Von Tumor geheilt

Im Juni 1977 suchte ich wegen verschiedener Beschwerden einen Urologen auf. Er machte drei Aufnahmen der rechten Niere und zwei Aufnahmen der Blase. Dann eröffnete er mir: »Sie müssen sich sofort an der Blase operieren lassen. Es muß danach eine Angiographie gemacht werden, denn hier hängt eine große Geschwulst unter der rechten Niere. Das ist entweder eine Zyste oder ein Tumor.« Ich selbst konnte die Geschwulst auf dem Röntgenbild gut erkennen. Sie hatte einen Durchmesser von etwa 8 cm, also die Größe einer mittleren Faust.* Zufallsbild *

Ich antwortete dem Arzt: »Zuerst muß ich meine Vortragstour in Südafrika und Südwest absolvieren, dann kann ich mich ins Krankenhaus begeben.« Als ich von der Vortragstour zurückkam, bat ich abermals um Verschiebung der Operationen. Ich sprach mit dem Arzt ganz offen über Kwasizabantu, daß dort viele Glaubensheilungen geschenkt werden. Der junge Arzt machte dann eine erstaunliche Bemerkung. Er sagte: »Nun ja, Sie haben eine Direktleitung nach oben.« Dabei deutete er mit dem rechten Zeigefinger zum Himmel.

Zwischenruf:
Wenn im Glauben Ebbe ist, steigt beim Aberglauben die Flut.
Peter Hahne

Der Facharzt akzeptierte die Verschiebung, fügte aber warnend hinzu: »Es ist ein Risiko. Wenn es eine krebsartige Geschwulst ist, dann kann man nicht früh genug operieren.«

Die Flugreise nach Kwasizabantu kam zustande. 24 Tage blieb ich dort. Es wurde von Erlo und seiner Mannschaft viel für mich gebetet.

Nach meiner Rückkehr stellte ich mich nochmals zur Untersuchung. Da wurde ein weiterer Schaden an der rechten Niere entdeckt. Im Labor wurden 2,5 mg Creatinin errechnet. 1,1 mg soll die obere Grenze sein.* Zufallsbild *

Der Urologe erklärte: »So können wir nicht operieren.« Ich mußte neun Tage warten, bis die Nierenwerte einigermaßen normalisiert waren. Am Tag vor der ersten Operation sprach der Chirurg von einem Tumor. Ein weiterer Facharzt sagte mir, ihm gefalle diese Operation nicht, ich solle mich nicht wundern, wenn ich hinterher auf die Intensivstation käme.

Die erste Operation wurde ohne Komplikationen durchgeführt. Ich wußte nicht, daß zu dieser Zeit Erlo bereits zusammen mit meiner Frau für das Gelingen der Operation betete. Erlo war aus Südafrika angereist. Er kam gerade am Morgen meiner Operation an. Er hatte in Deutschland einige Dinge zu erledigen. Bei dieser Gelegenheit suchte er mich mehrmals im Krankenhaus auf und betete mit mir. Einmal las er auch Psalm 103, meinen Lieblingspsalm. Darin wurde mir erneut Vers 3 wichtig: »Der dir alle deine Sünden vergibt und heilet alle deine Gebrechen.«* Zufallsbild *

Am Donnerstag, dem 2. Februar 1978, wurde ich dann zu einer Angiographie zur nächsten Universitätsklinik gebracht. Ich hatte zwei Stunden zu warten, die ich betend verbrachte. Dabei kam mir einmal der Gedanke, wie es wäre, wenn die Geschwulst durch die Fürbitte meiner vielen Freunde nicht mehr vorhanden wäre. Dann brauchte ja der Facharzt diesen schmerzhaften Eingriff nicht mehr vorzunehmen. Ich bat daher den Oberarzt, noch einmal eine Röntgenaufnahme der Niere zu machen, da die letzten Aufnahmen schon sieben Monate alt sind. Ich erklärte ihm auch, daß sich nach meiner Meinung an der Niere etwas verändert hätte, da ich seit sechs Tagen völlig beschwerdefrei sei. Seit Erlos Besuch hatte ich keine Rückenschmerzen mehr. Die rechte Niere wurde nun noch einmal geröntgt. Vorher zeigte der Oberarzt aber den anderen Kollegen in meinem Beisein die frü­heren Aufnahmen meines Urologen. Die Geschwulst war klar gegenüber dem anderen Gewebe abgegrenzt.* Zufallsbild *

Während die neue Aufnahme entwickelt wurde, bereiteten zwei OP-Schwestern alles für den Eingriff vor. Ich lag bereits auf dem Operationstisch. Da kam der Oberarzt, zeigte mir die neue Aufnahme und sagte: »Es hat sich nichts geändert.« Ich selbst sah die Geschwulst aber nicht mehr. Ich räume ein, daß ein Facharzt eine Röntgenplatte besser beurteilen kann als ein Laie. Ich konnte jedoch die Geschwulst auf den alten Platten eindeutig erkennen. Ich hatte ein ungutes Gefühl, daß der Arzt nur den Eingriff machen wolle, weil ich schon operationsbereit vor ihm lag. Ich wurde den Eindruck nicht los, daß sich doch etwas verändert hatte.

Schweren Herzens willigte ich ein. Der Arzt anästhesierte den Oberschenkel, aber nicht ausreichend. Ich spürte das Aufschneiden mit dem Skalpell und krümmte mich vor Schmerzen. Ich rief ihm zu: »Sie müssen besser anästhesieren. Ich spüre ja alles.« Der Arzt machte zunächst weiter. Dann protestierte ich wieder: »Wenn Sie nicht ausreichend betäuben, dann brechen Sie den Eingriff bitte ab. Ich halte das so nicht durch.« Mir war vom operierenden Arzt gesagt worden, der Eingriff würde ungefähr eine Stunde dauern. Nach meinem Einspruch ließ er sich von der OP-Schwester nochmals Novocain geben und spritzte nach. Jetzt ließen die Schmerzen etwas nach. Der Arzt schob dann nach dem Aufschneiden der Arterie mit einer Drahtschleife einen Katheder die Arterie hoch, spritzte ein jodhaltiges Kontrastmittel ein und machte dann mehrere Aufnahmen.* Zufallsbild *

Ich hatte einige Zeit zu warten, dann kam der Oberarzt und erklärte: »Ihre Niere ist in Ordnung.« Und dafür hatte ich diese Quälerei auszuhalten. Und doch war es richtig! Wäre der Eingriff nicht gemacht worden, dann hätte die Ungewißheit weiter bestanden, und der Sieg Jesu wäre nicht so offensichtlich geworden.

Man hat mich dann liegend in mein Krankenhaus zurücktransportiert. Im Bericht der Universitätsklinik steht, daß weder ein Tumor, noch eine Geschwulst, noch sonst ein Nierenschaden erkennbar ist.

Und das alles, nachdem drei Nierenaufnahmen die Geschwulst zeigen, und die Ärzte wegen der Niereninsuffizienz die erste Operation hatten verschieben müssen.* Zufallsbild *

Ich rief sofort meine Frau an, die ein Telegramm an Erlo aufgab. Die Formulierung überließ ich ihr. Ich war zu erschöpft. Sie telegrafierte:

Sieg Jesu: Tumor verschwunden!
Lob und Preis dem Herrn!

Den total abgeklungenen Schmerzen nach zu urteilen, war es dem Tumor »ungemütlich« geworden, als Erlo, meine Frau und ich und viele andere Freunde dafür beteten. Das Entscheidende passierte erst bei dem Besuch Erlos. Menschenverherrlichung kommt aber nicht in Frage. Es heißt nicht »Sieg der Beter«, auch nicht »Sieg Erlos«, obwohl der Herr die Gebete seiner Kinder in die Verwirklichung seiner Pläne mit einbezieht, sondern: Sieg Jesu! Ihm sei Ehre in Ewigkeit! Amen.

Aus dem Buch "Kwasizabantu"

Buchvorstellung

Begegnungen in Südafrika und UFO-Erlebnisse.

96 Seiten, 1,50 €

Leseprobe:

Mario ist in Rom aufgewachsen. Als er 15 Jahre alt war, besuchte er die Vorstellungen eines Hypnoti­seurs. Dieser Dunkelmann zeigte nicht nur Tricks, sondern praktizierte auch echte Hypnose. Mit einer großen Treffsicherheit konnte er aus den Zuschauern die medial Veranlagten herausfinden. So rief er auch Mario auf das Podium und umfaßte mit beiden Hän­den die Faust des Jungen. Ein kribbelndes Gefühl, eine pulsierende Wärme strömte von der Faust zum Ellbogen und den Oberarm hinauf. Mario war neu­gierig und erschrocken zugleich.

Menschen berichten...

Auf dem schmalen Weg kam Lydia an eine Stelle, wo drei Männer dabei waren, unentwegt andere Pilger in schwarze Särge zu legen. Es wurde Lydia deutlich gemacht: das sind Gläubige, die über die Sünden der anderen reden, die kritisieren, verurteilen, verdammen; Gläubige, die andere abschreiben und "beerdigen" und dabei ihr Ziel verfehlen. Sie konnten auf dem schmalen Weg nicht weiter gehen...

Aus dem Buch "undefinedIm Paradies"

Erweckung

Erweckungen bleiben nicht aus, wenn die Christen aufhören, über die Sünden der anderen zu sprechen, sondern ihre eigene Sünde bekennen. (Corrie ten Boom)

Zitat Dr. Koch

"Das Kreuz von Golgatha ist das große Mahnmal des Sieges und der Befreiung von allen Finsternismächten. Wer zum Kreuz kommt, hat teil an diesem Sieg Jesu Christi."