Beispiele zu Besessenheit

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Psychiater und Psychologen auf verkehrtem Weg

1953 hat Professor Dr. Bender, der auf dem Gebiet der Parapsychologie eine Weltautorität darstellt, mich eingeladen, in Freiburg einen Vortrag über das Phänomen der Besessenheit zu halten. Ich dachte, ich würde Studenten als Zuhörer haben und war überrascht, ein erlauchtes Publikum anzutreffen.

* Zufallsbild *Anwesend waren: ein Professor der Psychiatrie der Universität Freiburg, Prof. Neuhäussler von der Universität München, zwei katholische Theologen, Jesuiten, Fachleute in paranormalen Problemen, einige Psychologen, Prof. Bender und andere Akademiker.

Nach meinem Vortrag informierte uns der Psychiater über eine Patientin mit Namen Maria. Es ist nicht der richtige Name. Die Frau ist übrigens jetzt schon gestorben.

Maria war von dem Bischof von Trier mit der Diagnose "Besessenheit" in die Universitätsklinik überwiesen worden. Der Psychiater war darüber in Harnisch geraten. Er äußerte in unserer Gegenwart: "Wie kann ein Bischof, der doch ein intelligenter Mensch ist, von Besessenheit reden?"

Nach diesem Gefühlsausbruch erläuterte er die Symptome der Patientin.

* Zufallsbild *Maria verlor häufig das Bewußtsein. Dann redeten Männerstimmen aus ihr, die sich als sieben Teufel vorstellten. Der Professor und die Assistenzärzte ließen sich mit diesen Stimmen in ein Gespräch ein und fragten nach ihren Namen. Unter den sieben Namen waren Kain, Nero, Dschingis Khan und andere. Einer der Jesuiten, ein sprachgewandter Mann, redete Maria in verschiedenen Fremdsprachen an. Darunter waren außer Französisch und Englisch auch Lateinisch, Griechisch und Hebräisch. Maria hat in der Trance die Fragen richtig verstanden und gab sinngemäß Antwort.

Die Kranke wurde oft von unsichtbaren Mächten geschlagen. Es zeigten sich dabei Schlagspuren. Einmal nahm eine Schwester sie in den Arm, um sie zu beschützen. Da erhielt die Schwester die Schläge.

Mehrmals schrie Maria auf, sie werde von einer großen Schlange erdrückt. Die Schlange war unsichtbar. Es zeigten sich aber die Windungen, die Preßstellen um den Oberkörper. Die Assistenzärzte nahmen ein Foto davon. * Zufallsbild *Die Geplagte schrie einmal auf: "Eine Katze zerkratzt mir das Gesicht." Es wurden dann Kratzspuren im Gesicht deutlich, die wieder mit der Kamera festgehalten wurden. Gelegentlich kam eine Friseuse in die Abteilung, um den Kranken die Haare zu machen. Beim ersten Besuch erhielt diese Friseuse Schläge aus der Unsichtbarkeit. Die Getroffene schrie auf: "Das ist eine Hexe, das ist eine Hexe, die bediene ich nicht."

Während des Krieges gab Maria manchmal Prophezeiungen, die sich erfüllten. So erklärte sie einmal: "Am kommenden Dienstag wird ein Mann eingeliefert, der folgende Krankheitssymptome hat." Sie gab dann den Sachverhalt an, der sich erfüllte. Einmal sagte sie: "Die Kirche in Trier wird ausgebombt werden. Das Kruzifix auf dem Altar wird aber stehenbleiben." Diese Aussage geschah zu einer Zeit, da die alliierten Bombenangriffe auf Deutschland noch nicht im Gange waren. Gegen Kriegsende sagte sie eines Tages mit entsetztem Gesicht: "Mein Bruder hat einen Kopfschuß bekommen und ist tot." Es dauerte Wochen oder Monate, bis diese Nachricht exakt die Wahrheit der Aussage bestätigte.

* Zufallsbild *Ein anderes Kapitel waren die wiederholten Selbstmordversuche. Sie mußte mehrmals daran gehindert werden. Sie brachte sich mit einer Rasierklinge 2 cm tiefe Wunden bei, die aber nicht bluteten und in wenigen Stunden wieder zuheilten.

Nach diesem Bericht, der nur teilweise wiedergegeben ist, fragte der Psychiater: "Meine Herren, was sagen Sie dazu?" Die Psychologen und Parapsychologen schwiegen. Dann gab er folgende Erklärung ab: "Eine Besessenheit gibt es nicht. Für mich ist das ein Fall von Hysterie, dem ich in dieser Form noch nicht begegnet bin." Dann wandte sich der Psychiater an die Jesuiten: "Was ist Ihre Meinung?" Beide antworteten: "Das ist Besessenheit." Zuletzt wurde ich gefragt. Bevor ich mein Urteil abgab, wollte ich wissen, ob in der Krankengeschichte von Maria ersichtlich sei, daß sie Spiritismus oder Magie getrieben habe. Der Psychiater erwiderte: "Beides hat sie geübt. Aber das hat mit dem Krankheitsbild nichts zu tun." Ich schloß mich der Meinung der katholischen Theologen an und nannte dieses Krankheitsbild ebenfalls Besessenheit. Der Psychiater zeigte wieder eine gewisse Erregung.

* Zufallsbild *Er gab dann einige Erklärungen ab und äußerte: "Die sieben Teufelsstimmen könnten als Verselbständigung einzelner Teile des Unbewußten gelten. In der Psychiatrie ist das z. B. durch den Fall Staudemeier bekannt geworden. Die Schlag- und Kratzspuren, ferner die Schlangenwindungen seien psychogen bedingte Dermographismen (seelisch bedingte Hautveränderungen). Die sogenannten Hellsehphänomene seien der Wahrscheinlichkeit des Kriegsgeschehens nach Zufallstreffer. Das rasche Heilen der tiefen Wunden könne wieder psychogen verursachte Abwehrmechanismen des Körpers darstellen. Auf jeden Fall ist es keine Besessenheit."

Mit diesem Urteil wurde dokumentiert, daß Fachwissenschaftler zu den hintergründigen Ursachen eines solchen Falles keinen Zugang haben.

Herr Pfarrer, das ist keine Geisteskrankheit, sondern eine Besessenheit

Ein Pfarrer berichtete, daß er in seiner Gemeinde zu einer Familie gerufen wurde, wo die Tochter sich toll gebärdete.

Da sein Urteil auf Geisteskrankheit lautete, rief er einen Psychiater an.

Dieser Arzt ist ein gläubiger Christ, der mich zuvor in einen Ärztekonvent zu Vorträgen eingeladen hatte. Der Psychiater gab dieser Tochter eine Injektion Morphium. Sie mußte dabei von den Angehörigen gehalten werden, weil sie nicht mit dem Toben aufhörte.

* Zufallsbild *Als die Geplagte in einer halben Stunde nicht zur Ruhe kam, erhielt sie eine zweite Injektion. Nach einer Stunde zeigte sich immer noch kein Erfolg. Insgesamt erhielt die Tobende und Schreiende in 2½ Stunden 4 Injektionen. Dann sagte der Psychiater zu dem Pfarrer: "Herr Pfarrer, das ist keine Geisteskrankheit, sondern eine Besessenheit. Bei diesen starken Injektionen wäre ein Gaul eingegangen."

Das war eine heilsame Lektion für den Theologen. Ein gläubiger Psychiater mußte diesen Pfarrer von seiner falschen Theologie überzeugen.

Buchvorstellung

Der erste Band aus der Reihe: "Aus meinem Leben"

96 Seiten, 1,50 €

An einem düsteren, nebligen Novembertag war ich geboren worden. Und diese Novembernebel schienen die erste Etappe meines Lebens mit grauen Schwaden zu überziehen. Die Unruhe und der Trennungsschmerz meiner Mutter schienen sich unbewußt auf mich jungen Erdenbürger zu übertragen.Das erste bewußte Erlebnis war eine schwere Lungenentzündung, die erste von zwanzig, die in sechs Jahrzehnten nachfolgten. Die Ärzte haben sich einige Male gewundert, daß ich das durchstehen konnte. Nun, wenn Gott einen für eine besondere Aufgabe am Leben erhalten will, dann bringen es selbst die Ärzte nicht fertig, für einen Totenschein zu sorgen.

Menschen berichten...

Auf dem schmalen Weg kam Lydia an eine Stelle, wo drei Männer dabei waren, unentwegt andere Pilger in schwarze Särge zu legen. Es wurde Lydia deutlich gemacht: das sind Gläubige, die über die Sünden der anderen reden, die kritisieren, verurteilen, verdammen; Gläubige, die andere abschreiben und "beerdigen" und dabei ihr Ziel verfehlen. Sie konnten auf dem schmalen Weg nicht weiter gehen...

Aus dem Buch "undefinedIm Paradies"

Erweckung

"Erweckung ist nichts anderes, als Gott gegenüber erneut gehorsam zu werden." (Charles Finney in dem Buch "Revival of Religion")

Zitat Dr. Koch

"Befreiung aus okkulter Belastung ist nur über Christus möglich durch eine Generalbeichte. Wer frei werden will, muss sich rückhaltslos Jesus Christus ausliefern."