Wissenschaftliche Kritik an der Astrologie

Von astronomischer Seite, also von der wissenschaftlichen Sternkunde her, werden noch viel mehr Argumente gegen die Astrologie angeführt. * Zufallsbild *Man weist hier darauf hin, daß die alten Spielregeln der Sterndeuterei sich bis heute erhalten haben, obwohl weitere Planeten entdeckt worden sind. 1781 erkannte man den Uranus, 1839 den Neptun und 1932 den Pluto.

Zwischenruf:
Magie ist die Urrebellion vom Anfang bis heute und Höhepunkt der Auflehnung des Menschen gegen Gott.
Dr. Kurt E. Koch

Als weiteres Argument bringen unsere wissenschaftlichen Astronomen den Hinweis, daß den heutigen Astrologen jegliche Vergleichsmöglichkeit fehlt. Die Tatsache, daß unsere Erdachse in 26 000 Jahren einen Kegelmantel beschreibt und dadurch die sogenannte präcession, das Vorrücken des Frühlingspunktes, bedingt, zeigt, daß sich mindestens in 26 000 Jahren dem irdischen Beobachter nicht die gleichen Konstellationen (Stellung der Gestirne) bieten. Wenn wir dann ferner die Bedingungen des weltbekannten englischen Astronomen Hoyle zur Grundlage machen, daß der uns sichtbare Sternenhimmel innerhalb von 200 Millionen Jahren am Welthorizont aufgeht und niedergeht, so würden uns auch für 200 Millionen Jahre die Vergleichsmöglichkeiten fehlen. Ich weiß natürlich, daß diese astronomischen Hinweise dem Astrologen nichts bedeuten.

Ein weithin bekannter Erforscher der Astrologie Abbé Moritz Warburg erklärte ironisch: »Astrologen sind eben unblamierbar.«

* Zufallsbild *Eine weitere wissenschaftliche Unmöglichkeit ist die Strahlentheorie der Astrologen. Schicksalsentscheidend sollen die Sternstrahlen sein, die das Kind im Augenblick seiner Geburt, genauer gesagt, im Augenblick seiner Abnabelung treffen. In dieser Aussage liegen mehrere willkürliche Annahmen. Unsere Erde wird vorwiegend von Licht- und Höhenstrahlen erreicht. Beide Strahlungsarten kommen aber nicht von den Planeten, die ja kein eigenes Licht haben. Licht kommt von den Lichtquellen, den Fixsternen. Die Höhenstrahlen kommen von der Milchstraße.

Unsere Biologen machen dann einen anderen Einwand. Das menschliche Schicksal soll im Augenblick der Abnabelung bestimmt sein. Wenn also Arzt oder Hebamme bei der Geburt zögern, oder wenn die Hebamme infolge Glatteis nicht rasch genug zur Stelle ist und die Abnabelung vornehmen kann, dann hat das Kind ein anderes Schicksal. Darüber hinaus fragen unsere Erbforscher: »Wie kommt es dann, daß bei den 240 Kindern, die in jedem Augenblick in der weiten Welt geboren werden, nur ein Albert Einstein dabei ist?«

Nicht zuletzt haben auch die Religionswissenschaftler und Volkskundler das Wort. Sie sagen: »Was soll dieser merkwürdige Namenszauber?« Man gab dem einen Planeten den Namen Mars. Dieser Planet soll darum kriegerisch machen. Die Venus gebe ihren Kindern ein liebreizendes Aussehen und Benehmen. Pluto, der Höllenhund, mache finster und unheimlich. Welchen Einfluß hätten dann die Planeten, wenn man ihnen ganz andere Namen gegeben hätte? Diese Zuerteilung menschlicher Eigenschaften entspricht dem uralten heidnischen Analogiezauber. Dieser heidnische Namenszauber machte selbst vor dem berühmten Abendmahlsbild eines Leonardo da Vinci nicht halt. Er setzte auf seinem weltberühmten Gemälde unter die Apostelfiguren die zwölf Tierkreiszeichen. Also huldigte dieser große Künstler auch der Astrologie.

* Zufallsbild *Selbstverständlich werden trotz der Kritik an der Horoskopseuche die interplanetarischen Beziehungen nicht bestritten. Viele Naturphänomene wie Ebbe, Flut, Spring- und Nippfluten, dazu verschiedene nervöse Reizzustände haben ihre Ursache in der interplanetarischen Anziehung. Das heißt aber für uns Christen nicht, daß diese Naturphänome unsere letzte geistige Ausrichtung sein müssen. Wir haben es in letzter Sicht nicht mit der Schöpfung, sondern mit dem Schöpfer zu tun.

In der Gegenwart haben wir drei Formen der Astrologie: eine sogenannte wissenschaftliche Form, dann die volkstümliche Sonnenstandhoroskopie und zuletzt eine vermittelnde Richtung, die sogenannte Kosmobiologie, die ihren Sitz in Aalen hat. Ein undefinedHoroskop - wir verstehen darunter eine Schicksalsdeutung aus der Stellung der Gestirne - heißt bei der Kosmobiologie Kosmobiogramm. Diese noch junge Halbwissenschaft will einerseits die Erbanlagen des Menschen, andererseits die Stellung der Sterne bei der Geburt berücksichtigen. Damit ist der Verschiedenheit der unter dem gleichen Stern geborenen Menschen Rechnung getragen.

In unseren Tagen sind es nicht nur die bibelgläubigen Christen und Evangelisten, die gegen die Astrologie zu Felde ziehen, nein auch im Bereich der Medizin und der Psychologie beginnt man auf die Schäden der Astrologie aufmerksam zu werden. So schrieb der Chefarzt Dr. Schrank aus Wiesbaden über die Psychologie des Aberglaubens: »Wie gefährlich sich die Astrologie auswirkt, beweist die Tatsache, daß bei sensiblen Menschen schwere seelische Schäden, Lebensangst, Verzweiflung, Zerrüttung beobachtet werden. Die Astrologie lähmt die Initiative und Urteilskraft. Sie verdummt und verflacht, sie uniformiert die Persönlichkeit für eine plattgeistige Untergrundbewegung.«

* Zufallsbild *Sollten wir noch Zweifel darüber haben, was die Astrologie in Wirklichkeit ist, dann werden uns die letzten Bedenken genommen, wenn wir auf den führenden Astrologen Werle hören, der selbst die Astrologie als Mantik bezeichnet. Das Wort undefinedMantik kommt aus dem griechischen Mantis, der Seher, oder Manteuomai, wahrsagen. Es ist besser, wenn das ein Astrologe selbst sagt, daß Astrologie Wahrsagerei ist. Dann bleibt uns dieses Urteil erspart.

Buchvorstellung

Die Ursachen für blockierte Pfarrhäuser und blockierte Gemeinden.

80 Seiten, 2,60 €

Leseprobe:
Nach meinem Vortrag erhob sich ein Mann, der ums Wort bat. Da Diskussionsredner gelegentlich das Gegenteil von dem sagen, was der Hauptreferent ausgeführt hatte, zögerte ich und schaute zum Gemeindepfarrer. Er nickte heftig Zustimmung und flüsterte mir später zu: "Es ist unser Dekan."
So erteilte ich ihm das Wort. Er erklärte vor versammelter Gemeinde: "Ihr kennt mich ja alle. Ich muß ein Bekenntnis ablegen. Ich habe 25 Jahre gependelt und die Ratsuchenden damit betreut. Ich konnte vermißte Selbstmörder auffinden, Kranke heilen und Verborgenes in Vergangenheit und Gegenwart aufhellen...

Menschen berichten...

Die nächste Station war Johannesburg, wo Donavan Kontakt zu anderen Homosexuellen bekam. Viele trugen Frauenkleider, wie er. Sie gaben sich auch jeweils weibliche Vornamen und sprachen die international bekannte Homo-Sprache "Gayla"...

Aus dem Buch "undefinedWo ist ein Gott, wie du bist?"

Erweckung

"Wir haben gerade so viel Religion, wie wir Gott haben. Die Zunahme der Religion und ihre Erweckung bedeutet nichts anderes, als mehr von Gott in unser Herz und unser Leben, mehr von Gottes Willen, mehr von Gottes Gegenwart und mehr von Gottes Kraft zu bekommen. (Andrew Murray in "The Prophet Priest")

Zitat Dr. Koch

"Okkulte Betätigung schädigt das christliche Glaubensleben schwer."