Die Tochter von Dr. Koch geheilt

Aus dem Buch "Seine Hilfe" von Dr. Koch:

Die Geburt meines jüngsten Kindes Andrea war mir ein besonderes Geschenk Gottes.

* Zufallsbild *Nach einigen Wochen, in denen sich der neue Erdenbürger kräftig entwickelte, entdeckte ich plötzlich, daß die Wirbelsäule des Säuglings seitlich verkrümmt war, eine Art Skoliose.

Kurzerhand brachten wir das Kind zur Orthopädischen Klinik nach Schlierbach und ließen Andrea vom Facharzt untersuchen.

Der Arzt staunte, daß wir als medizinische Laien das entdeckt hatten. Die Röntgenaufnahme bestätigte den Sachverhalt.

Der Orthopäde erklärte uns, daß wir einige Monate warten müßten, bis ein Korrekturversuch unternommen werden könne.

Im vierten Monat fertigte dann die Klinik ein Gipsbett an, in das der kleine Patient festgeschnallt wurde. Die Arme waren über dem Kopf befestigt. Nach unten wurden die Füße ebenfalls angeschnallt. Das Gipsbett war so geformt, daß gegen die Anomalie der Wirbelsäule ein Gegendruck ausgeübt wurde.

Es schnitt uns Eltern ins Herz, das kleine Wesen in dieser Verfassung täglich und nächtlich ansehen zu müssen.

* Zufallsbild *Wenn ich mich aber über das Kind beugte und betete, strahlte mich Andrea an. Es ging mir durch und durch.

Das Kind lag in dieser Zwangsjacke einige Monate, dann wurde wieder eine Röntgenaufnahme gemacht. Die Verformung der Wirbelsäule war unverändert.

Ein zweites Gipsbett wurde angefertigt, weil das Kind ja etwas gewachsen war. Dieser Vorgang wiederholte sich etwa sechsmal.

Alle paar Monate eine Röntgenaufnahme und ein neues Gipsbett! Diese furchtbare Prozedur zog sich etwa eineinhalb Jahre hindurch.

Seltsamerweise bewies das Kind eine große Geduld. Wir Eltern aber litten unsagbar.

Enttäuschend war für uns, daß trotz dieser peinigenden Therapie keine Besserung eintrat. Die Röntgenbilder waren immer gleich.

Während dieser Krankheitszeit des Kindes hatte ich eine Vortragstour in Japan und in Korea. Besonders im koreanischen Erweckungsgebiet wurde ich sehr gesegnet.

 Ich erlebte die Gebetsversammlungen der Young Nak Kirche mit. Die Gemeinde versammelte sich täglich morgens um fünf Uhr zum Gebet. Mein Glaubens- und Gebetsleben wurde dadurch sehr befruchtet.

* Zufallsbild *Nach meiner Rückkehr stand ich jede Nacht um 2 oder 3 Uhr auf und betete für das geplagte Kind.

Gegen Ende der Behandlungszeit verlor das Kind die über ein Jahr hindurch bewahrte Geduld. Wenn es in das Gipsbett geschnallt wurde, wehrte es sich und schrie manchmal. Es war ersichtlich, daß es im Gipsbett Schmerzen hatte.

Den Grund erfuhren wir später.

Nach einer erneuten Untersuchung stürzte der Arzt aus dem Röntgenzimmer. Er hatte einige Platten in der Hand. Er zeigte die alten Platten meiner Frau und sagte: »Sehen Sie, all die Monate zeigte sich nicht die geringste Änderung an der Wirbelsäule, und nun sehen Sie die heutige Aufnahme an.

Die Wirbelsäule ist normal. Was haben Sie gemacht?« Meine Frau wußte in ihrem freudigen Schreck zunächst nicht, was sie sagen sollte. Sie berichtete nur: »In den letzten Wochen hielt das Kind es nicht mehr im Gipsbett aus.«

Was war der Grund?
Gott hatte das kranke Kind angerührt.

Von dem Zeitpunkt an, da die Wirbelsäule durch ein Wunder Gottes normal geworden war, konnte Andrea das gekrümmte Gipsbett nicht mehr ertragen.

* Zufallsbild *Die Korrektur der unregelmäßig gekrümmten Wirbelsäule war nicht etappenweise, sondern plötzlich erfolgt. Beweis sind die Röntgenaufnahmen, die alle außer der letzten die gleiche Anomalie zeigen.

Ferner besitzen wir verschiedene Aufnahmen, die Andrea in dem Gipsbett angeschnallt zeigen.

Bei dieser Heilung spielte die betende koreanische Gemeinde eine Rolle. »Wir haben einen Gott, der Wunder tut und einen Herrn, der vom Tode errettet.«

Zwischenruf:
Wenn Christen aufhören über die Sünden der anderen zu sprechen, und ihre eigene Sünde bekennen, steht Erweckung vor der Tür.
Corrie ten Boom

Das ist eine der größten Gebetserhörungen, die ich durch die Gnade Gottes erleben durfte. Dem Herrn sei Preis, Dank und Anbetung!

Die spätere Entwicklung des Kindes zeigte, daß sie sehr für das Wort Gottes offen ist. Sie traf schon als Kind eine Entscheidung für Jesus und sagt heute schon, daß sie eine Missionarin werden will.

Buchvorstellung

Wie findet man Jesus? Es gibt eine kurze Antwort: indem wir uns von Jesus finden lassen.

144 Seiten, 3.60 €

Leseprobe:

So wie Adam im Paradies vor Gott floh und sich versteckte, so geht auch heute der Mensch Jesus aus dem Weg. Man will mit ihm nichts zu tun haben. Von Ausnahmen abgesehen ist dem heutigen Menschen peinlich, wenn das Gespräch auf Jesus kommt. Im Paradies kam der Kontakt zustande, als Gott den Adam mit seinem Schuldbewußtsein rief: Adam, wo steckst du? Willst du nicht aus deinem Versteck hervorkommen?

Menschen berichten...

Auf dem schmalen Weg kam Lydia an eine Stelle, wo drei Männer dabei waren, unentwegt andere Pilger in schwarze Särge zu legen. Es wurde Lydia deutlich gemacht: das sind Gläubige, die über die Sünden der anderen reden, die kritisieren, verurteilen, verdammen; Gläubige, die andere abschreiben und "beerdigen" und dabei ihr Ziel verfehlen. Sie konnten auf dem schmalen Weg nicht weiter gehen...

Aus dem Buch "undefinedIm Paradies"

Erweckung

Erweckungen bleiben nicht aus, wenn die Christen aufhören, über die Sünden der anderen zu sprechen, sondern ihre eigene Sünde bekennen. (Corrie ten Boom)

Zitat Dr. Koch

"Befreiung aus okkulter Belastung ist nur über Christus möglich durch eine Generalbeichte. Wer frei werden will, muss sich rückhaltslos Jesus Christus ausliefern."