Sie glauben, daß Jesus gelebt hat, nehmen aber die sühnende Bedeutung seines Opferwegs persönlich nicht an.
Zur Testfrage nach 1. Joh. 4,2 muß demnach als Erläuterung Röm. 8,3 hinzugenommen werden, dann wird diese nicht leicht verständliche Schriftstelle deutlicher.

Ich will zum Schluß noch einen anderen meiner Freunde erwähnen. Es ist V. Raymund Edman, der frühere Präsident vom Wheaton College. Er schrieb das Vorwort zu meinem Buch "Christian Counselling and Occultism" und lud mich auch mehrmals ein, in Wheaton zu sprechen.

Er gliederte das Zungenreden in drei Ebenen ein:

  • Die Gabe Gottes
  • das suggestiv oder autosuggestiv bedingte Zungenreden
  • das dämonische Zungenreden

Das ist die Unterteilung, die ich selbst in meiner Broschüre "Die moderne Zungenbewegung" gegeben habe. Diese Einteilung zeigt zugleich, daß wir nicht wie extreme Theologen alle Geistesgaben in das erste Jahrhundert verbannen. Der Heilige Geist hat sein Büro nicht im ersten Jahrhundert geschlossen. Es gibt aber mehr menschliche und dämonische Nachahmungen. Das ist undefinedSatans Geschäft.

Dämpfet nicht den Heiligen Geist
Betrübet nicht den Heiligen Geist
Imitiert nicht den Heiligen Geist
Zwinget nicht den Heiligen Geist
sondern
werdet voll Heiligen Geistes (Eph. 5,18)

Die geschichtliche Entwicklung des Zungenredens

Das Kapitel "Zungenreden" aus dem undefinedOkkulten ABC

In Form einer Skizze werden die Strömungen der Neuzeit genannt, in deren Gefolge das Zungenreden auftrat.* Zufallsbild *

Wir setzen ein mit George Fox (1624-1691). Als Neunzehnjähriger vollzog er einen Bruch mit der Kirche, weil ihn deren Laxheit abstieß. Die geistliche Richtung, die er einschlug, war durch ein Erlebnis bedingt. Er hörte eine Stimme, die ihm sagte: Nicht das äußere Schriftwort, nicht die Lehre der Kirche, nicht der äußere Christus kann dich leiten, sondern das innere Licht, der innere Christus. Fox ist der Gründer der "Kinder des Lichtes" oder der "Gesellschaft der Freunde". Die Feinde nannten sie die Quäker (Zitterer). Der Schimpfname hat sich erhalten bis heute. Im ursprünglichen Ansatz zeigt sich bei den Quäkern eine gefährliche Schwarmgeisterei: das innere Licht, die Stimmen von oben, sind wichtiger als das schriftlich fixierte Wort Gottes. Damit sind allen Irrlehren Tür und Tor geöffnet. Einige Gruppen der Anfangszeit übten auch das Zungenreden. Inzwischen hat sich bei den Quäkern manches geklärt und beruhigt. Ich selbst habe einige Male bei den Quäkern Vorträge gehalten, so z. B. in Kotzebue in der Kirche der "Friends Mission".* Zufallsbild *

Eine weitere Gruppe, die in das Zungenreden und in andere ekstatische Äußerungen hineingezogen wurde, sind die Irvingianer. Sie nennen sich selbst die "Katholisch-apostolische Gemeinde". Gründer ist Edward Irving. In seinem Freundeskreis war es eine Mary Campbell, die seit 1826 das Zungenreden pflegte. Die mancherlei charismatischen Erscheinungen wie Glaubensheilungen, Visionen, Prophetien zogen viele Menschen an, denen das traditionelle Kirchentum nichts mehr bedeutete. Die Irvingianer erlebten eine rasche Ausbreitung in England, Holland, USA und besonders in Deutschland mit einem Zentrum in Augsburg, der stärksten aber in Stuttgart. Bis zum Jahr 1900 schätzte man 50 000 Anhänger.

Zwischenruf:
Wenn im Glauben Ebbe ist, steigt beim Aberglauben die Flut.
Peter Hahne

Zu den ekstatischen Bewegungen gehören auch die undefinedMormonen, "die Heiligen der letzten Tage". Ihr Gründer ist Joseph Smith (1805-1844), geboren im Staate Vermont (USA). Die Bewegung ist gekennzeichnet durch undefinedVisionen, Offenbarungen, Zungenreden, undefinedHeilungen. 1823 hat Smith die Erscheinung des Engels Moroni, der ihm auf dem Berg Cumorah eine Truhe mit goldenen Tafeln zeigt. Smith will diese Tafeln 1827 erhalten haben. Ihr Text steht für die Mormonen mit gleicher Autorität neben der Bibel. In welche schwarmgeistige Labyrinthe sich Smith begab, zeigt seine Behauptung, er sei durch Johannes den Täufer zum Aaron Priestertum geweiht worden. Petrus, Jakobus, Johannes hätten ihn danach zum Melchisedek Priestertum erhoben und geweiht. 1844 wurde Smith ermordet.* Zufallsbild *

Alles, was den Anspruch erhebt, die gleiche Gültigkeit zu haben wie die Heilige Schrift, ist Irrgeisterei.

Bei den Mormonen gilt die Bibel und das Buch Mormon.

In der katholischen Kirche gilt die Bibel, aber auch die kirchliche Tradition und die Lehrentscheidungen des Papstes. In den schwarmgeistigen Kreisen gilt die Bibel und die von "Geistbegabten" erhaltenen Offenbarungen und Prophetien.
Es ist ein Geschenk, daß Gott durch Martin Luther es uns neu gesagt hat: sola scriptura = die Heilige Schrift allein.

Auch in dem kalten Klima Rußlands entstand eine Zungenbewegung. In dem armenischen Dorf Kara Kala (= die liebliche Schöne) erwachte in der russisch orthodoxen Kirche eine charismatische Strömung. Da die orthodoxe Kirche gegen alle anders Denkenden Gewalt übte und z. B. die Stundisten und Evangeliumschristen verfolgte, wanderten die Zungenredner von Armenien nach den USA aus und siedelten sich in Los Angeles an. Das geschah 1900. Einige Jahre später (1906) vereinigte sich diese Gruppe mit den Zungenrednern der Azusa Street in Los Angeles. Damit sind wir auf amerikanischem Boden. Die folgenden undefinedcharismatischen Strömungen setzten vorwiegend in den USA ein. Nur in Stichworten:* Zufallsbild *

1899 kam Rev. Parham an einer kleinen Bibelschule in Topeka (Kansas) zu der Überzeugung, daß das Zungenreden der Erweis der Geistestaufe sei.

1900 kam diese kleine Bewegung nach Los Angeles, das mit seiner undefinedspiritistischen Atmosphäre alle ekstatischen Strömungen rasch anwachsen ließ.

1906 fachte ein ehemaliger Schüler von Parham, W. J. Seymour, in der 312 Azusa Street in Los Angeles eine starke Zungenbewegung an.

1908 breitete sich diese enthusiastische Bewegung durch Barrat in Norwegen und durch E. Meyer in Hamburg und in anderen Städten aus. Die entstandenen ungeistlichen Tumulte führten zu der Berliner Erklärung im September 1909.* Zufallsbild *

1959 beginnt wieder eine charismatische Strömung in Los Angeles. Dieses Mal sind nicht nur die Pfingstgemeinden davon erfaßt, sondern alle kirchlichen Richtungen. Los Angeles ist nun einmal seit 1850 die Startbasis für alle okkulten und geistlich extremen Richtungen bis heute.

1967 entsteht dann die "Jesus People Movement" wieder in Kalifornien. Diese Bewegung ist uneinheitlich. Unter den ekstatischen Gruppen sind auch kleine echte Gruppen, die sich aber in der allgemeinen Bewegung nicht halten können.
Parallel zur "Jesus People Movement" läuft die sogenannte charismatische Strömung, die einen viel breiteren Rahmen als die Zungenbewegung hat. Hier geht es nicht nur um die Zungengabe, sondern um Glaubensheilungen, Visionen, Prophetien, kurz um alle Geistesgaben.* Zufallsbild *

Im Ansatzpunkt kann man die Anhänger der charismatischen Bewegung verstehen. Die kalten Kirchengemeinden mit ihrem traditionellen und geistlosen Betrieb können den geistlichen Hunger vieler Christen nicht befriedigen. Wenn dieser Hunger und dieses Suchen in biblischen Bahnen geblieben wäre, hätte die charismatische Bewegung der Christenheit Segen gebracht. So aber mündete diese sogenannte charismatische Strömung in ein breites Becken religiös-suggestiver, hysterischer, undefinedhypnotischer und okkulter Krafterweise und Verirrungen ein. Dieser pseudocharismatische Aufbruch ist zu einer weltweiten Bedrohung und Verwirrung der echten Christen geworden. Die Pseudo-Charismatiker sind die Elite, die Avantgarde Satans, der mit ihnen den besten Kern der Gemeinde Jesu angreifen will.
Wer diese harten, aber klärenden Sätze mißbrauchen will, um seine eigene ungeistliche Haltung zu entschuldigen, der muß sich einen Schuß vor den Bug gefallen lassen.* Zufallsbild *
Innerhalb der charismatischen Bewegung sind Zehntausende von treuen Christen, die einmal das Reich Gottes ererben. Es wird aber nicht ein einziger moderner Theologe im Himmel sein, es sei denn, er tue Buße und werfe seine Theologie über Bord, wie es Dr. Dr. Huntemann getan hat.
Warum befinden sich echte Christen auch in den pseudocharismatischen Reihen? Es geht ihnen die Gabe der Geisterunterscheidung ab, sonst würden sie dieses Lager verlassen.

Es ist eine allgemeine Erfahrung, daß in den Kreisen, in denen am meisten von den Geistesgaben gesprochen wird, sie am wenigsten zu finden sind.

Dieses Thema in den Büchern von Dr. Koch nachschlagen

Zu dem Thema "Zungenreden" finden Sie hier weitere Informationen:

 

 

 

Buchvorstellung

Anhand von 500 Beispielen werden rund 150 okkulte Bewegungen erläutert. Als Nachschlagewerk gibt das Buch klare Wegweisung im okkulten Chaos unserer Zeit und enthält ein umfangreiches Kapitel über die Befreiung aus okkulten Bindungen. Ergänzungsband zu "Seelsorge und Okkultismus.

832 Seiten, 25,- €

Menschen berichten...

Die nächste Station war Johannesburg, wo Donavan Kontakt zu anderen Homosexuellen bekam. Viele trugen Frauenkleider, wie er. Sie gaben sich auch jeweils weibliche Vornamen und sprachen die international bekannte Homo-Sprache "Gayla"...

Aus dem Buch "undefinedWo ist ein Gott, wie du bist?"

Erweckung

Mit all unseren Kräften hatten wir gebetet: "O, Gott es steht nicht unser Name auf dem Spiel. Die Leute werden nicht sagen, wir hätten versagt, sondern sie werden sagen: Es ist ihr Jesus, der versagt hat." Aber der Himmel war verschlossen. Keine Antwort auf unsere Gebete... (Erlo Stegen in dem Buch "undefinedErweckung unter den Zulus")

Zitat Dr. Koch

"Wer seinem Horoskop verfällt, verliert die Freiheit seiner Entscheidungen."