Zeugnisse über Befreiungen aus Religionen

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Befreiung aus einer okkulten Kirche

Befreiung aus einer undefinedokkulten Kirche (Yoko Ono, Toni Cox, John Lennon)

(Dr. Koch schreibt zu Beginn seines Buches undefined"Okkultes ABC")

* Zufallsbild *Dieses Buch beginnt mit einer Gebetserhörung. Am Samstag, den 4. Februar 1984 beendete ich die stark erweiterte zweite Auflage vom "Okkulten ABC". Nach dem letzten Satz sagte ich dem Herrn Jesus: "Nun fehlt mir noch eine positive Geschichte aus dem okkulten Milieu, die ich an den Anfang setzen kann." Ich betete mehrmals darum. Die Erhörung traf bereits am Donnerstag, den 9. Februar, also schon fünf Tage später, ein.

Zwischenruf:
Satan ist mächtig, aber Gott ist allmächtig.
Hudson Tayler

Es kam zu einer außerordentlichen Begegnung mit zwei Amerikanern, die mich von meinen englischen Büchern her kennen. Was ich zu berichten habe, ist so außergewöhnlich, daß ich mich gegen eventuelle Kritik schützen muß. Ich ließ mir von beiden Besuchern schriftlich bestätigen, daß ich ihre Berichte mit voller Namensnennung veröffentlichen darf. Denn jetzt gerade berichtete die Tageszeitung am 7. 2. 84, daß ein berühmter Professor, nicht nur in Deutschland, sondern in der ganzen zivilisierten Welt bekannt, von einem Gericht zu DM 4000,- Geldstrafe verurteilt wurde, weil er in einem öffentlichen Bericht den Namen eines früheren Patienten preisgegeben hatte. Das ist eine schwere Panne und Heimsuchung, die ein verdienter Mann in seinem hohen Alter hinnehmen muß.

* Zufallsbild *Der eine Amerikaner, David G. Clark, ist ein von der amerikanischen Regierung bestätigter Kult-Experte. Er war einige Jahre in einer okkulten Kirche, bekehrte sich und kam unter großen Kämpfen wieder frei.

Danach besuchte er eine Bibelschule. Er erklärte, er habe drei Jahre unter dem Worte Gottes und in der Gemeinschaft mit gläubigen Menschen gebraucht, um von den undefinedmagischen und undefinedhypnotischen Einflüssen der okkulten Kirche "The Walk" freizukommen.

Heute steht er im Dienst einer evangelikalen Reichgottesarbeit und arbeitet als Berater und Seelsorger von Menschen, die in verknechteten Sekten und Kulten stehen und frei werden wollen.

Der zweite Amerikaner, der mit ihm sieben Stunden in meinem Arbeitszimmer saß und mir u.a. seine Geschichte auf Band sprach, ist Toni Cox.

Er war sieben Jahre mit Yoko Ono verheiratet, die ihm von John Lennon, dem Beatle-Idol, entfremdet wurde. Sie reichte die Scheidung ein und heiratete John Lennon, den Multimillionär.

Nun müssen beide kurz vorgestellt werden. Toni stammt aus einer Künstlerfamilie und hat dieses Erbe mitbekommen. Er fing früh zu malen und zu musizieren an und schlug mit sechzehn Jahren beruflich diesen Weg ein. Das Fernsehen und die Bühne gaben ihm gelegentliche Jobs. In einer musikalischen Gruppe spielte er das Saxophon. Zu dieser Zeit fiel ihm eine talentierte Japanerin auf, die eine vielseitige Begabung vor allem in der Kalligraphie (Schönschreibkunst) und Dichtung bewies. Diese Japanerin war außerdem noch hübsch, was bei großer Begabung selten zusammenfällt.

* Zufallsbild *Ich erinnere mich an meine Tübinger Studentenzeit. Ein Student hat mit dem Messer im Auditorium Maximum auf ein Pult den lateinischen Vers eingeritzt: Fere raro accidit, ut studiosa pulchra sit, auf deutsch heißt das: Selten fürwahr kommt es vor, daß eine Studentin schön ist. Was ist schuld an dieser merkwürdigen Regel? Die schönen Studentinnen werden rasch geheiratet, damit bleiben die andern in den Hörsälen sitzen. Natürlich gibt es Ausnahmen.

Dazu gehörte Yoko Ono. Sie war so hübsch, daß Toni sie nicht vergaß. Eines Tages war Yoko verschwunden. Toni forschte nach. Es hieß, sie sei nach Japan zurückgekehrt. Kurz entschlossen bahnte er sich den Weg nach Tokio und suchte im Telefonbuch nach Yoko Ono. Er erschrak, denn es gab fast 50 Spalten Onos, so wie etwa Meyer oder Schmidt im Telefonbuch von Berlin. Eine Yoko Ono war unter den vielen Namen. Er suchte sie auf. Es war aber nicht die richtige. Sie hatte nur den gleichen Namen. Die falsche Yoko Ono half ihm dann, die richtige zu finden. Der menschliche und berufliche Kontakt kam zustande. Toni wurde Mitglied von Yokos Gruppe. Es entstand eine leidenschaftliche Zuneigung. Sie heirateten, Yoko tat sich dann auch als erfolgreiche Textschreiberin hervor. Toni druckte ihr Buch "Grapefruit". Das Ehepaar reiste zurück in die USA und machte dort beruflich Karriere.

Toni hatte Kunstgeschichte studiert. So erfüllte er sich eines Tages den Wunsch, eine "Museumsreise nach Ägypten und Israel" zu unternehmen. Israel interessierte ihn auch, weil er die Heiligen Stätten besichtigen wollte.

* Zufallsbild *In dieser Zeit trat John Lennon dem Ehepaar in den Weg. Es war ein freundschaftliches Verhältnis auf der Basis gleicher beruflicher Interessen. John fand Gefallen an der attraktiven Japanerin. Damit bahnte sich eine Tragödie an. Toni verlor seine Frau an John Lennon.

All das passierte, ehe Toni Christ war. Der enttäuschte Ehemann fand bald Trost in einer zweiten noch stärkeren Liebe, in der Heirat von Melinda.

Sie wurden in einer presbyterianischen Kirche getraut. Seit dieser Zeit waren Toni und zugleich Melinda offen für das Evangelium. Sie suchten nun eine Kirche, der sie sich anschließen konnten und gerieten in den Sog einer Kirche, die sich "Walk with God" = Wandle mit Gott nannte. Diese Kirche gab sich auch als "Church of the living word" = Kirche des lebendigen Wortes aus, oder sie bezeichnete sich als "True, New Testament Church" = Wahrhaftige neutestamentliche Kirche.

In Wirklichkeit war diese Kirche, die sich zu den charismatischen Gemeinden rechnete, ein Eldorado an okkulten Vorgängen. Für Toni und Melinda begann eine furchtbare Leidenszeit.

* Zufallsbild *Toni händigte mir zwei christliche Magazine aus, die über diese Kirche "The Walk" berichten. Es ist eine mystische, okkulte Organisation, die einige Ähnlichkeit mit der Vereinigungskirche von San Myun Mun und der Christian Science hat.

Die beiden Zeitschriften sind: "Cornerstone" Issue 57, Seite 30 "Radix Magazine" März/April 1981. Zusätzlich zu der Information dieser beiden Zeitschriften habe ich das von Toni besprochene Band.

Gründer der mysteriösen Kirche ist John Robert Stevens, geboren 1919. Seine Familie gehörte zu einer Pfingstgemeinde mit dem Namen Foursquare Gospel Church. In diesem geistlichen Milieu wuchs Stevens auf. Mit 28 Jahren wurde er in dieser Kirche ordiniert. Wegen seiner Irrlehren wurde zwei Jahre später diese Ordination für nichtig erklärt.

Von der Foursquare-Kirche wechselte Stevens über zu der Assembly of God, einer gemäßigten Pfingstrichtung. Stevens wurde hier auch ordiniert und abermals wegen seiner Irrlehren ausgeschlossen. Dann gründete Stevens, der über eine große Beredsamkeit verfügt, 1951 eine eigene Kirche, die Grace Chapel in South Gate, Kalifornien. Heute hat "The Walk", wie Stevens Bewegung heißt, schon 160 Kirchen in USA, auf den Philippinen und in anderen Ländern. In Iowa richtete Stevens für 15 Millionen Dollar ein Camp für 6000 Menschen ein. Sie haben eigenes Farmland, um die vielen Besucher zu ernähren.

* Zufallsbild *Toni und Melinda, die beide noch Anfänger im christlichen Glauben waren, fühlten sich von dieser Kirche angezogen. Sie waren der Meinung, daß es sich um eine echte christliche Glaubensgemeinschaft handle. Die Möglichkeit, alles von der Bibel her zu prüfen, hatten sie nicht, da sie die Heilige Schrift noch nicht gut kannten.

Bei der Aufnahme in die Stevens-Kirche legte man ihnen die Hände auf. Es wurde ihnen gesagt, sie würden nun Propheten Gottes werden. Erst einige Jahre später erkannte Toni, daß sämtliche Neueintretenden von Stevens unter Handauflegung hypnotisiert wurden. Die Kirche hatte eine feste Ordnung. Es wurde von den Mitgliedern verlangt, daß sie keine christlichen Bücher lesen und keine christlichen Filme sehen sollten. Besuch einer anderen Kirche wurde verboten. Die Predigten von Stevens wurden alle auf Band aufgenommen. Die Gemeindeglieder wurden angewiesen, laufend während der Pausen des Tages solche Bänder zu hören. Nachts sollten ebenfalls die Bänder während des Schlafes abgespielt werden, damit die Botschaften in das Unterbewußtsein eindringen könnten.

Im Center der Kirche war eine Bibliothek mit okkulten Büchern, denn Stevens und die Ältesten praktizierten jede Form von Zauberei. Wahrsagen wurde Prophetie genannt. Die Offenbarungen der Gemeindepropheten wurden höher als die Bibel bewertet. Heilungen durch Schwarze oder Weiße Magie galten als göttliche Heilungen. Der Charakter eines Gemeindegliedes konnte an der Farbe seiner Aura erkannt werden. Wer sich von den Mitgliedern nicht in der Linie des göttlichen Meisters Stevens entwickelte, galt als "Nephilim", der ausgerottet werden mußte. Um das zu erreichen, hatte er Gruppen, die das sogenannte "Death Prayer = Todesgebet zu praktizieren hatten. * Zufallsbild *Es handelt sich hier um die Ausübung der Schwarzen Magie (Black Magic). Von Zeit zu Zeit verschwanden solche "Nephilim". Toni nimmt an, daß es sich um die Opfer dieser Todesmagie handelte. Für die Menschen der zivilisierten Welt ist es kaum zu glauben, daß eine Todesmagie funktioniert. Auf den Missionsfeldern habe ich das oft angetroffen. Heiden, die Christen wurden, bekennen, daß die Todesmagie ihrer Stammeszauberer funktioniert, aber nur bei den Heiden und bei den Namenchristen, nicht bei den echten wiedergeborenen Christen. In diesem Buch sind einige Fälle berichtet.

Die biblische Lehre, die Stevens entwickelte, ist vollgepackt mit Irrlehren, die alle dazu dienten, seinen Ruhm als göttlich autorisierten Führer zu begründen. Er erklärte zum Beispiel, die Zeit von Jesus bis jetzt sei die Ära der Seele. Aber seit 1979 hätten wir die Ära des Geistes, von Stevens vertreten. Er wollte seinen Mitgliedern damit klarmachen, daß er höher stehe als Jesus. Das wurde z.B. ohne Scheu in einem Lied anerkannt, bei dem der Schlußchorus stets mit den Worten endete: We bless the Apostle, he is our Lord = Wir segnen den Apostel (Stevens gemeint). Er ist unser Herr.

* Zufallsbild *Der Einfluß von Stevens auf seine Gemeinde kommt einer Massensuggestion und starken Hypnose gleich. Wer sich gut hypnotisieren läßt, lebt in einem tranceähnlichen Zustand wie die Zombis. Toni sagte, die posthypnotischen Effekte sind so stark, daß sofort das Bewußtsein schwindet, wenn der Name Jesus Christus in einem Bibelwort auftaucht. Die hypnotischen Wirkungen dauern noch lange an, wenn es einem Mitglied gelingt, den Kult zu verlassen.

Zweieinhalb Jahre erlebte Toni diesen Terror. Er konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen. Das ganze Denken und Empfinden wurde durch die Hypnose gesteuert. Einen Wendepunkt gab es dann, als Stevens ihm seine Frau Melinda entfremdete. Es laufen Geschichten über sexuelle Exzesse im Kult, die aber hier nicht aufgenommen werden. Toni hing mit großer Liebe an Melinda. Als sie ihm weggenommen wurde, fing er an, zu Gott im Gebet zu schreien. Er faßte den Plan, mit Melinda zu fliehen, die ebenfalls den Kult verlassen wollte. Es gelang nicht. Die hypnotisch bedingte Versklavung war stärker. Es dauerte noch einmal mehr als zwei Jahre, bis Toni endlich durch Gebet die Kraft fand, sich aus der Unterjochung zu lösen. Seine Frau ist immer noch in den Klauen dieser okkulten Kirche.

* Zufallsbild *Ich verstehe diesen Terror. Ich habe einige Tragödien miterlebt, wie Eltern versuchten, ihre Söhne oder Töchter aus der Sklaverei Muns oder der Children of God herauszuholen. Es gab in der westlichen Welt viele Prozesse von Eltern gegen diese okkulten Sekten. Seit dieser Zeit ist auch ein neuer Berufszweig aufgekommen: die Deprogrammierer, die den Versuch machen, den versklavten und der "Hölle" entronnenen jungen Menschen zu helfen und den suggestiven Bann zu lösen.

Toni suchte nach seiner Flucht Seelsorger auf, von denen er Hilfe erwartete. Zuerst war es ein Professor der Soziologie, dann eine Psychologin Margrit Singer, die auch Deprogrammierungen vornimmt. Bei dem Bericht Tonis wachte Frau Dr. Singer geistlich auf und wurde Christin. Toni hatte nach seiner Flucht noch fast sechs Jahre unter den hypnotisch gegebenen Kommandos zu leiden. Das erste Kommando hatte gelautet: Du kannst nicht fliehen. In einem zweijährigen Kampf war es ihm durch das Gebet gelungen, dieses Kommando zu brechen. Nun gab es aber noch viele andere. Zum Beispiel konnte Toni nicht die American Standard Bibel lesen, weil diese von Stevens zur Hypnose benützt worden war. Erst jetzt, nach sechs Jahren der Flucht, kann er diese Bibel wieder in die Hand nehmen und lesen. Er betet intensiv für seine Frau, damit sie ebenfalls aus diesem Terror freikommt.

* Zufallsbild *Damit steht am Anfang dieses Buches ein Bericht, der Einblick gibt, wie der Okkultismus in eine Kirche eindrang und völlig formte. Teufelsgeschäfte im religiösen Gewand! Das andere ist aber noch wichtiger, daß Jesus auch aus einer solchen Hölle Menschen herausretten kann. Toni weiß, daß er ohne intensives Gebet nicht die Kraft gefunden hätte, sich zu lösen.

Wer eine solch abenteuerliche Geschichte zum ersten Mal hört, wird zweifelnd fragen: "Ja, stimmt denn das? Es sind doch auch viele Christen durch John Todds Geschichte von seiner Zugehörigkeit zu den Illuminaten genarrt worden." Diesen Zweiflern gegenüber erwähne ich das Beweismaterial. Zuerst verweise ich auf eine aufschlußreiche Entführungsgeschichte eines jungen Mannes aus der Kultgemeinschaft der Vereinigungskirche. Readers Digest brachte in einer seiner Nummern den abenteuerlichen Bericht. Auch aus Kanada sind mir solche Entführungsversuche, die mit Prozessen endeten, bekannt. In was für einer Zeit leben wir, daß Eltern ihre Kinder aus den Klauen von sogenannten Kirchen stehlen müssen?

Im Fall von Toni weise ich nochmals auf die Berichte in "Cornerstone" und "Radix". Diese Magazine enthalten auch neun Fotos, zuerst Toni und Yoko Ono als Ehepaar, dann John Lennon und Yoko. Dazu bestätigte auch der Begleiter von Toni, David Clark, dem ebenfalls die Flucht aus dem Kult gelungen war, die Angaben Tonis. Eine "Delikatesse" kann noch serviert werden. John Lennon nahm eines Tages wieder Kontakt zu seinem ehemaligen Freund Toni auf. Er besuchte ihn und schenkte ihm als versöhnliches Zeichen eine wertvolle Gitarre, die Lennon einmal von Beatles-Fans erhalten hatte. Für Beatles-Fanatiker stellt dieses Erinnerungsstück einen unschätzbaren Wert dar.

Manche werden fragen: "Was macht Toni heute?" Er ist als Filmregisseur tätig. Er produziert aber nur christliche Filme mit klarer evangelistischer Ausrichtung. Das war auch der äußere Anlaß, daß er mich aufsuchte. Er nahm einige Stunden meine Berichte über das Eindringen okkulter Praktiken in Kirchen und Sekten auf.

Ein Jude wurde Christ

 

Dr. Michelson stammt aus einer strengen orthodoxen Familie Deutschlands. Der Vater war ein gesetzestreuer Jude, der es mit seinem jüdischen Glauben sehr ernst nahm. Er war ein treuer Besucher der Synagoge und versuchte, die rabbinischen Gesetze und Gebräuche zu halten. * Zufallsbild *Sein Sohn begleitete ihn oft zu diesen Gottesdiensten und hatte auch auf Vorschlag des Vaters die für den Gottesdienst bestimmten Gebete zu lesen. Die Juden kennen kein freies Gebet, sondern benützen eine Art Agende wie die Pfarrer der Landeskirchen.

Mit 13 Jahren wurde der Junge konfirmiert. Das war eine große Feier, die im hebräischen »Bar Mizwah« genannt wird. Zum ersten Mal wurde er zur Kanzel gerufen und hatte dort ein Kapitel aus der Thora (fünf Bücher Mose) vorzutragen. Er empfing den Segen des Oberrabbiners und war von diesem Tag an berechtigt, als vollwertiges Glied an den Gottesdiensten teilzunehmen. Ein Gottesdienst in der orthodoxen Synagoge kann ja nur stattfinden, wenn mindestens zehn konfirmierte Männer anwesend sind.

* Zufallsbild *Nach dem Abitur studierte Michelson an den Universitäten Berlin und Leipzig Jura. Nach dem Staatsexamen im Jahr 1916 wurde er als Assessor dem Landgericht Bromberg (Provinz Posen) als Hilfsrichter zugewiesen. Später entschloß sich Dr. Michelson, Rechtsanwalt zu werden. In kurzer Zeit entwickelte sich die freie Praxis so gut, daß er ein großes Einkommen hatte. Er besorgte sich eine Wohnung in schöner Lage und richtete sie mit geschmackvollen Möbeln und Bildern ein. Er fühlte sich aber bei all diesem Komfort nicht glücklich und dachte daher ans Heiraten.

Er lernte ein katholisches Mädchen kennen, zu dem er eine große Zuneigung empfand. Der verschiedene Glaube bereitete ihm allerdings ein gewisses Kopfzerbrechen. Er meinte eine Lösung zu finden, wenn beide Teile nicht über Glaubensfragen sprechen würden. Er wollte auf jeden Fall dem Glauben seiner Väter treu bleiben. Das gleiche Recht auf eine eigene Glaubensüberzeugung räumte er auch seiner Braut ein. Eine gemeinsame Basis fanden sie beide in ihrer Verehrung der Philosophen Schopenhauer und Nietzsche.

* Zufallsbild *Auf dieser Ebene der großen gegenseitigen Liebe und der gleichen weltanschaulichen Ausrichtung traten sie in die Ehe. Es entwickelte sich ein harmonisches Zusammenleben, das nur dadurch getrübt war, daß sie nach etwas suchten, was sie selbst nicht definieren konnten.

Durch dieses unbestimmte Sehnen veranlaßt, hatten sie ihre erste religiöse Aussprache. Die junge Frau meinte, sie würden vielleicht zur Ruhe kommen, wenn er dem katholischen Glauben beitreten würde. Sie versuchte alles, ihn zu überzeugen und umzustimmen. Ihr Bemühen war umsonst.

Was Menschen aber nicht fertigbrachten, das tat der Herr. Michelson wurde schwerkrank, und sein Zustand verschlimmerte sich von Tag zu Tag. Da er keine Hoffnung auf Heilung mehr hatte, kam ihm der Gedanke, sich selbst das Leben zu nehmen. In diesem trostlosen Zustand fing er zum ersten Mal in seinem Leben frei zu beten an. Es war kein Beten mehr, es war vielmehr ein Schreien. In dieser Zeit der höchsten Anfechtung wurde sein Blick auf Jesus gelenkt, den er bisher als Jude nie anerkannt hatte. Er beschaffte sich das Neue Testament und fing an, darin zu lesen. Vor allem wurde ihm der Hebräerbrief eine große Hilfe. Er hatte ja als Jude ein besonderes Verständnis für den Opferdienst. Und es ging ihm leicht ein, daß der Sohn Gottes das Opferlamm für die Sünde der Menschheit geworden war. Diese Tatsache wurde ihm zur entscheidenden Wende. Gottes Wort hatte ihm eine doppelte Erkenntnis vermittelt: Er sah seine Sünde, und er erkannte die allumfassende Sühneleistung des Gottessohnes. An dieser doppelten Wahrheit genas seine Seele. * Zufallsbild *Die dunklen Selbstmordgedanken waren wie weggeblasen. Ein bisher nicht gekannter Friede zog in sein Herz. Sein Leben wurde dadurch neu. Seine Ehe wurde neu. Auch sein Geschäftsgebaren stand auf einer neuen Grundlage.

Der Herr tat ein übriges. Nach der Bekehrung von Dr. Michelson fand auch seine Frau diesen Weg der Nachfolge Jesu. Beide schlossen sich dann der evangelischen Kirche an und ließen sich taufen.

Diese Wende hatte ihre Folgen. Die Ältesten der Synagoge traten zusammen und beschlossen, Dr. Michelson auszustoßen. Es wurde ein offizielles Begräbnis für ihn veranstaltet, nachdem sie ihn für geistlich tot erklärt hatten. Damit setzte auch eine Verfolgungswelle ein, da in vielen hohen Ämtern Juden saßen.

Dr. Michelson betete viel über all diesen Angriffen, und er wußte sich vom Herrn geführt, nach Amerika auszuwandern. Seinen Beruf als Rechtsanwalt gab er auf. Die Verantwortung für die christuslosen Juden legte sich ihm schwer aufs Herz. Sein einziges Ziel war, sein weiteres Leben für den Dienst an seinem irregeleiteten Volk zu verwenden. Er tat sich mit einigen gläubigen Christen in der neuen Welt zusammen und gründete eine Judenmission.

* Zufallsbild *Heute hat dieses Werk, das in einem kleinen Zimmer begann, schon über 50 Missionare in aller Welt, die den Juden den Heiland der Welt verkünden. Außerdem spricht Dr. Michelson über viele Radiostationen und macht seinen Volksgenossen klar, daß sie nur durch das Blut Jesu gerettet werden können.

Die Juden haben heute keine Opfer mehr. Sie folgen nur den rabbinischen Aufsätzen und Überlieferungen, die ihnen keinen Frieden geben. Dr. Michelson macht den Christen immer wieder klar: »Ihr tut nicht alles, was in eurer Macht steht, um den Juden die Botschaft vom Sünderheiland der Welt zu bringen. * Zufallsbild *Wir sind dankbar für jeden Christen, der die Juden liebt und den Heilsplan Gottes versteht. Die Juden sind genau dieselben Sünder wie die Christen. Es gibt vor Gott im Blick auf die Erlösung keinen Unterschied der Rasse und des Volkes. Jesus ist für alle gekommen, für die Juden wie für die Christen. Sein Blut, sein Erlösungswerk gilt für alle.«

Er ist Gründer und Leiter einer judenchristlichen Mission. Seine Lebensgeschichte kann der Gemeinde Jesu zu einer Glaubensstärkung dienen, darum soll sie hier kurz berichtet werden.

Buchvorstellung

Diskussionen über den Tod und Totenerweckungen anhand dem Beispiel der Lydia.

142 Seiten, 3,- €

Menschen berichten...

Auf dem schmalen Weg kam Lydia an eine Stelle, wo drei Männer dabei waren, unentwegt andere Pilger in schwarze Särge zu legen. Es wurde Lydia deutlich gemacht: das sind Gläubige, die über die Sünden der anderen reden, die kritisieren, verurteilen, verdammen; Gläubige, die andere abschreiben und "beerdigen" und dabei ihr Ziel verfehlen. Sie konnten auf dem schmalen Weg nicht weiter gehen...

Aus dem Buch "undefinedIm Paradies"

Erweckung

"Gott ist souverän. Aber die Tatsache, dass Gott souverän ist, hebt nicht die Verantwortung des Menschen auf. Gott schenkt Erweckung. Aber wir sind die menschlichen Akteure, durch die Erweckung möglich ist." (Duncan Campbell)

Zitat Dr. Koch

"Niemand nimmt okkulte Kräfte ungestraft in Anspruch."