Die Kraft der Bibel

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Der Gangsterboss von Sao Paulo

Dies ist das Erlebnis von Sette Daktylo, des Gangsterbosses von Sao Paulo. Dieser spanische Name bedeutet »Siebenfinger«.

* Zufallsbild *Den Namen »Siebenfinger« bekam er wegen seiner verstümmelten Hand. Bei einer Schießerei mit einer anderen Gangsterbande wurden ihm drei Finger weggeschossen.

Jahrelang war Sette Daktylo einer der gefürchtetsten Bosse der Unterwelt. Insgesamt zwanzig Jahre lang wurde er von der Polizei gesucht und gejagt, bis er durch Verrat in deren Hände fiel.

Urteilsspruch des Gerichtes: lebenslänglich. Wer kann ermessen, was ein freiheitsliebender Mann in der engen Zelle empfindet! In den Stunden, da ihn der Zellenkoller packte, rannte er mit dem Kopf gegen die Wand. »Raus aus diesem Käfig oder sich die Pulsadern öffnen!« begehrte er im Ausbruch seiner Verzweiflung auf.

Zwischenruf:
Schließlich wurde es mir zur Gewißheit: »Besprechen« zieht Lästergedanken nach sich.
Ernst Modersohn

Die Gideonleute legten ihm ein Testament in die Zelle. Mangels Beschäftigung griff er nach dem Büchlein. Er kam bis zur Bergpredigt: »Selig sind die Sanftmütigen . . .« Sanftmütig? Sette Daktylo stieß ein häßliches Lachen aus. Das Testament flog in die Ecke. Dort lag es einige Tage.

* Zufallsbild *Aus Langeweile hob er es wieder auf. »Selig sind die Friedfertigen!« Schreckliches Buch, das alles auf den Kopf stellt! Er warf es auf den Tisch.

Trostlose Zelle! Keine Zeitung, kein Radio, kein Buch! Doch, dieses kleine Buch! Gibt es nichts anderes zu lesen? Wenn man am Tag 800mal von dem vergitterten kleinen Fenster bis zur Türe und zurückläuft, dann muß man 1600mal an diesem kleinen Buch vorbei. Wer hält das aus?

Wieder hat er es in der Hand. »Kommet her zu mir!« Wer sagt das? Wer ist dieser Unbekannte?

Sette Daktylo liest das kleine Buch ganz durch. Liest es ein zweites Mal, ein drittes Mal. Dann liegt er auf seinen Knien und betet. Die Hände, die so oft am Abzug der Pistole waren, sind gefaltet.

Der Gangster übergibt sein Leben einem noch Stärkeren. Die Umwelt, die Mitgefangenen spüren die Veränderung seines Wesens. Bei einer Gefängnisrevolte prügeln sie ihn halbtot.

Sette Daktylo hält aber seinem neuen »Boß« die Treue. Die Gefängnisdirektion erkannte seine echte Erneuerung und seinen guten Einfluß. Es wurden ihm die restlichen Jahre geschenkt.

* Zufallsbild *Nach seiner Freilassung sah es Sette Daktylo als seine Pflicht an, jedes Mitglied seiner früheren Bande aufzusuchen, um ihnen Christus zu bezeugen. Gott schenkte es, daß einige sich von ihrem ehemaligen Boß zu Jesus führen ließen. Andere verlachten, verspotteten und verfolgten ihn. Der bekehrte Gangster ließ sich aber nicht irremachen. Er zieht als Evangelist durchs Land und dient seinem Herrn.

Du Wort ob allen Worten, du Wort aus Gottes Mund,
lauf, und an allen Orten mach Gottes Namen kund.
Erhalt das Wort in Gnaden, gib, Gott, ihm freien Lauf!
Du Wort, von Gott beladen, spreng Tür und Riegel auf.

Die Bibel erreicht den Ministerpräsidenten von Südkorea

In Korea erzählte mir Dr. Han, der Leiter der Young Nak Gemeinde, die Geschichte von Syngman Rhee, die ich schon in »Koreas Beter« veröffentlicht habe. Rhee wurde von den Japanern als Widerstandskämpfer zum Tode verurteilt und unter scharfer Bewachung in eine kleine Todeszelle eingekerkert. In dieser Zelle geschah ein Wunder Gottes. * Zufallsbild *Der Gefangene las die englische Bibel mit einem Wörterbuch, nur um englisch zu lernen und nicht aus Interesse am christlichen Glauben. Auf diesem »Umweg« erreichte ihn Gottes Hand. Der verzweifelte Mann fand durch die Bibel den Weg zu Jesus. Seine Bekehrung war so tief und stark, daß er kurze Zeit später den Wächter und dann auch dessen Bruder zum Herrn führen durfte. Die Todeszelle wurde zur Kirche. Im ganzen Zuchthaus wurde bald der gute Einfluß Rhees bemerkbar. Durch ein Wunder Gottes kam es nicht zur Hinrichtung. Als der ehemalige Widerstandskämpfer nach dem Abzug der Japaner freigelassen wurde, bezeugte er auch in der Freiheit Christus. Dieser Mann wurde dann zum ersten Ministerpräsidenten von Südkorea gewählt. Unter seiner Regierung machte die christliche Missionierung Koreas große Fortschritte.

Buchvorstellung

Wie findet man Jesus? Es gibt eine kurze Antwort: indem wir uns von Jesus finden lassen.

144 Seiten, 3.60 €

Leseprobe:

So wie Adam im Paradies vor Gott floh und sich versteckte, so geht auch heute der Mensch Jesus aus dem Weg. Man will mit ihm nichts zu tun haben. Von Ausnahmen abgesehen ist dem heutigen Menschen peinlich, wenn das Gespräch auf Jesus kommt. Im Paradies kam der Kontakt zustande, als Gott den Adam mit seinem Schuldbewußtsein rief: Adam, wo steckst du? Willst du nicht aus deinem Versteck hervorkommen?

Menschen berichten...

Er zückte das Messer, nicht um den Gegner zu töten, sondern um ihn nur kampfunfähig zu machen.
Der Stich war aber doch lebensgefährlich.
Viele wussten, wer der Täter war...

Seit diesem Vorfall konnte Michael nachts nicht mehr schlafen. Er wurde von Angstträumen und Gewissensbissen geplagt...

Aus dem Buch "undefinedJesu Name ist wunderbar"

Gehört aber nicht Opposition dazu, wenn Gott ein Feuer anzündet? Wenn eine Erweckung keine Widersacher hat, dann ist das keine echte Erweckung.
Dr. Kurt E. Koch

Zitat Dr. Koch

"Das Kreuz von Golgatha ist das große Mahnmal des Sieges und der Befreiung von allen Finsternismächten. Wer zum Kreuz kommt, hat teil an diesem Sieg Jesu Christi."