Beispiele zu Yoga

Folgende Artikel finden Sie hier:

Joga und christlicher Glaube

* Zufallsbild *Ein gläubiger Bruder aus einer bayrischen Stadt war in meiner Seelsorge. Er hatte schwere Depressionen. In dem seelsorgerlichen Gespräch erzählte er unter anderem, daß er Joga praktiziere und vor einer brennenden Kerze undefinedmeditiere. Er war nicht zu überzeugen, daß Joga und christlicher Glaube nicht auf einen Nenner zu bringen sind.

Selbsterfahrungskurs mit Folgen

Wir trafen uns auf der Missionsstation Kwasizabantu. * Zufallsbild *Er war für ein Interview bei Radio Khwezi bereit und schrieb auch seine Lebensgeschichte, die ich hier wiedergebe.

Zwischenruf:
Wenn ein Haus brennt und du weißt, dass noch Menschen drin sind, wäre es nicht Sünde, in diesem Haus die Bilder gerade zu hängen? Wenn die Welt um dich herum in großer Gefahr ist, können Tätigkeiten, die an sich nicht sündig sind, ganz verkehrt, ja, sündig sein.
Corrie ten Boom

Im Jahr 1956 geboren und im katholischen Glauben aufgewachsen, lebte ich mit meinen Eltern, fünf Schwestern und fünf Brüdern in Magdenau in der Schweiz. Die Eltern bewirtschafteten einen Pachtbetrieb vom Kloster Magdenau mit einem Gasthaus und Landwirtschaft. Als Junge war ich Ministrant im nahegelegenen Kloster, musste dabei lateinische Gebete lernen und bei großen Festen den Weihrauchbehälter bedienen.

Daheim gab es jede Menge Arbeit. Kühe melken, Heu einbringen und Gäste im Restaurant bedienen, gehörten zu meinen Hauptaufgaben. * Zufallsbild *Im Sommer hatten wir soviel Betrieb, dass die Ausflugsgäste oft auf einen Platz der 300 vorhandenen Sitzplätze warten mussten.

Später erlernte ich den Beruf eines Elektrikers, aber danach fand ich keinen Arbeitsplatz. Deshalb arbeitete ich in verschiedenen Hotels als Saisonkellner. In der Zwischensaison war es mir möglich, die Hotelfachschule zu besuchen. Um meine Finanzen aufzubessern, fuhr ich dreimal wöchentlich Taxi von abends 7 bis nachts 1 Uhr. An den Wochenenden half ich dann im elterlichen Gasthaus.

In dieser Zeit lernte ich meine spätere Frau Monika kennen. Sie war jedoch nicht für einen Gasthof zu begeistern, weil doch die Familie zu kurz käme, vor allem die kleinen Kinder. Ihre Argumente leuchteten mir ein. Ich stieg wieder in meinen erlernten Beruf als Elektriker um und fand dann auch bald eine passende Arbeitsstelle. Im Herbst 1979 feierten wir unsere Hochzeit. * Zufallsbild *In den kommenden Jahren wurden uns zwei Mädchen und zwei Jungen geschenkt. Später konnte ich ein eigenes Haus bauen und ein Geschäft eröffnen.

Ein dubioser Fortbildungskurs und seine Folgen

Was als ein harmlos klingender, vielversprechender Fortbildungskurs für Geschäftsleute angepriesen wurde, entpuppte sich als ein Kurs mit undefinedokkulten Praktiken. Die Kursteilnehmer, darunter ich, wurden mit undefinedAutogenem Training, undefinedJoga, undefinedPendeln, undefinedAstralreisen und undefinedMeditation bekannt gemacht. Der Kursleiter versprach uns, dass man unbegrenzt alles erreichen könnte, wenn man diese Praktiken anwendet. Für uns war ja der Zweck des Kurses, mehr Erfolg im Geschäftsleben zu haben. Damals hatte ich leider noch keinerlei Kenntnisse darüber, wie gefährlich diese okkulten Praktiken sind.

* Zufallsbild *Zusammen mit dem Kursleiter machten wir dann die erwähnten Übungen, wobei buddhistische Formeln und Gebete vom Leiter gesprochen wurden, die wir nicht verstanden. Der krönende Abschluß sollte ein Feuerlauf über glühende Holzkohlen mit nackten Füßen sein. Fasziniert von der Vorstellung, dass man unbeschadet solch ein übernatürliches Experiment vollbringen kann, machten alle zwölf Teilnehmer mit. Wie undefinedhypnotisiert lief einer nach dem anderen über die 600 bis 700 Grad heißen Kohlen. Keiner spürte irgendwelche Schmerzen. Niemand hatte Verbrennungen oder Blasen an den Füßen. Nachdenklich machte mich aber ein kleines Nachspiel. Nach dem Feuerlauf wollte ich meine Socken wieder anziehen, als mich jemand darauf aufmerksam machte, dass zwischen meinen Zehen ein kleines Kohlestückchen zurückgeblieben war. Beim Entfernen verbrannte ich mir die Finger.

Dass ich einem teuflischen Betrug zum Opfer gefallen war, sollte ich bald zu spüren bekommen - und nicht nur ich, sondern auch meine ganze Familie. * Zufallsbild *Mehr Erfolg im Geschäftsleben war uns in dem Fortbildungskurs versprochen worden. Diese Aussicht ermutigte mich und erfüllte mich mit großen Erwartungen. Es veranlasste mich, den Kauf eines Mehrfamilienhauses für 3,5 Millionen Schweizer Franken abzuschließen. Durch Zinserhöhungen und vermehrte Bankforderungen wurde dieses Projekt ein Misserfolg.

Zu den finanziellen Schwierigkeiten kamen Spannungen in unser Familienleben. Unser bisher harmonisches Eheleben veränderte sich drastisch. Wir verstanden uns oft nicht mehr. Meine Zornesausbrüche vergifteten die Atmosphäre und störten das ganze Familienleben.

An dieser Stelle lasse ich meine Frau Monika zu Wort kommen:

Nachdem mein Mann diesen Erfolgskurs für Geschäftsleute absolviert hatte, veränderte sich sein Verhalten so, dass ich meinte, es wäre nicht mehr der Mann, den ich geheiratet hatte. * Zufallsbild *Bisher führten wir eine gute, harmonische Ehe. Wir hatten uns zum Beispiel angewöhnt, den Ratschlag einer Verwandten bei unserer Hochzeit zu beherzigen. Sie hatte damals gesagt: "Geht nie zu Bett, bevor ihr nicht alles zwischen euch in Ordnung gebracht habt!" Das entspricht dem Wort des Apostels Paulus im Epheserbrief Kapitel 4, Vers 26: "Lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen!"

Diese Angewohnheit hatte nun plötzlich ein Ende. Stattdessen hatte ich einen zornigen Mann mit einein völlig veränderten Verhalten. Ein Erlebnis aus jener Zeit erschreckte mich so sehr, dass ich es nie vergessen habe. Eines Tages stellte mein Mann eines unserer Kinder auf eine Mauer und forderte es auf "Nun spring zu Papa" Vertrauensvoll sprang das Kind. Aber anstatt es aufzufangen, wie er es früher oft getan hatte, ließ mein Mann das Kind in den Schmutz fallen mit den Worten: "Siehst du, so ist eben das Leben!" Das Kind fühlte sich natürlich vom Vater im Stich gelassen und verlor wohl auch ein gewisses Vertrauen zu ihm.

Große Not bereitete mir, dass mein Mann sehr oft unterwegs war, ohne dass ich wusste, was er tat oder wann er nach Hause kommen würde. * Zufallsbild *Besonders schlimm war für mich, dass die Kinder spürten, dass wir als Eltern uns nicht mehr verstanden und uneins in der Erziehung waren. Die Kinder nutzten diese Situation zu ihren Gunsten aus, was sich für unser Familienleben schädlich auswirkte.

In dieser Zeit befand ich mich in einem total hilflosen Zustand. Viele Tränen sind damals geflossen.

Totaler Bankrott

Meine private und geschäftliche Talfahrt nahm ein erschreckendes Ausmaß an. In meinem Geschäft machte sich eine kleine Wirtschaftskrise bemerkbar, die ich finanziell nicht mehr verkraften konnte. Alle Versuche, private Bürgschaften aufzunehmen, scheiterten. Es folgten schlaflose Nächte, Nachtspaziergänge, Selbstmordgedanken.

Den totalen Bankrott vor Augen, wollte ich diesem Chaos ein Ende bereiten. Mit dem festen Entschluss, entweder von einer Brücke zu springen oder mich vor den Zug zu werfen, lief ich an einem Morgen in den nahegelegenen Wald. Als ich noch über die Art meines Selbstmordes nachdachte, begegnete mir ein alter Mann mit drei Hunden. * Zufallsbild *Auf meine Frage, warum er so früh am Morgen im Wald spazieren ging, antwortete der Mann: "Wissen Sie, mich weckt immer ein schrecklicher Traum aus dem Schlaf. Ich bin nämlich ein pensionierter Lokführer. Einmal im Monat träume ich immer von einem der sieben Selbstmörder, die mir vor den Zug gesprungen sind. Ich sehe dann wieder das Blut an die Windschutzscheibe meiner Lok spritzen und überall die Leichenteile umherfliegen. Nach solch einem Traum gehe ich dann immer mit meinen Hunden in den Wald, um diese schreckliche Erinnerung loszuwerden!"

Nach diesem Gespräch war ich so geschockt, dass ich meinen Selbstmordplan fallen ließ und nach Hause ging.

Geschäftskonkurs und die Wende

Inzwischen stand der Konkurs meines Geschäftes bevor...

(Ausschnitt aus dem Buch "undefinedWo ist ein Gott, wie du bist? Band 3)

Buchvorstellung

Das Standardwerk zur Seelsorge in der 28. Auflage.

Eine Auseinandersetzung der seelsorgerlichen Fragestellungen mit den psychologischen, parapsychologischen und medizinischen Grenzgebieten.

Das Buch ist in viele Sprachen übersetzt und wird als Textbuch an zahlreichen Universitäten aller Kontinente benutzt.

688 Seiten, 25,- €

Menschen berichten...

Ein Evangelist predigte: "Es gibt viele Religionen, aber das Christentum ist keine Religion, sondern die Lebenshingabe an Jesus." Einige Monate danach vollzog Juvan den Schnitt mit der Religion der Väter. Jeder Brahmane trägt um den Leib eine heilige Schnur als Zeichen seiner Kaste. Diese Schnur zerschnitt er und ebenso die heiligen Fransen...

Aus dem Buch "undefinedIm Himalaja"

Erweckung

Erweckungen bleiben nicht aus, wenn die Christen aufhören, über die Sünden der anderen zu sprechen, sondern ihre eigene Sünde bekennen. (Corrie ten Boom)

Zitat Dr. Koch

"Okkulte Betätigung schädigt das christliche Glaubensleben schwer."