Geistestaufe

Siehe auch: undefinedHandauflegung, undefinedRückwärtsfallen, undefinedZungenreden

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Charismata und Pseudocharismata

Dr. Koch schreibt in dem Buch "undefinedBesessenheit und Exorzismus"

Es gibt Charismata und es gibt Pseudocharismata. Beide sind unvereinbar. Die Unterscheidung ist oft nur möglich, wenn eine Gabe der Geisterunterscheidung vorliegt.

* Zufallsbild *Unser 20. Jahrhundert erlebt eine pseudocharismatische Großoffensive undefinedSatans. Begonnen hat dieser satanische Ansturm 1899 in der kleinen Bibelschule Tekoa in Kansas unter ihrem Leiter Rev. Parham. Er behauptete, daß das Zungenreden der Erweis der Geistestaufe sei. Wer diese Gabe nicht habe, weise sich als Christ aus, der keine Geistestaufe erlebt habe. Es gäbe ein langes Kapitel, wenn ich die ganze Geschichte der pseudocharismatischen Bewegung aufrollen sollte. Es kann sich hier nur um kurze Hinweise handeln. Wer mehr darüber wissen will, lese mein Taschenbuch "undefinedDie Geistesgaben".

Bekehrung und Wiedergeburt reichen nicht...

Im Buch "Der Aberglaube" steht:

Eine christliche Frau wurde Mitglied in einer extremen Pfingstgemeinschaft. Man machte ihr dort klar, daß eine Bekehrung und Wiedergeburt noch nicht genügen würden. Sie sollte noch durch Handauflegung die Geistestaufe erleben. * Zufallsbild *Nach einigem Zögern willigte sie in diesen Vorgang ein. Nach der "Geistestaufe" stand sie unter der besonderen Leitung einiger Geister. Im alltäglichen Gespräch erhielt sie immer wieder Aufträge von diesen Geistern. Sie sagten ihr z. B., sie dürfte kein Schweinefleisch mehr essen, sie müßte in der Ehe enthaltsam leben und dergleichen mehr. Die geplagte Frau geriet durch die Führung dieser Geister in ein richtiges Zwangsdenken. Sie beschloß daher, sich von dieser extremen Pfingstgemeinschaft wieder zu trennen. Der Entschluß war leichter gefaßt als ausgeführt. * Zufallsbild *Die Geister entfalteten nun eine ungeheure Tätigkeit. Sie ließen ihr Tag und Nacht keine Ruhe und beschworen Himmel und Hölle, damit sie ja nicht den Pfingstkreis verlassen sollte. Es erschienen ihr auch Verstorbene, die sich in diesen Kampf einmischten. Unter schweren Kämpfen wurde sie schließlich frei. Das Zwangsdenken und die Geistererscheinungen hörten dann wieder auf.

Was ist die Taufe mit Heiligen Geist?

 

Aus dem Buch "Die Nachfolge Jesu"

Wenn wir auch durch schwarmgeistige Ekzesse miß­trauisch geworden sind, so dürfen wir doch am Wort Gottes keine Abstriche machen. Das Wort bleibt bestehen:

"Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen" (Mt. 3, 11).

Dr. Torrey sagt dazu: "Nach der Schrift war ein Zeichen dafür, daß einer den Heiligen Geist empfing, nicht Ekstase oder Verzückung, sondern neue Kraft zum Dienst."

Die Taufe mit Geist und Feuer ist gegenüber dem Erlebnis der Bekehrung und Wiedergeburt nicht etwas grund­sätzlich Neues. Nein, sie bedeutet nur größere Aus­rüstung zum Dienst, neue völligere Hingabe, immer tiefere Durchdringung mit der Kraft von oben.

Dr. Torrey bestätigt das und schreibt: "Jeder Gläubige hat den Heiligen Geist, in dem er rufen kann: ,Abba, lieber Vater!" Die Geistestaufe ist also nicht etwas völlig andersartiges, sondern bedeutet nur, daß ich immer mehr vom Heiligen Geist bekomme, je mehr ich den Herrn bitte und mich ihm hingebe."

Mitunter er­fuhren bekannte Männer Gottes solch neue Dienstaus­rüstungen in einem besonderen Erlebnis. Wir wissen das zum Beispiel von Finney, Moody und Torrey, wir wissen das von dem Evangelisten Jakob Vetter, von Otto Stockmaier, oder von dem Major Thomas, dem Präsidenten der Fackelträgerbewegung.

Diese Erleb­nisse hatten nichts gemein mit den Tumulten und dem psychischen Wirbel ekstatischer Bewegungen. Der Hei­lige Geist ist ein Geist der Zucht, der Furcht Gottes, ein Geist der Kraft, der Ordnung, der Liebe, der Demut, der Weisheit (2. Tim. 1, 7). Der Heilige Geist erst gibt die rechte Dienstgnade und Dienstvollmacht.

Ohne den Heiligen Geist ist unser Dienst tote Maschinerie.

Mit dem Heiligen Geist entfalten sich die Kräfte der ewigen Welt, und Menschen brechen unter ihrer Schuld zu­sammen und finden den Weg zu Jesus. Dr. Torrey bringt dazu zwei Gegenüberstellungen.

"Ihr besucht die Kirche einer fremden Stadt, in der ihr den Sonntag zubringt. Alles verläuft dort in ge­wohnter Weise. Nichts fordert eure Kritik heraus. Die Ordnung des Gottesdienstes ist so, wie ihr es gewohnt seid. Der Gesang ist gut geschult. Die Predigt ist recht­gläubig, sorgfältig ausgearbeitet. Der Vortrag ist aus­gezeichnet. Aber es ist nur Räderwerk, alles von Anfang bis zu Ende, Gebet, Liturgie, Predigt, Gesang. Es ist kein lebendiger Wind in den Rädern. Alles ist tot, und wenn du ein wahrer Christ bist, wirst du froh sein, wenn du wieder heraus bist. Du hast eine geistige Anregung, aber keinen Segen gehabt."

"Andererseits ist es möglich, daß die ungelehrteste, stammelndste Zunge, daß ein Mann, der weder von der Kirche ordi­niert, noch zum Predigen bestellt ist, an der Straßen­ecke oder auf dem Marktplatz ein schlichtes Zeugnis von Jesus ablegt, und während er spricht, enthüllt der Heilige Geist den Zuhörern das Angesicht Jesu. Der arme stammelnde Zeuge wird erreichen, was einige von uns mit ihrer Universitätsbildung nicht fertigbrachten. Hier und dort wird ein Zuhörer Jesus sehen, wie der Heilige Geist ihn offenbart, wird ihm glauben, wird errettet und erneuert werden."

Was müssen wir tun, um mit dem Heiligen Geist erfüllt zu werden? Es wäre ein Fünffaches zu nennen:

  • Mut, uns restlos auf die Kreuzestat Jesu zu gründen und alle menschlichen, frommen Sicherungen preis­zugeben.
  • Mut, mit jeder Sünde zu brechen, die der Geist Gottes uns aufdeckt. Der Heilige Geist kann nicht mit unseren Sünden zusammenwohnen.
  • Mut zum völligen Gehorsam, Bereitschaft zur völ­ligen Hingabe an Jesus.
  • Mut, Gott beim Wort zu nehmen. Seine Verheißun­gen sind wahr.
  • Ausdauer zum anhaltenden Gebet und zur Bitte um den Heiligen Geist.


Wir haben keinen Grund, mutlos zu sein. Jesus selbst hat uns den Weg gewiesen, mit dem Heiligen Geist er­füllt zu werden.

In Luk. 11, 13 sagt der Herr: "So ihr, die ihr arg seid, könnt euren Kindern gute Gaben geben, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist geben denen, die ihn bitten!"

Jesus hat uns die Tür aufgestoßen. Wir treten ein. Aus Bettlern werden Königskinder. Der Heilige Geist versiegelt unsere Kindschaft zum Vater im Himmel. Er versiegelt unsere Bruderschaft zu Jesus.

Dieses Thema in den Büchern von Dr. Koch nachschlagen

Im Buch "undefinedOkkulten ABC" das Kapitel "Geistestaufe/Geistertaufe" nachschlagen.

Buchvorstellung

Das vorliegende Buch schildert die Vorgänge der Zuluerweckung in den ersten zehn Jahren und dient noch immer als Informationsgrundlage dieser gewaltigen Erweckung.

318 Seiten; Preis 5,00 €

Menschen berichten...

Als ich meinem letzten Meister, Gerhard Taschner, von meinen Depressionen erzählte, gebot er mir, eine Zeitlang keine Musikstücke von Robert Schumann zu spielen, der ja ein hochgradiger Spiritist war und seine Kompositionen durch den direkten Verkehr mit sechs Geistern empfing...

Aus dem Buch "undefinedMusik unter der Lupe"

Erweckung

Erweckungen bleiben nicht aus, wenn die Christen aufhören, über die Sünden der anderen zu sprechen, sondern ihre eigene Sünde bekennen. (Corrie ten Boom)

Zitat Dr. Koch

"Das Kreuz von Golgatha ist das große Mahnmal des Sieges und der Befreiung von allen Finsternismächten. Wer zum Kreuz kommt, hat teil an diesem Sieg Jesu Christi."