Gottes Führungen auf Kwasizabantu

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Der Verkehrsminister bleibt aus

Die Mitarbeiter von Erlo hatten in Mahambeni in der Transkei eine Evangelisation. In dieser Zeit hatte Erlo in der Gebetsstunde den Eindruck, daß er dort gebraucht wurde. Er machte sich am Montag auf den Weg zur Transkei und kam nachts dort an.

* Zufallsbild *Am Dienstagmorgen sagte Joe, ein Mitarbeiter des Teams, zu Erlo: "Der Stammeskönig hat sein ganzes Volk zusammengerufen. Der Verkehrsminister kommt von Umtata und will zum ganzen Volk sprechen. Ich nehme dich dorthin, um dich dem König vorzustellen."

Um 9 Uhr fanden sich die beiden Brüder ein. Der König ließ Stühle bringen. Die beiden mußten sich zu ihm setzen in einer Front allem Volk gegenüber.

Da kam ein Bote von der Polizei und brachte einen Brief. In der Nacht war ein großer Sturm mit Regenfällen gewesen. Brücken waren weggeschwemmt worden. Dem Minister war es daher nicht möglich gewesen, zum Versammlungsort zu kommen.

Zwischenruf:
Hast du die Herrschaft Gottes nicht über dir, so wird bald ein anderer über dich herrschen. Die Liebe Gottes sollte uns zu den freiesten Menschen machen.
Johann Christoph Blumhardt

Der König schlug nun vor, daß Erlo in die Lücke springen und zu dem Volk sprechen solle. Dieser Vorgang zeigte wiederum die Regie Gottes. Für Erlo war es eine wunderbare Gelegenheit der Verkündigung. Er erreichte einen ganzen Stamm mit der Botschaft von Jesus. Die Zuhörer waren empfänglich. Es herrschte ein guter Geist in der Versammlung. Gott wird es bestimmt dem König lohnen, daß er ohne Hemmungen einen Boten Jesu sprechen ließ.

* Zufallsbild *Nach dem Vortrag stand Joe auf und erklärte: "Wir sind hier mit einem Zelt. Wir haben jeden Tag Versammlungen. Jedermann ist herzlich eingeladen." Dann wandte sich Joe an einen Blinden, der vor ihm saß: "Komm mit! Der Herr Jesus kann dich heilen."

Erlo war über diese Kühnheit erstaunt. Er sagte sich; ich weiß ja nicht, ob eine Heilung im Plan Gottes liegt. Wenn der Blinde nicht geheilt wird, dann schadet das der ganzen Arbeit. Es wäre besser, wenn der Blinde bis nach der Versammlung warten würde, dann gibt das keinen Aufruhr, wenn er nicht geheilt wird. Er hielt es für ungeschickt, daß Joe den Blinden aufforderte, gleich mitzukommen. Nun war es aber geschehen. Erlo konnte nichts mehr daran ändern.

Der Blinde wurde schon am Vormittag ins Zelt geleitet. Joe bat Erlo: "Bitte, bete mit ihm." Als Erlo Bedenken hatte, fügte Joe hinzu: "Er hat bereits gebeichtet und Jesus angenommen. Bete doch für ihn."

Erlo war damit von einem Mitarbeiter in die Enge getrieben worden. Ihm war nicht ganz wohl bei der Sache. Doch betete er dann mit dem Blinden, und des Blinden Augen wurden aufgetan.

* Zufallsbild *Mit großer Freude ging der Geheilte zurück zu den Leuten, die noch versammelt waren. Er sagte kein Wort. Doch die Menge merkte ja sofort, daß er sehen konnte. Am Abend war das Zelt vollgepackt. Als die Aufforderung zur Seelsorge gegeben wurde, blieben Hunderte zurück. Nur 20 oder 30 gingen weg. Es herrschte ein Geist der Buße unter den Menschen. Viele weinten, und Joe weinte mit vor Freude. Da rund 50 Mitarbeiter anwesend waren, konnten die vielen Menschen einzeln in die Seelsorge genommen werden. Es war ein großer Fischzug, zu dem der Herr selbst seinen Boten herbeigerufen hatte.

Man steht immer wieder vor dem Wunder, daß es heute in dieser technischen Welt noch Menschen gibt, die ohne Schwärmerei des Herrn Stimme hören können und ihr auch folgen.

* Zufallsbild *So wurde der Evangelist Philippus auf die Straße nach Gaza gesandt (Apg. 8, 26) und Petrus nach Joppe (Apg. 10, 19). Paulus wurde durch den Geist Gottes gehindert, nach Bithynien zu reisen (Apg. 16,7).

Der Herr hat das direkte Reden heute noch nicht verlernt. Wenn es auch Tausende von schwarmgeistigen Exzessen gibt, so heißt das nicht, daß wir alle Formen der Direktleitungen in das Gebiet des Extremismus zu verweisen haben.

Die Frau des Richters

Der folgende Bericht ist ein Originalbeitrag von Erlo Stegen. Er ist um seiner großen Länge willen etwas gekürzt.
Text des Berichtes ist Lukas 12, 49. »Ich bin gekommen, daß ich ein Feuer anzünde auf Erden. Was wollte ich lieber, es brennete schon.«
* Zufallsbild *Ein Jurist, mit dem ich seelsorgerlich zu tun bekam, hatte eine Frau, die ihm viel Not bereitete. Dieser Richter, über dessen Erleben ich berichte, war ein schweigsamer Mann. Seine Frau redete dagegen sehr viel. Es gibt ein Sprichwort: »Ein Mann - ein Wort, eine Frau - ein Wörterbuch.« Es erfüllt sich stets: »Wer viel redet, der sündigt viel.« Kein Glied des menschlichen Leibes schafft soviel Unheil und ist so satanisch wie die Zunge.
Die folgende Geschichte, die sich im April 1984 abspielte, ist ein Beweis dafür. Der Richter, um den es geht, war der Präsident des Gerichtes, der Oberste im Gerichtsgebäude. Wenn er aber heimkam, regierte seine Frau. Sie spielte mit ihm wie eine Katze mit der gefangenen Maus. Solche Tragödien finden sich in großer Zahl: ein Mann gilt in der Ã-ffentlichkeit viel und genießt große Hochachtung, aber daheim hat er zu schweigen. Das ist nicht biblisch, sondern heidnisch.
* Zufallsbild *Die Frau war nicht nur zügellos in ihren Redensarten, sie war auch an den Alkohol gebunden, der noch zu ihrer Enthemmung beitrug. Um eine lange Geschichte kurz zu machen: Am 2. April 1984 ging diese unheilvolle Frau zum Gerichtsgebäude und schimpfte in Gegenwart der anderen Richter und Justizangestellten ihren Mann aus. Die Richter wollten die Frau zum Schweigen bringen, aber sie ließ sich nichts sagen und tobte wie eine Verrückte, bis sie endlich davonging.
Ich hörte von diesem Vorfall und beschloß, dieser
Sache nachzugehen, da der Richter in der Stadt ein hoch angesehener Mann ist. Bei unserer Begegnung fragte ich ihn, ob ich mit seinem Einverständnis mit der Frau sprechen dürfe. Er antwortete: »Sie ist nicht zu Hause, sondern zu ihrer Schwester verreist. Außerdem läßt sie sich von keinem Prediger etwas sagen, weil sie einen furchtbaren Haß gegen den christlichen Glauben hat. Wenn ein Pfarrer sie besucht, verläßt sie sofort das Haus. Die Gefahr besteht auch, daß meine Frau meint, ich hätte Sie geschickt.« Diesen Einwand verstand ich. Ich beruhigte aber den Mann und sagte: »Ich will mich so verhalten, daß dieser Verdacht nicht aufkommt. Ferner gehe ich unter der Leitung und dem Schutz Gottes.« Darauf gab mir der Richter die Genehmigung, mit seiner Frau zu sprechen.
Das Problem bestand nun darin, die beiden Frauen zu finden. Der Richter hatte keine genaue Adresse seiner Schwägerin. Er wußte nur, daß sie im Edendale Hospital in Pietermaritzburg als Krankenschwester arbeitete.
* Zufallsbild *Im Anschluß an eine Männerversammlung, die morgens um 7 Uhr abgehalten wurde, sagte ich meinem Begleiter: »Wir fahren jetzt nicht heim, sondern suchen die Frau des Richters.« »Wie finden wir diese in einer so großen Stadt?« fragte mein Begleiter. Ich schlug ihm vor, einfach zum Edendale Hospital zu fahren und dort nachzuforschen.
Wie schwierig dieses Suchen sich gestaltete, merkten wir bei dem Gespräch mit dem Polizisten am Hauptportal. Wir kannten den Namen der Krankenschwester nicht, wußten nur, daß sie nicht im Spital wohnte, sondern außerhalb. Meinen Begleiter ermunterte ich: »Gott kann uns den rechten Weg führen.« Der Polizist erklärte uns, in welchem Viertel die meisten Krankenschwestern wohnten. Wir fuhren dorthin und standen an einer Kreuzung, weil wir nicht wußten, welchen Weg wir einschlagen sollten. Als wir so überlegten, kam ein Auto uns entgegen. Der Fahrer grüßte mich freundlich: »Pastor Stegen, was suchen Sie?« Ich antwortete ihm: »Sie kennen mich?« »Ja, ich hörte Sie in einer Versammlung sprechen.« - Es war ein Pfarrer, der uns dann zu einigen Häusern führte, wo mehrere Krankenschwestern wohnten.
* Zufallsbild *Wir traten in das erste Haus ein, wo wir ein Mädchen antrafen. Unsere Frage war: »Wohnt hier eine Krankenschwester, die von einer Frau Besuch erhielt?« Das Kind bejahte und wies uns eine Türe. Betend betrat ich das Zimmer und stand vor der gesuchten Frau. So hatte uns der Herr Jesus bei unserer Suchaktion zur richtigen Stelle geleitet. Er tat noch mehr. Ich stellte mich der Frau vor und bat sie: »Kommen Sie mit zu unserer Missionsstation.« Es gab eine unerwartete Reaktion. Die Frau, die jeden Boten Jesu abwies, fing an zu weinen. Sie erklärte: »Sie sind mir wie ein Bruder.«
In wenigen Augenblicken war ihr Koffer gepackt. Sie fuhr mit uns beiden Männern nach Sizabantu. Als wir dort ausstiegen, bat die Frau: »Ich muß Sie sofort seelsorgerlich sprechen«. In dem folgenden Beichtgespräch räumte die Frau Berge von Sünden aus. Sie zerbrach völlig und lieferte ihr Leben Jesus aus. Der Herr tat ein ganzes Werk an ihr. Ich lud sie ein, einige Tage auf Sizabantu zu bleiben und abends die Gottesdienste zu besuchen. Ich wandte mich dann meiner Arbeit zu. Aber schon nach einigen Minuten sandte sie mir einen Boten, wieder zu ihr zu kommen. Sie sagte: »Ich halte es nicht mehr aus. Ich muß zu meinem Mann. Ich habe ihm soviel Leid und Unrecht zugefügt.«
»Hat es nicht bis morgen Zeit?« entgegnete ich. Voll Unruhe antwortete sie: »Ich muß mein Verhältnis zu meinem Mann ordnen. Ich habe solange keinen Frieden.« Sehen wir an diesem Erlebnis, daß der Heilige Geist ein Feuer im Herzen dieser Frau angezündet hat? So machte ich mich frei und fuhr mit der Frau zu ihrem Wohnort. * Zufallsbild *Der Richter öffnete uns freundlich die Tür. Die Frau beugte sich vor ihrem Mann und bat inständig um Vergebung. Der Ehemann antwortete: »Gut, ich nehme das an, aber ich will die Frucht abwarten.« Nach einigen Tagen kam die Frau wieder und bekannte: »Ich habe meine Schwiegermutter schlecht behandelt. Ich halte auch das nicht mehr aus. Das muß bereinigt werden. Dieser Frau habe ich ihren Sohn entfremdet und sie aus dem Haus geekelt.«
Das ist ein Punkt, der bei den Christen im Argen liegt. Die heidnischen Zulus nehmen die Schwiegermütter ins Haus. Die Christen tun im allgemeinen das nicht, sondern schaffen Distanz. Es ist eine Schande, daß sogar die Frommen nicht mehr das 4. Gebot praktizieren: »Ehre Vater und Mutter.« Die Christen predigen das und erfüllen nicht dieses Gebot. Die Heiden, die keine zehn Gebote haben, praktizieren aber diese Nächstenliebe.
Die Richtersfrau bat mich, auch mit zu ihrer Schwiegermutter zu kommen. So geschah es. Sie bat völlig zerknirscht auch ihre Schwiegermutter um Verzeihung. »Bitte Mutter, vergib mir, daß ich dich so schändlich behandelt habe. Ich will nicht mehr die Schwiegertochter sein. Nimm mich an als deine eigene Tochter. Mein Haus sei dein Haus. Dein Haus sei mein Haus.« Nach dieser Beichte und Versöhnung strahlte das Gesicht der Richtersfrau wie das eines Engels. Das Feuer des Heiligen Geistes brannte aber weiter. Einen Tag vor meinem Abflug nach Europa stand die Frau wieder vor mir und erklärte: »Ich komme nicht mehr weiter. Gott läßt mir keine Ruhe. * Zufallsbild *Ich muß zum Gerichtsgebäude und dort bereinigen, was ich durch mein schimpfliches Verhalten angerichtet habe.« Zur Prüfung ihres Planes fragte ich: »Sind Sie sicher, daß das Gottes Wille ist?« »Ich kann nicht anders«, erwiderte sie. »Ich muß das tun. Gott verlangt es.« Merken Sie, wie der Herr sein Volk reinigt und alles mit seinem Feuer ausbrennt, was nicht vor ihm bestehen kann?
Um mich nicht in eine ungeschickte Sache einzulassen, ging ich zuerst zu dem Oberrichter und informierte ihn: »Ihre Frau will zum Gericht kommen und alle um Verzeihung bitten, die damals bei dem schimpflichen Vorgang dabei waren. Erlauben Sie das? Nach dem Wunsch Ihrer Frau soll ich dabei sein.« Der Richter überlegte kurz und antwortete dann: »Sie ist ein junges Kind im Glauben. Ihre Gegenwart ist eine Hilfe und Stütze für sie. Ich bin damit einverstanden.«
Die Terminfrage erwies sich als schwierig, da ich am nächsten Morgen abzureisen hatte, um nach Europa zu fliegen. Der Richter überlegte und äußerte: »Wir sind zwar sehr beschäftigt, aber wenn Sie sofort kommen, fahren wir zusammen zum Gericht.« Die Frau wurde verständigt. Im Gerichtsgebäude rief der Oberrichter alle Richter und Justizangestellten in einem Raum zusammen. Die Menschen bildeten einen Kreis. Zwei Stühle wurden für die Frau und mich in die Mitte gestellt, als ob wir eine Gerichtsverhandlung vor uns hätten. Die Frau erhob sich, und mit Tränen in den Augen erklärte sie: »Vor Ihnen allen muß ich meine Schuld bekennen. * Zufallsbild *Ich habe den Richter schändlich behandelt.« Sie nannte ihn nicht »mein Mann«, sondern sprach nur vom Richter. »Mein Leben war vor Gott ein Greuel«, fuhr sie fort. »Dieser Pastor hier ist mein Zeuge, daß mir alles von Herzen leid ist, und ich bitte Sie alle um Vergebung.« Dann ging sie zu jedem Richter und zu jeder Frau, gab ihnen die Hand und erklärte: »Ich bitte auch Sie um Vergebung.« Manchen standen die Tränen in den Augen.
Es war eine lange Versöhnungsaktion, bei der die Frau nur von ihrer eigenen Schuld sprach, nicht von den Sünden ihres Mannes oder seiner Mitarbeiter. Der Oberrichter stand dann auf und erklärte: »Ich danke Gott für das Evangelium, das so etwas zustande bringt. Ich danke Gott für Prediger des Evangeliums, die die Wahrheit verkündigen und den verlorenen Schafen nachgehen.«
* Zufallsbild *In dieser Stunde gingen all den Anwesenden die Herzen für die Botschaft Gottes auf. Es trat eine Situation ein, auf die wir schon lange gewartet hatten, daß der Herr das Herz und das Gewissen der Richter erreicht. Wir hatten schon jahrelang für diese Menschen gebetet. Als ich mich verabschiedete, riefen sie mir zu: »Grüßt alle Europäer von uns.« »Von wem?« fragte ich. »Von uns allen, die wir im Gericht arbeiten.«
Hier zündete Gott ein Feuer an. Dabei hat er eine Frau als Werkzeug benutzt, die der Heilige Geist in eine echte, tiefe Buße geführt und der Vergebung gewiß gemacht hatte.

Mabanga zieht Menschen aus dem Schlamm

Im Oktober 1977 war Mabanga auf undefinedKwasizabantu. Er hatte eine Vision. Er beobachtete ein Dorf und sah viele Menschen im Dreck stecken. * Zufallsbild *Einige standen bis zu den Knien im Schlamm, andere bis zu den Hüften und einige bis zum Hals. Mabanga hörte wie schon oft eine Stimme, die ihm sagte: "Hole diese Menschen aus dem Dreck heraus." In der Vision ging er hin und half diesen Menschen aus ihrem Unrat.

Nach einigen Tagen fühlte sich Mabanga innerlich gedrängt, nach Umlazi, einem Stadtteil von Durban, zu gehen. Dort begegnete ihm eine Christin, die ihm eröffnete: "Ich war im Gebet und bat den Herrn, daß er uns einen Boten senden solle. Hier in diesem Bezirk ist ein Dorf, in dem die Bewohner in großer Finsternis leben."

Bei diesem Bericht erinnerte sich Mabanga an seine Vision. Er erwiderte der Frau: "Wir gehen sofort hin." Es war morgens um 10 Uhr. Mit vier anderen Christen machten sie sich auf den Weg. Als sie im Dorf Malokazi ankamen, erkannte Mabanga das Dorf seiner Vision. Die Gruppe stellte sich unter einen Baum und begann, christliche Lieder zu singen. Zuerst kamen die Kinder, dann aber auch die Älteren. Es versammelten sich etwa 80 Menschen. Der Herr gab Mabanga das Wort Mt. 11, 28:

* Zufallsbild *"Kommet her zu mir alle, die ihr euch abquält, und die ihr Lastenträger seid."

Der junge Bote predigte darüber. Da gab es eine Störung, denn der Teufel sieht ja nicht tatenlos zu, wenn Menschen aus seinem Reich herausgeholt werden sollen. Ein älterer Mann kam mit einem Stock, schlug in die Menge hinein und wollte sie vertreiben. Einige liefen weg, kamen aber wieder zurück. Dem Störenfried wurde es schließlich zuviel, und er verschwand. Dann kamen noch mehr Menschen, um die nie gehörte Botschaft zu hören.

Es kam ein zweiter Angriff des Erzfeindes. Ein junger Mann mit einem Dolch rannte auf Mabanga zu. Die begleitenden Christen wurden ängstlich.

* Zufallsbild *Mabanga aber schloß seine Augen, betete und stellte sich unter den Schutz Jesu. Dieser Messerheld zog sich dann zurück und wollte das Messer anderen Männern in die Tasche stecken. Aber niemand wollte es haben. Dann steckte er es einem Kind in die Tasche und rannte davon. Jetzt trat eine große Stille ein, und viele begannen zu weinen.

Mabanga beendete seine Botschaft. Viele Menschen waren genötigt, ihre Sünden zu beichten. Sie standen Schlange, um beichten zu können. Mabanga erklärte ihnen: "Es sind zu viele für mich. Ich will von Kwasizabantu Verstärkung anfordern." Die weinenden Menschen aber antworteten: "Nein, so lange können wir nicht warten. Wir müssen mit Gott ins reine kommen." Mabanga konnte diesen Bitten nicht ausweichen. Unter denen, die warteten, befand sich auch der Messerheld. Er weinte laut und beichtete seine Untaten. Mabanga tröstete ihn mit Jakobus 4,8:

"Nahet euch zu Gott, so naht er sich zu euch."

* Zufallsbild *Der jugendliche Missetäter bekam Vergebung und Frieden. Er lief sofort zu seinem Freund und rief ihm zu: "Meine Sündenlast ist weg. Ich habe Jesus gefunden." Der Freund aber stieß ihn weg. Wir haben hier die Erfüllung von Mt. 24, 40:

"Zwei werden auf dem Felde sein.

Einer wird angenommen,

und der andere wird verlassen werden."

Mabanga hatte von morgens bis abends seelsorgerliche Aussprachen. Es waren insgesamt etwa 50 Menschen, die an diesem Tag sich Jesus auslieferten. Am nächsten Tag kam die Gruppe von Durban wieder. Die Neubekehrten hatten sich bereits versammelt und noch viele andere dazu. * Zufallsbild *Es herrschte große Freude. Die Menschen sangen, als ob sie das schon jahrelang getan hätten. Mabanga sprach über denselben Text wie tags zuvor. Aus Kwasizabantu konnte leider keine Verstärkung kommen, weil alle Mannschaftsglieder irgendwo eingesetzt waren.

Buchvorstellung

Aufklärung über das Zauberbuch mit Beispielen aus der Seelsorge des Autors.

16 Seiten, 1,- €

Menschen berichten...

Auf dem schmalen Weg kam Lydia an eine Stelle, wo drei Männer dabei waren, unentwegt andere Pilger in schwarze Särge zu legen. Es wurde Lydia deutlich gemacht: das sind Gläubige, die über die Sünden der anderen reden, die kritisieren, verurteilen, verdammen; Gläubige, die andere abschreiben und "beerdigen" und dabei ihr Ziel verfehlen. Sie konnten auf dem schmalen Weg nicht weiter gehen...

Aus dem Buch "undefinedIm Paradies"

Erweckung

"Gott ist souverän. Aber die Tatsache, dass Gott souverän ist, hebt nicht die Verantwortung des Menschen auf. Gott schenkt Erweckung. Aber wir sind die menschlichen Akteure, durch die Erweckung möglich ist." (Duncan Campbell)

Zitat Dr. Koch

"Das Kreuz von Golgatha ist das große Mahnmal des Sieges und der Befreiung von allen Finsternismächten. Wer zum Kreuz kommt, hat teil an diesem Sieg Jesu Christi."