Besprechen, Beschwören

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Auszug aus dem Buch "Seelsorge und Okkultismus"

Es gibt analog zu dem Ritus der Schwarzen und der Weißen Magie einen "schwarzen" und einen "weißen" Besprechungsvorgang. * Zufallsbild *Das "schwarze" Besprechen wird mit "Drei Teufels Namen" eingeleitet und wendet sich an die finsteren Mächte, das "weiße" Besprechen wird mit den "Drei höchsten Namen" eröffnet und soll die göttlichen Kräfte in den Dienst des Menschen stellen. Der Zauberspruch, der zur Anwendung kommt, wird meist nur halblaut gesprochen oder gemurmelt. Das Zauberwort wird gelegentlich mit einer Zauberhandlung unterstrichen, mit einem Übertragungszauber oder Schutzzauber verknüpft.

Zwischenruf:
Das künstliche Aufpeitschen der seelischen Kräfte ist das Zeichen der Pseudoerweckungen. Mit dem äußeren Tumult, dem lauten Lärmen macht der Mensch sich nur etwas vor und verdeckt seine innere Not.
Ich habe mehr Pseudoerweckungen gesehen als echte Erweckungen.
Dr. Kurt E. Koch

Zauberhandlungen sind: Bestreichen, Anblasen, Bespucken, mit "Osterwasser" besprengen, mit Asche einer verbrannten Schlange, Kröte, Fledermaus oder mit Knochenkohle beräuchern und dergleichen mehr. Der Übertragungszauber hat den Sinn, die Krankheit eines Menschen auf einen Hund, eine Leiche, einen Stein usw. zu zu übertragen, zu "bannen". Beim Schutzzauber gibt es wieder "Schwarze" und "Weiße Magie". Ein schwarzer Schutzzauber ist z. B. das Tragen eines Wappen-Amuletts von Luzifer. Ein weißer Schutzzauber ist z. B. das Tragen eines Amuletts, auf dem der Psalm 29 geschrieben steht. Viele Amulette religiösen Inhaltes haben nur die Bedeutung eines magischen Schutzzaubers, ganz gleich, ob sie einen Bibelspruch oder ein Heiligenbild oder einen religiösen Weihspruch zur christlichen Verbrämung haben. Die Verwendung der drei höchsten Namen oder der religiösen Symbole ist eine verhängnisvolle Tarnung und Irreführung, der viele Christen weithin zum Opfer fallen.
Die Äquivalenz des "schwarzen" oder "weißen" Besprechungszaubers zeigt sich * Zufallsbild *zunächst in den gleichgerichteten psychischen Auswirkungen. Ferner ist die Gleichwertigkeit dieses Vorganges in einer einfachen theologischen Überlegung erfaßbar. Der Besprecher, der mit Hilfe Gottes oder des Teufels eine Heilung erzwingen will, steht diesen transzendenten Mächten als jemand gegenüber, der über sie verfügen will. Das wird in dem bekanntesten Besprechungsbuch - 6. und 7. Buch Moses - im 1. Kapitel deutlich, wo die Aufforderung gegeben wird, sich den Hilfsgeist zu unterwerfen und die transzendente Macht zu überwältigen. Theologisch gesehen ist ein solches Unterfangen die Urrebellion: Der Mensch befiehlt der transzendenten Macht, der Mensch will über die Gottheit verfügen. Diese Hybris ist die Grundposition der Magie, die dem Theologen das Verständnis des Wesens des magischen Besprechungsvorganges leicht macht.
Die nächste Frage befaßt sich mit den Objekten des Besprechens. * Zufallsbild *Zum überwiegenden Teil werden vor allem kranke Menschen und nächtlich schreiende Säuglinge besprochen. In zweiter Linie erfolgt das Besprechen wertvoller kranker Haustiere, wie Pferde und Rinder. Während meiner Amtszeit im Schwarzwald und auf der Baar beobachtete ich vielfach das Viehbesprechen. Viele Bauern sind der Meinung, das Besprechen sei billiger als der Tierarzt und helfe schneller. In der dritten Reihe werden Pflanzen (Obstbäume) besprochen, damit der Ertrag größer werde. In der vierten Reihe werden Katastrophen, Großfeuer im Dorf, Waldbrände, Hochwasser, Vulkanausbrüche besprochen.

Schwester, sie können mir helfen

Eine schwerkranke Frau lag mit einer Gürtelrose und offenen Beinen im Krankenhaus. Der Zustand verschlimmerte sich derartig, daß von dem Oberarzt eine Einzelnachtwache angeordnet wurde. Man rechnete mit dem Abscheiden der Patientin.

Die Nachtschwester saß neben dem Bett der Sterbenden. Die Kranke flüsterte der Schwester wiederholt zu: "Schwester, Sie können mir helfen." Die Schwester befürchtete schon, sie sollte mit der Kranken beten und ihr ein Wort Gottes sagen, doch die Kranke wünschte keinen biblischen Zuspruch. Die Schwester wäre dazu auch gar nicht in der Lage gewesen.

Es war ihr in der Nähe dieser Kranken unheimlich, und sie brachte auch für sich selbst kein Wort des Gebetes zusammen. Als die Schwerkranke immer wieder den Satz wiederholte "Schwester, Sie können mir helfen", fragte sie schließlich: "Wie soll ich Ihnen denn helfen?" Die Kranke wurde daraufhin ganz lebendig und erklärte: "Ich entblöße meinen Leib, Sie legen mir die Hände auf die kranken Stellen, machen drei Kreuze darüber, nennen die Dreieinigkeit und sagen einen kurzen Spruch, den ich Ihnen vorsage." Der Nachtschwester wurde es noch unheimlicher.

Da in diesem Augenblick ein Arzt durch den Korridor ging, fragte sie den Arzt, ob sie den Wunsch der Patientin erfüllen sollte. Der Arzt sprach ihr zu und erwiderte: "Das tun Sie nur Schwester. Vielleicht hilft es der Kranken. Es ist ohnehin menschlich und ärztlich gesehen nichts mehr bei ihr zu erwarten." Die Schwester trat in das Sterbezimmer zurück und wurde sofort von der Schwerkranken wieder zu dem Besprechungsvorgang gedrängt. Die Schwester machte drei Kreuze auf dem kranken Leib der Patientin, rief die drei höchsten Namen an und murmelte den vorgesprochenen Besprechungsspruch nach. Daraufhin kam die Kranke sofort zur Ruhe.

Der Schwester aber bemächtigte sich eine ungeheure Angst und Unruhe. In den nächsten Tagen gab es bei allen Ärzten großes Erstaunen. Die offenen Beine gingen sofort zu, die ganzen Krankheitssymptome verschwanden und waren innerhalb von fünf Tagen völlig weg. Die Ärzte konnten sich diese überraschende Wendung nicht erklären. Der Arzt, der zum Besprechen geraten hatte, behielt diesen Vorgang für sich.

Die Schwester hat seit diesem Besprechungsvorgang - es sind nun sechs Jahre - ihre Ruhe nicht wieder gefunden. Sie kann nicht mehr beten. Vor Gottes Wort und vor göttlichen Dingen hat sie einen Ekel. Sie ist oft im Kopf wie benommen, kann sich schlecht konzentrieren und ist seelisch schwer angeschlagen. Dieser Zustand führte sie zu mir in die Aussprache. Sie selbst führt ihre schweren seelischen Störungen auf jenen unheimlichen Besprechungsvorgang zurück. Ohne es zu wissen, hatte sie damals mit der undefinedweißen Magie der Patientin geholfen.

Bei all diesen weißmagischen Beispielen spielen christliche Symbole und die Zahl drei eine Rolle. Es wird besprochen in den drei höchsten Namen, unter Anwendung von drei Vaterunsern oder drei Bibelworten. Es werden drei Kreuzeszeichen benützt oder drei geweihte Kerzen. Die weiße Magie ist die raffinierte Verdrehung des biblischen Glaubensgebetes unter Handauflegung. Darum fallen auch viele auf diese religiöse Zauberei herein.

Besprechen - ein frommes Beschwören?

Zunächst folgt der Brief eines Schweizers, der mediale Heilkunst betreibt. Ich bin diesem Mann dankbar, daß er mich in "seine Werkstatt" hineinschauen ließ. Normalerweise verbergen die Besprecher ihre Praxis und schweigen über ihren Spruch. Der Länge wegen kann ich nur auszugsweise berichten:

"Sehr geehrter Herr Dr. Koch, besten Dank für Ihre freundlichen Zeilen, denen ich entnehme, daß wir möglicherweise etwas aneinander vorbeireden. Unter undefinedMagie verstehe ich jede mehr oder weniger bewußte Anwendung rein geistiger Kräfte... Dieser Begriff schließt für mich jedes übersinnliche Wirken ein. Allen diesen Dingen liegt das Wort zugrunde...
5. Mose 18, 10-12: Dort ist ausdrücklich vom undefinedZaubern und Beschwören die Rede, nicht aber vom Besprechen. Was ich mit gutem Grunde bestreite, ist eben die Gleichsetzung von Dingen, die nichts miteinander zu tun haben...

Mir scheint, Sie halten etwas für ,Besprechen", was nicht Besprechen ist. Diese Kunst ist nicht einfach aus dem undefined6./7. Buch Moses und dem undefined,Feurigen Drachen" oder wie die Schmöker heißen, zu erlernen. Echtes Besprechen ist eine uralte Kunst, die meist nur von Mund zu Ohr weitergegeben wurde und reine Anwendung des Wortes zu Heilzwecken lehrt...


Am besten, ich beschreibe Ihnen einen Fall aus der Praxis:
Eine Frau leidet an rasch sich verschlimmernder Arthritis, leidet große Schmerzen und vermag sich kaum zu bewegen. Nichts will helfen.

Ich schreibe nun, im Vertrauen auf die verborgenen, göttlichen Eigenschaften des Wortes, mit Honig, dem etwas Weihrauch, Myrrhe, Galbanum und Mastix beigemengt sind, folgendes in einen großen Teller: Siehe nun, daß ich, das Wort allein es bin...
Diese Honigschrift wasche ich mit etwas gutem Wein aus und gebe ihn der Frau zu trinken... Der Erfolg ist erstaunlich. Die Frau hat keinerlei Schmerzen mehr, ist 100% arbeitsfähig und kann sich nicht genug über diese einfache Kur und den Erfolg wundern.
Ich meinerseits fürchte nicht im geringsten, dieserhalb von Gott oder Christus verworfen zu werden. Ich habe im Gegenteil beiden geglaubt, daß das Wort Gott ist..."

Am liebsten hätte ich den ganzen Brief gedruckt. Unter den mir begegneten Besprechern ist T. E. der offenste und in der Anwendung seines Heilmittels ästhetisch.
Es ist nicht schwer, diesem Mann nachzuweisen, daß er auf einem unbiblischen Weg heilt.
Das erste Gegenargument gegen diesen Besprecher ist die Unkenntnis der hebräischen Sprache des Alten Testamentes.

Das hebräische Wort lachasch heißt sowohl beschwören wie besprechen. Auch das Substantiv ob (pl. oboth) hat die Doppelbedeutung = Besprecher, Beschwörergeist.

Der zweite Irrtum von T. E. ist die Absolutsetzung des "Wortes". Christus als das "Wort" ist absolut, aber darüber kann der Mensch nicht verfügen.

Hier wird das Wort als Formel gebraucht. Das Wort wirkt ex opere operato, durch den bloßen Vollzug oder das bloße Zitat. Das ist das große Merkmal der undefinedMagie.

Die religiöse Verbrämung ist die beste Verkleidung beim satanischen Fasching. 2. Kor. 11, 14: Der undefinedTeufel kommt in Lichtsgestalt, mit süßen Friedensschalmeien.
Besprechen in dieser frommen Aufmachung wird weniger durchschaut, als wenn Satan mit groben Holzpantinen anrückt.
Übrigens wird bei dem Beispiel T. E. sichtbar, warum die Schweiz das Besprechen auch nennt "mit Worten heilen".

Im undefined6./7. Buch geht es gewöhnlich nicht so anständig zu wie hier in dem Beispiel T. E.

Bei den Spruchheilungen werden manchmal die abscheulichsten Dinge mitbenützt wie Urin, Kot, Haare, auch Haare vom mons pubis, Blut, auch sanguis menstruus und sperma hominis.

Ich gebe ein solches Beispiel, das mir ein gläubiger Bruder und seine ebenso gläubige Frau aus ihrer Familie mitgeteilt haben. Ohne Angabe der Anschrift darf es veröffentlicht werden. Es handelt sich um einen Brief, der im exakten Wortlaut wiedergegeben wird.

"Lieber Bruder Koch, mit etwa drei Jahren konnte unser Vater, der im Juni 1881 geboren wurde, noch nicht gehen, da er an einem Wasserbauch litt. Auf Anraten einer alten Kräuterfrau wurde er durch folgendes Mittel geheilt: Es wurde von seinen Haaren, von den Fuß- und Fingernägeln, vom Urin und Kot ein Brei gemacht, der in den Stamm eines angebohrten, schon gewachsenen Birkenbaumes gestrichen wurde. Dabei wurde ein Spruch gesagt, der mit den drei höchsten Namen endete. Bis zum vollständigen Absterben des Baumes sollte der Knabe von seinem Leiden geheilt sein, was auch eintraf.

Als ältester Junge einer sehr großen Familie war er sein Lebtag ein Tunichtgut. Er hat zwei Frauen unter den Boden gebracht mit seiner Trunkenheit. Von der ersten Ehe starben beide Kinder im schulpflichtigen Alter. Der Knabe, der ertrank, brachte dem Vater noch Untersuchungshaft ein, von welcher er wegen Mangels an Beweisen wieder freigelassen wurde, wegen Versicherungsbetrug.
Aus der zweiten Ehe des Vaters sind wir sechs Kinder. Ich kann heute behaupten, daß wir alle davon in irgendeiner Weise Schaden genommen haben. Wir hatten eine schreckliche Jugendzeit verbracht.
Mit 68½ Jahren hat mein Vater undefinedSelbstmord gemacht. Er hat den Lauf eines Karabiners in den Mund genommen und mit den Zehen abgedrückt.
Warum wir heute an Sie gelangen, weil ein Sohn meiner Schwester ganz in undefinedSatans Macht steht. Meine Schwester wird Ihnen den Fall selber schildern. Liebe Grüße und Gottes Segen Ihre..."

Dieser Briefstil einfacher Menschen wurde um der Originalität willen nicht geändert. Man ist entsetzt, daß dieser scheußliche Brei mit den drei höchsten Namen in Verbindung gebracht wird. Der begleitende Spruch ist wie immer aus Vorsicht weggelassen worden.

Beide Beispiele sind aus der Schweiz. Beide, sowohl das ästhetisch anständige als auch die scheußliche Form des Besprechens, gehören in das Gebiet der undefinedWeißen Magie. Die beiden Sprüche enden ja mit der Trinitätsformel.

Das Besprechen nach den Regeln der undefinedWeißen Magie ist häufiger als das schwarzmagische Beschwören. Vielleicht hängt das damit zusammen, daß der kranke Mensch sich doch eher "guten Kräften" und nicht dem Teufel anvertrauen will. Der Teufel weiß um diese Tendenz des Menschen, darum trägt er dieser Neigung Rechnung und tritt häufiger als Engel des Lichtes und als guter Helfer auf. Wie diese Hilfe bezahlt wird, sehen wir an den folgenden Beispielen.

Eine 28jährige Frau kam in die seelsorgerliche Aussprache. Sie leidet seit fünf Jahren unter Ekzemen mit dauernden Schmerzen. Die Hautspezialisten erkannten die Ursache nicht. Ich fragte nach okkulter Betätigung der Familie. Meine Frage wurde bejaht.

Der Großvater heilte Menschen und Vieh in den drei höchsten Namen. Auch die Großmutter war Besprecherin. Zwei Schwestern führen ein ausschweifendes Leben. Die Berichterstatterin hat die Fähigkeit des undefinedWahrtraums und des zweiten Gesichts.

Einmal erschien ihr im Traum der Schwager, der in Algier war, und erklärte: "Morgen komme ich heim." Tatsächlich reiste er am nächsten Tag an. Einmal träumte sie nachts, schwarze Hände würden auf sie zukommen, und schwarze Ratten würden ihr an den Beinen fressen. Am nächsten Tag kam ihre Schwester und fing aus nichtigen Gründen einen furchtbaren Streit mit ihr an, und an ihren Beinen stellten sich offene Ekzeme ein, die durch keinen Arzt geheilt werden konnten.

Die Berichterstatterin ließ sich willig zu Christus führen. Sie legte eine undefinedBeichte ab und konnte im Glauben die Vergebung fassen. Ich betete mit ihr. Am nächsten Tag erklärte sie, auf das Gebet hin wären die furchtbaren Schmerzen an den Beinen verschwunden.

Ein Mann ließ sich von einem undefinedHeilmagnetiseur in den drei höchsten Namen und beim zunehmenden Mond magisch besprechen. Seine gläubige Frau warnte ihn vor dieser Behandlung. Er stand aber auf dem Standpunkt: "Gesund will ich werden, ganz egal wie." Nach der Behandlung, die tatsächlich zu einer Gesundung geführt hatte, war der Mann nicht mehr zu bewegen, seine Frau in die Kirche oder zu christlichen Versammlungen zu begleiten. Die Behandlung hatte ihn für göttliche Dinge unempfänglich gemacht.

Pfarrer Braunschmidt berichtete mir, in seiner Gemeinde wäre das Besprechen so verbreitet, daß er nur zehn Häuser gefunden hätte, in denen es nicht geübt wird. Entsprechend hoch wäre dann die undefinedSelbstmordziffer. Schwarzmagisches Besprechen erfolgt meistens dadurch, daß der Besprecher für die organische Heilung die Seele des Kranken dem undefinedTeufel verschreibt. Das kann mit und ohne undefinedAmulett erfolgen. Ich habe ganze Serien solcher Spruchheilungen von Hugentobler in Peterzell. Dieser Mann hat Tausende von Menschen in seelisches Unglück gestürzt. An seinem Grabe bezeugte ihm aber der Pfarrer, er sei ein großer Wohltäter der Menschheit gewesen. O stultitia et ignoratio damnosa!
Einige Beispiele aus Hugentoblers Teufelsküche.

Eine Geschichte, die ich oft in meinen Vorträgen benützte, ist die Heilung eines Jungen, der eine Poliomyelitis epidemica (spinale Kinderlähmung) hatte. Der Vater des Jungen, ein großer Hofbauer, rief den Arzt zu spät. Der Mediziner erklärte: "Sie hätten mich früher rufen sollen. Ich kann nichts mehr machen." Ein Nachbar des Hofbauern riet dem Vater: "Geh zum Hugentobler, der kann mehr als die Ärzte!" Der Bauer, der unbedingt einen gesunden Hoferben haben wollte, folgte dem Rat. Er fuhr den völlig gelähmten Sohn zum Besprecher Hugentobler. Der Besprecher murmelte etwas zwischen den Zähnen, gab dem Vater eine Arnica-Tinktur und wies ihn an, den gelähmten Sohn dreimal vor Sonnenaufgang zu bringen. So geschah es. Die Lähmung verschwand. Eine vom medizinischen Standpunkt aus gesehen nicht zu glaubende undefinedHeilung. Und doch ist sie wahr. Sieben Jahre später nahm sich der Sohn das Leben. Er schnitt sich die Halsschlagader auf. Es war ein Selbstmord aus heiterem Himmel. Es lag keine unglückliche Mädchengeschichte vor, noch war Streit in der Familie gewesen. Als der Sohn tot gefunden wurde, entdeckte man an seinem Hals ein kleines undefinedAmulett in Form einer Blechkapsel. Der Vater öffnete es. Darin war ein Zettel mit der Aufschrift: "Diese Seele gehört dem Teufel". Das Amulett stammte von Hugentobler. Der Vater hatte das ganz vergessen.
Hier liegt ein Fall von Terminsterben vor, wie es bei der undefinedSchwarzen Magie häufig vorkommt.

Das heißt, der Kranke wird auf bestimmte Zeit geheilt, bis ihn der Teufel nach vereinbarter Zeit holt. Je nach dem Schwierigkeitsgrad der Krankheit wird die Frist bemessen. Weiße und Schwarze Magie zahlen sich nicht aus. Das Geschäft macht nur einer, der diese okkulten Kräfte zu vergeben hat.

Noch einige Beispiele von Hugentobler.
Eine Frau berichtete, daß bei allen Erkrankungen in ihrer Familie stets der Hugentobler um Hilfe gebeten wurde. Die Auswirkungen sind in der ganzen Familie dementsprechend. Der Vater, der stets mit Hugentobler arbeitete, tötete sich mit einem Rasiermesser. Ihre leibliche Schwester, die ebenfalls mehrmals von Hugentobler besprochen worden war, ist sexuell haltlos. Sie verdient mit Pornographie ihren Lebensunterhalt. Sie selbst wurde als Kind gegen Mittelohrentzündung besprochen. Sie leidet seither unter undefinedSchwermut.

Eine schwerkranke Frau wurde von zwei Fachärzten aufgegeben. Die Angehörigen wurden verständigt, daß die Mutter sterben müßte. Der Mann rief daraufhin Hugentobler an. Sofort nahm die Krankheit eine Wendung. Die Frau wurde wieder gesund. Später machte sie dann allerdings drei undefinedSelbstmordversuche. Sie kam um dieser Versuche willen zu einem gläubigen Pfarrer in die undefinedSeelsorge. Ein Gebetskreis wurde für sie eingesetzt. Durch die Gnade Gottes durfte sie ganz frei werden.

Bei einem 14jährigen Jungen entwickelte sich ein Kropf, der rasch wuchs. Der Facharzt riet zu einer sofortigen Operation. Die Eltern entschlossen sich nicht dazu, sondern ließen den Jungen magisch besprechen. Der Kropf verschwand sofort. Von dieser Zeit an litt der Junge aber unter furchtbaren seelischen Qualen. Im 48. Lebensjahr kam er zu mir zur seelsorgerlichen Aussprache und bekannte, er hätte 34 Jahre lang entsetzlich gelitten. Er wollte zu Christus kommen, konnte aber nicht glauben. Sein Bruder, der auch gegen eine Krankheit magisch besprochen worden war, hatte sich erhängt.

Dieses Thema in den Büchern von Dr. Koch nachschlagen

Im Buch "Okkultes ABC" das Kapitel "Besprechen" nachschlagen.

Buchvorstellung

Autor: Bärbel Koch

Erlebnisse aus dem Erweckungsgebiet Kwasizabantu, mit Bildern

96 Seiten, 48 Bilder, 6,50 €

Leseprobe:

Als Mitglied einer Gesangsgruppe, den »Black Mombasos«, führte David ein flottes Leben, in dem Mädchen, Alkohol und allerlei andere Vergnügungen eine große Rolle spielten. In vollen Zügen genoß er, was die Welt ihm bot, ohne nach Gott zu fragen...

Menschen berichten...

Die nächste Station war Johannesburg, wo Donavan Kontakt zu anderen Homosexuellen bekam. Viele trugen Frauenkleider, wie er. Sie gaben sich auch jeweils weibliche Vornamen und sprachen die international bekannte Homo-Sprache "Gayla"...

Aus dem Buch "undefinedWo ist ein Gott, wie du bist?"

Erweckung

Erweckungen bleiben nicht aus, wenn die Christen aufhören, über die Sünden der anderen zu sprechen, sondern ihre eigene Sünde bekennen. (Corrie ten Boom)

Zitat Dr. Koch

"Befreiung aus okkulter Belastung ist nur über Christus möglich durch eine Generalbeichte. Wer frei werden will, muss sich rückhaltslos Jesus Christus ausliefern."