Blutsverschreibungen, Teufelsverschreibungen

Siehe auch: Besessenheit, undefinedSatan, undefinedSatanismus,undefinedKönigin der Finsterns, undefinedSpiritismus

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Der Vertrag mit dem Teufel

Viele Leute werden dazu getrieben, sich dem undefinedTeufel zu verschreiben. Oft geschieht das gerade mit Menschen, die in ihrer Jugend verflucht wurden.

* Zufallsbild *Lechler erzählt die Geschichte einer Frau, die als Kind von ihrem Großvater besprochen und verflucht wurde, und die sich später mit dem Mann, mit dem sie zusammenlebte, mit Blut dem Teufel ,bis an ihr Lebensende" verschrieb.
Allmählich setzten bei dieser Frau schwere Angstzustände und Depressionen ein, die sie zu mehreren Selbstmordversuchen trieben. Der Kampf um die Befreiung dieser Frau ist noch immer nicht beendet.

Solche Verschreibungen an den Satan werden oft auf einen Zettel geschrieben, meistens mit eigenem Blut.* Zufallsbild *

Oft werden sie als undefinedAmulett oder Talisman auf dem Körper getragen. Es ist begreiflich, daß solche Verträge mit dem Teufel Menschen unter die Macht des Feindes bringen. Die dämonische Gebundenheit oder undefinedBesessenheit ist dann sehr schwer und oft nur nach langem Kampf zu brechen, weil der Betreffende dem Teufel ja ein Anrecht auf sein Leben gegeben hat.

Der Anfang des Befreiungskampfes wird deshalb die Aushändigung und Vernichtung des Vertrages sein, die Kündigung des Besitzrechtes.

Ein Amulett mit einer Teufelsverschreibung

Ein epileptisches Mädchen ging treu in den christlichen Jugendkreis. * Zufallsbild *Da ließ die Mutter aus Unkenntnis ihre Tochter undefinedbesprechen. Die Epilepsie verschwand. Seit dem Besprechungsvorgang kam das Mädchen nicht mehr unter das Wort Gottes.

Dem Pfarrer fiel das natürlich auf. Er besuchte die betreffende Familie und fragte nach dem Grund des Fernbleibens. Die Sache kam ans Licht.

Nach der Aufklärung gab das geheilte Mädchen ein undefinedAmulett heraus, das zu seinem Entsetzen eine Teufelsverschreibung enthielt. Sowohl die Mutter als auch die Tochter taten Buße darüber. Beide kamen wieder unter das Wort Gottes. Sie konnten wieder die Bibel lesen und beten. Die Epilepsie tauchte aber erneut auf.

In 1. Joh. 1,9 heißt es: "So wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Schuld vergibt." * Zufallsbild *

Kein Mensch wird von okkulten Bindungen frei ohne Erkenntnis und Bekenntnis seiner Schuld.
Es geht bei dieser Beichte nicht nur um das Bekenntnis der okkulten Sünden, sondern um alles, was wir als Schuld erkennen und zwischen Gott und uns steht.

Ich habe es in langjähriger Seelsorge noch nicht erlebt, daß ein okkult Gebundener oder gar Dämonisierter ohne Erkenntnis und Bekenntnis seiner Schuld frei geworden ist.

Der Apostel Jakobus schreibt (5,16): "Bekenne einer dem andern seine Sünden und betet füreinander."

Mißlungene Teufelsverschreibung

Ein junges Mädchen probierte eine Teufelsverschreibung. Sie mißlang und blieb ohne Auswirkung. Der Grund war die intensive Fürbitte ihrer Großmutter, die nicht nur eine kirchlich angewärmte Frau war, sondern eine durch den Geist Gottes wiedergeborene Christin. Gläubige Eltern oder Großeltern können eine "feurige Mauer des Gebets" um Kinder oder Enkel bilden.

Ein anderes Beispiel erlebte ich in Kanada. * Zufallsbild *In Montreal, im Hause eines gläubigen Bruders, saß ein 19jähriges Mädchen vor mir in der Seelsorge. Sie litt unter merkwürdigen Störungen und Belastungen. Im Gespräch kam heraus, daß sie aus Neugierde als Vierzehnjährige eine Teufelsverschreibung durchgeführt hatte und seither belastet war. Ursprünglich glaubte sie nicht an eine solche Möglichkeit, bis sie merkte, daß sie in ihrem Leichtsinn sich die Finger verbrannt hatte.

Die Geister, die ich rief...

Der Irrsinn der Blutsverschreibungen wird an den beiden folgenden Beispielen deutlich.

* Zufallsbild *Bei einer Vortragsreihe kam ein Mann aus Düsseldorf in meine Seelsorge.

Er hatte sich vor Jahren mit seinem Blut dem Teufel verschrieben und dabei folgende Abmachung getroffen:

"Du gibst mir 20 Jahre ein Leben in Saus und Braus mit allen Annehmlichkeiten, und dann erhältst du meine Seele dafür."

* Zufallsbild *Diese Bedingungen wurden zunächst erfüllt. Der Mann konnte ein flottes Leben führen. Bei einer Evangelisation wachte er aber auf und erkannte die Furchtbarkeit seines Paktes. Er kam zu mir und fragte, wie er das rückgängig machen könne. Die seelsorgerliche Erfahrung zeigt stets, daß der Teufel sofort seine Besitzrechte geltend macht, wenn eines seiner Opfer ausscheren will. So war es auch bei diesem unglücklichen Gesprächspartner.

"Die ich rief, die Geister, werd" ich nun nicht los", hieß es auch hier.

Es setzten schreckliche Kämpfe ein. Der Mann wurde homosexuell, was er vorher nicht gewesen war. Sein Seelenleben war ein einziges Chaos. Nachts keinen Schlaf! Mächte der Finsternis drangen auf ihn ein. Den Ausgang dieses Kampfes kenne ich nicht, da ich ja nach Beendigung der Vortragsreihe die Stadt verließ.

Er bereute seinen Entschluss

Blutsverschreibungen an den Teufel führen meistens zur Besessenheit oder mindestens zu schwersten seelischen und glaubensmäßigen Schäden.

Vor Jahrzehnten hörte ich als junger Evangelist von einem Teufelspakt durch meinen Freund Fritz Eichin.
* Zufallsbild *Ein verzweifelter Südbadener ging mit dem Vorsatz in die Hasler Höhle, einen Teufelspakt einzugehen. Auf einem Stück Papier verschrieb er seine Seele dem Teufel. Tief in der Höhle legte er den Zettel nieder und beschwerte ihn mit einem Stein. Als er die Höhle verlassen hatte, reute es ihn. Er kehrte um. Der Zettel war aber schon weg. Er kam zu Eichin in die Seelsorge. Später lernte ich diesen unglücklichen Mann auch kennen. Er hatte die Folgen seiner Unvernunft zu tragen. In der Höhle hatte sich kein anderer Mensch aufgehalten, und ein Windstoß tief im Innern war nicht möglich gewesen. Immerhin ist die Höhle eine halbe Stunde Fußweg lang.

Okkulte Fähigkeiten durch die Blutsverschreibung

Eine sehr häufige Erfahrung ist, daß der Teufel nach einer Blutsverschreibung seine Opfer mit okkulten Fähigkeiten, den satanischen Gnadengaben, ausstattet.

Im Kurzstil folgendes Beispiel. * Zufallsbild *In einem Bauerndorf starben vielen Bauern auf unerklärliche Weise die Schweine. Der Tierarzt konnte sich das nicht erklären. Die Giftproben ergaben keinen Befund. Eine Seuche war nicht nachzuweisen. Eines Tages gab es Licht in dieser mysteriösen Affaire. Eine Frau wurde sterbenskrank. Da bekannte sie, daß sie durch eine Blutsverschreibung die Kraft erhalten hätte, durch undefinedMagie Tiere zu undefinedtöten. Im Auftrag undefinedSatans müßte sie jede Woche zwei Schweine töten. Die Frau starb, und das Schweinesterben hörte schlagartig auf.

Die negative Reihe wird mit zwei Beispielen abgeschlossen, für die ausgezeichnete Zeugen vorhanden sind. Eine Frau, die ich kennenlernte, ist die Tochter einer Besprecherin, die in früher Jugend ihr Kind besprochen hatte. Während des Krieges war die Tochter Schwester, die sich mit einem Offizier anfreundete. Beide kamen auf die absurde Idee, sich mit ihrem Blut dem Teufel zu verschreiben.

Zwischenruf:
Wenn Christen aufhören über die Sünden der anderen zu sprechen, und ihre eigene Sünde bekennen, steht Erweckung vor der Tür.
Corrie ten Boom

Bei Kriegsende verübte der Freund undefinedSelbstmord. Seit dieser Zeit plagte sich die Schwester mit den gleichen Gedanken. Sie wurde auch innerlich getrieben, andere Menschen zur Blutsverschreibung zu veranlassen. So gab sie öfter von ihrem eigenen Blut ab mit der Aufforderung, sich damit dem Teufel zu verschreiben. Die Schwester fiel seit dem Tod ihres Freundes häufig in undefinedTrance. In diesem Zustand meldete sich der verstorbene Freund, der ihr drohte: "Ich bringe dich so weit, daß du zu mir kommst." In der Trance meldete sich auch die verstorbene Mutter, die zu Lebzeiten Zauberei getrieben hatte. Ferner wurde sie von undefinedDämonen heimgesucht. Einmal sagte ein solcher Geist: "Sie hat sich einen Strick gekauft. Morgen will sie sich damit aufhängen." Wenn die Schwester aus der Trance erwachte, wußte sie nie, was sich inzwischen ereignet hatte. So war sie erstaunt, daß der Seelsorger sie nach dem Strick fragte, den sie dann herausgab. Die Angaben hatten gestimmt. Die blutsverschriebene, besessene Schwester suchte den Psychiater Dr. Lechler auf, der sie nicht wegen einer Geisteskrankheit behandelte, sondern als gläubiger Christ die Besessenheit erkannte. Es wurde ein Gebetskreis gebildet. Dieser Gebetskreis betete ein Jahr für diese blutsverschriebene Schwester, ohne daß sie frei wurde. Einmal holten sie mich zu einer solchen Gebetsstunde hinzu. Als wir zu beten anfingen, tobte die Schwester, krümmte sich vor seelischen Schmerzen, schrie und wälzte sich. Dabei wurde eine Männerstimme aus ihr gehört: "Die gehört mir. Die muß dahin kommen, wo ich bin." -Das ist eines der deutlichsten Beispiele dafür, daß Blutsverschreibungen zu undefinedBesessenheit führen, vor allem dann, wenn sonst noch Zaubereisünden vorliegen.

Eine junge Frau führte eine Blutsverschreibung an den Teufel durch. Sie verpflichtete sich auf sechs Jahre, dem Teufel mit allen Gaben und Kräften ihres Lebens zu dienen. Nach diesem Teufelsbündnis entwickelte diese Frau ungeheure magische Kräfte, die durch ihre spiritistische Betätigung verstärkt wurden. Wir haben hier also eine Blutsverschreibung, kombiniert mit undefinedSpiritismus und undefinedMagie.

Dieses Thema in den Büchern von Dr. Koch nachschlagen

Im Buch "undefinedOkkulten ABC" das Kapitel "Blutsverschreibungen" nachschlagen.

Im Buch "undefinedBesessenheit und Exorzismus" folgende Kapitel nachschlagen:

Buchvorstellung

Dieses Buch zeigt Hand einer ganzen Reihe von schlagenden Tatsachen: völlig anders ist das Bild der Wirklichkeit, wenn wir sie von innen betrachten und in ihre Tiefen sehen.

96 Seiten, 2,60 €

Leseprobe:

Es zeigt sich, daß an allen Komplikationen auch in der gegenwärtigen Zeit, beim Absturz mit dem Flugzeug, bei den Kämpfen um Stalingrad, auf dem Fußballplatz usw., dieser verborgene Herr als Lenker des Geschehens mit seiner unsichtbaren Hand bei allem entscheidend mitwirkt. Daß Jesus auch heute noch zuletzt der Sieger ist, das zeigt sich am deutlichsten dort, wo heute der Kampf zwischen seiner Gemeinde und der satanischen Gegenmacht am heißesten ist

Menschen berichten...

Auf dem schmalen Weg kam Lydia an eine Stelle, wo drei Männer dabei waren, unentwegt andere Pilger in schwarze Särge zu legen. Es wurde Lydia deutlich gemacht: das sind Gläubige, die über die Sünden der anderen reden, die kritisieren, verurteilen, verdammen; Gläubige, die andere abschreiben und "beerdigen" und dabei ihr Ziel verfehlen. Sie konnten auf dem schmalen Weg nicht weiter gehen...

Aus dem Buch "undefinedIm Paradies"

Erweckung

"Erweckung ist nichts anderes, als Gott gegenüber erneut gehorsam zu werden." (Charles Finney in dem Buch "Revival of Religion")

Zitat Dr. Koch

"Das Kreuz von Golgatha ist das große Mahnmal des Sieges und der Befreiung von allen Finsternismächten. Wer zum Kreuz kommt, hat teil an diesem Sieg Jesu Christi."