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Berichte aus der Mission

Folgende Artikel finden Sie hier:

  • undefinedDer Sieg Christi
    (Jedesmal, wenn sie ein bestimmtes Dorf besuchen wollte, in dem ein bekannter Zauberer sein Unwesen trieb, kamen ihr auf dem Weg dorthin Schlangen entgegen)
  • undefinedDas Maorimädchen und die Bibel
    (Was Gott durch eine gehorsame Person ausrichten kann)
  • Dein Gott ist stärker
    (Als ich erfuhr, daß du Christ bist, versuchte ich, durch Magie dich krank zu machen...)
  • Unter Kannibalen
    (Als Überreste entdeckten sie Blutspuren und zerfetzte Kleider...)

Der Sieg Christi

Aus dem Buch von Dr. Koch undefined"Herrlichkeit des Herrn"

Eine Missionarin arbeitete unter einem magisch verseuchten Stamm auf Neuguinea. Viele undefinedZauberer hielten ihre Stammesgenossen unter Bann.

* Zufallsbild *Die christliche Mission machte nur geringe Fortschritte. Die Missionarin spürte oft in ihrem Gebiet eine unheimliche Macht auf sich zukommen. Sie bat alle ihre Missionsfreunde in der Heimat um treue Fürbitte, damit der finstere Bann in ihrem Arbeitsgebiet endlich einmal durchbrochen würde.

Die Schwester empfand nicht nur einen unerhörten Geisterkampf in ihrem Arbeitsfeld, sondern sie erlebte auch merkwürdige Bedrohungen durch wilde Tiere.

Zwischenruf:
Wenn ein Haus brennt und du weißt, dass noch Menschen drin sind, wäre es nicht Sünde, in diesem Haus die Bilder gerade zu hängen? Wenn die Welt um dich herum in großer Gefahr ist, können Tätigkeiten, die an sich nicht sündig sind, ganz verkehrt, ja, sündig sein.
Corrie ten Boom

Jedesmal, wenn sie ein bestimmtes Dorf besuchen wollte, in dem ein bekannter Zauberer sein Unwesen trieb, kamen ihr auf dem Weg dorthin Schlangen entgegen, die sie zum Umkehren zwangen. Sie sah diese Tiererlebnisse als Zufall an, bis sie eines Tages eines Besseren belehrt wurde.

Bei einer Missionsreise kam sie auf dem Rückweg in dieses erwähnte Dorf. Ahnungslos trat sie in eine ihr unbekannte Hütte, um den Bewohnern die Christusbotschaft zu bringen. Während sie mit der Frau sprach, spürte sie eine unheimliche Macht auf sich einstürmen. Sie hatte den Eindruck, als sollte sie von hintenher umgebracht werden. * Zufallsbild *Sie drehte sich um und beobachtete, daß ein Mann, der in der Ecke saß, sie mit starrem Blick ansah. Sie erschrak, fühlte sich wie gebannt von diesem Blick und wußte in dem Augenblick, daß die finstere Macht von diesem Mann ausging. Sie versuchte, innerlich zu beten. Es wollte ihr aber bei dieser Bedrohung nicht recht gelingen.

Schließlich fand sie keinen anderen Ausweg mehr, als einfach im Namen Jesu zu gebieten. Nun geschah etwas außerordentlich Seltsames. Der starre Mann sackte zusammen und lag wimmernd und stöhnend auf dem Boden. Er kroch zu der Missionarin hin. Als sie sich aus der Hütte entfernte, kroch er ihr immer noch wimmernd und stöhnend nach.

Dieses Erlebnis erinnert an die Geschichte von dem Philistergötzen Dagon (1. Samuel 5, 3), der morgens vor der Bundeslade des Herrn lag. Hinterher erfuhr die Missionarin, daß sie, ohne es zu wissen, in das Haus des Oberzauberers geraten war. Die Eingeborenen wußten auch von der Fähigkeit dieses Mannes, daß er wilde Tiere sich gefügig machen konnte.

Das Maorimädchen und die Bibel

Aus dem Buch undefined"Dynamit Gottes":

Dr. Koch schreibt dort:

Zugang zu dieser Geschichte bekam ich durch meine verschiedenen Neuseelandbesuche. Ich schloß mit Maoris eine bleibende Freundschaft. Lassen wir uns von ihnen berichten:

* Zufallsbild *Im Distrikt des Waikatoflusses lebte ein Maori-Häuptling Ngakuku. Er war kein Christ, war aber für das Evangelium offen. Um sich besser zu informieren, sandte er seine elfjährige Tochter zur nächsten Missionsstation nach Tauranga. Des Vaters Wunsch war, daß seine Tochter bei den Missionaren lesen lernen möchte, damit sie imstande wäre, die Botschaft der Weißen zu lesen. Damals arbeitete ein Missionar Brown mit seiner Frau in Tauranga. Das Maorimädchen wurde mit Freuden im Missionshaus aufgenommen, als man ihren Wunsch gehört hatte. Für jeden Missionar ist ein solches Begehren eine willkommene Gelegenheit.

Tarore, so hieß das Maorimädchen, war begabt und begriff rasch das Alphabet. In kurzer Zeit konnte die Häuptlingstochter lesen. Als sie schon nach einigen Wochen in den heimatlichen Stamm zurückkehrte, erhielt sie vom Missionshaus das Lukasevangelium als Geschenk mit.

* Zufallsbild *Tarore war über diesen kostbaren Besitz hoch erfreut. Sie trug das Buch in einer Maoritasche den ganzen Tag mit sich herum. Nachts benutzte sie die Tasche mit dem Evangelium als Kopfkissen. Sie konnte sich keinen Augenblick von dieser Kostbarkeit trennen.

Abends las sie ihrem Vater und den Männern vom Stamm aus dem Testament vor. Als der Vater einige Zeit zugehört hatte, spürte er, daß hier nicht das Kind zu ihm sprach. Er sagte in Gegenwart seiner Stammesangehörigen: "Wahrhaftig, das sind Worte großen Geistes." Und kurze Zeit später übergab er sein Leben Jesus Christus.

Eines Tages unternahm Häuptling Ngakuku mit einer Gruppe von Männern einen Jagdausflug. Die elfjährige Tochter Tarore und ihr dreijähriges Brü­derchen durften die Männer begleiten. Gegen Abend kamen sie an den Fuß der großen Weirere-Wasserfälle, die in zwei Katarakten einhundertfünfzig Meter tief abstürzen.

* Zufallsbild *Die Männer waren unvorsichtig und zündeten ein großes Lagerfeuer an, dessen Rauch über die Baumkronen hinaus weithin zu sehen war. Das sollte ihnen zum Verhängnis werden.

Oberhalb des Tales wohnten die Todfeinde der Waikato, der Stamm der Arawa, die im Gebiet von Rotorua wohnen.

Die Arawa beschlossen einen Angriff und kamen im Morgengrauen an, um die Gruppe von Ngakuku zu überfallen. Die Angreifer wurden jedoch eine Zeitlang damit aufgehalten, das Zelt eines Engländers zu finden, der Ngakuku begleitete.

Diese Verzögerung reichte aus, daß der zahlenmäßig weit schwächere Ngakuku seine Männer wecken und zum raschen Aufbruch mahnen konnte. Der Vater nahm seinen dreijährigen Sohn auf den Arm. Sie zogen sich auf eine gut geschützte Stelle des Berges zurück.

In der allgemeinen Verwirrung wurde Tarore unglücklicherweise vergessen. Sie schlief den gesunden Schlaf der Jugend mit dem Lukasevangelium unter ihrem Kopf. Als man sie vermißte, eilten einige Männer zurück, um sie zu suchen. Es war aber schon zu spät. Sie fanden Tarore ermordet.

Die Männer nahmen den Leichnam behutsam auf und trugen ihn nach Matamata, um ihn dort auf dem Friedhof der Maori beizusetzen. Eine allgemeine Trauer bemächtigte sich des Stammes.

* Zufallsbild *Die Männer Ngakukus schworen Rache. Doch der Häuptling hinderte sie daran. Er sagte: "Ich bin mit der Rache nicht einverstanden. Es war genug Blutvergießen zwischen den beiden Stämmen. Ich will mich an das halten, was ich bisher aus dem Evangelium gehört habe, daß wir den großen Geist über alles lieben müssen. Er wird die Rache übernehmen."

Die Rache

Seit dem verhängnisvollen Überfall war das Evangelium Tarores verschollen. Der Häuptling Uita, der Führer des feindlichen Stammes, hatte das Buch als Siegestrophäe mitgenommen. Lesen konnte er zwar nicht, aber immerhin war er nun Besitzer eines Buches.

Nach seiner Rückkehr in den Stamm zeigte er den Stammesgenossen die erbeuteten Dinge. Ein Sklave sah das Buch und erklärte: "Ich kann lesen. Zeigt mir das Buch." Der Sklave war kein Christ, darum war ihm der Inhalt fremd. Immerhin war es für die Arawa eine Sensation, ein Buch zu besitzen und dazu noch in ihren Reihen einen Mann zu haben, der es lesen konnte.

Mit der Neugierde der Naturmenschen machten sich die Arawa daran, sich den Inhalt des Buches vorlesen zu lassen.

* Zufallsbild *Der Häuptling, der Mörder des Mädchens, wurde von seinem Inhalt gefesselt. Er war unerbittlich. Wenn der Sklave ermüden wollte, hatte der Häuptling keine Geduld. Die Botschaft, die er zum ersten Male in seinem Leben hörte, erreichte sein Gewissen. Als das Studium des Lukasevangeliums zu Ende war, übergab er sein Leben Christus.

Die Auswirkung war, daß er den Sklaven Ripahau beauftragte, an den Vater der Ermordeten zu schreiben und ihn um Verzeihung zu bitten. Mit der den Maori angeborenen Eigenart für menschliche Würde und Anständigkeit bat er auch den Häuptling Ngakuku um Erlaubnis, daß er sich den geistigen Inhalt des Buches aneignen und öffentlich davon Gebrauch machen dürfe. Wie hatte doch das Evangelium das Herz dieses Mannes verändert, daß in dieser feinen Weise die guten Maori-Eigenschaften zum Vorschein kamen.

Ngakuku war von dieser Wendung des feindlichen Häuptlings tief beeindruckt. Natürlich verzieh er. Gleichzeitig waren damit auch die uralten Stammesfehden beendet.

Der bekehrte Mörder Uita bekannte sich danach öffentlich zu Christus. Gott hatte den Tod des Mädchens hundertfältig vergolten. Durch das Bekenntnis des Häuptlings angespornt, wandten sich auch andere Glieder des Stammes Christus zu.

Der Friedensweg des Evangeliums

* Zufallsbild *Die Geschichte von Tarores Evangelium ist noch lange nicht zu Ende. Es scheint fast, daß der Opfertod des Mädchens tausendfältige Frucht zu bringen hatte.

Der Sklave Ripahau verließ nach einiger Zeit Rotorua und siedelte weiter südlich in den Stamm des gefürchteten Häuptlings Rauparahas um. Dieser Häuptling hatte von den Walfischfängern Musketen gekauft. Er terrorisierte damit alle Nachbarstämme und unterwarf sich auch Stämme der Südinsel. Sein Name war überall verhaßt.

Dieser Gewaltmensch hatte jedoch einen Sohn, dem die kriegerische und angriffslustige Art des Vaters zuwider war. Er hieß Tamihana. Als er von der Lesekunst des Sklaven Ripahau gehört hatte, bat er diesen Mann, ihm das Lesen beizubringen. Der Vetter von Tamihana war ebenfalls von der gleichen Wißbegierde beseelt. So saßen die drei zusammen und studierten anhand einiger Textseiten aus einem alten Gebetbuch das Geheimnis der Buchstaben. Die wenigen Seiten waren schnell zu Ende. Darum sandte Tamihana einen Boten nach Rotorua mit der Bitte um weitere Bücher.

Der Bote brachte drei Bücher zurück. Darunter war eines, dem die Buchdeckel fehlten. Auf den ersten Seiten stand aber der Name Ngakuku. Es war das Testament von Tarore, das damit schon im dritten Maoristamm seinen Auftrag ausrichten sollte.

* Zufallsbild *Der erste, der sich unter der Botschaft des Lukasevangeliums bekehrte, war der Häuptlingssohn. Dann folgte sein Vetter. Der Sklave war bisher immer noch unberührt geblieben. Unter dem Zeugnis der beiden Männer fällte auch Ripahau eine Entscheidung für Christus.

Nunmehr war der Häuptlingssohn darauf bedacht, einen Missionar zu bekommen. Er machte eine Reise nordwärts zur nächsten Missionsstation und bat um einen Missionar. Seiner Bitte wurde entsprochen. Ein Missionar namens Hadfield kam und siedelte sich in Otaki, im Stammesgebiet von Tamihanas Vater, an.

Der eifrige Häuptlingssohn war damit immer noch nicht zufriedengestellt. Er dachte an die Stämme auf der Südinsel, die von seinem Vater häufig mit Krieg heimgesucht worden waren. Er wollte gutmachen, was sein Vater in Mordlust zerstört hatte.

Er beschloß daher, mit seinem Vetter eine Missionsreise auf die Südinsel zu unternehmen. Sie fuhren mit ihrem Kanu los und bewältigten auf dieser Fahrt rund 1800 Kilometer auf offener See. Dazu gehörte ein großes Geschick und viel Wagemut. An der Küste zogen sie von einer Maorisiedlung zur anderen und predigten das Evangelium. Viele Maori wandten sich dabei dem Herrn Jesus zu.

* Zufallsbild *Als Jahre später der Bischof Selwyn seine erste Inspektionsreise auf die Südinsel unternahm, fand er einen Missionar und Hunderte von bekehrten Maoris. Das war die Frucht der Arbeit des gläubigen Häuptlingssohnes Tamihana â€â€ die weitreichende Auswirkung jenes Opfers, das Tarore mit ihrem Lukasevangelium gebracht hatte.

Was heidnische Häuptlinge mit ihrer Kriegslust vernichtet und zerstört hatten, das wandte das Evangelium in Segen und in einen Weg des Friedens um.

Der Same geht auf

Tarores Lukasevangelium war sichtbar vom Segen Gottes begleitet. Es ist eine Erfüllung von Psalm 8: "Aus dem Mund der jungen Kinder hast du dir eine Erfüllung zugerichtet."

* Zufallsbild *Tarore war es, die ihrem Vater das Evangelium vorlas. Er bekehrte sich. Dann wurde dieses gleiche Büchlein ihrem Mörder vorgelesen. Er bekehrte sich. Dann erreichte das Büchlein den Häuptlingssohn. Er bekehrte sich und wurde zum großen Missionar.

Die geistlichen Kinder dieses Missionars in Otaki wurden von seinem Missionseifer entzündet. Sie sammelten jahraus, jahrein und kauften bei der Britischen Bibelgesellschaft in Neuseeland Bibeln und Testamente, die in alle Welt hinausgesandt wurden, nach Japan, nach Indien, nach Labrador. Von Labrador kam ein Dankesschreiben mit der Bitte, den Maorikindern von Otaki für die Gabe von 24 Bibeln und 91 Testamenten zu danken.

Dein Gott ist stärker

Aus dem Buch undefined"In alle Welt"

Hier noch das Erlebnis von Missionar Griebenauer. Ich begegnete ihm an der Bibelschule Chungchau, die auf einer Anhöhe direkt an der rotchinesischen Grenze liegt. Griebenauer war 25 Jahre Missionar in Tibet gewesen. Als junger Mann lernte er bei einem tibetischen Lama die tibetische Sprache. Als der Lehrmeister von dem Beruf seines Schülers erfuhr, versuchte er, den jungen Mann mit seiner tibetischen undefinedMagie anzugreifen, aber es gelang ihm nicht. * Zufallsbild *Eines Tages sagte der Lama zu Griebenauer: »Nun weiß ich, was Christentum ist. Euer Gott ist stärker als mein Gott.« Griebenauer forschte nach dem Grund dieser Erkenntnis. Der Lama erklärte ihm: »Als ich erfuhr, daß du Christ bist, versuchte ich, durch Magie dich krank zu machen. Aber es klappte nicht. Dann wollte ich dir den Feuerteufel senden, aber er gehorchte nicht. Zuletzt wandte ich die stärkste Todesmagie gegen dich an. Wieder ein Fehlschlag! Du hast eine Mauer um dich herum. Da komme ich nicht durch.« Griebenauer erwiderte: »Wenn du schon gemerkt hast, daß mein Gott stärker ist, warum nimmst du ihn nicht an?« - »Das geht nicht. Die undefinedDämonen würden mich sofort umbringen.«

Die ganze Geschichte kann hier nicht wiedergegeben werden. In diesem Erlebnis des Missionars liegt eine wundervolle Botschaft: »Wenn wir Jesus angehören, ist eine Mauer des Schutzes um uns herum.« Hier liegt auch die Erfüllung von Sacharja 2, 9 vor: »So spricht der Herr: Ich will eine feurige Mauer umher sein und will mich herrlich darin erzeigen.«

Unter Kannibalen

Aus dem Buchundefined "Bei IHM"

Im August/September 1969 starteten zwei Missionare und vier Träger im westlichen Neuguinea einen Feldzug zu einem nichtmissionierten Stamm. Sie hatten ein Funkgerät und blieben mit der Missionsstation an der Nordküste in dauernder Verbindung.

* Zufallsbild *Nach acht Tagen brach der Funkverkehr ab. Man versuchte daraufhin, ein Flugzeug der Aviation Missionary Fellowship zu bekommen.

Starke Unwetter verhinderten eine sofortige Suchaktion. Einige Tage später kam einer der Träger total erschöpft zurück.

Er berichtete, daß in einem feindseligen Stamm 200 Krieger den Missionaren gefolgt waren. Die Wilden waren immer näher gekommen. Als die Missionare übernachteten, warteten die Verfolger den Morgen ab.

Sie gingen zum Angriff über. Die Missionare riefen ihnen zu: »Wir sind als Freunde gekommen und wollen euch helfen.«

Da schwirrten eine Unmenge an Speeren und Pfeilen auf die Missionare zu. In großer Opferbereitschaft stellten sich die Missionare vor die Träger, um sie zu schützen. Dann brachen sie zusammen. Die Träger konnten fliehen. Drei sind aber verschollen.

Nach diesem Bericht machten sich Suchkommandos, unterstützt vom Militär, auf den Weg.

* Zufallsbild *Sie fanden den Platz, wo die Missionare ermordet worden waren. Als Überreste entdeckten sie Blutspuren und zerfetzte Kleider. Im nahen Wald stöberten sie noch Knochen und Männerskelette auf. Dadurch entstand der Verdacht, daß die Missionare aufgefressen worden sind. Mit Bestimmtheit konnte man es aber nicht sagen. Der Stamm selbst schwieg sich aus.

Die Bestürzung über die Ermordung der Missionare hatte sich noch nicht gelegt, da kam schon das nächste Blutopfer.

 

Neue Missionare der Regions Beyond Mission waren angekommen. Ein Flugzeug der Aviation Missionary Fellowship flog die vier Erwachsenen und drei Kinder in das Innere des Landes. Plötzlich riß bei dieser Maschine der Funkverkehr ab. Als die Missionare an der Küste davon erfuhren, versuchten sie sofort, ein Suchkommando zu organisieren. Es herrschte aber drei Tage lang ein orkanartiges Unwetter, so daß die kleinen Cessnas nicht starten konnten.

Erst am vierten Tag hellte sich das Wetter etwas auf. Sie fanden das Wrack der Missionsmaschine. Es war ausgebrannt, und die Leichname von sechs Menschen waren bis zur Unkenntlichkeit verkohlt. Ein Kind fehlte.

* Zufallsbild *Als das Suchkommando das Wrack untersuchte, kamen Eingeborene aus dem Wald heraus. Unter ihnen war ein weißer Junge. Es war der zwölfjährige Sohn eines Missionars, der mit in der Maschine verbrannt war.

Sein Sohn konnte berichten. Die Maschine hatte durch den Sturm Bodenberührung bekommen und war in der Mitte auseinandergebrochen. Beim Aufschlag war der Junge herausgeschleudert worden und blieb durch ein Wunder unverletzt.

Die Eingeborenen sahen das Feuer und kamen herzu. Es waren genau die Leute, die die Missionare ermordet hatten. Und das Flugzeug war an der Mordstelle abgestürzt.

Der Junge berichtete weiter, daß er den brennenden Angehörigen hatte helfen wollen. Die Flammen hielten ihn aber ab. Er hörte Eltern und Geschwister schreien und um Hilfe rufen, mußte aber untätig zusehen.

Die Eingeborenen taten dem Jungen nichts zuleide. Sie versorgten ihn gut. In dem Absturz der Maschine sahen sie die Rache ihres Geistes. Weil der Geist aber den Jungen verschont hatte, war der Junge für sie tabu. Diesem undefinedAberglauben verdankt der Missionarssohn sein Leben.

Bei dieser zweiten Aktion gaben die Eingeborenen zu, daß sie die Missionare getötet und aufgefressen hatten.

War nun dieses doppelte, gräßliche Opfer umsonst? Nein! Die Mörder der Missionare baten nun um einen Missionar, der ihnen von Jesus erzählen sollte.

* Zufallsbild *Im Nachbarstamm dieser Eingeborenen ist bereits eine Erweckung geschenkt worden. Auch im Stamm der Missionsmörder haben sich einige hundert bekehrt.

Der zwölfjährige Junge lebt in einer anderen Missionarsfamilie. Er steht noch unter einer Schockwirkung. Er hat alle Dinge aus seiner Kindheit und aus seinem früheren Leben vergessen. Er erinnert sich nur an eines. An seinem Geburtstag sagte er: »Die Mutter hat mir ein Geschenk für diesen Tag gekauft und versteckt.« Mehr weiß er von seinen Angehörigen nicht mehr.

Buchvorstellung

Der erste Band aus der Reihe: "Aus meinem Leben"

96 Seiten, 1,50 €

An einem düsteren, nebligen Novembertag war ich geboren worden. Und diese Novembernebel schienen die erste Etappe meines Lebens mit grauen Schwaden zu überziehen. Die Unruhe und der Trennungsschmerz meiner Mutter schienen sich unbewußt auf mich jungen Erdenbürger zu übertragen.Das erste bewußte Erlebnis war eine schwere Lungenentzündung, die erste von zwanzig, die in sechs Jahrzehnten nachfolgten. Die Ärzte haben sich einige Male gewundert, daß ich das durchstehen konnte. Nun, wenn Gott einen für eine besondere Aufgabe am Leben erhalten will, dann bringen es selbst die Ärzte nicht fertig, für einen Totenschein zu sorgen.

Menschen berichten...

Auf dem schmalen Weg kam Lydia an eine Stelle, wo drei Männer dabei waren, unentwegt andere Pilger in schwarze Särge zu legen. Es wurde Lydia deutlich gemacht: das sind Gläubige, die über die Sünden der anderen reden, die kritisieren, verurteilen, verdammen; Gläubige, die andere abschreiben und "beerdigen" und dabei ihr Ziel verfehlen. Sie konnten auf dem schmalen Weg nicht weiter gehen...

Aus dem Buch "undefinedIm Paradies"

Erweckung

"Erweckung ist nichts anderes, als Gott gegenüber erneut gehorsam zu werden." (Charles Finney in dem Buch "Revival of Religion")

Zitat Dr. Koch

"Wer seinem Horoskop verfällt, verliert die Freiheit seiner Entscheidungen."