Spiritismus

Der Begriff  Spiritismus ist vom lateinischen spiritus = Geist abgeleitet. Der deutsche Begriff kann mit Geisterlehre oder Geisterkult wiedergegeben werden. Der Spiritismus stellt eine geistige Bewegung dar, begründet auf der Überzeugung, dass Menschen über bestimmte Personen (Medien) mit den Verstorbenen in Verbindung treten und auf diese Weise Offenbarungen aus dem Jenseits erhalten können.

* Zufallsbild *Geschichtlich lässt sich der Spiritismus durch Jahrtausende zurückverfolgen. Er ist zu einer weltweiten Bewegung geworden und wächst in allen Ländern an, auch in Europa. Man findet ihn vor allem in Brasilien mit dem Umbanda-Kult und unzähligen spiritistischen Zirkeln in den Großstädten. Haiti ist ein zweites großes Zentrum des Spiritismus mit der Voodoo-Zauberei.  Afrika ist  spiritistisch geprägt durch seinen Ahnen- bzw. Dämonenkult.

Formen des Spiritismus:

 

Beispiel:

In einem Bauernhaus eines Alpentales zeigten sich verschiedene Spukphänomene. Zuerst waren es Klopfzeichen und Kratzgeräusche. Dann flogen Gegenstände durch das Zimmer ohne ersichtliche Ursache. Es folgten Apporte, d.h. es tauchten und verschwanden Gegenstände in geschlossenen Räumen und Behältern. * Zufallsbild *Es bildete sich eine Kommission, die nach der natürlichen Ursache dieser Vorgänge suchte. Dazu gehörte ein Elektro-Ingenieur, ein Professor und ein Philologe, der mit parapsychologischen Phänomenen vertraut war. Es stellte sich heraus, dass der 14jährige Sohn des Hauses ein starkes Medium war. In Gegenwart der drei Männer vollbrachte der Junge telekinetische Phänomene, z.B. das Hochheben und Fortbewegen seines Bettes. Das Bett wurde auch dann hochgehoben, wenn die Männer mit aller Gewalt versuchten, es am Boden festzuhalten.

 

Beispiel:

* Zufallsbild *Ein lutherischer Pfarrer erhielt von einem befreundeten Arzt die Einladung zum Abendessen. Danach lud ihn der Arzt zu einem sogenannten Gesellschaftsspiel ein. Man setzte sich an einen Tisch, auf dem in Kreisform ein Alphabet angeordnet war, darüber eine Glasplatte, darauf ein kleines Likörgläschen. Der Arzt erklärte: "Ich rufe nun den Geist eines Toten, der soll unsere Fragen beantworten.” Die Beantwortung der Fragen erfolgte durch das Glas, das auf dem Alphabet herumrutschte. Der Pfarrer versuchte alles, die Energiequelle zu entdecken, da er das Ganze für einen Trick hielt. Es gelang ihm nicht. In der Folgezeit nahm er weitere Einladungen des Arztes an, bei denen jedesmal dieses Spiel gespielt wurde.

* Zufallsbild *Nach einiger Zeit veränderte sich der Pfarrer in seiner geistlichen Haltung. Er konnte nicht mehr beten und auch nicht die Bibel lesen. Stand er auf der Kanzel, bekam er unerträgliche Schmerzen. Die Schmerzanfälle erschienen nur bei seiner Amtsausübung oder der privaten Bibellese. Schließlich musste er bei der Kirchenbehörde seine Entlassung einreichen. Sowohl der Pfarrer als auch der Arzt entschlossen sich zu einer seelsorgerlichen Aussprache. Letzterer legte eine Lebensbeichte ab und sagte sich vom Spiritismus los. Der Pfarrer dagegen ist am Spiritismus zerbrochen.

Zwischenruf:
Schließlich wurde es mir zur Gewißheit: »Besprechen« zieht Lästergedanken nach sich.
Ernst Modersohn
 

Beispiel:

In einer Familie war der Urgroßvater aktiver Spiritist. Jahrelang pflegte er das Tischrücken. Er war der Meinung, auf diese Weise mit den Toten zu verkehren. Er übte diese okkulte Beschäftigung so intensiv aus, dass sich bei ihm seelische Störungen einstellten. * Zufallsbild *Die Auswirkungen seiner spiritistischen Praxis zeigten sich dann verstärkt bei seinen Nachkommen. Der älteste Sohn nahm sich das Leben, der zweite Sohn litt unter einem Verfolgungswahn. Die älteste Tochter kam mit einer Geisteskrankheit ins Irrenhaus. Die zweite Tochter litt unter einer Lähmung. Ein Enkel war schizophren, eine Enkelin ist nervenschwach und überempfindlich mit starken Minderwertigkeitsgefühlen. Eine weitere Enkelin führt ein ausschweifendes Leben, ein Urenkel in dieser Reihe ist Psychopath und schwer erziehbar. 

Vielfalt im Spiritismus


Aus dem Buch "Heilung und Befreiung"

Der Spiritismus manipuliert mit vielen Kräften und Gesichtern. * Zufallsbild *Die animistische Richtung spricht vom Aktivwerden unbewußter Seelenkräfte. Die spiritistische Richtung verläßt sich auf jenseitige "Operatore", die "Geistfreunde". Der verbrecherische Spiritismus, etwa der Macumbakult scheut in den brasilianischen Urwäldern vor keiner Untat zurück. Der soziale Spiritismus, etwa der Kardecschen Richtung, baut Asyle, Krankenhäuser, Schulen. Der religiöse Spiritismus - vielfach auch Spiritualismus genannt - glaubt, die letzten und höchsten Offenbarungen Gottes zu haben. Zur letzten Form gehören z. B. die Jakob-Lorber-Bücher oder das Schrifttum der "Geistigen Loge". Allen Formen gemeinsam ist aber der dämonische Hintergrund, wenn auch aus der einen Richtung gute Werke hervorgehen.

Gott sagt in 5. Mose 18, 11: "Daß nicht jemand unter dir gefunden werde, der die Toten frage. Denn wer solches tut, ist mir ein Greuel."


Damit sind nur einige Hinweise zu den drei Hauptgebieten des Okkultismus gegeben. * Zufallsbild *Erwähnt wurde nicht das weitverzweigte Gebiet des Aberglaubens mit seinen Tausenden von Abarten. Zur Welt des echten christlichen Gottesglaubens hat der Teufel die Welt des Aberglaubens entwickelt. Die Civitas Dei, das Reich Gottes, hat als Front die Civitas Diaboli, das Reich Satans. Das ist nicht als Dualismus zu verstehen. Satan ist kein ebenbürtiger Rivale Gottes. Er liegt an der Kette Gottes und hat nur soviel Macht, wie ihm nach dem Plan Gottes eingeräumt ist. Er ist aber ein gefährlicher Feind. Ohne den Schutz Jesu und die Kraft seiner Erlösung käme kein Mensch durch diese Macht der Finsternis.

Dieses Thema in den Büchern von Dr. Koch nachschlagen

Im Buch "Okkultes ABC" folgende Kapitel nachschlagen:

Im Buch "Christus oder Satan" folgende Kapitel nachschlagen:

Buchvorstellung

Erlebnisse, Kurioses, Beschwerliches und Herrliches aus 43 jährigem Dienst für das Reich Gottes in aller Welt.

248 Seiten, 3,00 €

Menschen berichten...

Ein Evangelist predigte: "Es gibt viele Religionen, aber das Christentum ist keine Religion, sondern die Lebenshingabe an Jesus." Einige Monate danach vollzog Juvan den Schnitt mit der Religion der Väter. Jeder Brahmane trägt um den Leib eine heilige Schnur als Zeichen seiner Kaste. Diese Schnur zerschnitt er und ebenso die heiligen Fransen...

Aus dem Buch "undefinedIm Himalaja"

Erweckung

"Wir haben gerade so viel Religion, wie wir Gott haben. Die Zunahme der Religion und ihre Erweckung bedeutet nichts anderes, als mehr von Gott in unser Herz und unser Leben, mehr von Gottes Willen, mehr von Gottes Gegenwart und mehr von Gottes Kraft zu bekommen. (Andrew Murray in "The Prophet Priest")

Zitat Dr. Koch

"Ich fand in der Seelsorge noch keinen, der bei einer okkulten Belastung ohne die Hilfe der Beichte frei geworden wäre."