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Interessante Geschichten aus den Büchern von Dr. Koch

Folgende Artikel finden Sie hier:

undefinedDie ausgestreckte Hand
(Ein dramatischer Unfall bei den Niagarafällen)

undefinedMorgen, die Sprache Satans
(Es hat morgen noch Zeit. Schlaf noch einmal darüber...)

undefinedWir sind Wanderer zwischen zwei Welten
(Mit den heutigen Düsenmaschinen, die 1000 km in der Stunde schaffen, kommt man in Hawaii oder in Amerika früher an, als man in Japan abgeflogen ist)

    undefinedGehe hin in alle Welt
    (Zu Friedrich dem Großen kam ein einfacher Landpastor)

    Die ausgestreckte Hand

    Aus dem Buch undefined"Angst und Einsamkeit"

    Die ausgestreckte Hand. Das ist das zentrale Bild unseres Textes. Was könnte ich zu diesem Bild nicht alles erzählen!

    * Zufallsbild *Zweimal stand ich an den gewaltigen Niagarafällen. Der mich begleitende Pfarrer berichtete mir von einem dramatischen Unfall. Im Sommer 1961 war ein Mann mit seinem Motorboot auf den Eriesee hinausgefahren. Der Motor bekam einen Defekt, und dem Besitzer gelang es nicht mehr, das Boot zurückzurudern. In den Stromschnellen kenterte es. Viele Touristen waren Zeugen des schrecklichen Unglücks. Zuerst wurde das Boot über die hohen Fälle getrieben. Dann kam der Besitzer an die Reihe. Vor tausend Augen trieb er in den schrecklichen Tod. Dann kam seine 17jährige Nichte.

    Zwischenruf:
    Das künstliche Aufpeitschen der seelischen Kräfte ist das Zeichen der Pseudoerweckungen. Mit dem äußeren Tumult, dem lauten Lärmen macht der Mensch sich nur etwas vor und verdeckt seine innere Not.
    Ich habe mehr Pseudoerweckungen gesehen als echte Erweckungen.
    Dr. Kurt E. Koch

    Das Mädchen verlor nicht die Geistesgegenwart. Es schwamm mit aller Macht, um das amerikanische Ufer zu erreichen. Dabei schrie es um Hilfe. Ein Tourist stieg die steile Böschung hinunter. Es gelang ihm, die Hand des Mädchens zu erfassen. Andere Touristen bildeten dann eine Kette und zogen mit vereinten Kräften die Schwimmerin aus der starken Strömung heraus. 80 Meter vor dem sicheren Absturz wurde sie herausgerettet. Diese ausgestreckte Hand des hilfsbereiten Mannes entschied über Leben und Tod des Mädchens.

    So ist Jesus die ausgestreckte Hand Gottes. Das ist das Herzstück des Evangeliums, daß die Hand des Vaters in seinem Sohn nach uns greift.

    * Zufallsbild *Gewiß ist, daß Gott in seinem Sohn nach uns greift. Wir haben die Möglichkeit, diese angebotene Hand zu ergreifen. Wir können sie aber auch ablehnen. In einem zeitgenössischen Stück von Karl Zuckmayer mit dem Titel »Des Teufels General« ist diese Möglichkeit beschrieben. Der General sagt zu dem Hauptmann: »Ich habe seine Hand nicht ergriffen, aber das lag an mir. Ich habe eine andere erfaßt.« Das ist immerhin ein ehrliches Bekenntnis, das von Tausenden von Namenchristen erwartet werden könnte. Aber es ist ein schauerliches Bekenntnis: die ausgestreckte Hand des Herrn abgelehnt. Wollen wir nicht einer solchen Katastrophe entgehen?

    Morgen - die Sprache Satans

    Aus dem Buch undefined"In alle Welt"

    Ein junger Mann saß in einer Evangelisationsversammlung. * Zufallsbild *Die Verkündiguig traf sein Gewissen. Der Geist Gottes machte ihm klar: »Übergib dein Leben heute abend dem Herrn Jesus.« Eine andere Stimme flüsterte ihm ins Ohr: »Es hat morgen noch Zeit. Schlaf noch einmal darüber. Man darf so wichtige Entscheidungen nicht »übers Knie abbrechen« Es kämpfte im Herzen des jungen Mannes. Für den Augenblick war es bequemer, der zweiten Stimme zu folgen. Er faßte den Entschluß: Ich komme morgen wieder und melde mich dann zu Aussprache. Er hat die nächste Evangelisationsstunde nicht mehr erlebt. Ein Unfall hatte jäh seinem Leben ein Ende bereitet.

    Morgen - das ist die Sprache Satans.

    Heute - das ist die Sprache der Bibel.

    »Heute, so ihr seine Stimme höret, verstocket eure Herzen nicht!« Die Bedeutung dieses Verses wird daran erkannt, daß er dreimal in der Bibel steht: Psalm 95, 7 - Hebräer 3,7- Hebräer 4, 7.

    * Zufallsbild *Eigentümlich hat es mich berührt, daß es dreimal der siebte Vers ist. Ich bin kein Freund davon, die Inspiration der Bibel aus den Zahlen zu erklären. Es gibt ein derartiges Buch, das ich besaß, aber nicht gelesen habe. Wir wissen aber vor allem aus der Offenbarung, daß die Zahl sieben sehr häufig vorkommt und daher auch als eine heilige Zahl angesehen wird.

    Die tomorrow-Leute rennen ins Verderben. Heute ist der Tag der Entscheidung für Jesus. Morgen kann der Teufel die Zaudernden schon geholt haben.

    Wir sind Wanderer zwischen zwei Welten

    Aus dem Buch undefined"In alle Welt"

    Der Flug von Japan nach Hawaii demonstrierte mir eine Kuriosität, von der ich vorher nichts wußte. Am Dienstag, dem 30. Oktober, startete ich in Tokio um 0.15 Uhr zur Reise nach Honolulu. * Zufallsbild *Ich flog sieben Stunden ostwärts und kam am Montag, dem 29. Oktober, um 11 Uhr in Honolulu an. Nehmen Sie einen Bleistift in die Hand und knobeln Sie das aus. Ich saß auch eine gute Stunde in der Maschine und rechnete alle Möglichkeiten durch. Sieben Stunden Flugzeit, und doch flog ich kalendermäßig einen Tag rückwärts. Das ist kein Druckfehler und kein schlechter Witz, sondern Wahrheit, wie jeder Pazifikreisende bestätigen kann.

    Wo liegt der Hase im Pfeffer? Der 180. Grad östlicher Länge ist die internationale Datumsgrenze. Beim Flug von Japan ostwärts überquert man diesen Meridian. Da die heutigen Düsenmaschinen 1000 km in der Stunde schaffen, kommt man in Hawaii oder in Amerika früher an, als man in Japan abgeflogen ist.

    * Zufallsbild *Was lernen wir daraus? Die Zeit ist doch eine sehr wackelige Größe. Damit sind wir bei einer biblischen Aussage: es wird der Augenblick, der Tag X, in der Zukunft kommen, da unsere irdische Zeitrechnung von Gott aufgehoben wird. Wenn unser gegenwärtiger Himmel und unsere gegenwärtige Erde vergeht, wird auch unsere Zeit vergehen.

    Wir leben jetzt also nur im »Vorläufigen«. Das Vorläufige wird einmal abgelöst vom »Endgültigen«. Walter Flex sagte: »Wir sind Wanderer zwischen zwei Welten.« Im biblischen Denken sagen wir: »Wir sind auf der Welt, aber nicht von der Welt.«

    Gehe hin in alle Welt

    Aus dem Buch undefined"In alle Welt"

    Zu Friedrich dem Großen kam ein einfacher Landpastor. Der biedere Pfarrer bat den König um eine Gehaltsaufbesserung, um sich ein Pferd kaufen zu können. Er gab als Begründung an, daß zu seiner Gemeinde eine große Diaspora gehöre, die weit auseinanderliege.

    * Zufallsbild *Der König hörte ihn an und fragte dann: »Wie heißt der Missionsbefehl?« Der Geistliche blieb die Antwort nicht schuldig und erwiderte: »Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur.« - »So«, parierte der König, »es heißt also nicht, reitet in alle Welt. Gehe er!« Damit war der enttäuschte Pastor entlassen.

    Natürlich war das eine unrealistische Bibelauslegung. In der Zeit Friedrichs des Großen waren schon viele Missionare unterwegs. Zum Beispiel arbeiteten die Herrnhuter Sendboten in Grönland. Der König hätte es sich denken können, daß man nicht zu Fuß nach Grönland gehen kann. Immerhin hatte er dem Bittsteller eine witzige Antwort und Abfuhr gegeben.

    Buchvorstellung

    Berichte aus den Erweckungsgebieten des 20. Jahrhunderts.

    Leseprobe:
    In den letzten Jahrzehnten wird viel vom Heili­gen Geist geredet. Manchmal werden psychische Tumulte und ein Aufpeitschen der Gefühle für die Wirkung des Heiligen Geist gehalten. Solche Erlebnisse interessieren mich nicht. Zur Darstel­lung kommen echte Einbrüche des Heiligen Gei­stes...

    112 Seiten, 2,- €

    Menschen berichten...

    Er zückte das Messer, nicht um den Gegner zu töten, sondern um ihn nur kampfunfähig zu machen.
    Der Stich war aber doch lebensgefährlich.
    Viele wussten, wer der Täter war...

    Seit diesem Vorfall konnte Michael nachts nicht mehr schlafen. Er wurde von Angstträumen und Gewissensbissen geplagt...

    Aus dem Buch "undefinedJesu Name ist wunderbar"

    Gehört aber nicht Opposition dazu, wenn Gott ein Feuer anzündet? Wenn eine Erweckung keine Widersacher hat, dann ist das keine echte Erweckung.
    Dr. Kurt E. Koch

    Zitat Dr. Koch

    "Ich fand in der Seelsorge noch keinen, der bei einer okkulten Belastung ohne die Hilfe der Beichte frei geworden wäre."