Beispiele zu Gesetzlichkeit

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Du sollst dir kein Bildnis machen (Fotos und Film)

Zum Thema "Kamera-Sünde" erhielt ich einen Brief, der selbst für sich spricht. * Zufallsbild *Der Briefschreiber beruft sich auf das zweite Gebot: "Du sollst dir kein Bild noch irgendein Gleichnis machen ..." Dazu teilte er mir folgendes mit: "Mein Glaube sagt: Wer die Welt liebhat und die liebe Welt auf Negativen der Kamera verewigt oder solche papierene Andenken ,selbstlos' für andere hamstert, der kann nicht ein Jünger Jesu sein. Ich bin froh, daß ich sogar im Ausland keine Kamera mehr brauche, und daß mich der Geist Gottes von diesem versklavenden Bilderdienst freigemacht hat. Heute kann ich jeden befreiend belächeln, der mit dem Kamera-Götzen herumläuft und nicht einsieht, daß dieses Bedürfnis des ,Bilder-vorzeigen-Wollens' ungöttlich ist. Die Schlange im Paradies sagte: ,Sieh es an!' Und dieser ,Sieh-es-an-Fluch' liegt heute noch in den Nationen. Der Ton (das Wort) war in der Schöpfung zuerst da, und danach kamen erst die ,materiellen Bilder'. Nicht zufällig wurde der Ton (Rundfunk) zuerst erfunden, und danach kamen die Bilder (Fernsehen)."

Dieser Brief ist mit Schreibmaschine und in einem guten Deutsch geschrieben. Der Schreiber muß also über ein gutes Maß Intelligenz verfügen. Deshalb ist sein Kurzschluß um so erstaunlicher. Man kommt heute nicht ohne Kamera aus. Wenn dieser Bruder einen komplizierten Knochenbruch hat, der geröntgt werden muß, dann soll er diese Aufnahme folgerichtig ablehnen. Wenn er bei seinen Auslandsreisen für Paß und Visum Paßbilder braucht, dann soll er einen Zettel in den Paß kleben: Foto verweigert. Das ist Bilderdienst.

Schweinefleisch, Bart, Sabbath

Eine Frau, die es gut mit mir meinte, schrieb mir folgendes: "Herr Doktor und krank? * Zufallsbild *Lieber Bruder, Du wirst wieder ganz gesund werden, wenn Du den Sabbat als Ruhetag hältst und kein Schweinefleisch ißt. Laß nur Deinen Bart wachsen! Gott hat es geboten: Wer sein Haar schert, wird hinweggerafft werden. Wir haben das gelesen, und mein Bruder, der weder lesen noch schreiben kann, und deshalb die Bibel hörend in sich aufnimmt, hat das entdeckt und sich einen langen weißen Bart wachsen lassen. Sieht aus wie ein Apostel. Bitte tue es sofort auch, ich bete für Dich."

Ich bin nicht böse, daß ich solche schrulligen Briefe erhalte, das macht das Tagwerk etwas kurzweiliger.

Wein- Alkohol

Es gibt aber auch andere Briefe, die einem durch dauernde Wiederholung des gleichen Problems zur Last fallen. * Zufallsbild *Zur Zeit dieser Niederschrift erhielt ich eine kleine Broschüre, in der behauptet wird, Jesus habe auf der Hochzeit in Kana Wasser in Saft verwandelt. Erstaunt war ich, daß der Verfasser eines meiner Bücher als Belegstelle angibt. Damit diese Zeilen nicht wieder falsch ausgelegt werden, muß ich bekennen, daß ich nach dem Befund von Johannes Kapitel 2 überzeugt bin, daß Jesus Wasser in Wein verwandelt hat. Wenn die Bibel berichten würde, daß Jesus Wasser in Saft verwandelt hat, dann würde ich das auch glauben. Die Heilige Schrift ist maßgebend, nicht unsere Meinungen.

Gehen wir noch einmal auf dieses Problem ein. Die griechische Sprache hat viele Wörter für Saft: ygron - chylos - chymos - opos -chylosis. Es gibt auch Ausdrücke für die Verwandlung in Saft: chylizein - chylousthai. Für den gegorenen Wein gebrauchten die Griechen oinos. Johannes gebraucht in seinem Bericht keines der sieben Worte für Saft, sondern fünfmal den Ausdruck Wein (Joh. 2,1-10).

Die Pharisäer haben Jesus auch nicht Safttrinker, sondern Weinsäufer geschimpft. Paulus sagte dazu: "Lasset euch niemand ein Gewissen machen über Speise oder über Trank" (Kol. 2,16). Eine Ergänzung dazu steht in 1. Kor. 6,12: "Ich habe es alles Macht, es frommt aber nicht alles. Ich habe es alles Macht. Es soll mich aber nichts gefangennehmen."

Mehr soll an dieser Stelle nicht gesagt werden, da ich schon in verschiedenen Taschenbüchern zu diesem Problem Stellung genommen habe.

Sonne stehe still

Eine sklavische, höchst seltsame Auslegung der Bibel begegnete mir schon mehrmals. Es handelt sich um die viel zitierte Stelle Josua 10,12: "Sonne stehe still zu Gibeon und Mond im Tal Ajalon! Da stand die Sonne und der Mond still."

Zunächst bekenne ich, daß ich an dieses Wunder glaube. Ich leite daraus aber nicht ein astronomisches Gesetz ab, wie es einige Brüder tun, die sagen: "Also bewegt sich die Sonne um die Erde und nicht umgekehrt."

* Zufallsbild *Vielleicht interessiert es manche, wie ein gläubiger Physiker diese Stelle auslegt. Es ist Prof. Schaaffs von der Freien Universität Berlin. Er ist vor einigen Jahren gestorben. Er erklärte: Es gibt in großen Höhen, etwa 600 km außerhalb der Erde, häufig Wolken aus Eiskristallen, die das Licht der untergehenden Sonne reflektieren und etwa zu einer fernen Eiskristallwolke weiterleiten. Auf diese Weise kann das Sonnenlicht noch stundenlang nach ihrem Untergang gesehen werden. Dieses Sonnenwunder hat sich schon einige Male wiederholt.

Ich will nicht falsch verstanden werden. Ich glaube an dieses Wunder, auch wenn es physikalisch oder astronomisch nicht erklärbar ist. Wenn aber die Wissenschaft uns eine Bestätigung gibt, nehme ich sie an.

Ein ähnliches astronomisches Wunder haben wir in Jes. 38,8. Nach dem Wort des Herrn lief die Sonne zehn Stufen an der Sonnenuhr des Ahas zurück. Hier versagt jede Erklärung, trotzdem glaube ich es. Ich bin bereit zu einem sacrificium intellectus (Opfer des Verstandes) und stelle meine Vernunft unter und nicht über das Wort Gottes.

Hohlwelttheorie

Irgend jemand sandte mir eine Broschüre über die "Hohlwelttheorie" zu. Den Verfasser nenne ich nicht, um ihn nicht bloßzustellen. Um was geht es bei dieser Bibelauslegung?

Die Menschheit lebe nicht auf dem Planeten Erde, sondern innerhalb der Schale, also in einer Hohlwelt. * Zufallsbild *Man denke darüber nach, was das heißt. Sonne, Mond und Planeten befinden sich samt den Fixsternen innerhalb dieser Hohlkugel. Der Umfang dieser Hohlkugel ist meßbar. Am Äquator sind es rund 40 070 km. Nach der Formel 4/3 r3Jt kann man den Kubikinhalt der Hohlkugel errechnen. In diesem nach den Maßen des Universums winzigen Raum sollen 28 Trillionen Fixsterne untergebracht werden. Soviel hat die Mount-Palomar-Sternwarte in Kalifornien elektronisch gezählt, und es wird immer weitergezählt. Wenn jeder Fixstern nur eine Ballongröße von rund 10 m Durchmesser hätte, dann würde dieser Raum unserer angeblichen Hohlwelt nicht ausreichen, sie aufzunehmen. An eine Bewegungsfreiheit dieser Himmelskörper wäre überhaupt nicht zu denken.

Ich sprach mit einem überzeugten Vertreter dieser Hohlwelttheorie und fragte: "Unsere Astronauten haben vom Mond aus unsere Erdkugel fotografiert. Wie erklären Sie das?" Die Antwort war: "Sie haben den Horizont fotografiert." Der Horizont des Mondes ergibt eine gekrümmte Linie, aber nicht eine freischwebende Kugel.

Was mich wundert, ist in dieser zugesandten Broschüre der Beitrag eines Mannes mit Universitätsbildung. * Zufallsbild *Im Zeitalter einer hochentwickelten Astronomie und Raumfahrt, da Explorer-Satelliten unser Sonnensystem durchfliegen, das sie 1984 verlassen sollen, hält ein Akademiker an einer solchen absurden Idee fest. Der Grund für diese Hartnäckigkeit des Denkens ist das Festhalten am alten biblischen Weltbild, das gesetzlich verstanden wird.

Buchvorstellung

Anhand von 500 Beispielen werden rund 150 okkulte Bewegungen erläutert. Als Nachschlagewerk gibt das Buch klare Wegweisung im okkulten Chaos unserer Zeit und enthält ein umfangreiches Kapitel über die Befreiung aus okkulten Bindungen. Ergänzungsband zu "Seelsorge und Okkultismus.

832 Seiten, 25,- €

Menschen berichten...

Ein Evangelist predigte: "Es gibt viele Religionen, aber das Christentum ist keine Religion, sondern die Lebenshingabe an Jesus." Einige Monate danach vollzog Juvan den Schnitt mit der Religion der Väter. Jeder Brahmane trägt um den Leib eine heilige Schnur als Zeichen seiner Kaste. Diese Schnur zerschnitt er und ebenso die heiligen Fransen...

Aus dem Buch "undefinedIm Himalaja"

Erweckung

"Erweckung ist nichts anderes, als Gott gegenüber erneut gehorsam zu werden." (Charles Finney in dem Buch "Revival of Religion")

Zitat Dr. Koch

"Das Kreuz von Golgatha ist das große Mahnmal des Sieges und der Befreiung von allen Finsternismächten. Wer zum Kreuz kommt, hat teil an diesem Sieg Jesu Christi."